Donnerstag, 31. Januar 2008

Alarm in DJ's Dschungelcamp

Tja, DJ's Dschungelcamp ist kein Kindergeburtstag. Bei der Aufgabenverteilung hatte ich mich ja freiwillig dafür gemeldet, die Mädels im Camp zu bewachen. Und was soll ich euch sagen - gleich am ersten Morgen ein harter Einsatz! Ein Löwe bedrohte meine Mädels! (Leben die nicht normaleweise in Afrika?) Was soll's - im Dschungel auf dieser Insel ist ja sowieso alles etwas anders. Er war jedenfalls da und wollte meinen Mädels an die Wäsche. Es folgte ein harter Kampf im Morgengrauen...

Wie die Sache ausging? Frechheit! Wer wagt es zu fragen? ;o)

Sonnige Grüße aus dem virtuellen Dschungelcamp für Hunde, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Die Löwen stammen von pixelio.de. Vielen Dank an die Fotografen!

Tauchender Hund: Habt ihr sowas schon mal gesehen?

Dieses Video habe ich zufällig im Netz aufgestöbert. Okay, schwimmen gehört ja auch zu meinen größten Leidenschaften. Aber tauchen? Ich habe noch nie einen Hund gesehen, der so taucht:



Andere Hunde, die gar nicht so recht ins Wasser mögen, entwickeln übrigens auch clevere Strategien, um an ihre Spielzeuge zu kommen, wie dieses Video zeigt. ;o)

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Mittwoch, 30. Januar 2008

Spam-Alarm durch Hundehasser

Liebe Kollegen und Hundefreunde, die Kommentarfunktion musste ich vorübergehend einschränken, weil irgend ein Irrer sich berufen fühlte, unter jeden einzelnen Artikel dieses Blogs einen Hundehasser-Kommentar zu setzen. Anonym, verteht sich. Immer der gleiche schwachsinnige Text, ca. 1 DIN A 4 Seite lang. Wer auch immer so viel Zeit hat und so wenig Sinnvolles damit anzufangen weiß, tut mir echt leid. Es gibt leider viele kranke Seelen auf dieser Welt...

Bis auf weiteres können also nur Kommentare von angemeldeten Nutzern geschrieben werden. Die Chatbox (in der Sidebar) ist aber weiterhin offen, denn da kann ich einzelne IPs sperren und als Spam melden. Und wir lassen uns doch von so einem nicht den Spaß verderben, oder?

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)
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Ab in die Sonne! Das Duschungelcamp für Hunde

Der DJ hatte eine klasse Idee: Raus aus dem Regen, rein in die Sonne! Weißer Strand, blaues Meer, Palmen, Sonne - das volle Programm. Klar, ich hab mich riesig gefreut, dass DJ mich auch auf die Hunde-Insel eingeladen hat! Ich hab sofort einen Privatjet gechartert und bin schnell hin geflogen. Nach einer kurzen Rast unter schattigen Palmen ging es aber schon los - ganz wie bei den Promis im Dschungelcamp, werden auch im virtuellen Hundecamp Aufgaben verteilt. Da der Job des Holzsammlers schon belegt war, hab ich mich mal freiwillig zum Bewachen der Mädels gemeldet. ;o) Die Insel-Idee finde ich echt witzig und sehr kreativ! Mal sehen welche Aufgaben sich der DJ noch für uns ausdenkt. Ob wir auch Dschungelprüfungen machen müssen? Ich esse keine Spinnen und Käfer!

Gespannte Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Hund angefahren - Fahrerflucht. Zeugen gesucht!

Monheim - Die Polizei sucht die Fahrerin eines schwarzen Audi mit dem amtlichen Kennzeichen ME-FE ??? Sie hatte am Montag gegen 14:50 auf der Opladener Straße einen Hund angefahren. Zwar war sie kurz ausgestiegen, aber nur um ihr Auto zu begutachten und erleichtert festzustellen, dass ihrem Auto nichts passiert war. Mit der Bemerkung, an ihrem Auto sei ja kein Schaden entstanden, fuhr sie dann einfach weiter und ließ die Hundebesitzer mit dem verletzten Tier zurück. Dass der Hund bei dem Aufprall verletzt worden war und tierärztlich behandelt werden musste, schien die Audifahrerin nicht zu interessieren. Hinweise nimmt die Polizei Monheim unter der Tel.Nr.: (02173) 95 94-65 50 entgegen. (Quelle: rp-online)

Wir meinen: Armselige Menschen, die sich Sorgen um eine Blechkiste machen, gleichzeitig aber ein verletztes Lebewesen völlig ungerührt einfach so liegen lassen... Fassungslose Grüße, euer Alex!

Dienstag, 29. Januar 2008

Mutiger Einsatz! Hund rettet Familie vor Bären!

Mal wieder hat ein Hund seiner Besitzerin und deren Sohn das Leben gerettet. Ein 40-jährige Bäuerin war mit ihrem 7-jährigen Sohn in den südlichen Vorkarpaten in Rumänien unterwegs, als sie von einem Bären angegriffen wurden.

Der Bär griff die Frau an, stieß sie zu Boden. Der Hund der Familie (Rasse unbekannt) zögerte nicht, den Bären anzugreifen, um sein Frauchen zu retten. Dem mutigen Einsatz des Hundes ist es zu verdanken, dass der Bär von der Frau abließ und schließlich flüchtete. Der 7-jährige Sohn blieb unverletzt, weil er sich hinter einem Baum verstecken konnte. Die Frau erlitt zwar Bisswunden durch den Bären, hatte aber nach Angaben der Notärztin großes Glück. (Quelle: nachrichten t-online)

Wir meinen: Ja, die Frau hatte großes Glück - das große Glück einen Hund zu haben! Einen treuen Freund, der nicht zögert sein eigenes Leben auf's Spiel zu setzen um seine Familie zu retten! Und wir meinen auch: Die Medien könnten einen so mutigen Einsatz ruhig ein wenig mehr würdigen und dies nicht nur irgendwo als Randnotiz vermerken.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Montag, 28. Januar 2008

Hundeernährung: Selber kochen für den Hund

Zum Thema selbst kochen für Hunde gab es in letzter Zeit einige Fragen und Suchanfragen. Darum heute mal ein paar allgemeine Informationen zum Thema “selber kochen für den Hund” und meine persönlichen Leibgerichte.

Ein Satz, den man im Netz sehr häufig liest ist der Satz: “Der Hund ist ein Fleischfresser”. Der Begriff ist jedoch ein wenig irreführend, eigentlich müsste es eher “Beutefresser” heißen, denn der Hund frisst nicht allein das Fleisch sondern würde das ganze Beutetier verspeisen. Inklusive Haut, Innereien und unverdaulicher Komponenten, wie z. Bsp. Pflanzliches, faseriges Material aus dem Magen- und Darminhalt des Beutetieres. Diese pflanzlichen Bestandteile sind wichtig für die Funktion des Verdauungstraktes beim Hund. Fleisch allein reicht also nicht für eine ausgewogene Ernährung des Hundes.

Um es noch genauer zu definieren: Biologisch gehört der Hund zu den Raubtieren (Carnivoren), genauer definiert aber in die Überfamilie der Hundeartigen (Canoidea). In diese Familie der Canoidea gehören neben dem Hund nicht nur der Wolf, sondern ebenso auch der große Panda (der bekanntlich - obwohl den für ein Raubtier typischen Verdauungstrakt hat - ein reiner Pflanzenfresser ist) und Omnivoren wie Bär, Waschbär und andere Tiere. Das Verdauungssystem des Hundes ist relativ anpassungsfähig, und von Natur aus dafür vorgesehen, in Notzeiten auch mit überwiegend pflanzlicher Nahrung auszukommen. Würde man den Hund jedoch ausschließlich mit Fleisch füttern, würde er bald am sogenannten „All-Meat-Syndrom“ erkranken. Insofern führt die viel zitierte Bezeichnung "Fleischfresser" leicht zu fatalen Missverständnissen. Als Omnivoren ("Allesfresser") bezeichnet man Tiere, die sich relativ ausgeglichen sowohl von Pflanzen als auch von Tieren ernähren. Wissenschaftlich anerkannte, scharfe Abgrenzungen von „Allesfressern“ (Omnivoren) zu „Fleisch“- (Karnivoren) bzw. „Pflanzenfressern“ (Herbivoren) gibt es übrigens nicht.

Allerdings muss man beachten: der Hund hat ein anderes Gebiss & Fressverhalten als ein reiner Pflanzenfresser. Ein Hund macht keine Kaubewegung, bei der pflanzliche Nahrung zermahlen wird, daher können die Zellwände pflanzlicher Nahrung nicht so zerkleinert werden, dass die Nährstoffe aufgenommen werden können. Aus diesem Grunde kann rohes Gemüse vom Hund nicht richtig verdaut werden. Der Mageninhalt der Beutetieres wäre ja bereits vorgekaut und vorverdaut, und somit auch für den Hund verträglich und verwertbar. Keine Angst, liebe Zweibeiner - ihr müsst uns Hunden die Möhrchen nicht vorkauen. ;o) Es gibt verschiedene Möglichkeiten & Verfahren pflanzliche Nahrung wie Gemüse und auch Getreide so aufzubereiten, dass der Hund sie verdauen und die enthaltenen Nährstoffe aufnehmen kann. Mein Frauchen kocht mein Gemüse, bzw. dünstet es schonend und zerkleinert es fein gehackt. (Barfer pürrieren es meist.)

Gemüse

Gemüse liefert neben Ballaststoffen, auch wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Ich weiß nicht, ob wir alle Gemüsesorten kennen, die ein Hund fressen darf. Meine persönlichen Lieblingsgemüse sind:

- Karotten / Möhren
- Spinat
- Zucchini
- Fenchel
- Erbsen
- Pastinaken
- Liebstöckel
- Brokkoli (Bei Brokkoli bitte nur sehr kleine Mengen und vor allem NIE ROH füttern! Bei manchen Hunden reizt Brokkoli den Magen-Darm Trakt.)

Natürlich sollte man immer mit sehr kleinen Mengen anfangen und schauen, wie der Hund es verträgt. Bei mir gab es noch nie Probleme mit dem gekochten Gemüse, aber jeder Hund reagiert natürlich anders, daher langsam anfangen! Auch Salate, Rote Beete & Tomaten (nur ungespritzt!) gibt es ab und zu mit ins Futter - fein gehackt und in kleinen Mengen. Manche pürieren Gemüse und Salate auch. Gemüse, die stark blähen können, wie verschiedene Kohlsorten und Bohnen kommen nicht im meinen Napf. Wer kochfaul ist, oder wenig Zeit hat, kann auch auf vegetarisches Fertigfutter zurückgreifen. (Weiter unten mehr dazu.) In meinen Napf kommt dann noch Fleisch vom Bio-Bauern (weil wir Fleisch aus Massentierhaltung sowohl aus gesundheitlichen Gründen, als auch aus ethischen Gründen strikt ablehnen, wie ihr ja inzwischen wisst ;o), oder eben auch Fisch.

Cerealien / Kohlenhydrate

Ballaststoffe sind schwer und unverdauliche Stoffe. Pflanzliche Bestandteile, welche die Darmtätigkeit fördern und Kohlenhydrate liefern. Auch Cerealien enthalten zusätzlich je nach Sorte wertvolle Vitamine & Vitalstoffe. Gleichzeitig halten sie aber auch die Darmbakterien im Gleichgewicht und sorgen für eine optimale Kotkonsistenz. Auch Getreidekörner müssen vor dem Verfüttern aufgeschlossen werden, um schließlich vom Hund verdaut werden zu können. Sie werden entspelzt, poliert (Reis), zu Flocken gequetscht (Hafer), vorgekocht usw. Als Lieferant für Kohlehydrate dienen uns:

- Kartoffeln (nur gekocht, NICHT roh!)
- Getreide (Hirse, Reis, Mais, Haferflocken)
- oder zur Abwechslung auch mal ein paar Vollkorn-Gemüse Nudeln oder Buchweizen-Nudeln. (Glutenfrei)

Zu Beachten:

Frische Weizenkeime sind reich an Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin E, pflanzlichen Fetten. Sie enthalten auch Amino-Säuren und Spurenelemente wie Zink, Mangan, und Magnesium. Frische Weizenkeime gelten als eines der vollwertigsten und enzymreichsten Nahrungsmittel. Allerdings raten einige Tierärzte zur Vorsicht bei der Verfütterung von Weizen an Hunde mit Arthrose. Auch Roggen, Dinkel und Gerste enthalten Klebereiweiße (Gluten), die sich bei Arthrose negativ auswirken sollen und daher - wenn überhaupt - nur sehr sparsam eingesetzt werden sollten. Hafer enthält zwar auch Glutine, aber in einer anderen Aminosäuresequenz. Daher gilt Hafer als weniger bedenklich.

Glutenfrei, und damit besser geeignet sind Reis, Wildreis, Mais, Kartoffeln, Buchweizen (nur geschälte Körner! - Meh dazu im Kommentarbereich dieses Artikels) und Hirse. Hirse ist sehr gut als Cerealie zur Hundefütterung geeignet. Sie enthält mehr Mineralstoffe als andere Getreidearten. Hirse ist zum Beispiel reich an Biotin, Lezithin, Kieselsäure und Eisen. Außerdem löst das in der Hirse enthaltene Protein keine Allergien aus. Hirse kann man, (wie auch Reis) im vorgekochten (aufgepufften) Zustand kaufen. So vorbereitet, und 5 Minuten in warmem Wasser eingeweicht ist sie sehr gut & leicht verdaulich für Hunde. Auch bei Hunden, die zu Blähungen oder Durchfall neigen, wird eine glutenfreie Ernährung empfohlen.

Wichtig: Das Verhältnis von Fleisch / Getreide / Gemüse muss ausgewogen sein. Ich werde mich jedoch davor hüten, hier eine pauschale Aussage zu machen, wie viel wovon zu füttern ist. Das hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter, Aktivität, usw. ab und ist so pauschal nicht zu beantworten. Will man den Hund mit Selbstgekochtem ernähren, empfehlen wir, sich mit entsprechenden Büchern zu dem Thema auseinander zu setzen, oder beim Tierarzt um eine gezielte Beratung für den Hund zu bitten. Es soll zwar Tierärzte geben, die einem dann lieber das eigene Futter verkaufen wollen, aber es gibt auch Tierärzte, die unabhängig beraten. (So haben wir es gemacht. Und da ich mit 12 Jahren noch sehr fit bin, glänzendes Fell, viel Energie und Blutwerte wie ein Jungspund habe, scheint die Beratung ganz gut gewesen zu sein. ;o)

Fleisch:

Wegen meiner Arthrose wurde uns geraten, rotes Fleisch nur sehr sparsam einzusetzen. Es steht im Verdacht, sich negativ auf die Arthrose auszuwirken. Darum geht Frauchen mit Rindfleisch usw. nur sehr sparsam um. Das gibt es für mich nur ab und zu mal in kleinen Mengen. Schweinefleisch kommt bei uns sowieso gar nicht in den Napf. Zum einen kann es, wenn es nicht heiß genug durch gekocht oder gebraten wurde, den für den Hund tödlichen Aujetzky-Virus übertragen, zum Anderen ist auch der Nährwert nicht so hoch und bei Arthrosepatienten wird ohnehin davon abgeraten. Auf meinem Speiseplan stehen hauptsächlich:

- Huhn
- Pute
- Fisch
- Und ab und zu etwas Lamm

Wie hier in unserem Hundefuttertest schon einmal angesprochen, gilt die Verwendung von nur einer Fleischsorte pro Mahlzeit als besser verträglich und besser verdaulich. Da wir sowohl aus ethischen, als auch aus gesundheitlichen Gründen absolut gegen Massentierhaltung sind, kommt das Frischfleisch vom Bioland-Bauern. Hier werden die Tiere artgerecht gehalten und nicht mit Antibiotika und anderen Wachstumsfördernden Mitteln voll gepumpt. So viel teurer, wie es auf den ersten Blick scheint, ist es eigentlich auch nicht. Das Thema hatten wir ja im Hundefutter-Vergleich schon einmal. Und neben dem Fleisch, gibt es auch jeweils die entsprechenden Innereien dazu, wie zum Beispiel Herzen, Mägen, Leber, usw. (Hühnerhälse, Putenhälse und Innereien usw. bekommt man auch beim Bio-Bauern sehr preiswert.) Bindegewebsreiche Schlachtabfälle wie Sehnen, Knorpel, Milz, Därme, Lunge usw. sind zwar eiweißreich, aber nicht besonders gut verdaulich. Außerdem ist das Kalzium / Phosphorverhältnis in Bindegewebsreichen Schlachtabfällen ungünstig, darum sollte der Anteil solcher Schlachtabfälle im Verhältnis zum Muskelfleisch nicht zu hoch sein. Ferner ist der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen niedrig.

Fisch liefert hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiß. Das Thema Fisch in der Hundeernährung hatten wir ja hier schon einmal ausführlich beschrieben.

Sonstige tierische Eiweiße:

Ab und zu gibt es bei uns auch mal ein gekochtes Ei, etwas Hüttenkäse (Frischkäse), Naturjoghurt oder Magerquark.

Obst:

Auch etwas Obst kann den Speiseplan des Hundes sinnvoll ergänzen. Wegen der im Obst enthaltenen Fruchtsäuren, gibt es Obst bei uns aber nur in sehr kleinen Mengen, die Frauen dann klein gerieben zum Futter gibt, oder auch mal mit einem Löffelchen Hüttenkäse oder Naturjoghurt serviert. Das sind zum Beispiel Äpfel (fein gerieben) oder auch mal ein Stückchen Banane. (Bananen sin leicht gedämpft für den Hund besser verdaulich.)

Öle und Fette

Fette sind besonders energiereich, daher sind sie bei Hunden die zu Übergewicht neigen sparsam einzusetzen. Da ich mein Frauchen immer genau beim Kochen beobachte, kann ich euch auch sagen, welches Öl sie verwendet, wenn sie für mich kocht: Distelöl, Sonnenblumenöl, Sesamöl oder Maiskeimöl. Auch Weizenkeimöl, Sojaöl, Nachtkerzenöl und Olivenöl (enthält u.A. auch Omega 9 Fettsäuren) können verwendet werden.

Sonstiges:

Zusätzlich kann man auch noch etwas grüne Mineralerde ins Futter geben. Sie liefert zusätzliche Mieralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen, Zink und Selen. Ob das unbedingt nötig ist, sei mal dahingestellt. Da wir zwischendurch, wenn wir unterwegs sind oder Frauchen mal keine Zeit zum Kochen hat Terra-Pura füttern, und darin schon grüne Mineralerde enthalten ist, bekomme ich keine Mineralerde zusätzlich, wenn Frauchen kocht.

ABER: Bitte keine Experimente!

Noch eine Bitte an Kochanfänger: Bitte kocht für euere Hunde nur Dinge, bei denen ihr wirklich sicher seid, dass Hunde sie auch fressen dürfen! Nicht alles, was für den Menschen gut ist, können auch wir Hunde vertragen. Trauben, Rosinen, Zwiebeln, Avocado, Auberginen, Pilze und viele andere Dinge sind sogar giftig für Hunde! Im Zweifelsfalle also lieber auf eine Zutat verzichten, wenn ihr nicht sicher seid, ob der Hund es fressen darf und nachfragen. Wie gesagt - wir empfehlen, beim Tierarzt um Rat zu fragen, und sich entsprechende Litertur zu dem Thema zu besorgen, wenn man regelmäßig für den Hund kochen will.

So liebe Hundekollegen, nun schickt die Frauchen mal an den Herd und lasst es euch schmecken. Guten Appetit wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Weitere Artikel zum Thema Hundeernährung:

- Hundeernährung - darf es auch mal Fisch sein?
- Hundefuttertest / Hundefuttervergleich - ist Bio wirklich teurer?
- Hundefütterung mit gutem Gewissen
- Fütterung, Bewegung & Pflege bei alten Hunden
-
Brauchen ältere Hunde spezielles Seniorenfutter?
- Fellwechsel beim Hund & der Einfluss der Ernährung darauf
- Infos zur Hirse in der Hundefütterung und bei Arthrose
- Knoblauch: giftig oder gesund für den Hund?
- Tödliche Leckereien - Schokolade & Co. gefährlich für Hunde
- BARF / Barfen Pro und Contra, Risiken und Nebenwirkungen
- Nebenerzeugnisse - was ist drin im Hundefutter und warum empfehlen wir Bio?

Weitere Artikel folgen bald und demnächst gibt es hier auch eine Rubrik mit Futterrezepten. für Hunde. Schaut also mal wieder rein! ;o)

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Literatur zum Thema Hundeernährung / Hundefütterung:

- Ernährung des Hundes

- Hunde richtig füttern
- Hunde füttern



Wie hoch ist der Aufwand wenn man selbst für den Hund kocht?

Mein Frauchen meint: Der Aufwand ist eigentlich nicht so groß, wie man meinen mag. Relativ aufwändig war es, sich ein Grundwissen über die Hundeernährung anzueignen, das man unbedingt haben sollte, wenn man regelmäßig für den Hund kochen will, oder den Hund sogar ausschließlich mit Selbstgekochtem ernähren will. Das Kochen selbst stellt jedoch keinen großen Aufwand dar. Ich lasse das parallel laufen, wenn ich für uns koche. Sofern ich für uns kein 4-Gänge Menü zaubern muss, und noch eine Herdplatte frei habe, bereite ich dort Alex Futter zu. Da wird dann der Fisch, oder das Fleisch mit dem Gemüse (natürlich ungewürzt) einfach zusammen gedämpft, dazu wird entweder - je nachdem was es bei uns gerade gibt - etwas Reis oder Kartoffeln für Alex abgezweigt. Oder er bekommt eben als Cerealie Hirse, die ich vorgekocht (aufgeschlossen) kaufe, und dann nur mit etwas Wasser einweichen muss. Es ist also nicht so, dass ich extra für den Hund stundenlang am Herd stehe, sondern das läuft ohne großen Auffwand parallel.

Wenn es bei uns mal etwas gibt, was für den Hund weniger oder gar nicht geeignet ist (Bohnengemüse, Spargel oder ähnliches), dann greife ich auch gerne auf speziell für Hunde vorbereitete Bio-Gemüsemischungen von Terra-Pura oder Yarrah zurück, mische sein Fleisch / Fisch einfach damit und füge wiederum etwas Hirse zu. So hält sich der Aufwand wirklich in überschaubaren Grenzen. Man muss also weder ein Kochgenie sein, noch den ganzen Tag Zeit haben, wenn man dem Hund mal mit etwas selbst gekochten verwöhnen will. Wer seinen Hund jedoch ausschließlich mit selbstgekochtem ernähren will, der sollte sich unbedingt intensiv mit dem Nährstoffbedarf näher vertraut machen und auseinander setzen. Die Ernährung des Hundes ist ein wichtiger Gesundheitsfaktor - so, wie eine optimale Ernährung eine vorbeugende Wirkung zur Gesunderhaltung des Hundes hat, und sogar zur Heilung oder Besserung von Krankheiten beitragen kann, kann andererseits eine fehlerhafte Ernährung den Hund krank machen. (Wobei eine fehlerhafte & krankmachende Ernährung allerdings auch durch die Ernährung mit den zahlreich im Handel angeboteten Fertigfuttern keineswegs ausgeschlossen werden kann - auch wenn die Werbung das gerne zu suggerieren versucht.)

Ein Anzeichen für eine fehlerhafte Ernährung kann es zum Bespiel sein, wenn sich der Fellwechsel sehr lange hinzieht, wie wir hier schon einmal beschrieben haben. Wenn der Hund stark riecht, oder häufig Blähungen hat, deutet dies meist ebenfalls auf eine fehlerhafte Ernährung hin. (Das zum Beispiel ist oft der Fall, wenn minderwertiges Dosenfutter gefüttert wird.) Wichtig ist es daher immer - egal ob man selbst für den Hund kocht oder Fertigfutter verwendet - den Hund genau zu beoachten und auf Veränderungen im Verhalten, der Fellbeschaffenheit, des Hundekots usw. zu achten. Um ganz sicher zu gehen lasse ich Alex zusätzlich regelmässig beim Tierarzt durchchecken. Er hat, wie schon erwähnt, mit seinen 12 Jahren immer noch Blutwerte wie ein Jungspund, ein glänzendes, seidiges Fell und klare Augen ist lebhaft und verspielt und hat einen gesunden Appetit. Bisher war der Tierarzt immer sehr zufrieden mit Alex' Gesundheitszustand. Und wir sind es auch. ;o)

Sonntag, 27. Januar 2008

Gut getarnt (Suchbild)

Zugegeben - meine Tarnung ist nicht so toll, ich bin ja deutlich auf dem Foto zu erkennen. Aber auf diesem Foto versteckt sich noch jemand, der recht gut getarnt ist. Findet ihr ihn? Wer oder was ist es?
(Zum Vergrößern einfach Bild anklicken.)

Viel Spaß beim Suchen wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Untersuchungshaft wegen Tierquälerei

Ein 19-jähriger Schweizer wurde jetzt wegen Tierquälerei festgenommen. Er hatte seiner American-Stafford-Hündin Whisky eingeflößt, sodass der misshandelte Hund wegen der schweren Vergiftung eingeschläfert werden musste. Damit endete ein langes Marthyrium für die Hündin - der Hundehalter berichtete von seinen "Erziehungsmethoden", die das arme Tier erleiden musste. Im November hatte der 19 jährige die Hündin erworben und seitdem regelmäßig stundenlang in die enge Duschkabine eingesperrt. Er gab zu, die Hündin auch mit Faustschlägen und Fusstritten auf den Kopf gequält zu haben. Hin und wieder habe er die Hündin auch verbrannt, indem er sie mit kochendem Wasser begoss, gab er weiter zu. Die Misshandlungen versuchte er damit zu 'rechtfertigen', dass ihn die Hündin einmal in den Fuß gebissen habe. (Quelle: dcrs-online)

Ich weiß nicht, was auf dieser Welt los ist und verkneife mir lieber jeden Kommentar zu solchen ..... Ja, wie soll man sie nennen? Ich weigere mich so etwas als Menschen zu bezeichnen, denn das wäre eine Beleidigung, für alle Zweibeiner, die ich kenne. Immerhin - zumindest ist er in Untersuchungshaft. Solange kann er wenigstens keinen weiteren Schaden anrichten.

Traurige Grüße, euer Alex

Samstag, 26. Januar 2008

Wurstköder-Attacke auf Hunde

Es ist unbegreiflich - die schlechten Meldungen reißen leider nicht ab. Wie merkur-online berichtet, gab es nach Gift-Funden in Neuiberg erneut eine Köder-Attacke in Taufkirchen (München) auf Hunde. Am vergangenen Dienstag konnte eine Hundebsitzerin ihrem Collie-Mischling gerade noch rechtzeitig den Wurstköder abnehmen, der mit Nägeln und Bilderhaken gespickt war. So blieb der Hund zum Glück unverletzt. Es wurden noch weitere Köder in der Umgebung gefunden. Die Polizei ermitteln nun und bittet um sachdienliche Hinweise.

Und auch wir bitten nochmal: Wenn ihr irgendetwas Verdächtiges bemerkt, notiert euch Kennzeichen, Personenbeschreibung, hakt nach. Hier im Park haben wir einmal ein Frau beobachtet, die Fleichwurststücke auf eine Wiese warf. Als sie bemerkte, dass Frauchen stehen geblieben war und sie genau beobachtete, kam sie aber schnell an, und klärte die Situation auf: Die Fleischwurst war übrig, und die wollte sie an die Elstern verfüttern, weil sie am nächsten Tag in die Urlaub fuhr. Als sie merkte, dass mein Frauchen noch misstrauisch war, steckte sie sich schnell noch ein paar Stücke in den Mund um zu demonstrieren, dass ihre Wurst wirklich harmlos war. Die Frau war aber keineswegs beleidigt über Frauchens Misstrauen - im Gegenteil! Sie hatte vollstes Verständnis dafür und fand es sogar sehr gut, dass jemand aufmerksam ist. Denn auch sie konnte nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die Hunde vergiften wollen.

Also, bleibt wachsam und passt auf euch (und andere) auf! Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

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Freitag, 25. Januar 2008

Wieder ein Fall grausamer Tierquälerei

Es ist erst wenige Tage her, dass uns die Meldung über den zu Tode gequälten Dobermann erschüttert hat. Heute berichtet Krone.at von einem weiteren schrecklichen Fall, der sich in Marchegg (Niederösterreich) ereignet hat. Die scheue und schreckhafte Berner Sennenhündin Gina war bereits seit Silvester verschwunden. Sie hatte sich bei der Knallerei erschrocken und reißaus genommen, berichtet ihr Frauchen. Die Familie machte sich sofort auf die Suche nach der geliebten Hündin. Sie klapperten Tierheime ab, verteilten Flugblätter usw., doch Hündin Gina blieb verschwunden.

Vor wenigen Tagen dann die Schreckensnachricht: Eine Nachbarin hatte den Toten Hund an einem Bahnübergang gefunden. Besonders mysteriös: Die Hündin lag ohne Halsband genau zwischen den Schienen. Die Veterinärin, die den Hund untersuchte, hält es für ausgeschlossen, dass Gina vor den Zug gelaufen und so verunglückt war. Sie hatte keine äußerlichen Verletzungen und war auch nicht abgemagert, aber man hatte der Hündin sämtliche Knochen gebrochen und in den Kopf geschossen.

Ich weiß nicht mehr, was ich dazu sagen soll. Es ist einfach nur noch erschreckend, was auf dieser Welt passiert. Weder in dem Artikel der Krone, noch in dem Artikel der Express stand zwar explizit vermerkt, dass hier auch noch Zeugen gesucht werden, aber ich bin sicher, die Hundebesitzer wären für jede Zeugenaussage sehr dankbar, die zur Aufklärung des Falles beitragen kann. Sicherlich ist auch die Polizei in Niederösterreich für Zeugenaussagen zu dieser Tat dankbar. Darum möchte ich hier nochmal an alle appelieren: Wer zu diesen (oder auch anderen Fällen) irgendetwas gesehen oder bemerkt hat, sagt bitte aus! Vielleicht ist ja jemandem aufgefallen, dass einer plötzlich seit Silvester eine ausgewachsene Berner Sennenhündin hatte, die jetzt nicht mehr da ist? Vielleicht hat jemand sogar die Tat beobachtet? Den Schuss gehört, oder gesehen, wie der Hund auf die Bahnschienen gelegt wurde? Dann zögert bitte nicht, eine Zeugenaussage zu machen! Wie Simmy in dem Kommentar bei der Dobermann-Geschichte Albert Einstein so schön zitiert hatte: "Unsere Welt wird nicht von denen bedroht, die böse sind, sondern auch von denen, die das Böse zulassen!"

Traurige Grüße, euer Alex

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Giftwarnung Berlin Brandenburg

Erhöhte Vorsicht ist in Berlin Brandenburg geboten - hier legten Unbekannte eine blaue, keksähnliche Substanz aus. Bei einem Spaziergang in der Umgebung des Scottweges (Westend) übergab sich ein Hund, nachdem er mit der blauen Substanz in Kontakt geraten war. Nachdem die Hundebesitzerin die Polizei alarmiert hatte, fanden die Beamten noch an drei weiteren Stellen, auch in der Nähe eines Kinderspielplatzes, den mystriösen blauen Stoff. Noch ist zwar unklar, ob es sich tatsächlich um Gift handelt, doch die Polizei bittet, in der Umgebung besonders auf Kinder zu achten und Hunde an der Leine zu führen. Die blaue Substanz wurde dem Landeskriminalamt zur Untersuchung übergeben. Es wird wegen Gefährdung durch freisetzen von Giften ermittelt. (Quelle: Berliner Umschau)

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Donnerstag, 24. Januar 2008

Praxistest: Hundekörbchen

Service-Wüste Deutschland? Von wegen! Fehler können überall mal vorkommen, ganz klar. Entscheidend ist, wie ein Unternehmen dann damit umgeht. Aber der Reihe nach: Zu Weihnachten hatten mir meine Zweibeiner ein neues Körbchen von cool-dog® spendiert. Ich fand es sofort klasse, aber die Zweibeiner hatte etwas auszusetzen. Die Bestickung war etwas zu tief angesetzt und so rutschte sie immer so weit runter, dass sie nicht mehr zu sehen war. Wie gesagt - mir war das egal, ich weiß ja wie ich heiße. Aber die Zweibeiner... na ja, ihr wisst ja, wie sie so sind... Die hat es halt gestört.

Letzte Woche beschloss Frauchen dann, mal ein Foto von der „unsichtbaren“ Schrift zu machen und schickte eine Mail mit dem Vermerk ein wenig enttäuscht über das neue Körbchen zu sein an den Hersteller. Die Antwort kam schnell und freundlich. Man entschuldigte sich ganz nett, bat um Verständnis dafür, dass im turbulenten Vorweihnachtsgeschäft auch mal etwas schief gehen kann. (Dafür haben wir Verständnis.) Gleichzeitig bot die nette Dame von cool-dog® sofort und ganz selbstverständlich an, den Bezug umzutauschen. Und als Entschuldigung spendierte mir die Firma dann noch ein schickes Halstuch mit meinem Namen drauf!


Schnell waren der neue Bezug und mein fesches Halstuch da und jetzt sind wir alle glücklich mit dem Körbchen - ich, weil es so schön weich & kuschelig ist, Frauchen, weil der Bezug leicht abnehmbar und pflegeleicht in der Maschine zu waschen und ruck-zuck wieder trocken ist, und Herrchen, weil er meinen Namen jetzt auch sieht. Und mit dem schicken Halstuch hab ich noch bessere Chancen bei den Hundedamen. ;o) Körbchen, Halstücher usw. kann man sich übrigens ganz individuell nach eigenem Geschmack anfertigen lassen. Mein Urteil: cool-dog® ist cool!

cool-dog Exklusiv

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Mittwoch, 23. Januar 2008

Assistenzhund Shacky - ein Hund für alle Fälle

Der Behindertenbegleithund Shacky ist ein Hund, vor dessen Leistung ich allergrößten Respekt habe. Darum möchte ich ihn euch heute einmal kurz vorstellen. Der kluge Golden Retriever ist ein Hund für alle Fälle: Er ist Deutschlands einziger Assistenzhund für einen Menschen ohne Arme, beherrscht 40 verschiedene Kommandos und unterstützt sein Frauchen tatkräftig im Alltag. Ob Türen öffnen und schließen, das Licht ein- und ausschalten, Dinge aufheben, das Telefon bringen oder sogar Wäsche waschen - Shacky erledigt all diese Dinge mit Leichtigkeit und einem freudigen Schwanzwedeln.

Doch damit nicht genug, Shacky bildet sich auch weiter. So hat er vor einem Jahr eine Weiterbildung für Assistenzhunde besucht, und kann seitdem im Notfall auch Hilfe alarmieren. Auf Kommando oder im Notfall zieht er dazu an einem Seil, das mit der Notrufzentrale des DRK verbunden ist. So können die Helfer im Notfall schnell zur Stelle sein. Was dieser tolle Hund noch alles kann, und wie er den Alltag seines Frauchens erleichtert & bereichert, könnt ihr auf seiner Homepage und in seinem Blog nachlesen. Zusätzlich gibt es dort viele interessante Informationen zum Thema Assistenzhunde und viele Fotos von Shacky im Dienst. Ein Besuch lohnt sich!


Geld aufheben? Kein Problem für Shacky!

Wäsche waschen? Ist Shackys größte Leidenschaft!

Mit einer tiefen Verneigung vor diesem tollen Hund und seinem tollen Frauchen verabschiede ich mich für heute. Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

© Fotos: Hedi Menge. Vielen Dank für die freundliche Genehmigung!

Toter Hund in Erkelenz - Gift?

Hundebesitzer in der Gemeinde Kückhoven (Erkelenz) sollten beim Gassi gehen besonders aufmerksam sein. Anfang der Woche verendete dort ein Dalmatiner, nachdem er eine möglicherweise vergiftete Wurst gefressen hatte, berichtetet die Rheinische Post heute. Ein weiteres Tier aus der Nachbarschaft liege im Sterben, heißt es.

Die betroffenen Hundebesitzer möchten daher alle, die mit ihren Tieren im Ort unterwegs sind, zur Vorsicht aufrufen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, konnte jedoch gestern noch nicht bestätigen, dass der Hund infolge eines Giftköders gestorben sei. Die verdächtige Wurst wird zur Zeit noch untersucht. Die Polizei warnte vor Panikmache, so lange die genaue Todesursache des Hundes noch nicht fest steht. Panikmache wollen wir hier auch nicht betreiben, aber vorsorglich informieren. Es kann sicher nicht schaden, in dem betroffenen Gebiet noch aufmerksamer zu sein als sonst.

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Dienstag, 22. Januar 2008

Hund im Feuer zu Tode gequält - Zeugen gesucht!

Über einen Fall besonders grausamer Tierquälerei berichtet die Thühringer Allgemeine heute. Unbekannte hatten in Erfurt am Wochenende einen Hund in einem Feuer getötet. Ein Spaziergänger, der seinen Hund ausführte, hatte den toten Dobermann am Sonntagvormittag im Südosten der Landeshauptstadt am Rande einer Neubausiedlung entdeckt. Laut Polizeibericht muss der Hund während der Tat mit seiner Leine an einem Betonblock angebunden gewesen sein, als der oder die Täter mehrere Holzstücke um ihn herum verteilt und angezündet hatten. Nach ersten Erkenntnissen erstickte das Opfer qualvoll, weil sich der Hund in Angst und Panik mit der Leine erdrosselt hat. Die Polizei sucht nun Zeugen für die schreckliche Tat. Ferner bittet die Polizei darum, dass sich Anwohner oder Hundebesitzer melden sollen, wenn plötzlich irgendwo ein Dobermann fehlt.

Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Der Landestierschutzverband reagierte empört und will Anzeige gegen Unbekannt einreichen, weil die Tat ein hohes Maß an Verrohung und Respektlosigkeit vor dem Leben zeigt. Eine solche Tierquälerei kann laut Tierschutzgesetz mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Wir meinen: 3 Jahre - wenn diese Höchststrafe überhaupt je verhängt werden sollte - sind noch viel zu wenig! Ich will jetzt aber lieber nicht schreiben, was Frauchen gerade gesagt hat, was sie machen würde, wen sie so jemanden in die Finger bekäme...

Traurige Grüße, euer Alex (Alexander Bömbelman)

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Verrücktes Hundevideo

Liebe Hundekinder, bitte nicht zu Hause nachmachen! Diese Stunts können für ungeübte Kollegen sehr gefährlich sein.



Am Ende des Films erscheint unten eine Auswahl. Wenn ihr "Extreme Pete" anklickt, seht ihr diesen verückten Hund nochmal im Training.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Montag, 21. Januar 2008

Wochenendausflug

Habt ihr mich über's Wochenende vermisst? Wir hatten uns verkrümelt! ;o) Ein kleiner Ausflug ins Sauerland stand auf dem Programm. Leider haben meine Zweibeiner das irgendwie schlecht geplant, denn wir hatten das ganze Wochenende Dauerregen. So hatten wir den ganzen Wald bei den Spaziergängen für uns allein. Frauchen meinte, mit dem Nebel und den tiefen Spuren, die Sturm Kyrill hier vor einem Jahr hinterlassen hat, hätte der Wald irgendwie etwas Gruseliges. Schön war’s trotzdem.

Erholte Grüße, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Freitag, 18. Januar 2008

Dümmer geht’s nimmer!

Wer “der Chef” ist, wollte ein angetrunkener Mann in Münster dem Hund seiner Bekannten demonstrieren, als er dort zu Besuch war. Um dem Hund seine “Macht” zu beweisen, begab er sich auf alle Viere, und fraß aus dem Napf des Hundes. Der Hund hatte für diese ausgesprochen dumme, wie völlig unsinnige “Machtdemonstration” wenig Verständnis, und biss dem Mann ins Gesicht. Diese berichtete gestern die Rheinische Post. Immerhin - die Geschichte ist bei weitem nicht so reißerisch aufgemacht, wie sie es vermutlich später in anderen Zeitungen sein wird, aber die Schlagzeile lautet: “Streit um Fressnapf: Hund beißt Mann ins Gesicht”

Was zeigt uns dieser Vorfall mal wieder ganz deutlich? Wir könnten die so genannten “Beißstatistiken” in rasender Geschwindigkeit gen Nullpunkt senken, wenn man Leute, die den IQ einer Wassermelone haben, einfach von uns Hunden fernhalten würden!

Ein schönes Wochenende wünscht euer Alex! ;o)

PS: Sorry, Walter & Ash waren schnelle & hatten gestern schon darüber berichtet, ich musste auch nochmal meinen Senf dazu abegeben. ;o)

Donnerstag, 17. Januar 2008

Hundefutter Vergleich / Hundefuttertest

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Ist Bio-Hundefutter wirklich teurer? Unser Test ergab: Nein, es ist preiswerter!

Ein weit verbreitetes Vorurteil lautet, Biofutter für Hunde sei im Vergleich wesentlich teurer als „konventionell“ produziertes Hundefutter. Und auf den ersten Blick scheint das auch so. Wir wollten es aber mal etwas genauer wissen, haben uns die Sache einmal näher angesehen und verglichen. Das Ergebnis mag für viele Hundehalter verblüffend sein.

Aus der „konventionellen“ Abteilung haben wir wahllos eine Dose von Pedigree Pal für den Hundefutter Vergleich ausgewählt. (Nachstehend abegkürzt mit P.P.) Warum gerade dieses? Aus einem ganz einfachen Grund: Dieses Futter ist deutschlandweit nicht nur in Tierbedarfgeschäften und Zoohandel, sondern nahezu auch in jedem Supermarkt, Discounter, Drogeriemarkt, Baumarkt und sogar in Kiosken und Tankstellenshops zu finden. Wir haben kein anderes Futter gefunden, das flächendeckender verteilt war. Aus diesem Grunde müssen wir davon ausgehen, dass dieses Futter auch in sehr vielen Hundemägen landet.

Aus der Bio-Abteilung nehmen wir für den Hundefutter Test eine Dose von Terra-Pura. Warum dieses? Weil es zu 100% Bio ist, und das verarbeitete Fleisch aus artgerechter Tierhaltung nach den strengen Maßstäben von Bioland stammt. (Die Bioland Richtlinien sind deutlich strenger, als die des EU-Biosiegels, und spätestens seit der ARD Reportage über das QS-Siegel würden wir diesem nicht vertrauen.) Bioland legt besonderes Augenmerk auf die artgerechte Tierhaltung und wir sind der Meinung, dass Tierliebe nicht beim eigenen Haustier enden sollte. Wenn schon Fleisch verfüttert wird, dann sollten die Tiere unserer Meinung nach dafür nicht unnötig leiden müssen und gequält werden. Abgesehen davon, halten wir es für gesundheitlich höchst bedenklich, dass in der konventionellen „Fleischproduktion“ Antibiotika und andere Wachstumsfördernde Substanzen in hoher Dosierung verabreicht werden. (Siehe hierzu auch: Video-Dokumentation des ZDF Putenmast.)

Zurück zu unserem Rechenbeispiel: Beginnen wir mit dem konventionellen Hundefutter. Wir haben eine 400g Dose einer Sorte ausgewählt, die wir am häufigsten in den Regalen fanden. „Fünf Sorten Fleisch“, wird sie vom Hersteller genannt. Darüber, dass bekanntlich die Fütterung einer Fleischsorte pro Mahlzeit natürlicher ist und als besser verdaulich gilt, sehen wir bei unserem Hundefuttertest einmal großzügig hinweg.

Ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe:

  • 4 % Fleisch (dies ist KEIN Tippfehler, es sind tatsächlich nur 4%!)
Alex rechnet: 4% aus 400 g = 16 g Fleisch in einer Dose (zum Vergleich: Ein Esslöffel Honig wiegt 15 g) Besonders interessant in dem Zusammenhang: Die Werbung auf der Hochglanzdose von P.P. Hier heißt es fett gedruckt - Achtung, ich zitiere: "Mit frischem Fleisch zubereitet. Hunde lieben von Natur aus Fleisch". Da muss ich schon schmunzeln...

  • 4% „Fleischmix“; eine nette Umschreibung für den Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“.

Was sind "tierische Nebenerzeugnisse"? Wie definiert man sie? Tierische Nebenerzeugnisse müssen nicht unbedingt schlecht sein. Ich will hier nicht zu sehr ausschweifen - vereinfacht und ganz grob gesagt: Nahezu alles, was kein reines Muskelfleisch, Binde- oder Sehnengewebe ist, ist diesem Begriff zuzuordnen. Das können sein: Innereien, Haut, Knochen, Knorpel usw. Es können aber auch sein: Federn, Hufe, Haare, Schnäbel, Urin, Kot, Reste von Schlachtabfällen, die aus dem Abwasser eines Schlachthofes gefiltert werden usw. All dies darf völlig legal im konventionellen Tierfutter verarbeitet und unter dem Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“ deklariert werden. Wir möchten P.P. hier nichts unterstellen - aber wir möchten grundsätzlich zur Vorsicht raten, wenn ein Hersteller den Begriff "tierische Nebenerzeugnisse" nicht näher definiert. Für einen Hersteller, der nichts zu verbergen hat und als tierische Nebenerzeugnisse wirklich nur „saubere“ Innereien verwendet, wäre es schließlich eine gute Werbung, diese auch offen zu deklarieren. Zieht es der Hersteller vor sich hinter Formulierungen wie "tierische Nebenerzeugnisse", "pfanzliche Nebenerzeugnisse" oder ähnlichem zu verstecken, anstatt die Inhaltsstoffe zu nennen, sehen wir darin zumindest einen guten Grund zur Skepsis, wenn nicht gar zu berechtigtem Misstrauen. ;o)

Wir haben also die verschwindend geringe Menge von 16 g Fleisch in einer 400 g-Dose Pedigree Pal, plus 16 g undefinierte „Tierische Nebenerzeugnisse“. Die restlichen 368 g werden aufgefüllt mit nicht näher definiertem Getreide, Ölen, Fetten, pflanzlichen Nebenerzeugnissen, Mineralstoffen und Wasser. Wie gesagt, keiner dieser Inhaltsstoffe ist näher definiert. Man kauft also die berühmte „Katze im Sack“.

Der Fütterungsempfehlung von P.P für einen 30 kg schweren Hund lautet: 4 Dosen pro Tag. Nun gibt es böse Zungen, die behaupten, die Hersteller gäben höhere Mengen an, als tatsächlich benötigt, aber dies wollen wir nicht unterstellen. Wir gehen davon aus, dass wir der Werbung und den Beteuerungen der Hersteller glauben schenken dürfen, die besagen, dass Fütterungsexperten den genauen Nährstoffbedarf der Tiere und den Nährstoffgehalt ihres Futters errechnen, und ihre Fütterungsempfehlungen exakt danach aussprechen. Darum legen wir diese Empfehlung hier zugrunde. Die hier genannten Preise beziehen sich auf den Stand von heute, 17.01.2008)

Kostenvergleich Biofutter <-> konventionelles Hundefutter:

Konventionelles Hundefutter: Eine 400g Dose kostet 0,89 Cent. (Sonderangebote lassen wir außer acht, die gibt es schließlich auch beim Biofutter.) Auf den ersten Blick erscheint das vielleicht billig, bei einem 30 kg Hund wären das unter Berücksichtigung der Fütterungsempfehlung 3,56 Euro pro Tag.

Für diese 3,56 Euro hat der Hund dann insgesamt 64 g Fleisch bekommen (nur mal zum Vergleich: eine Tafel Schokolade wiegt 100 g), 64 g undefinierte Tierische Nebenerzeugnisse, und 1472 g nicht näher definiertes Getreide, Fette, Öle usw. Eine ganze Menge, die erst mal verdaut werden will!

Bio- Hundefutter: Hier sind es bei der Sorte "Rind" 42% Fleisch = 168 g pro Dose. (Bei anderen Sorten sogar noch mehr.) Eine 400 g Dose Rind von Terra-Pura kostet 2,69 Euro. Der Hersteller betont, dass die Verdaulichkeit ca. bei 80% liegt, und empfiehlt (je nach körperlicher Aktivität des Hundes) 600 - 800 g für einen 30 kg schweren Hund. Wir gehen einmal großzügig vom Höchstwert aus und halten 5, 38 Euro für die Tagesration fest.

ABER: Beim Bio-Futter hat der Hund für 5, 38 Euro 336 g reines Rindfleisch in bester Bio-Qualität bekommen. (Also mehr als 5,25 mal soviel, wie beim vermeintlich billigen Futter!) Diese Menge entspricht übrigens auch genau dem, was unabhängige Experten zur Fütterung empfehlen. Undefinierte tierische Nebenerzeugnisse gibt es beim Bio-Futter von Terra Pura nicht, dafür gibt es aber zusätzlich zum Fleisch noch 80 g reine Rinderleber in Bio-Qualität.

Ganz vereinfacht ausgedrückt: Für 1,73 Euro Preisdifferenz in der Tagesration eines 30 kg schweren Hundes, haben wir beim Bio-Hundefutter 5,25 mal (!) soviel Fleisch (in Lebensmittel- und Bio-Qualität!), plus 80 g nahrhafte Rinderleber erhalten! Hinzu kommt, dass der Hund beim Biofutter trotz besserer Nährstoffversorgung nur die halbe Menge zu verdauen hat, was den Organismus des Hundes sehr entlastet! Tipp: Diese, im Vergleich zur Qualitätssteigerung sehr geringen Mehrkosten, lassen sich zum Beispiel ganz leicht auffangen, indem man dem Hund ab und zu selbst gekochtes Futter serviert. (Infos zum selber kochen für Hunde findet ihr in der Rubrik Hundeernährung, Rezepte dazu folgen.)

Das Vorurteil Bio sei teurer, können wir nach unseren Erfahrungen und Berechnungen in diesem Hundefutter Vergleich also nicht bestätigen! Unser Fazit: Pedigree Pal ist vielleicht billiger wenn man allein vom Preis der Dose ausgeht. Preiswerter, (im Sinne von ‚seinen Preis wert‘ sein), ist nach unserem Testurteil aber ganz eindeutig das Bio-Futter von Terra Pura.

Alle Inhaltsstoffe sind beim Bio-Futter von Terra Pura übrigens ganz klar deklariert:

  • 42% Rindfleisch
  • Haferflocken
  • 10% Rinderleber
  • Karotten
  • Äpfel
  • grüne Mineralerde (setzt sich aus natürlichen Mineralstoffen und Spurenelementen zusammen)

Weitere Vorzüge des Bio-Hundefutters im Vergleich zum konventionell erzeugten Hundefutter:

  • Keine Medikamentenrückstände im Futter
  • Keine tierquälerische und ungesunde Massentierhaltung
  • Keine Abfälle (Lebensmittelqualität!)
  • Keine Tierversuche
  • Keine Gentechnik
  • Die Verwendung einer Fleischsorte pro Mahlzeit sorgt für bessere Verdaulichkeit
  • Kein Zucker, keine Lockstoffe oder ähnliches
  • Alle Inhaltsstoffe sind klar deklariert, so dass sich das Bio-Futter auch für eine Ausschlussdiät, zum Beispiel bei allergischen Hunden eignet.
  • Der Organismus des Hundes wird weniger belastet, weil deutlich weniger unverdauliche und schwer verdauliche Stoffe im Futter sind.
  • Die Kotmenge ist entsprechend gering. Fäulnis- und Gärungsprozesse, die im Dickdarm bei hohem Anteil unverdaulicher Futterbestandteile ablaufen, finden nicht statt. Dadurch kommt es nicht zu Blähungen und unangenehmer Geruchsentwicklung.
  • Terra-Pura Biofutter enthält grundsätzlich hochwertiges Muskelfleisch und wertvolle Innereien, die auch als Energielieferant nicht unterschätzt werden dürfen. Im Terrapura Bioland Fleisch sind bereits sämtliche Aminosäuren enthalten.
Ich möchte dazu noch anmerken, dass Terra Pura unter den Bio-Hundefuttern im Vergleich preislich gesehen im Mittelfeld liegt. Der Hersteller Yarrah bietet 400 g Dosen auch schon zu einem Preis von 1,49 Euro an. Auch beim Bio-Futter von Yarrah ist durch den höheren Nährstoffgehalt und die bessere Verdaulichkeit, eine wesentlich geringere Futtermenge im Vergleich zu P.P. erforderlich. Yarrah erklärt, dass in den Yarrah-Produkten als "tierische Nebenerzeugnisse" werden ausschließlich Leber, Herz und Magen vom Huhn, und in den Cat Dinners und Dog Dinners zusätzlich auch Leber, Herz und Niere vom Rind verwendet werden. Leber, Herz und Niere liefern viele wertvolle Mineralien. Außerdem mögen die meisten Hunde und Katzen Leber sehr gerne. Magen wird verwendet, weil er viel Eiweiß und wenig Fett enthält.

Auch Yarrah ist zu 100% Bio, zertifiziert nach dem EKO-Siegel. Das EKO-Siegel von Skal ist vergleichbar mit dem deutschen Bio-Siegel und international anerkannt, hier nachzulesen auf der Internetseite der deutschen Verbraucherzentrale. Alle Yarrah-Zutaten werden von ökologisch landwirtschaftlichen Betrieben bezogen. Von jedem Stück Fleisch, welches bei Yarrah verarbeitet wird, ist die Zusammenstellung und die Herkunft bekannt. Die „Produktionstiere“ in einem ökologisch landwirtschaftlichen Betrieb werden im Vergleich zu den Tieren in der konventionellen Tierhaltung (Massentierhaltung) artgerecht gehalten, jedoch sind die Maßstäbe bei Bioland (dem Terra-Pura unterliegt) und Demeter noch strenger.

Mein verwöhnter Gaumen - ich werde ja nach wie vor noch von Frauchen liebevoll und ausgewogen bekocht - findet das Futter von Terra Pura jedenfalls extrem lecker! (Lieblingssorte die Bio-Pute). Wenn Frauchen mal keine Zeit zum Kochen hat, oder wir ein paar Tage auf Reisen gehen, greifen wir gerne und mit gutem Gewissen auf das Bio-Futter zurück.

Das Beispiel "Rind - von Terra Pura" war jetzt auch nur ein Beisepiel. Des Weiteren gibt es auch Biofutter mit anderer Zusammensetzung. Für die Fleischfanatiker auch mit einem Fleischanteil von z.B. 88%! Und natürlich gibt es auch Trockenfutter in Bio-Qualität und noch weitere Hersteller hochwertigen Biofutters. Alle Sorten hier zu vergleichen würde den Rahmen sprengen, aber es sollte klar geworden sein: Was das Hundefutter betrifft, ist Bio nicht wirklich teurer. Das Vorurteil ist schlicht falsch und nachrechnen lohnt sich! (Auch der Gesundheit des Hundes zuliebe!) Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgeben möchte. Ich für meinen Teil, weiß gerne wofür ich genau bezahle. Wenn es ein Hersteller nötig hat, seine Inhaltsstoffe hinter den Begriffen "tierische Nebenerzeugnisse", pflanzliche Nebenerzeugnisse" oder auch "Fleischmix" zu verschleiern, macht mich das einfach skeptisch. Ein Hersteller, der mit sauberen und gesunden Zutaten arbeitet, kann diese (so wie Terra Pura) auch klar deklarieren. Schließlich gibt es keine bessere Werbung für den Hersteller - wenn er denn wirklich nur gute Zuaten verwendet. ;o) Und für Undefiniernares ist uns das Geld einfach zu schade.

HALT - bevor nun ein Aufschrei durch die Menge geht - wir möchten mit diesem Hundefutter Vergleich hier keineswegs abstreiten, dass es auch konventionelle Futtersorten gibt, die eine bessere Zusammensetzung, bzw. ein besseres Preis/Leistungsverhältnis haben, als das Beispiel von P. P in unserem Hundefutter-Vergleich. Das sind dann aber i.d.R. Futtersorten aus dem richtigen Premiumsortiment (nicht nur durch die Werbung generiert), die dann auch entsprechend teurer - teilweise sogar wesentlich teurer als die Bio-Produkte sind. Wie schon gesagt, wir haben Pedigree Pal für diesen Hundefuttertest gewählt, weil dieses Futter am weitesten verbreitet ist und von vielen Hundehaltern als „besonders günstig“ empfunden wird. Was allerdings bei den konventionell produziertem Fleisch bzw. Futter - egal welcher Sorte - bleibt, ist die Massentierhaltung, die wir einfach nicht unterstützen möchten und deren Fleisch wir nach wie vor für ungesund halten. Wir halten es nicht für vertretbar Tiere für Hunde- und Katzenfutter so zu quälen, wie es in der Massentierhaltung üblich ist. Das ist unsere persönliche Meinung dazu. Wer eine andere hat, dem sei sie gewährt. Jedoch sollte er sich diese Videodokumentationen ansehen, die leider keine Ausnahmen, sondern die Regel in deutschen Tiermastbetrieben zeigen:



Darüber hinaus glauben wir persönlich nicht, dass es ein Zufall sein kann, dass immer mehr Hunde an Krebs erkranken. (Auch das ist nur unsere persönliche Meinung, wissenschaftlich untersucht wurde das noch nicht.) Dennoch: Jeder zweite Hund über 10 Jahren stirbt inzwischen an Krebs - doppelt so viele Hunde wie Menschen erkranken an Krebs. Und das, obwohl alle Hundefutter laut Werbung doch angeblich so gesund sein sollen? Näher erläutern wir diesen Denkansatz hier noch einmal: "Was ist drin im Hundefutter". Wir halten es nicht für übertrieben, für uns sind die Argumente für Bio sehr überzeugend.

Anmerkung: Wir bekommen KEIN Geld für diesen oder andere Artikel - weder von Terra Pura, noch von Bio-Tierkost, wo wir das Futter bestellen, noch von sonst jemandem. Wir bekommen bei Bio-Tierkost lediglich einen Preisnachlass von 3 %, den aber jeder bekommt, der dort unter dem Kennwort „ALEX“ bestellt.

Das geht ganz einfach:

Im Bestellvorgang bei bio-tierkost unter > Bemerkungen das Kennwort ALEX eintragen. Der Rabatt wird dann bei der 1. Bestellung zwar berücksichtigt und in der Endsumme abgezogen, aber während des Bestellvorgangs noch nicht sofort ausgewiesen, weil er von Bio-Tierkost manuell nachgetragen werden muss. Nach der 1. Bestellung bleibt der Rabatt dann im Account aktiviert, sodass die Preise dann nach dem Einloggen auch gleich 3% günstiger angezeigt werden.

Eine andere Variante wäre, dass ihr euch bei Bio-Tierkost registriert, dann eine E-Mail mit dem Kennwort ALEX an Bio-Tierkost schickt, und den Rabatt schon vor der Bestellung freischalten lasst. In diesem Fall wird der Rabatt dann auch bei der 1.Bestellung sofort sichtbar. So Kumpels, nun lasst es euch schmecken, aber fresst mir nicht alles weg!

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann - ihr dürft auch Alex Einstein zu mir sagen. ;o)


Nachtrag 06.04.2008:


Der Vollständigkeit halber, und um keine Verwirrung aufkommen zu lassen, möchten wir darauf hinweisen, dass Terra-Pura inzwischen die Verpackung geändert, das Sortiment um einige neue Biofutter-Sorten erweitert, und teilweise die Rezepturen noch mal verbessert hat. Als neue Sorten sind der Bio-Geflügeltopf und der Bio-Schaftopf hinzu gekommen, die zu 100% aus Fleisch und hochwertigen Innereien bestehen. (Weiterhin ist das Fleisch nach den strengen Vorschriften von Bioland zertifiziert, stammt aus artgerechter Tierhaltung und wird auch weiterhin in Lebensmittelqualität produziert.) Da eine Ernährung aus 100% Fleisch für den Hund keine ausgewogene Ernährung darstellt, wird zum Beimischen der Bio-Gemüsetopf empfohlen, der ebenfalls neu im Programm ist.

Bei den Sorten “Bio-Putenmahlzeit” und “Bio-Rindermahlzeit” wurden die Haferflocken als Zutat durch Bio-Hirse ersetzt. Damit sind diese Sorten jetzt glutenfrei, und besonders zur Ernährung von Allergikern und Hunden mit Arthose geeignet. Um die gesundheitlichen Vorzüge der Hirse Ranken sich Legenden. Bei den Chinesen gehörte sie zu den 5 heiligen Pflanzen. Gerade im Alter, bei Knochen-, Arthrose- und anderen Gelenksbeschwerden, wird Hirse in der menschlichen Ernährung empfohlen. (Hier zum Beispiel, aber auch in vielen anderen Quellen)

In dieser PDF-Datei, die Ernährungsempfehlungen für Krebskranke Menschen gibt, wird die Hirse sogar in der Liste der Radikalfänger, Tumorhemmstoffe, schützenden und heilenden Substanzen geführt. Ob diese Angaben, die sich ja wie gesagt auf die menschliche Ernährung beziehen, so auch auf den Hund übertragbar sind, wurde jedoch bisher noch nicht untersucht und erwiesen. Untersucht wurde dagegen von mir höchstpersönlich in meiner Funktion als Feinschmecker-Hund die Schmackhaftigkeit der neuen Sorten. Ich kann offiziell bestätigen: Lecker sind die neuen Biofutter-Sorten mit Hirse auf jeden Fall! ;o) (Ebenso, wie auch die anderen neuen Sorten.)

Guten Appetit wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Weitere Artikel zum Thema Hundeernährung:

- Was ist drin im Hundefutter?
- Hundeernährung - darf es auch mal Fisch sein?
- Selber kochen für den Hund - ein paar grundsätzliche Infos
- Hundefuttertest / Hundefuttervergleich - ist Bio wirklich teurer?
- Hundefütterung mit gutem Gewissen
- Fütterung, Bewegung & Pflege bei alten Hunden
-
Brauchen ältere Hunde spezielles Seniorenfutter?
- Fellwechsel beim Hund & der Einfluss der Ernährung darauf
- Infos zur Hirse in der Hundefütterung und bei Arthrose
- Knoblauch: giftig oder gesund für den Hund?
- Tödliche Leckereien - Schokolade & Co. gefährlich für Hunde
- BARF / Barfen Pro und Contra, Risiken und Nebenwirkungen




"Schuhtick" eines Hundes sorgt für Kripo-Einsatz

In Grünbach dachte eine Frau an einen grausigen Leichenfund, als sie morgens aus dem Fenster sah. An einer Stelle, an der sonst nie jemand vorbeigeht, sah die geschockte Frau tiefe Dellen und Spuren im Schnee und einen Schuh liegen. Soforft alarmierte sie die Polizei, die schnell am "Tatort" eintraf. Es wurde jedoch schnell klar, dass es sich nicht um ein Gewaltverbrechen handeln konnte. Denn im Schnee waren nirgends menschliche Fußabdrücke zu finden, nur Hundepfoten. „Da dürften sich ein, zwei Hunde im Schnee um einen Schuh gebalgt haben“, stellten die Beamten fest und zogen wieder ab.

Als Hundebesitzerin Marianne Rudlstorfer zwei Tage später zufällig von der Geschichte erfuhr, wusste sie sofort, dass da nur ihre zwei Hunde die Pfoten im Spiel gehabt haben können. Berner Sennen Mischling Bernie und Müsterländermix Luna haben nämlich einen "Schuhtick". Frauchens Schuhe zu apportieren ist eines ihrer liebsten Hobbys. Sie hatten sich im Schnee mit dem Schuh gebalgt, und ihn dann liegen lassen, als sie von ihrem Frauchen gerufen wurden. Dass ihre kurze Unachtsamkeit einen Polizeieinsatz zur Folge haben würde, konnte Marianne Rudlstorfer nicht ahnen. Nach einigen peinlichen Sekunden musste sie über den Vorfall aber herzlich lachen.

Die Polizei sieht das sehr positiv: „Oft scheuen sich Menschen davor, die Polizei zu alarmieren, weil sie Angst haben vor den Unannehmlichkeiten und der Befragung. Aber im Zweifelsfall ist es auf jeden Fall immer besser, anzurufen“, sagte der stellvertretende Bezirkspolizeikommandant. Vor allem deshalb, weil seltsame Entdeckungen wie in Grünbach erfahrungsgemäß selten so ein humoriges Ende haben. (Quelle: Rundschau online; Foto: Pixelio.de)

Ich sage dazu: Wenn wir Hunde unsere Pfoten im Spiel haben, gibt es sogar bei der Mordkommission mal ein Happy End und was zu lachen!

Schmunzelnde Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Dienstag, 15. Januar 2008

Rettet die Möpse! Video

Ich hab mich mal wieder als Suchhund betätigt, und ein mega-süßes Hundevideo für euch aufgestöbert: Planet Mops - rettet die Möpse. Der MPRV e.V. (Mops Pekinesen Rassehunde Verband) will mit den tollen Aufnahmen auf Qualzucht aufmerksam, und dagegen mobil machen. Einfach nur klasse und super niedlich gemacht! (Ton einschalten! ;o)



Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Hunde als Brandmelder & Lebensretter

Mal wieder haben Hunde Menschenleben gerettet, indem sie durch ihr Gebell einen Brand im Obergeschoss eines Einfamilienhauses in Großenaspe (Bad Segeberg) meldeten. Dies berichtet die Welt online heute. Dank der aufmerksamen Hunde konnten sich ihre Besitzer rechtzeitig in Sicherheit bringen und der Brand nahm so ein glimpfliches Ende. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, der Sachschaden beläuft sich auf 50 000 €uro.

Man kann es nicht oft genug betonen - täglich geschehen solche Dinge, überall auf der Welt. Leider schenken die Medien solchen Dingen kaum Beachtung, während negative Schlagzeilen zum Thema Hund bis ins Unendliche aufgebauscht, aufgeblasen und oftmals sogar noch völlig verzerrt und falsch dargestellt werden, um den "Sensationsfaktor" und damit die Auflage zu steigern. Der Stern-Artikel "Hundetorror in Moskau" zum Beispiel, wurde inzwischen exakt so reißerisch (und meiner Meinung nach unsinnig) wie er war von vielen Medien übernommen. Leserkommentare, dass der Bericht schlecht recherchiert sei und nicht der Wahrheit entspricht, werden geflissentlich ignoriert.

Fakt ist: Täglich werden wesentlich mehr Menschen durch Hunde gerettet, als von ihnen ernsthaft gebissen! Es wird leider nur wesentlich seltener darüber berichtet. Rettungshunde spüren unter Einsatz ihres Lebens verschüttete Menschen auf, Blindenhunde und Behindertenbegleithunde helfen ihren Menschen durch den Alltag, Epilepsie-Warnhunde besitzen die unglaubliche Fähigkeit, einen Epilepsie-Anfall ihres Menschen zu erkennen, bevor er tatsächlich auftritt und können den Menschen rechtzeitig warnen. Und selbst unzählige 'ganz normale' Familienhunde, Hunde ohne jegliche Rettungshunde-Ausbildung retten Tag für Tag Leben indem sie Brände melden, um Hilfe bellen, wenn ihr Zweibeiner stürzt, einen Allergieschock erleidet, oder ähnliches. (Wir haben ja hier schon über einige solcher Fälle berichtet.)

Traurig finde ich, dass es solche Meldungen im seltensten Fall in die Medien schaffen und - wenn überhaupt - dort nur als winzige Randnotitz erscheinen. Ich weiß, ich wiederhole mich damit - aber ich wiederhole mich noch lange nicht so oft, wie die Negativ-Meldungen, die immer und immer wieder aufgebauscht und immer wieder auf's neue von den Medien durchgekaut werden. Darum müsst ihr es wohl ertragen, dass ich mich bei diesem Thema gerne mal wiederhole. ;o)

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Foto: hunderaum.de

Montag, 14. Januar 2008

"Hundeattacke" - die Bildzeitung berichtet...

"Dieser Hund ist angeblich ungefährlich" titelt bild.de heute fett gedruckt und versucht einmal mehr, dem Leser das Image der "bösen, reißenden Bestie Hund" näher zu bringen. Mehrmals wird in dem Artikel fett gedruckt darauf hingewiesen, dass der Hund beim Wesenstest als nicht gefährlich eingestuft wurde, wobei Bild es nicht ein einziges mal versäumt, das "nicht gefährlich" in Anführungszeichen zu setzen. Und ebenfalls ganz fett gedruckt der empörte Hinweis: Der Hund wird nicht eingeschläfert. (Da trieft der vorwurfsvolle Unterton nur so aus den Zeilen.)

Immerhin - zwischen den ganzen fett gedruckten reißerischen Zeilen noch klein gedruckt der Hinweis, den wir jetzt zur Abwechslung mal fett drucken wollen: Hundebesitzer Heiko A. (43, Tischler) erzählt: „Frank hat Kessi provoziert, wollte zeigen, wie stark er ist. Er hat sie gewürgt.“ (Schön, dass dies wenigstens noch erwähnt wurde, doch leider geht dieser dezente und verschwindend klein gedruckte Hinweis im reißerischen Artikel der Bild völlig unter.)

Interessant - das vermeintliche "Opfer" der vermeintlichen "Hundeattacke" hat den Hund also gewürgt. Nun stellt sich wohl die Frage: Ist ein Lebewesen - egal ob Hund, Mensch oder was auch immer - als "aggressiv" einzustufen, nur weil es sich nicht widerstandslos erwürgen lässt? Ist ein Hund "gefährlich", weil er sich wehrt, um sein Leben zu retten? Was will Bild uns mit diesem Artikel sagen? Muss ein Hund es selbstverständlich hinnehmen, sich von einem Menschen erwürgen zu lassen? Liebe Bild Redaktion, falls ihr es noch nicht wusstet: Es ist ein Urinstinkt eines jeden Lebewesens, sein Leben zu verteidigen, wenn dieses akut in Gefahr ist. Vereinfacht gesagt (für die ganz Dummen): Wer ein anderes Lebewesen zu erwürgen versucht, der sollte damit rechnen, dass dieses Lebewesen sich wehrt, um sein Leben zu retten! Das ist nicht nur beim Hund, sondern auch beim Menschen so. Deswegen ist der, der sein Leben verteidigt, aber noch lange nicht als "aggressiv" einzustufen!

Ja, der Hund hat sich gewehrt - aber er hat dem Angreifer eine Fleischwunde am Arm zugefügt, um seinem Würgegriff zu entkommen. Der Hund hätte den Angreifer auch töten können, aber er hat lediglich so zugebissen, dass es ihm möglich war, seinem Peiniger zu entkommen und somit sein eigenes Leben zu retten - nicht mehr und nicht weniger! (Auch wenn ihr noch so fett druckt und noch so viele Anführungszeichen verwendet, liebe Bild-Schreiberlinge ;o).

Und nun noch eine herzliche Bitte: Liebe Bild-Redaktion, falls irgendwann mal einer von euch erwürgt werden sollte, dann sorgt doch bitte dafür, dass ein Fotograf vor Ort ist. Ich würde zu gerne sehen, wie ihr euch mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht bereitwillig ohne jegliche Gegenwehr erwürgen lasst. (Und wenn ihr Straffreiheit garantiert, würde sich mein Frauchen vielleicht sogar freiwillig als Würger zur Verfügung stellen - aus purer Hilfsbereitschaft und zu rein wissenschaftlichen Zwecken, versteht sich. Damit wir Hunde dann lernen können, wie man sich vorschriftsmäßig erwürgen lässt.) Also: Freiwillige vortreten - seid mal VorBILD, liebe Bild- Reporter & Redakteure! ;o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Sehe ich auf dem Foto nicht aus, wie eine aggressive, gefährliche, wilde Bestie? Ja, wenn ihr das Bild vergrößert (anklicken) seht ihr, dass ich darauf gerade gnadenlos ein armes, wehrloses Stöckchen zerfleische. Uaahhh.... sooooooo gefährlich....

Siehe auch: "Hund zerfleischt Kind". Eine traurige Geschichte, die perfekt zu diesem Thema passt.

Ebenfalls passend zu Thema der Artikel: "Beißattacken von Hunden - Unfälle oder vorprogrammiert?"

Keine Hundesteuer für erzogene Hunde

Schänis, Schweiz. Den Schweizern sagt man hier gerne nach, sie seien langsam - meiner Meinung nach, sind sie uns in vielen Dingen jedoch meilenweit voraus: Wer zum Beispiel in der Gemeinde Schänis wohnt, wird von der Hundesteuer befreit, wenn er mit seinem Hund einen Erziehungskurs besucht. Dieses "Leckerli" für Hundehalter bietet die Gemeinde Schänis im Jahr 2008 zum erstmalig an. Warum? Die Gemeinde will damit Unfällen durch unerzogenen Hunden vorbeugen, und verantwortungsvolle Hundehalter belohnen. Auch in anderen Gemeinden des Linthgebiets werden Hundekurse unterstützt. (Quelle: südostschweiz.ch)

Ein weiteres Beispiel für die vorbildliche Fortschrittlichkeit der Schweiz: Im Schweizer Kanton Zürich werden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz schon seit 1992 (!) von einem amtlich eigesetzten Tieranwalt geahndet. Der Anwalt arbeitet mit großem Erfolg und unabhängig von Tierschutzorganisationen. Zürich ist damit Vorreiter - diese Funktion war lange einzigartig in Europa. Nun fordert die Schweizer Volksinitiative "Gegen Tierquälerei und für einen besseren Rechtsschutz der Tiere" einen Tieranwalt für alle Kantone. (Quelle: TASSO Informationszeitschrift)

Wir meinen: Liebe Schweizer, ihr seid TOP! Ihr seid nicht langsam, ganz offensichtlich denkt ihr einfach nur mehr - und das auch noch mit sinnvollen Ergebnissen. Daran sollte sich sich die BRD mal ein Beispiel nehmen!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)


Sonntag, 13. Januar 2008

Neue Agility-Motive im Shop


Für die Agility-Fans haben wir mal 2 neue Motive in den Shop gestellt, mit denen ihr die Shirts, Tassen, Aufkleber, Buttons, Taschen Sticker, usw. bedrucken lassen könnt. Wie gehabt, kann auch ein Text hinzugefügt werden (Vereinsname, Website, oder was immer ihr wollt) und auf Wunsch könnt ihr auch hierbei wieder Rahmen hinzufügen. Natürlich könnt ihr auch weiterhin alle Artikel mit eigenen Fotos oder Motiven bedrucken lassen oder eine von den vielen anderen Motivvorlagen verwenden. Von uns sind immer 5 eigene Motive dabei, die wir ab und zu mal austauschen. Wer spezielle Wünsche & Anregeungen hat, kann gerne Vorschläge machen.

In den anderen Motiven könnt ihr mit dem Drop-Down Menü stöbern. Wie wäre es zum Beispiel mit diesem süßen Kerl hier?


Und natürlich sind auch weiterhin Motive drin, die nichts mit Hunden zu tun haben. Vom Hippo bis zur rasenden Schildkröte - die Cartoons und Fotos sind echt knuffig. Übrigens... am 14.02. ist Valentinstag - für passende Motive dazu ist auch gesorgt. ;o)

Viel Spaß beim Stöbern wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Samstag, 12. Januar 2008

Vorsicht beim Welpenkauf! Was beim Welpenkauf unbedingt zu beachten, und was unbedingt zu vermeiden ist...

Am 27. Dezember hatte ich ja hier schon ausführlich darüber berichtet, dass der Handel mit Billigwelpen aus den schrecklichen Tierfabriken in Osteuropa boomt. Jetzt habe ich dazu eine Online-Petition gefunden, die ich euch bitten möchte, zu unterzeichen. Vier Pfoten, eine Stiftung für Tierschutz, hat ein Aufklärungsvideo über die Machenschaften der Hunde-Mafia gedreht und online gestellt. Bilder von den schrecklichen Zuchtfabriken gibt es darin nicht, aber das Video klärt über die Hintergründe der Hundemafia auf:




BITTE: Kauft niemals einen Hund auf der Straße oder in solchen Geschäften!

Kauft auf gar keinen Fall einen Welpen aus Mitleid! So macht ihr euch für die weitere Zucht der Tiere mitverantwortlich!

Wenn ihr sicher seid, einen Hund haben zu wollen, geht ins Tierheim! In Deutschlands Tierheimen warten rund 300 000 Hunde von Jung bis alt, von Mischling bis Rassehund sehnlichst auf euch und euere Zuneigung! Wenn es doch unbedingt ein Hund vom Züchter sein soll, dann bitte nur von seriösen Züchtern, die man zum Beispiel daran erkennt, dass sie bereitwillig die Elterntiere zeigen, dataillierte Auskünfte über diese geben können und selbstverständlich alle Papiere, inclusive Impfausweis vorlegen. Ausserdem erkennt man seriöse Züchter auch daran, dass sie wissen wollen, wo ihre Welpen landen. Sie werden Fragen stellen, wissen wollen warum ihr euch für einen Hund dieser Rasse entschieden habt usw.

Sprecht mit Freunden und Verwandten über das schmutzige Geschäft mit den Welpen und warnt sie!

Unterzeichnet die Petition und setzt diesem Tierleid europaweit ein Ende! Weitere Infos auf www.vier-pfoten.de Noch mehr Infos in einer weiteren Video-Dokumentation findet ihr hier.

Vielen Dank, euer Alex!

PS: Auf meinen letzten Artikel zu diesem Thema kam übrigens folgende Leserzuschrift, die eine von unzähligen Leidensgeschichten ganz typisch beschreibt:

Hallo,

ich glaube wir wurden Opfer des Welpenbillighandels. Wir haben uns nämlich vor 2 Wochen einen kleinen Jack Russel gekauft. Er hat nur 100 euro gekostet. Und sie war sooo süß. Das tut einen richtig leid. Naja, auf jeden Fall haben sie uns die Muttertiere nicht gezeigt es wurde gleich vom Thema abgewichen. Auf dem Hof des Verkäufers waren ein Haufen Hunde, von kleinen bis großen Hunden. Und in der Anzeige stand drin das die Kleine entwurmt wurde. Es stellte sich raus das sie es nicht war. Sie hat gebrochen und hatte Durchfall. Und das nur 3 tage nach dem Kauf. Wir sind dann sofort zum Tierarzt gefahren, der hat uns eine Wurmkur mitgegeben weil der kleine Bauch voller Würmer war.

Tja die letzte Woche waren wir nur beim Tierarzt mit ihr. Wir haben sie dann mit einer Spritze gefüttert, weil sie alleine nicht mehr gefressen hat. Über die Feiertage ging es super, aber am Donnerstag ging es nicht mehr. Sie hat nichts mehr aufgenommen. Wir sind dann sofort in die Tierklinik gefahren. Dort haben die alles getan, damit es ihr wieder besser geht. Nur leider war es zu spät. Abends haben wir angerufen und gefragt wie es ihr geht, aber die ärzte haben gefragt ob wir einverstanden sind, dass die Kleine eingeschläfert wird.
Noch ein Buchtipp zum Thema Welpen:

Welpen
Anschaffung, Erziehung und Pflege (Autorin: Clarissa von Reinhardt)



Nachtrag 06. Mai 2008:
Ein konkretes Beispiel zu einem sehr typischen & traurigen Fall findet ihr hier: Mopswelpe Pino - ein trauriges Beispiel

Freitag, 11. Januar 2008

Hund schlug Einbrecher in die Flucht

In Fürstenwalde (Oder-Spree) scheint mal wieder ein Hund wertvolle Dienste geleistet zu haben. Wie die Welt berichtet, schlug ein Hund am Donnerstag in Fürstenwalde offenbar Einbrecher in die Flucht. Als der Wohnungsinhaber & Hundebesitzer am Donnerstag Nachmittag nach Hause kam, fand er die Wohnungstür gewaltsam geöffnet vor. Da in der Wohnung der Hund des Mannes, ein Boxer brav wartete und bei dem Einbruch nichts gestohlen wurde, nimmt man an, die Täter sind vor großen Hund zurückgeschreckt und geflüchtet.

Ich sage es ja immer wieder - was wärt ihr Zweibeiner nur ohne uns Hunde! ;o)

Ein schönes Wochenende wünscht euer Alex!

Foto: pixelio.de

Lesestoff für Hundefreunde


Heute sind unsere bestellten Bücher angekommen: "Hunde können beißen ... aber Luftballons und Pantoffeln sind gefährlicher". Die Inhaltsangabe hatte ich ja hier schonmal kurz vorgestellt, jetzt bin ich mal gespannt was da so alles drin steht!

"Das Alpha-Syndrom" von Anders Hallgren stand schon länger auf Frauchens "muss-ich-mal-lesen-Liste". Darum geht es um die Diskussion über die Bedeutung von Rangordnung, Führung und Dominanz in der Beziehung Hund / Mensch. Da bin ich auch mal sehr gespannt, was die Zweibeiner dazu schreiben...

"Rückenprobleme beim Hund", auch von Anders Hallgren gibt unter anderem Tipps zu Präventivmassnahmen gegen Rückenprobleme, damit der Hund fit und gesund bleibt. Alle medizinischen Themen rund um den Hund verschlingt Frauchen ja immer mit Hingabe, und ich kann mal nachlesen, ob sie auch alles richtig macht. ;o)

Natürlich werden wir euch zu jedem Buch etwas berichten, wenn wir es ausgelesen haben.

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)


Donnerstag, 10. Januar 2008

Des is a Gaudi! ;o)

Heute hab ich mal wieder was Lustiges für euch aufgestöbert. Ich überlege ja noch, ob ich mich mit der Nummer mal hier in die Fußgängerzone stellen soll, um die Hundesteuer in Zukunft selbst zu verdienen. ;o) Hätte ich da Chancen? Was meint ihr? Klickt das Bild an, und ich tanze für euch. (Ton einschalten nicht vergessen).

Und wie ihr es schon von den Weihnachtskarten kennt, könnt ihr auch bei diesen bewegten Fun-Cards wieder den eigenen Kopf einfügen, euere eigene Tanzshow kreieren und das ganze dann per E-Mail oder MMS verschicken. Viel Spaß!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Teuer, teuer, Hundesteuer

Na, da hat Frauchen sich ja was andrehen lassen! Zuerst hab ich mich ja noch gefreut, als sie die Post öffnete und sagte: "Ach, das ist für dich!" Ich dachte, sie holt jetzt etwas Leckeres aus dem Umschlag, aber Pustekuchen! Zum Vorschein kam dieser grüne Anhänger vom Steueramt. Das wäre ja noch nicht weiter schlimm, aber als ich die Rechnung sah, hab ich mich schon drüber geärgert, dass Frauchen sich sowas andrehen lässt! 96 Euro für dieses blöde Ding! Und das ist schon "günstig", denn im letzten Jahr wurde die Hundesteuer in D'dorf gesenkt - vorher waren es 120,- Euro. Bei den Preisen könnte man meinen die Steuermarke wäre aus feinstem Gold, aber nix da - billigstes Blech! Und wenn man es am Halsband trägt, blättert nach kurzer Zeit auch noch die Farbe ab.

Wo wir früher wohnten (Niederkrüchten) haben wir nur 36,- € Hundesteuer bezahlen müssen. Und das, obwohl es da viel hundefreundlicher und schöner war als hier! Jede Menge Wald ohne Leinenzwang, keine 'Ordnungshüter', die einen ständig mit irgenwelchen Kontrollen belästigen, so wie es hier in Düsseldorf üblich ist. Die Steuer schwanken übrigens von Gemeinde zu Gemeinde sehr stark. Besonders in den neuen Bundesländer gibt es Gemeinden, in denen die Hundesteuer sogar deutlich unter 20,- € liegt, wie ich in der Hundesteuer-Datenbank entdeckt habe! Der Ort Briesen in Brandenburg war mit 12,78 € der günstigste Steuersatz, den ich in der Datenbank entdeckt habe. Brühl (NRW) dagegen, zieht den Hundhaltern sogar 170,- € für den Ersthund aus der Tasche. Bei Zweit- und Dritthunden oder gar "Anlagehunde", wie sie im Amtsdeutsch genannt werden wird es dann richtig teuer. Da können dann auch locker mal 1.200,- Euro pro Hund und Jahr fällig werden, wie zum Beispiel in Großerlach, Baden Württemberg.

Wenn man mal bedenkt, dass dieses Geld ja in keinster Weise uns Hunden zugute kommt, sondern für "allgemeine kommunale Aufgaben" ausgegeben wird, ist es schon sehr Ungerecht, dass man unseren Herrchen und Frauchen so viel Geld aus der Tasche zieht dann auch noch immer so sehr auf uns Hunde schimpft! Eigentlich müsste jeder Nicht-Hundehalter einen freundlichen Knicks machen, der uns beim Gassigehen begegnet, jawoll! Denn das Geld das wir in die Stadtkassen tragen kommt ihnen zugute, nicht uns! Also: Ein bisschen mehr Dankbarkeit, ihr lieben hundelosen Zweibeiner. ;o)

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Die aufgerollte Zeitung in der Hundeerziehung

Eine aufgerollte Zeitung eignet sich gut zum Trainieren von Hunden, wenn man sie richtig benutzt. ACHTUNG - so ist es richtig:

Nehmen Sie z.B. eine aufgerollte Zeitung, wenn Ihr Hund etwas zerbeißt, kaputt macht oder ins Zimmer pinkelt...

Hauen Sie sich selbst damit auf den Kopf und wiederholen Sie den Satz: “Ich habe vergessen, auf meinen Hund aufzupassen. Ich habe vergessen auf meinen Hund aufzupassen. Ich habe vergessen...”
Nur für diesen Zweck allein sollte eine aufgerollte Zeitung beim Ausbilden benutzt werden! Wenn Ihr Hund Sie dabei auslacht, loben Sie ihn.

Der Tipp ist zwar nicht von mir, aber er ist so klug, dass er glatt von mir sein könnte! ;o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Mit freundlicher Genehmigung von animal-learn.de


Mittwoch, 9. Januar 2008

Chaos im Blog!

Brrrr... Da musste ich mich grad mal kräftig schütteln - Blogger wirbelt hier gerade alles irgendwie wild durcheinander!? Im Bereich der Sidebar sah es ziemlich chaotisch aus, da war irgendwie alles durcheinander geraten. Frauchen hat ein Alibi, die war's nicht. Ich habe sie genau beobachtet! Es muss sich wohl nur um eine vorübergehende kleine Störung beim Bloghoster handeln. Gestern abend hatten wir das Problem schon einmal, wenige Minuten später wird die Seite aber immer wieder normal angezeigt. Also bitte nicht wundern, bitte nicht ärgern & einfach durchhalten! ;o) Ich bin sicher Blogger arbeitet daran und die kleinen Störungen sind bald ganz behoben.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelman ;o)

Einfach schön!

Dieses besonders schöne Foto habe ich heute im Netz aufgestöbert. Und nach der traurigen Nachricht von gestern, dachte ich, ihr könnt heute ein schönes Foto gebrauchen. Ist das nicht ein niedliches & wunderschönes Bild?

'Tiere' von JaneC

Freunde müssen nicht immer einer Meinung sein - sie verstehen sich trotzdem.

Philisophische Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann, Katzenfreund ;o)

Dienstag, 8. Januar 2008

Dringender Aufruf!

Wir haben eben eine Mail erhalten, die uns das Blut in den Adern gefrieren ließ. Sie enthält einen Text, den ein Angestellter der Tierkontrolle in North-Carolina (USA) geschrieben haben soll, dessen Aufgabe es ist, dort Hunde und Katzen zu vergasen. Dieses schaurige Zeugnis der bitteren Realität seines Arbeitsalltags ist ein verzweifelter Hilferuf mit der Bitte, eine Petition gegen diese Grausamkeit zu unterschreiben. Der Text ging mir so sehr an die Nieren, dass ich ihn nur in meinem Tierschutzblog veröffentlicht habe. Der Bericht ist so traurig, dass ich euch nicht ohne Vorwarnung damit konfrontieren wollte - darum der Umweg. Wer ihn lesen möchte, findet ihn hier. Die Petition dagegen, die ich euch bitten möchte zu unterschreiben, findet ihr hier: BITTE macht mit! PLEASE SIGN THIS PETITION!

Ihr findet bei der Petition auch ein Video dazu, das ihr euch ansehen könnt. Ich gebe allerdings zu, dass ich es mir nicht bis zum Ende ansehen konnte...

Traurige Grüße, euer Alex!

Hunde können beißen...

...aber Luftballons und Pantoffeln sind gefährlicher. So lautet der Titel einer Buch-Neuerscheinung aus dem Animal-Learn-Verlag. (Autorin: Janis Bradley) Haben wir heute bestellt, und sind ganz gespannt darauf. Der Klappentext jedenfalls klingt ganz nach dem, was ich als Hund ja schon seit Jahren predige:

Es ist richtig, dass Hunde gefährlich sein können – und zwar für Kinder mehr als für Erwachsene. Sie sind natürlich nicht so gefährlich wie zum Beispiel Küchenutensilien, große Wasserbehälter, Pferde oder Kühe und auch bei weitem nicht so gefährlich wie Kinderspielplätze, Swimmingpools, Skateboards und Fahrräder – und nicht annähernd so gefährlich wie die eigene Familie, Freunde, Schusswaffen oder Autos.

Denn Hunde töten fast nie Menschen. Die Chance, dass dies passiert, liegt bei 1 : 18 Millionen. Trotzdem geistern Zahlen von einer angeblich ständig ansteigenden Zahl von Hundebissen und einer wachsenden Bedrohung für den Menschen durch seinen besten Freund, den Hund, durch die Medien. Fernsehstationen und Radiosender stürzen sich sensationslüstern auf das Thema und schüren eine wahre Hysterie in der Bevölkerung. Eilig reagieren Politiker und erlassen Gesetze, die an der Realität vorbei gehen und somit auch keine Lösung bringen. Dabei stützen sie sich auf Zahlen und Statistiken, die geradezu absurd verfälscht wurden und das Bild auf die wahre Situation verzerren.

Janis Bradley deckt diese Missstände in ihrem mutigen Buch auf und informiert über die wahren Zahlen rund um das Thema „Hundebisse“. Ihre Ergebnisse sind schockierend und beschämend – und fordern auf, wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen. Ihr Resümee: Ja, Hunde können beißen. Aber selbst von Luftballons oder Hauspantoffeln geht eine größere Gefahr für die Menschheit aus.

Gleichzeitig weist sie darauf hin, in wie vielen Bereichen uns der Hund treu zu Diensten ist, sei es als Lebensretter, Begleiter für Behinderte, Co-Therapeut für Kranke, Helfer bei der Drogen- oder Sprengstoffsuche oder einfach als freundlicher Begleiter und guter Zuhörer auf vier Pfoten, der uns den Alltag mit seinem liebenswürdigen Wesen, seinem seelenvollen Blick und einem freundlichen Schwanzwedeln verschönt.

Das hört sich doch gut an, oder? Ich setze dann schonmal die Lesebrille auf, und warte gespannt auf das Päckchen. Wenn ich das Buch ausgelesen habe, werde ich nochmal darüber berichten und auch meinen Senf dazu abgeben. ;o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)


Montag, 7. Januar 2008

Ganz schön stürmisch...

...ist es heute hier bei uns. Zum Glück sitzt meine Frisur besser, als die dieses vom Winde verwehten Kollegen hier! ;o)

'Fun 11' von hasi1703

Schmunzelnde Grüße, euer Alex (Alexander Bömbelmann;o)

Lustige Hunde - Video

Mein persönlicher Favorit ist eindeutig der Mops in diesem Clip! Der ist... zum Schreien! ;o) Obwohl die Massage auch sehr angenehm aussieht. Ich würde den Kollegen gerne mal fragen, wie er der Katze das beigebracht hat? Viel Spaß mit dem Video & bis bald, euer Alex!




Lustige Videos – Gratis Fun Video – Deine funny Videos bei Clipfish

Sonntag, 6. Januar 2008

Langsam wird's mir peinlich...

Da bin ich schon wieder in der Zeitung! Dieses Mal in der Zeit für Tiere. Wo hat Frauchen diese Geschichte denn bloß überall hingeschickt? Mannomann, was die Zweibeiner für einen Wirbel darum machen, nur weil ich mal jemanden gerettet habe... Ich glaube es wird Zeit, bald mal wieder jemanden zu retten, damit es mal eine neue Geschichte gibt ;o)

Für alle, die neugiergig sind: Hier der aktuelle Artikel als PDF

PS: Übrigens habe ich auch mal ein Rehkitz - mehr oder weniger - gerettet. Die Geschichte erzähle ich euch hier demnächst auch noch.

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Kritisches zum Thema Sprühhalsbänder


Der nachfolgende Artikel wurde uns heute von Kelly per E-Mail zugesandt. Clarissa von Reinhardt setzt sich darin recht kritsich mit den von den TV-Hundenannys so viel gepriesenen Sprühalsbändern auseinander. Ich fand den Artikel recht interessant, darum möchte ich ihn euch nicht vorenthalten. Lest selbst und macht euch euere Gedanken:


Köpfchen statt Knöpfchen...

...das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.

Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund "gar nicht schlimm" sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt... und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes "Zischhhh" mit etwas feucht-kalter Luft. "Ja", bestätigt der überzeugte Hundehalter, "das war gar nicht schlimm." Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll... und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann - ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!

Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben, dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrsten Sinne des Wortes!) wird. Es gibt aber noch mehr Probleme:

Der Hund weiß nie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird, befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicher-heit. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht in Anwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötig verunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Sie wirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oder dadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oder zwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen, sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit Freunden Karten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten ein oder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfach ausgelöst werden - ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werden merken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitem nicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohl man ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dann wieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach dem Auftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wieder stundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehme Vorstellung, nicht wahr?!

Aber es gibt noch weitere Probleme. Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedankliche Verknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenn er zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihm damit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsam ist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinen Kind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut - und den Strafreiz damit verbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser auf Abruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelöste Aggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dann ratlos, weil ihr Hund "plötzlich" kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt, mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich in meiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rhodesian Ridgeback Rüde, dessen Sprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte. Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, der Zweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen des unerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sich inzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe der Hündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihm kuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und das konnte man sich nicht erklären... Was hatte man diesen beiden Hunden angetan! Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vor seiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nicht verstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielte und tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz des Sprüh-halsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hunde abzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfach nicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie über die angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn man Hunden mit einem solchen Schicksal gegenüber steht - oder es packt einen einfach nur die Wut.

Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden so schnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreiche andere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allen möglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlensäurehaltigen Getränkeflasche, das Zischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hund vorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der oben erwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unter den Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tat ich nicht, weil ich Durst hatte - trauriger Weise gehört es inzwischen schon fast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mir vorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitet wurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin war auch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem "Flaschentest" auf den Kopf zusagte, dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Das wollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dass ich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihres Hundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihr erklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allen möglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese "unerwünschten Nebenwirkungen" nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärt hatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage, ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder ob sie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zu erlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beiden eigentlich schlimmer ist...

Last but not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommen sein, dass das Gerät durch andere Funkfrequen-zen oder sogar die Fernbedienung eines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöst wurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nur herumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert die Erwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote auf Fehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kann zum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert oder gar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leer ist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichts geschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hund denn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) in den Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immer wieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall das Ausbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens) kommt.

Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbänder sind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. Manche Hunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernte Hilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigen oder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sie unkalkulierbaren Strafreiz leben. Um diesen Tieren - und ihren verzweifelten Haltern - zu helfen, braucht es ein meist lang angelegtes, gut durch-dachtes Training, das den Hund aus dieser erlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.

Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienung eine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben. Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende und denkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und deren Lernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kann deshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede Methode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vor Anwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfall nach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde gelten sollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

© Clarissa v. Reinhardt
animal learn

P.S.: Hiermit lade ich alle Hundefreunde ein, bei der Verbreitung dieses Textes zu helfen. Ich erlaube als Autorin ausdrücklich, ihn (vollständig und unverändert und unter Nennung der Quelle) auf anderen Homepages zu veröffentlichen, auszudrucken und zu verteilen oder auf ihn hinzuweisen. Je mehr Menschen um die Tücken und Gefahren des Sprühhalsbandes wissen, je mehr Hunden bleibt dessen Anwendung - hoffentlich - erspart. Ein herzliches DANKE an jeden, der diesen Text weiter gibt.

Samstag, 5. Januar 2008

Foto des Tages

Was mag dieser Welpe wohl angestellt haben? Was es auch war, man wird ihm verzeihen. Da bin ich ganz sicher. ;o)

'Unschuld vom Lande...' von Conni SG

Ein schönes Wochenende wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Freitag, 4. Januar 2008

Um Hilfe gebellt & Frauchen gerettet

In Koblenz rettete mal wieder ein Hund seiner Besitzerin das Leben. Dies berichtet heute express.de. Wie berichtet wird, war die betagte Hundehalterin in ihrer Wohnung gestürzt und danach nicht mehr in der Lage, sich selbst zu helfen. Nachbarn fühlten sich alarmiert, weil der Hund plötzlich durch anhaltendes Gebell auf sich und seine verunglückte Besitzerin aufmerksam machte. Da sich die Seniorin auf Klingeln und Klopfen nicht meldete, alarmierten die besorgten Nachbarn schließlich die Polizei und die Frau konnte ins Krankenhaus gebracht werden. Näheres über die Verletzungen der Frau oder die Rasse des Hundes ist nicht bekannt.

Was wären die Zweibeiner ohne uns Hunde? Täglich werden Hunde zu Lebensrettern, auch ich habe ja schon ein Menschenleben gerettet, wie Frauchen hier erzählt. Umso trauriger sind solche Meldungen, wie die vorige.

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann)

Hund auf offener Straße erschossen

In dem kleinen Dörfchen Hüngersdorf bei Blankenheim wurde auf offener Straße völlig grundlos ein Hund erschossen, wie express.de berichtet. Die Polizei fahndet nach dem noch unbekannten Täter, viele Eltern haben Angst ihre Kinder auf der Straße spielen zu lassen, solange der Täter nicht gefasst ist, der am helllichten Tag den tödlichen Schuss abfeuerte.

Die Hundebesitzerin und ihre elfjährige Tochter waren vom Einkaufen zurück gekehrt, ließen das Hoftor offen, während sie ihre Einkäufe aus dem Auto ausluden. Die Gelegenheit nutzte der 7-Jährige Husky - ein friedlicher Familienhund - um ein wenig durchs Dorf zu streifen. Plötzlich ertönten ein lauter Knall und ein Jaulen, der angeschossene Hund schleppte sich mit letzter Kraft nach Hause, wo er zusammenbricht. Der Schuss hatte seinen Vorderlauf zerfetzt. Die Tierärztin konnte ihn nicht mehr retten - Joschi starb in der Praxis. Die Hundebesitzerin und ihre elfjährige Tochter können nicht fassen, was dort geschehen ist. “Er hat nie etwas verbrochen”, sollen sie unter Tränen gesagt haben.

Wir können es auch nicht fassen! Und die Angst, die die Eltern in Hüngersdorf nun auch um ihre Kinder haben, können wir sehr gut verstehen und sie ist keineswegs unbegründet. Denn meist ist der Weg vom Tierquäler zum Gewalttäter nicht weit - Gewalttaten an Tieren sind oft Anzeichen für eine gefährliche Psychopathie, die sich nicht allein auf Tiere beschränkt. Ein sehr interessanter und ausführlicher Bericht dazu ist kürzlich auf Catplus erschienen: Vom Tierquäler zum Gewalttäter.

Traurige Grüße, euer Alex

Fütterung, Bewegung, und Pflege bei alten Hunden

Vom großen Glück einen älteren Hund zu haben, hatte ich ja hier schon einmal ausführlich berichtet. Ein älterer Hund macht durchaus genau so viel Freude wie ein junger Hund. Und auch ein älterer Hund wird gerne noch - den körperlichen & gesundheitlichen Voraussetzungen angemessen - gefordert und beschäftigt. Sowohl geistig zum Beispiel durch Suchspiele und ähnliches, als auch (im Rahmen der Möglichkeiten) körperlich. Was die Fürsorge und Ernährung betrifft, stellt aber auch ein Hund im fortgeschrittenen Alter hohe Anforderungen an seine Besitzer. Hier noch ein paar Tipps dazu:

Allgemeines
  • Unnötiger Stress sollte vermieden werden, Veränderungen der Gewohnheiten sollten nur allmählich eingeführt werden.
  • Mindestens einmal im Jahr sollte - auch ohne dass ein konkreter Krankheitsverdacht besteht - eine Altersvorsorgeuntersuchung beim Tierarzt auf dem Programm stehen, um altersbedingte Erkrankungen rechtzeitig erkennen zu können. Grobe Richtwerte, ab wann man damit anfangen sollte:

    • bei Riesenrassen ca.ab dem 6. Lebensjahr
    • bei mittleren und großen Rassen ca. ab dem 7. Lebensjahr
    • bei kleinen Rassen ca. ab dem 9. Lebensjahr
      (Dies sind natürlich nur grobe Richtwerte. Jeder Hund ist verschieden - der eine kann mit 5 schon relativ "alt" wirken, der andere scheint mit 12 noch fit wie ein Jundspund. Sollten sich Beschwerden oder Anzeichen für Schmerzen zeigen, ist ein Tierarztbesuch ohnehin fällig. Diese Richtwerte für den als Vorsorge-Untersuchung gedachten "Seniorencheck" beziehen sich auf gesund wirkende Hunde.)

  • Besonders häufig stellen sich im Alter auch Herzleiden ein. Da sich diese meist sehr schleichend einstellen, sollten Hundebesitzer hier besonders auch auf kleine Veränderungen achten, denn nur wenn sie rechtzeitig erkannt werden, können Herzleiden noch gut behandelt werden. Anzeichen für eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) können sein: Leistungsminderung, dumpfes Husten nach dem Aufstehen, starkes hecheln nach Belastung, Bewegungsunlust, Müdigkeit und Mattigkeit usw. Da einige dieser Symptome eben Symptome sind, die das Altern des Hundes an sich (auch beim gesunden Hund) mit sich bringt, wird eine Herzschwäche oft erst zu spät vom Tierhalter erkannt. Im Zweifelfsfalle also lieber eine Check machen lassen.
Um das Herz gesund zu erhalten und den Herzmuskel in seiner Funktion zu unterstützen, sollte darauf geachtet werden, dass der Hundesenior ausreichend mit Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren sowie L-Carnitin versorgt wird. Ferner kann sich zuviel Natrium (Salz) im Futter negativ auf Herz und Leber auswirken. Bei der ausreichenden Versorgung mit L-Carnitin gerät man leicht in eine Zwickmühle: Einerseits wird bei Arthrose dazu geraten auf rotes Fleisch zu verzichten und statt dessen Geflügelfleisch zu füttern, andererseits enthält Geflügelfleisch leider relativ wenig L-Carnitin, das aber für die Funktion des Herzmuskels wichtig ist. (Auch in den meisten Fertigfuttern ist zu wenig L-Caritin enthalten!) Daher sollte man die Ernährung des alten Hundes ausführlich mit dem Tierarzt besprechen und wirklich regelmäßig einen Seniorencheck beim Tierarzt machen lassen. Es gibt Präparate, wie zum Beispiel Herz-Vital von Canina, die L-Carnitin in Kombination mit Weißdorn zur Stärkung des Herzens enthalten. Von einer Selbstmedikation "ins blaue hinein" ist jedoch abzuraten. Solche Dinge sollten mit dem Tierarzt besprochen werden. Ganz dringend abzuraten, ist eine Zufütterung von L-Carnitin, das als Nahrungsergänzungsmittel für Menschen angeboten wird! Solche Produkte enthalten oft Zusätze wie Süssstoffe und Natriumbenzoat (E 211), die für Hunde tödlich sein können!

Fütterung

  • Das Futter für ältere Hunde sollte in Menge und Fettgehalt reduziert, dafür aber reich an hochwertigem Eiweiß und leicht verdaulichen Fetten sein. (Siehe auch: Fisch )
  • Die Beschränkung auf eine Sorte Fleisch pro Mahlzeit kann die Verdaulichkeit verbessern.
  • Eine altersgemäße Vitamin- und Mineralstoffzusammensetzung im Futter. Das Futter sollte hochwertig und leicht verdaulich sein und in 2-3 kleineren Portionen gereicht werden.
  • Verschiedene Experten sind ferner der Ansicht, dass rotes Fleisch (wie zum Beispiel Rind) und Produkte, die Weizen beinhalten, insbesondere bei Hunden mit Arthrose gemieden werden sollten. Es wird zu hellem Fleisch (Geflügel) und Fisch geraten, gleichzeitig zu einem sparsamen Umgang mit Getreide. Allerdings ist hierbei noch nicht eindeutig bewiesen ob das Getreide an sich das Problem ist, oder - wie einige Experten meinen - eher die chemischen Rückstände von Kunstdünger, Pestiziden und Herbiziden, die im konventionell angebauten Getreide leider üblich sind.
  • Sehr gut geeignet als Cerealie bei der Fütterung alterer Hunde ist dagegen die Hirse. Sie ist glutenfrei (frei von Klebereiweiss) und enthält ein Protein, das nachweislich keine Allergien auslöst. Um die gesundheitlichen Vorzüge der Hirse Ranken sich Legenden. Bei den Chinesen gehörte sie zu den 5 heiligen Pflanzen. Gerade im Alter, bei Knochen-, Arthrose- und anderen Gelenksbeschwerden, wird Hirse in der menschlichen Ernährung sowie für Hunde mit Arthrose und anderen Gelenkerkrankungen empfohlen. Hinzu kommt, dass die Hirse auch für ihrem positiven Einfuss auf Haut und Haar bekannt ist. Gerade älteren Hunde, für deren Stoffwechsel der Fellwechsel oft eine große Herausforderung darstellt, kann die Hirse hilfreich sein.

    In dieser PDF-Datei, die Ernährungsempfehlungen für Krebskranke Menschen gibt, wird die Hirse sogar in der Liste der Radikalfänger, Tumorhemmstoffe, schützenden und heilenden Substanzen geführt. Wir möchten an dieser Stelle jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass bisher noch nicht untersucht bzw. erwiesen wurde, ob diese Angaben - die sich ja wie gesagt auf die menschliche Ernährung beziehen - so auch auf den Hund übertragbar sind.

Bewegung

  • Regelmäßige und gleichmäßige Bewegung ist auch für den alten Hund gut & wichtig. Ideal sind mehrere kurze Spaziergänge mit gleichbleibender Belastung. Art und Umfang der Bewegung sollten individuell an die jeweilige Fittness und an die Bedürfnisse des einzelnen Hundes angepasst werden. (Siehe auch Vitagility, Arthrose, Physiotherapie)

Pflege

  • Das Gebiss des Hundesseniors sollte regelmäßig auf Zahnstein überprüft werden. Zahnstein greift nicht nur Zähne und Zahnfleisch an, er kann auch zu schweren Herzbeschwerden führen. Übermäßiger Zahnstein muss vom Tierarzt entfernt werden. Um der Zahnsteinbildung vorzubeugen, sollten die Hundezähne regelmäßig gereinigt werden. Keine Angst - die meisten Hundesenioren lassen sich das besser gefallen, als die Besitzer zunächst oft annehmen. (Siehe auch: Zahnpflege beim Hund Teil 1 / Teil 2)
  • Gerade ältere Hunde sollten regelmäßig auf Hautveränderungen abgetastet werden. In Verbindung mit einer leichten Massage oder ausgiebigem Bürsten (je nach Vorliebe des Hundes) genießt er diese Prozedur in der Regel sehr. Sollten sich dabei Knoten ertasten lassen oder optische Hautveränderungen zeigen, sollte der Hund dem Tierarzt vorgestellt werden.
  • Liegeschwielen, die bei älteren Hunden gelegentlich an den Ellbogengelenken auftreten können durch einen weich gepolsterten Liegeplatz vermieden werden. Sind sie doch entstanden, können sie mit einer unparfümierten Fettsalbe gepflegt werden. Häufiges Baden ist zu vermeiden, da es die Haut zu sehr austrocknet und ältere Hunde ohnehin zu trockener Haut neigen.
  • Augen, Ohren und sonstige Körperöffnungen des Hundes sollten ebenfalls regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.
Ich wünsche euch weiterhin viel, viel Freude mit den Hundesenioren und allen Kollegen ein langes, glückliches & gesundes Leben!

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)
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Ein guter Rat ;o)

Vor ein paar Wochen schrieben Merlin & Dojan bei diesem Eintrag als Kommentar: "Och, wir schocken gerne mal Katzen." Heute fand ich dieses Foto. Jungs, an eurer Stelle würde ich mir das nochmal gut überlegen - man sollte den Gegner nie unterschätzen! ;o)

'Vorsicht, ich bin bewaffnet!!! ^^' von EIskoenigin

Schmunzelnde Grüße, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Mittwoch, 2. Januar 2008

Hurraaaaaaaaa! Gute Nachricht!

Es lohnt sich eben doch mal den Mund aufzumachen! Ihr erinnert euch noch an die Sache mit den Echtfellspielzeugen von Karlie? Wir haben damals versprochen an der Sache dran zu bleiben und hatten uns dazu mit der PETA kurz geschlossen. Und gerade erhielten wir eine e-Mail von PETA in der es heißt:

"...passend zum Jahreswechsel erreichte uns ein Schreiben der Firma KARLIE, in dem sie uns mitteilen, dass sie sich vollständig von Fellprodukten distanzieren werden. Bis spätestens Mai 2008 soll die Umstellung abgeschlossen sein und mit dem neuen Katalog wird es keine Echtfellprodukte mehr geben. Das ist doch ein toller Erfolg, woran auch Sie, als aufmerksame Mitmenschen maßgeblich beteiligt sind/waren!"

DANKE! An die PETA, für die tolle Zusammenarbeit, und an alle, die aufgrund unseres Aufrufes hier Protestschreiben an die Firma Karlie und an den Fressnapf geschickt haben! Danke, danke, danke!!! Ihr seid echt toll, und das ist ein toller Erfolg, den wir alle zusammen erreicht haben! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr mich das freut!

Glückliche Grüße, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Einen besonderen Dank für die tolle Zusammenarbeit und besonders tatkräftige Unterstützung in dieser Sache an Kelly, Bio-Tierkost, Dietmar, Tanja W. von der Peta und natürlich an alle, die die Sache mit einer Protestmail und Verbreitung der Info / Link zu unsrem Protestaufruf unterstützt haben. Ihr seid wirklich toll!

(Siehe auch: TOP & FLOP des Jahres 2007), denn den Fressnapf haben wir zum Flop des Jahres gekürt, weil er sich noch immer uneinsichtig zeigt und offenbar weiterhin Tierquälerei unterstützen will, indem er diese unsinnigen Deko-Artikel verkauft.)



Rache ist süß...

Wenn der Hund sich ein eigenes Blog wünscht, sollte man ihm diesen Wunsch besser nicht abschlagen. Besonders Jack Russel Terrier können auf allzu viel Bevormundung und Blogverbot zuweilen sehr heftig reagieren. ;o)

'Dumm gelaufen' von Glücksbringer

Schmunzelnde Grüße, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Und wo wir hier gerade von Hundeblogs und Welpen reden - die Blogwelt hat seit Kurzem ein neues Mitglied: Ayana-Néle, ein süßes Golden Retriever Mädchen mischt jetzt auch in der 'Bloggerszene' mit.
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Dienstag, 1. Januar 2008

Trauriger Einstieg ins neue Jahr...

Eigentlich hatte ich ja gehofft, und mir für 2008 gewünscht, hier seltener über traurige Dinge berichten zu müssen. Doch leider musste ich gerade im Katzenblog Catplus.de etwas lesen, das mich mal wieder tief erschüttert hat. Auf eBay China werden lebende Hunde und Katzen versteigert. Ich möchte euch ganz herzlich bitten, die Petition zu unterschreiben, die PETA gegen dieses grausame Trieben vorbereitet hat. Es dauert wirklich nur eine Minute, also BITTE macht mit!

Über das grausame Schicksal, das die Hunde und Katzen in China erleiden, hatte ich hier ja schon mehrfach berichtet. In dem Artikel von Catplus findet ihr noch weitere Links, die einem glatt die Sprache verschlagen und bei deren Anblick sich mein Frauchen schämt, ein Mensch zu sein...

Traurige Grüße, euer Alex

Nachtrag: In Sachen eBay wundert mich jetzt bald nichts mehr. Mein Artikel Menschenhandel bei eBay war ja eigentlich eher scherzhaft gemeint. Wie ich aber gerade eben in einem Kommentar unter diesem Eintrag erfuhr, wurde bei eBay wohl tatsächlich schon Menschenhandel betrieben! (Und das ist jetzt leider kein Scherz!!!) Für umgerechnet rund 4400,- € sollen damals Südostasiatinnen - minderjährige Mädchen aus den ärmsten Gegenden Vietnams - über eBay versteigert worden sein, wie die RP-Online hier berichtet. Von der Geschichte hatte ich damals gar nichts mitbekommen.