Freitag, 29. Mai 2009

Floppy, der Hund vom anderen Stern hilft (nicht nur im Buch) den Hunden auf der Erde

Am 28.06.2009 findet in Düsseldorf an der Pferderennbahn der 7. Dog-Day, der Tag des Hundes statt. Dort stellt sich in diesem Jahr unter anderem auch das Hilfsprojekt "UnderDog" vor, über das wir ja hier im Blog schon vor einiger Zeit mal berichtet hatten: Projekt UnderDog - Tierarztmobil für die Hunde der Obdachlosen.

In dem Buch "Floppy, der Hund vom anderen Stern" lernt Floppy unter anderem auch einen Obdachlosen kennen, der ihn freundlich aufnimmt und seine karge Mahlzeit mit ihm teilt. Auch lernt der kleine Außerirdische, der als Hund getarnt auf der Erde lebt, die Sorgen und Nöte der Straßenhunde kennen. Und Floppy versucht zu helfen, wo er nur kann. Aber nicht nur im Buch, sondern auch im wahren Leben, will Floppy helfen. In der aktuellen Ausgabe der Obdachlosenzeitschrift "fiftyfifty" ist jetzt eine Buchvorstellung nebst Leseprobe erschienen.


Zehn Buchexemplare von "Floppy - Der Hund vom anderen Stern" sind jetzt gegen eine Spende an das fiftyfifty-Projekt "UnderDog" erhältlich. Die Bücher werden bei Veranstaltungen im Praxismobil, der rollenden Tierarztpraxis von UnderDog ausgelegt und gegen eine Spende abgegeben. Die Spenden kommen selbstverständlich zu 100% dem Projekt UnderDog zugute. UnderDog ermöglicht mit seiner rollenden Tierarztpraxis und den ehrenamtlich arbeitenden TierärztInnen den Obdachlosen eine kostenlose tierärztliche Versorgung ihrer vierbeinigen Gefährten. Um auf das Hilfsprojekt hinzuweisen und Spenden zu sammeln, zeigt sich das Praxismobil auch auf verschiedenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel am 28. Juni beim Dog-Day in Düsseldorf an der Pferderennbahn. Dort gibt das UnderDog Team gerne Auskunft zum Projekt. Außerdem gibt es dort die beliebten underdog-Uhren und weitere underdog-Artikel zu erwerben - und natürlich die 10 Buchexemplare von "Floppy - der Hund vom anderen Stern". ;o)

Also - nix wie hin zum DogDay am 28.06. und zum Praxismobil von UnderDog! Und wer vorab schon mal in die Leseprobe von Floppy hereinschnuppern will, der sollte sich schnell ein Exemplar der Straßenmagazins fiftyfifty sichern! (Für meine Fans ist das quasi fast schon Pflicht, denn schließlich war ich es, der mein Frauchen zu diesem Buch inspiriert hat! ;o)

Viel Spaß beim Dog-Day und bei UnderDog wünscht euer Alex!

Tierisches Theater: Ein Stück, in dem Hunde die Hauptrolle spielen

Da ich weiß, dass hier auch einige Hundefreunde aus der Schweiz regelmäßig mitlesen, gibt es heute einen Veranstaltungstipp in der Schweiz. Von der Pressestelle des Theaterhauses Gessnerallee wurde uns folgende Pressemitteilung übermittelt, mit der Bitte sie hier zu veröffentlichen:


Als Hundeliebhaber darf man im Juni im Rahmen der Zürcher Festspiele das Stück «Opus#3» auf keinen Fall verpassen: Ein Stück, in dem Hunde die Hauptrolle spielen!

Wann: Do, 25.6. / Fr, 26.6. / Sa, 27.6. jeweils um 20h
Wo: im Theaterhaus Gessnerallee, Gessnerallee 8, 8001 Zürich

Für Gruppen ab 10 Personen gibt es beim Theaterbesuch einen Gruppenrabatt (ca. 20%).

Wir danken Ihnen herzlich für die Mithilfe, auf dieses Stück im Kreise der Hundelieber aufmerksam zu machen!
Gern geschehen, liebe Schweizer, Hunde und Hundefreunde müssen schließlich zusammenhalten! ;o) Für uns ist es ja leider ein bisschen zu weit weg, aber vielleicht kann uns hier ja demnächst einer unserer Schweizer Freunde berichten, wie es war? Prado vielleicht? Oder Jacky und Chenoa? Oder Dajosch? Oder haben wir noch mehr Schweizer, die hier mitlesen? Gebt Laut, liebe Schweizer Hunde!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)


Donnerstag, 14. Mai 2009

Neue Forschungsergebnisse: Unterschiede zwischen Hunden und Wölfen werden größer

Unsere Meinung zum ewigen Hund / Wolf Vergleich hatten wir ja hier schon einmal ausführlich erläutert. Es ist ein Thema, das immer wieder diskutiert wird, und bei dem sich oft die Geister scheiden. Während manche "mit aller Gewalt zurück zum Wolf" wollen, verfallen manche wiederum ins andere extrem und sehen im Hund eher das "Kleinkind auf 4 Pfoten". Beiden Extreme halten wir für wenig hundefreundlich - um nicht zu sagen schwachsinnig. Soweit unser Senf dazu. Die Zeitschrift DOGS berichtet in der aktuellen Ausgabe auch über das Thema.

Es ist ein interessanter Artikel, der aber nicht missverstanden werden sollte und hoffentlich nicht dazu führt, das noch mehr Leute auf die Idee kommen, ihre Hunde in "modische" Kostüme und Kleidchen zu zwängen. Denn, schon die Überschrift ist meiner Meinung nach nicht ganz so glücklich gewählt. Aber, lest selbst, hier ist die Pressemitteilung von DOGS dazu:

Hunde ziehen Menschen als Bindungspartner vor / Unterschiede zwischen Hunden und Wölfen werden größer

Hamburg, 13. Mai 2009 - Hunde können im Vergleich zu anderen domestizierten Tieren den Menschen besonders gut verstehen. Verhaltensforscher vermuten, dass sich die kognitiven Fähigkeiten der Hunde im Laufe der Jahrtausende dem Menschen angepasst haben. Das berichtet DOGS, das zweimonatliche Lifestyle-Magazin für Hundefreunde, in der aktuellen Ausgabe.

Forschungen zeigen, dass Hunde sehr sensibel auf die Kommunikation mit dem Menschen reagieren und menschliche Signale auch über große
Distanzen hinweg interpretieren können. Dabei gibt es Haushunde evolutionsbiologisch gesehen erst seit kurzer Zeit: Vor 15 000 Jahren begann sich der Haushund als eigene Art herauszubilden. Aber im gemeinsamen Leben mit den Menschen haben Hunde erstaunliche kommunikative Fähigkeiten entwickelt und sind zu Spezialisten im Beobachten und Interpretieren menschlicher Gesten geworden. Damit sind sie Menschenaffen und Wölfen weit überlegen.

Gleichzeitig werden die Unterschiede zwischen Hunden und Wölfen immer größer: Das Temperament der Haushunde hat sich verändert, sie sind weniger scheu als ihre wilden Artgenossen. Stadthunde lieben spontane Versammlungen auf Hundewiesen und sind neugierig auf andere Hunde, um mit diesen zu spielen und zu raufen. Wölfe leben unter ihresgleichen im Rudel, sie scheuen den Kontakt zu anderen Tieren und reagieren mit Argwohn auf fremde Hunde. Versuche mit Welpen haben gezeigt, dass Wölfe, die ohne Muttertier, aber mit Menschen und Hunden aufwachsen, sich Hunde als Bindungspartner aussuchen. Die kleinen Hunde dagegen orientieren sich nicht an den anderen Wölfen, sondern an Menschen, und ziehen diese den Tieren als Bindungspartner vor. Weitere Versuche mit Hunden aus Tierheimen bestätigen, dass Hunde auf der Suche nach einer Bezugperson und an Bindungen zu Menschen interessiert sind.

Wir lesen die DOGS sehr gerne, aber dieser Artikel ist meiner Meinung nach etwas unglücklich formuliert. Ich teile zwar die Meinung, dass der Hund inzwischen schon ein ganzen Stück vom Wolf entfernt ist, und ich bin auch davon überzeugt, dass die Bindung zum Menschen und eine Bezugsperson wichtig für jeden Hund ist. Der Artikel sollte aber keineswegs so verstanden werden, dass der Hund keine Sozialkotakte zu anderen Hunden mehr braucht. Ich denke, regelmäßiger Kontakt zu anderen Hunden ist für Hunde genau so wichtig, wie die Bindung zum Menschen und eine Bezugsperson. Ich bin ganz sicher, dass die Zeitschrift DOGS der gleichen Meinung ist, aber ich finde, es wird in dem Artikel leider nicht deutlich genug betont. Darum geben wir eben nochmal unseren Senf dazu. Sicher ist sicher. ;0)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

PS: Mehr neue Forschungsergebnisse dazu hatten wir ja kürzlich hier schon einmal: Wie Hunde den Menschen sehen - neues aus der Forschung


Mittwoch, 13. Mai 2009

Endlich zurück!

Ich weiß, ich weiß, das war eine verdammt lange Pause, die wir hier eingelegt haben. Ich finde es ja auch ziemlich unverschämt, was sich meine Sekretärin so rausnimmt, aber - ihr wisst ja, liebe Hundekollegen wir Hunde haben es eben heutzutage nicht leicht, vernünftiges Personal aufzutreiben. ;o)

Dabei hat Frauchen so in die Tasten gehauen! Aber immer wenn ich fragte, ob sie gerade einen Eintrag für mein Blog schreibt hieß es: “Nein, tut mir leid, keine Zeit”. Sie hat mal wieder an ihren Büchern rumgetippt und die Fortsetzung von ihrem Pferderoman rausgebracht, und die schon vor langer Zeit angefangene Katzengeschichte in Buchform gebracht. Da musste mein Blog leider hinten anstehen.

Aber nicht nur Frauchen hatte viel zu tun in letzter Zeit, auch ich bin ziemlich im Stress - hier im Park duftet nämlich alles nach heißen Hündinnen, da hab ich ganz schön was zu schnuppern! Und nur weil ich inzwischen fast 14 bin, heißt das ja noch lange nicht, das mein Interesse an den Hundedamen abnimmt! ;o) Wie gut, dass ich ich mich dann zwischendurch mal im See abkühlen kann, um anschließend von der Blumenwiese aus wieder den Hundedamen nachschauen kann.

So, jetzt muss ich aber auch schon wieder los, den gleich geht es zu Aquajogging, wo die hübsche Emmy auf mich wartet. ;o) Das Fitnesstraining auf dem Wasserlaufband machen wir jetzt nicht mehr nur im Winter, sondern halten es ganzjährig bei, um mich noch möglichst lange fit zu halten.

Und es gibt noch eine gute Nachricht: Immerhin konnte ich Frauchen schonmal überreden sich einen guten Vorsatz zu fassen: Sie will in Zukunft wieder öfter für mich bloggen. Na, das hört Hund doch gern.

Also bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

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