Donnerstag, 30. Oktober 2008

Wie Hunde den Menschen sehen - Neues aus der Forschung

Das Hunde Gesichter ganz ähnlich wie Menschen sehen und wahrnehmen, haben jetzt Wissenschaftler in London heraus gefunden. Genau wie der Mensch, schaut auch der Hund zuerst auf die rechte Gesichtshälfte des Menschen. Sowohl Hund als auch Mensch betrachten die rechte Hälfte eines fremden Gesichtes länger und intensiver, als die linke Gesichtshälfte.

Eine mögliche Erklärung dafür könnte lt. Forschungsleiter Kun Guo von der University of Lincoln die Fähigkeit der rechten Gesichtsseite sein, Emotionen deutlicher auszudrücken. Klingt sehr logisch, zumal Studien belegen, dass insbesondere Emotionen wie Ärger sich auf der rechten Gesichtshälfte deutlicher abzeichen. (Quelle: Rheinische Post)

Wau! Ganz schön interessant, was Wissenschaftler so alles rausfinden. Wir Hunde sind euch Menschen eben doch ähnlicher, als ihr denkt. Allerdings sind Hunde ja bekanntlich die besseren Menschen ;o) ....

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Immer wieder schön...

... wenn Mutter Natur im Herbst die Farbeimer auspackt. Darum, genießt die schönen Herbsttage, liebe Hundekollegen!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Dienstag, 28. Oktober 2008

Endlich ein Ende der Qualzucht in Sicht?

Eine sehr erfreuliche Nachricht gibt die Initiative Petwatch hier bekannt. "The Kennel Club", als wichtigste Rassehundeorganisation der Welt, gibt mit dem "breed health plan" einen sensationellen, und hoch erfreulichen Kurswechsel bekannt. Ziel des "breed health plan" ist es, in der Zucht endlich mehr Wert auf die Gesundheit der Hunde zu legen. So dürfen künftig keine Merkmale gezüchtet werden, die den Hund beim Sehen, Laufen oder freiem Atmen behindern können. Statt fragwürdiger "Schönheitsideale" und "Modetrends" sollen nun endlich glückliche, langlebige und gesunde Hunde das erklärte Ziel aller Rassezuchten sein. Mehr dazu auf der Seite von Petwatch.

Wir freuen uns sehr über diese guten Nachrichten, auch wenn es für uns immer noch unbegreiflich ist, warum solche Zuchtziele nicht eigentlich längst selbstverständlich sind. Dennoch - besser spät als nie. Bleibt zu hoffen, dass auch der VDH dem guten Beispiel folgt.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Montag, 27. Oktober 2008

Wer kennt diesen Hund und seinen Halter? Polizei Berlin sucht Zeugen!

Über den besonders grausamen Fall von Tierquälerei, der sich in Berlin ereignete, hatten wir ja hier schon berichtet. Nun sucht die Polizei Berlin Mitte Zeugen, die Angaben zum Halter des Hundes und der unfassbaren Tat machen können. Hier die Pressemeldung der Polizei vom 23.10.2008 dazu:

Polizeibeamte des Abschnitts 32 haben heute Mittag an der Jannowitzbrücke einen jungen Hund gerettet, der an eine Anhängerkupplung gekettet war. Das Tier wurde medizinisch versorgt und befindet sich jetzt in einer Tierklinik.
In der Rungestraße in Mitte sah gegen 11 Uhr 20 ein 64-jähriger Mann den jungen Terrier, der an der Anhängerkupplung eines „VW Transporters“ festgebunden war und von dem Fahrzeug einige Meter mitgeschleift wurde. Der 64-Jährige versuchte den Wagen anzuhalten. Dies gelang ihm nicht. Polizeibeamte eines Streifenwagens, die zu einem anderen Einsatz unterwegs waren und den Hund bemerkten, reagierten geistesgegenwärtig und stoppten den „VW“. Da das Tier massive Abschürfungen am Bauch erlitten und blutende Läufe hatte, brachten ihn die Polizisten sofort in die Tierklinik. Der 47-jährige Fahrer, der das Tier nicht bemerkte, gab glaubhaft an, nicht der Halter des Hundes zu sein. Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

(Quelle: Polizei Berlin Presse-Fahndung. Foto: (c) Polizei Berlin)


Katzen und Hunde - Hund riskiert sein Leben um Katzenbabys zu beschützen

Die Nachricht von dem kleinen Terrier Leo, der in Australien in einem brennenden Haus blieb, weil er die Katzenbabys der Familie nicht im Stich lassen wollte, ging am Wochenende um die Welt und rührte Tierfreunde in aller Welt. Leo war bei den Kätzchen geblieben, bis er selbst eine Rachvergiftung erlitt. Doch glücklicherweise konnten die Feuerwehrleute die Tiere dann doch noch rechtzeitig retten und Leo mit der Sauerstoffmaske wieder auf die Beine helfen.

Das Katze und Hund oft richtig gute Freunde sein können, zeigen auch diese Videos, die wir im Netz aufgestöbert haben.

Link: Wrestling - Hund & Katze



Link: Katz und Hund



Ach könnten doch auch die Zweibeiner so nett miteinander umgehen, auch wenn sie vielleicht ganz verschieden sind, oder verschiedene Ansichten haben. Dann sähe die Welt wohl ein Stück besser aus...

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Samstag, 25. Oktober 2008

In der Ruhe liegt die Kraft

Wer so richtig souverän über den Dingen steht, der nimmt es auch gelassen, wenn man ihm mal auf der Nase herumtanzt. So ähnlich scheint jedenfalls das Motto des Hundes in diesem Video zu lauten:

Link: Der geduldigste Hund der Welt

Ganz schön cool, Herr Kollege! ;o)

Freitag, 24. Oktober 2008

Grausamer Fall von Tierquälerei in Berlin

Es ist immer wieder unfassbar, wozu Menschen (? kann man solche noch so bezeichnen?) fähig sind. Wie die Morgenpost hier berichtet, wollte sich ein Berliner Hundebesitzer auf grausame Weise seines Hundes 'entledigen'. Er kettete den Terrier an die Anhängerkupplung eines Autos und wollte das Tier so zu Tode schleifen lassen. Polizeibeamte, wurden gerade noch rechtzeitig auf die Tierquälerei aufmerksam und konnten den Hund retten. Der Fahrer des Wagens versicherte der Polizei nichts davon gewusst und bemerkt zu haben. Der junge Terrier erlitt bei dem bestialischen Mordanschlag schwere Verletzungen und wird jetzt in der Tierklinik versorgt, heißt es.

Wir ersparen uns an dieser Stelle lieber jeglichen Kommentar und unsere Meinung zum Täter...

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Letzte Warnung für Textdiebe, ab jetzt wird es teuer!

Textklau wird ja scheinbar immer beliebter und so ist es schon oft vorgekommen, das Texte von uns als Plagiate auf anderen Internetseiten erschienen sind und dort als eigene Texte ausgegeben wurden. (Obwohl wir im Impressum ausdrücklich auf das Copyright hinweisen!) Wir sind ja bisher immer freundlich geblieben, aber jetzt ist das Maß endgültig voll!

Für den Text “Hund zerfleischt Kind” haben wir bisher jedem die Genehmigung zur kostenlosen Veröffentlichung erteilt, der uns danach gefragt hat. Überhaupt haben wir bis jetzt noch nie jemandem eine Bitte abgeschlagen, wenn wir nett gefragt wurden. Manche Leute halten es aber leider nicht für nötig zu fragen. Doch damit nicht genug - es gibt dann auch noch Leute die den Copyrighthinweis kurzerhand durch ein “Verfasser unbekannt” ersetzen. Und es geht noch dreister: Plötzlich bekam mein Frauchen nämlich eine ziemlich freche Mail von einem Fremden, der plötzlich behauptete es sei sein Text und mein Frauchen solle den Text mal ganz schnell aus meinem Blog nehmen, sonst würde er sie verklagen! (Wohl gemerkt, für einen Text, dessen Verfasserin nachweislich mein Frauchen selbst ist!)

Ja, so dreiste Zeitgenossen gibt es leider unter Zweibeinern. Natürlich konnte mein Frauchen beweisen, dass sie Urheberin des Textes ist, aber den Ärger hatten erst mal wir an der Backe! Und inzwischen stellte sich heraus, das der Text 100-fach mit “Verfasser unbekannt” in Foren, Blogs usw. verbreitet wurde. Wir haben wirklich keine Lust noch einmal so ein Theater zu haben und uns für einen Text rechtfertigen zu müssen, den wir selbst geschrieben haben, nur weil Leute unsere Texte ohne Erlaubnis verbreiten oder gar behaupten es seinen ihre Texte und als Krone der Dreistigkeit meinem Frauchen auch noch mit einer Klage drohen.

Um weiterem Ärger vorzubeugen, hat mein Frauchen nun 3 Tage damit verbracht, sämtliche Leute, die den Text so veröffentlicht haben anzuschreiben und sie freundlich gebeten einen Copyrighthinweis hinzuzufügen, damit so was nicht noch mal vorkommt. Eine reagierten verständnisvoll und entschuldigten sich, andere dagegen reagierten auch noch pampig und unverschämt auf unsere Bitte. Und das brachte das Fass zum Überlaufen! Wir weisen darum hier darauf hin, dass wir uns in Zukunft nicht mehr die Mühe machen werden, die Leute einzeln anzuschreiben und nett zu bitten. Wir nutzen ab sofort einen Dienst, der Plagiate & Textklau im Internet aufspürt und ggf. - sofern wir die Veröffentlichung nicht genehmigt haben - eine Nutzungsgebühr dafür einfordert. Da dieser Dienst auf Provisionsbasis arbeitet, können wir ein einmal angeleiertes Verfahren dann auch nicht mehr stoppen. Und dabei ist es egal, ob man den Text selbst geklaut hat, oder man ihm von irgendwelchen dubiosen E-Mail Verteilern mit dem Vermerk "Verfasser unbekannt" erhalten hat.

Wir finden es wirklich sehr, sehr traurig, dass man zu solchen Maßnahmen greifen muss, aber es scheint leider tatsächlich unvermeidbar zu sein. Wir sind bestimmt nicht kleinlich, und haben wirklich noch nie jemandem ein Bitte abgeschlagen. Aber das man nun schon Gefahr läuft für die (nachweislich!) eigenen Texte abgemahnt zu werden, und schließlich Tage damit verbringen muss, das Ganze wieder gerade zu rücken, kann wirklich nicht sein.

Enttäuschte und traurige Grüße vom Alex & seinem Frauchen
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Petition für heimatlose Hunde in der Türkei

Das Tierschutz in der Türkei nicht besonders groß geschrieben wird, ist allgemein bekannt. Wie die Tierrechtsorganisation PETA auf ihrer Website mitteilt, werden in der Türkei jährlich Tausende Hunde vergiftet oder sterben qualvoll in Tierheimen. Laut Angaben von PETA sollen der Türkei EU-Gelder in Höhe von 13.250.650 € zur Tollwutprävention im Land zur Verfügung gestellt worden sein. Da stellt sich die Peta zu Recht die Frage, wofür diese Gelder eigentlich verwendet worden sind, wenn im Mai 2008 Tausende von Hunden aufgrund einer vermeintlichen Tollwutepidemie getötet geworden sind.

Hier ein Link zur der Petition von PETA, mit der Bitte an alles Hundefreunde diese zu unterzeichnen. Vielen Dank.

Traurige Grüße, euer Alex!
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Samstag, 18. Oktober 2008

Biologe spricht Hunden telepathische Fähigkeiten zu

Hunde sind bekanntlich die Haustiere, die aus der Körperhaltung (s)eines Menschen am leichtesten herauslesen können, was der Mensch von ihnen erwartet. Das ist nicht neu. Neu aber ist: Der englische Biologe Rupert Sheldrake gesteht Hunden jetzt sogar die Fähikeit zur artübergreifenden telepathischen Kommunikation zwischen Mensch und Hund zu. Nachzulesen hier.

Wir hatten selbst mal ein Erlebnis, das eigentlich mit dem menschlichen Verstand nicht zu erklären ist. Ich lasse mein Frauchen diese Geschichte mal erzählen, denn es ist nur für Zweibeiner rätselhaft - wir Hunde wissen ja, was wir können. ;o)

Als damals mein Pferd eingeschläfert werden musste, arbeitete ich noch als Pferdepflegeirn in dem Reitstall, in dem auch mein Pferd gestanden hatte. Alex war jeden Tag mit mir und den anderen Hunden im Stall, ging aber als einziger Hund des Rudels nachts mit in meine Wohnung. Wir hatten eine 6 Tage Woche und gingen jeden Morgen zur gleichen Zeit in den Stall, der nur wenige Schritte von meiner Wohnung entfernt war. Und selbst an dem eizigen freien Tag, den wir in der Woche hatten, führte uns der erste Weg in den Stall um nach dem Rechten zu sehen und die Tiere zu begrüßen. Ein Morgen ohne freudig wiehernde Pferde und wedelnde Hunde, wäre eben kein gute Morgen gewesen. Wir waren "Stalljunkies" - Alex mindestens genau so sehr wie ich. Sobald ich die Haustür öffnete, gab es für ihn kein halten mehr: er rannte freudig weit voraus und ohne Umweg zum Stall, um die anderen Hunde zu begrüßen und nach 'seinen' Pferden zu sehen. Jahrelang, jeden Morgen, ohne Ausnahme.

Als fest stand, dass meinem Pferd nicht mehr zu helfen ist und es eingeschläfert werden musste, war ich ziemlich fertig und hatte mir ausnahmsweise für den nächsten Tag frei genommen. Ich hätte es nicht ertragen morgens in den Stall zu kommen, und die Box aus der er mir jeden Morgen fröhlich zu gewiehert hatte, leer vorzufinden. So nahm ich mir frei und bat meine Kollegin an meinem freien Tag ein anderes Pferd in die Box einzuquartieren. Wir hatten mein Pferd am späten Abend von seiner Krankheit und seinen Leiden erlöst. In seiner vertrauten Umgebung ist er in meinen Armen friedlich eingeschlafen.

Ich ging danach mit Alex rauf in meine Wohnung und weinte mich in den Schlaf. Am nächsten Morgen erwachte ich spät, viel später als sonst. Alex hatte mich schlafen lassen, obwohl er draußen auf dem Hof längst meine Kollegin, die anderen Hunde und Pferde gehört hatte. Bei aller Trauer, und so schwer es auch fällt, das Leben geht weiter und zumindest der Hund muss mal raus. Ich warf mir also meine Stalljacke über und zog die Stallschuhe an und ging mit Alex runter. Allerdings lief er - ohne, dass ich auch nur einen Ton gesagt hätte - nicht wie jeden Morgen freudig Richtung Stall voraus, sondern bog ganz schnell und leise rechts um die Ecke in den angrenzenden Wald. Er erledigte seine Geschäfte, und lief dann sofort zurück - allerdings wieder nicht in den Stall, sondern gleich zu meiner Wohnung und sah mich an als wollte er sagen: "Ich weiß, dir geht es noch nicht gut, wir gehen lieber schnell wieder rein."

Es gibt keinerlei logische Erklärung für Alex' Verhalten an diesem Morgen. Ich hatte der Einfachheit halber sogar die Sachen angezogen, die ich sonst im Stall trug. Für ihn standen also alle Zeichen auf "Stall", wie jeden Morgen. Es gab für Alex absolut nichts, was darauf hingedeutet hätte, dass wir an diesem Morgen ausnahmsweise einmal nicht in den Stall gehen. Es gab nichts, was ihn davon abgehalten hätte in den Stall zu rennen und die fröhliche Hundemeute zu begrüßen, so wie er es jeden Morgen tat. Es mag verrückt klingen, aber es schien, als hätte Rücksicht nehmen, und mir jeden Gedanken an den Stall und den Tod meines Pferdes ersparen wollen. Er hat nicht nur gespürt das es mir schlecht ging, sondern wußte - woher auch immer - was zu vermeiden ist, damit es mir nicht noch schlechter geht. Nämlich jeder Gedanke an den Stall und damit verbunden den Tod meines Pferdes.

Selbst als ich sagte: "na lauf!", weil ich ihm gerne eine Ausfllug in seinen heiß geliebten Stall gönnen wollte, zog er es vor bei mir zu bleiben und nicht zu seinen Hundekollegen zu laufen. Bei der nächsten Gassi Runde wiederholte sich die Szene. Er ging den ganzen Tag nicht in den Stall und wartete auch am nächsten Morgen erst ab, welche Richtung ich einschlug. Das war völlig gegen seine Gewohnheit, und ist einfach nicht zu erklären. Ich bin bis heute davon überzeugt, dass Alex mich einfach schonen wollte und eine Sensibiliät und Rücksichtnahme gezeigt hat, die sicherlich außergewöhnlich war. Dieses Erlebnis liegt nun schon 6 Jahre zurück und ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Es ist nur eines von vielen besonderen Erlebnissen, die ich mit Alex hatte. Ebenso wenig ist zu erklären, woher er damals wußte, dass meine Vermieterin ein Etage unter uns mit dem Leben kämpfte und er Alarm schlagen muss. Um Hilfe rufen, oder sich anders bemerkbar machen konnte sie ja damals nicht. Dennoch hat Alex bemerkt, dass sie in Not war und mich alarmiert, sodass sie gerade noch rechtzeitig gerettet werden konnte. Es gibt viele Dinge, mit denen mich Alex nachhaltig beeidruckt hat und die sich mit Logik oder 'tierischen Instinkten' beim besten Willen nicht erklären lassen. Vielleicht werde ich so nach und nach noch einige von diesen Erlebnissen hier aufschreiben, wenn Alex mich zwischendurch mal lässt. ;o)

Der Biologe Rupert Sheldrake mag von seinen Kollegen (noch) belächelt werden, oder seine Theorien mögen noch als umstritten gelten. Aber wenn mir diese Zweifler Alex Verhalten erklären müssten, kämen sie sicher ganz schön ans Schwitzen...

Freitag, 17. Oktober 2008

Leuchtleinen - mehr Sicherheit für Hund & Mensch im Dunkeln

Als wir euch hier die Leuchties in vielen Farben vorgestellt hatten schrieben Wolfsspitz Ben und sein Frauchen als Kommentar: "Wir suchen noch immer nach einem geeigneten Leuchtie, für meinen Kragen gibt es leider nix. Wenn du mal ’ne gute Idee hast, wäre ich dir dankbar." Zugegeben, ein Leuchtie zu finden, das in dem dicken Pelzkragen eines Wolfspitzes nicht untergeht, ist wirklich nicht leicht. Aber ich habe mal weiter im Hundeshop gestöbert und diese Leuchtleine Visiglo Leine Sport - grün gefunden:
Visiglo Leine Sport - grün
(Für mehr Infos & Bestellmöglichkeit einfach Bilder anklicken)

Die Leuchtleinen gibt es in vielen verschiedenen Farben und Ausführungen, sodass auch für jeden Geschmack etwas dabei ist. Zum Beispiel auch mit leuchtenden Hundeknochen:
Visiglo Leine Fashion - Knochen

Lieber Ben, so wärst du - auch als pelziger Wolfsspitz - zumindest schon mal gut sich sichtbar, wenn du angeleint bist. Das passende Halsband gibt es auch dazu, aber dein Frauchen könnte ja auch erstmal testen, ob das bei euch klappt, indem sie dir die Leine einfach mal um den Hals legt. Reflektorleinen, die statt des Leuchties einen mit reflektierenden Folien versehen sind, waren bei unserem Praxistest Reflektorleine ja leider durchgefallen. Diese neuen Leutleinen hier haben wir noch nicht getestet, daher wären wir für eure Erfahrungsberichte damit sehr dankbar. Ansonsten, würde mir auch noch so ein Hundegschirr eingfallen, an dem man eine LED Taschenlampe befestigen kann:

EQuest Hundegeschirr Größe XL, Hellblau gesteppt

Du siehst, lieber Ben, ich habe so einige Ideen, wie man selbst einen wuscheligen Wolfsspitz erleuchten kann! Und lieber Ben, falls du damit demnächst im Glanz erstrahlst, wünsche ich mir ein Foto davon in meinem Gästebuch! ;o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)
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Interview mit einem Hund - einfach süß!

Aufgestöbert haben wir das Video auf Welt der Wunder. Einfach nur süß gemacht! Ich denke, die meisten Hunde werden dem Kollegen wohl beipflichten. ;o) Leider kann man das Video nicht direkt hier einbauen, darum noch einmal ausnahmsweise mal über den Link, der dann eine neue Seite öffnet.
Interview mit einem Hund
Interview mit einem Hund


Viel Spaß beim aschauen wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Mutiger Dackelmischling rettet 14-Jährige

In Jenbach (Österreich) rettete mal wieder ein mutiger Hund seine Besitzerin vor einem Vergewaltiger. Wie Tirol Online hier berichtet, riss der Unbekannte das Mädchen zu Boden und drohte sie umzubringen. Als der Mann dem Kind die Kleidung vom Leib riss, schritt der Dackelmischling des 14-Jährigen Mädchens ein: Er biss dem Gewalttäter in Ohr und Gesicht und ließ sich auch nicht vertreiben, als der Gewalttäter den Hund wiederum mit einer brennenden Zigarette attackierte. Es glang dem Hund schließlich den Täter in die Flucht zu schlagen und das Mädchen kam mit einem Schrecken davon.

Erinnert ihr euch? Über einen ganz ähnlichen Fall hatten wir hier schon einmal berichtet. Damals war es ein Schäferhund, der einen 12-Järigen Jungen rettete. Wir haben hier schon so oft über Heldentaten von Hunden berichtet, dass gerade beschlossen habe, diesen langsam mal eine eigene Rubrik "Hunde helfen Menschen" einzurichten.

Dienstag, 14. Oktober 2008

Hunde retten Menschen - der Notfallmeldehund

Über Hunde, die Menschen helfen und Menschen retten haben wir hier ja schön öfter berichtet. Hier haben wir ein Video über eine Schäferhündin gefunden, die darauf trainiert wurde Hilfe zu holen, wenn ihr Frauchen bewusstlos wird. Leider kann man das Video nicht direkt hier einbauen, darum ausnahmsweise mal über den Link, der dann eine neue Seite öffnet.

Das ist Deutschlands erster Notfall-Hund!
Das ist Deutschlands erster Notfall-Hund!


Es heißt, sie sei Deutschlands erster Notfallmeldehund, aber das stimmt nicht so ganz. Mein Blogkumpel Shacky ist auch ein Notfallmeldehund, wie ich euch in dem Artikel Shacky - ein Hund für alle Fälle vor einiger Zeit schon einmal berichtet hatte. Zwar hat Shacky eine andere Art Notfälle zu melden, aber auch er kann Hilfe holen. Und das macht Shacky so ganz nebenbei zwischen Wäsche waschen, Türen öffnen und schließen usw. Ein großes Lob an die tollen Kollegen!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Montag, 13. Oktober 2008

Aufruf an alle Do Khyi Besitzer - Studie zur Epilepsie

Studie zur genuinen Epilepsie bei der Rasse Do Khyi, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Institut für Haustiergenetik und Haustierzucht. Aufruf an Do Khyi Halter zur Information.

Folgenden Leserbrief haben wir heute mit der Bitte um Veröffentlichung erhalten. Dieser Bitte kommen wir natürlich gerne nach und möchten auch euch bitten, alle Dho Khyi Besitzer (falls ihr welche kennt) darauf aufmerksam zu machen:
Bis in den Sommer vergangenen Jahres begleitete unser Leben unser Do Khyi Rüde Acky. Er war ein wachsamer, treuer, und stets fröhlicher Begleiter. Leider durften wir unseren Acky nicht lange bei uns haben. Er erkrankte im Alter von 10 Monaten an Epilepsie und durfte gerade einmal 19 Monate alt werden. Weit mehr als 200 Anfälle fokaler und generalisierter Art beeinflussten sein und unser Leben nachhaltig. Unser Acky zählte leider zu den Therapie resistenten Fällen.

Als Betroffene unterstützen wir die Anfang 2007 am Institut für Haustiergenetik und Haustierzucht der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover bei Prof. Dr. Ottmar Distl, ins Leben gerufene wissenschaftliche Studie zur Erforschung der idiopathischen Epilepsie beim Do Khyi. Das Ziel ist es eine Gen-Datenbank aufzubauen und mit deren Hilfe einen Gentest zu entwickeln, um in Zukunft die zur Zucht ausgewählten Tiere auf Trägerschaft überprüfen zu können. Diese Arbeit hat bereits Erfolg versprechend begonnen. Es braucht aber die Beteiligung und die Information aller Do Khyi Halter, um zu einem aussagefähigen Ergebnis zu kommen. Angesichts der in verschiedenen Verbänden, organisierten Zuchtvereine wurde diese Studie unabhängig von Vereinen und Verbänden eingerichtet. Ein anonymes Mitwirken und die Unterstützung über das Einsenden von Blutproben soll damit jedem Do Khyi Halter und Züchter ermöglicht werden.

Es ist also bei dieser kleinen und seltenen Hunderasse (Deutschland maximal bis ca. >500 Tiere) insbesondere die Information zur Mitwirkung möglichst vieler Do Khyi Halter dringend erforderlich, welche oft nur über die Medien erreicht und informiert werden können. Uns als Betroffene ist es ein sehr großes Anliegen diese wissenschaftliche Arbeit zu unterstützen und wir möchten Sie bitten, ob Sie mit einer Veröffentlichung der Information zur Studie helfen können um Halter dieser Rasse in der Schweiz, Österreich und Deutschland dazu anzuregen, diese wissenschaftliche Arbeit an der Tierärztlichen Hochschule Hannover für die Rasse Do Khyi zu unterstützen.

Ausführliche Informationen auch zur selbständigen Beteiligung findet man:
http://www.dokhyi-epilepsie.de

Do Khyi "Acky" als Welpe Fotos (c) Walter & Christel Grübel

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Bitte helfen Sie mit, dieser wissenschaftlichen Studie für diese seltene, kleine Rasse zu einer Chance zu verhelfen durch die Veröffentlichung unseres Leserbriefes.


Freundliche Grüße, Walter und Christel Grübel
Also, bitte weitersagen liebe Hundekollegen & Hundefreunde, damit den Do Khyi bald besser geholfen werden kann. Vielen Dank, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)
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Sonntag, 12. Oktober 2008

"Nebenerzeugnisse" - Was ist drin im Hundefutter? Und: Warum tritt Krebs bei Hunden so oft auf?

Tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Öle und Fette... Dinge, die auf den Packungen der meisten handelsüblichen Hundefutter zu lesen sind. Doch was bedeutet "Nebenerzeugnisse"? Ist es Zufall, dass so viele Hunde trotz des angeblich so "guten" Futters an Krebs erkranken?

Über die Frage was genau im Hundefutter drin ist, kursieren seit über 10 Jahren immer wieder Gerüchte (?). In unserem Hundefuttertest hatten wir schon einmal angesprochen, dass Beispielsweise in Pedigree Pal trotz der (meiner Meinung nach irreführenden) Aufschrift: “mit frischem Fleisch zubereitet” gerade mal 4 % Fleisch enthalten sind. Bei einer 400g Dose macht das also insgesamt 16 Gramm Fleisch pro Dose. Womit die restlichen 386g der Dose aufgefüllt werden, bleibt weitestgehend das Geheimnis des Herstellers. Von “Getreide” und “Nebenerzeugnissen” ist im Kleingedruckten die Rede, was sich dahinter im Einzelnen verbirgt, wird jedoch nicht genannt. “Öle und Fette” sind laut Etikett ebenfalls enthalten, aber welche Öle und Fette das sind, wird dezent verschwiegen. So liegt der Verdacht Nahe, dass es sich hierbei um gehärtete Fette handeln könnte, denn die sind nun mal am billigsten. Allerdings gilt es als erwiesen, dass viele gehärtete Fette (zumindest beim Menschen) das Krebsrisiko drastisch erhöhen. Ganz zu Schweigen von Genmanipulierten Inhaltsstoffen im Hundefutter, deren gesundheitliche Auswirkungen für den Hund nicht absehbar sind. Ist es Zufall, dass Krebserkrankungen auch bei Hunden leider immer mehr zunehmen? Wie in der Fachliteratur und auch im Internet unter anderem auf vet-doktor.de nachzulesen ist, stirbt jeder zweite Hund über 10 Jahren an Krebs. Im Vergleich, erkranken damit doppelt so viele Hunde an Krebs wie Menschen. Ob die Häufigkeit von Krebs bei Hunden ein "purer Zufall" ist, oder doch auch mit der Fütterung zusammen hängt, darüber kann man wohl nur spekulieren. Jedenfalls ist inzwischen bekannt, dass transgene DNA die Verdauung im Darm überlebt und in das Genom von Säugetierzellen eindringt, was die Möglichkeit der Auslösung von Krebs erhöht.

Mit der Praxis die Inhaltsstoffe und die genaue Zusammensetzung des Hundefutters geheim zu halten, ist Pedigree bei weitem nicht allein. Es gibt zahlreiche Futterhersteller, die es vorziehen, dem Verbraucher zu verschweigen, wofür er eigentlich genau bezahlt bzw. was genau er dem Hund da eigentlich füttert. Das schafft natürlich Nährboden für Spekulationen. Gerüchte (?) besagen, dass einige Futterhersteller neben minderwertigen Zutaten auch völlig wertlose Füllstoffe wie zum Beispiel Sägemehl (pflanzliche Nebenerzeugnisse?) oder schlimmeres einsetzen, um damit das Hundefutter zu strecken und ihre Gewinne zu maximieren. Andere Gerüchte (?) besagen, hinter den Umschreibungen "tierische Nebenerzeugnisse", "Fleischmix" usw. verbergen sich auch 'ausgediente' Laborrratten, Kadaver von Haustieren und ähnliches. Was nun an diesen Gerüchten (?) dran ist, darüber wollen wir hier gar nicht weiter spekulieren. Was uns allerdings sehr wundert ist die Tatsache, dass diese Hersteller Millionen für teure Werbekampagnen ausgeben, es gleichzeitig aber hinnehmen, dass diese Gerüchte (?) seit über einem Jahrzehnt am Image der Futterhersteller nagen. Dabei wäre es doch so einfach und so viel billiger als jede Werbekampagne: Indem man alle Inhaltsstoffe des Futters klar auf der Dose (oder zumindest auf der Website des Herstellers) deklariert, könnte man all diesen bösen Gerüchten (?) ganz einfach den Nährboden entziehen.

Transparenz schafft Vertrauen und lässt keinen Raum für Spekulationen und Gerüchte. Das ist eine uralte Weisheit, die auch den Werbefachleuten der großen Hundefutterhersteller nicht unbekannt sein dürfte. Warum also, darf der Verbraucher nicht wissen, wofür genau er eigentlich sein Geld auf die Ladentheke legt und was genau er seinem Hund füttert? Warum geben Hundefutter Hersteller statt dessen lieber Millionen für Imagekampagnen aus, um das durch die Gerüchte (?) angekratzte Image wieder aufzupolieren und schweigen sich zu den Inhaltsstoffen aus bzw. verschleiern sie hinter dem schwammigen Sammelbegriff “Nebenerzeugnisse”? Die Hersteller guter Biofutter Sorten geben doch auch Lückenlos an, welche Zutaten in ihrem Hundefutter enthalten sind. Warum können die “großen” Hersteller das dann nicht? Angeblich verwenden sie doch auch nur "beste Zutaten"? Viele Fragen, die sich da aufdrängen...

Wie gut kann Billigfutter sein? Wie gesund kann Billigfutter sein?

Sparen müssen und wollen wohl alle. Hundebesitzer genau so wie Hundefutter Hersteller. Dem Hund das Futter selbst zu kochen ist sicher eine preiswerte Lösung, aber nicht jedermanns Sache. Nicht jeder Hundebesitzer hat Zeit und Lust sich so intensiv mit der Ernährung seines Hundes zu beschäftigen. Dennoch sollte sich jeder Hundebesitzer einmal die Mühe machen, grob zu überschlagen, wie viel eine aus frischen und guten Zutaten selbst gekochte Mahlzeit für den Hund in etwa kosten würde. (Beispielsweise Fleisch, Innereien, Reis & Gemüse für eine Mahlzeit.) Bitte einmal grob ausrechnen und dann folgendes überlegen:

Ein Futtermittelhersteller hat viele Kosten. Die Rohstoffe bekommt er als Großeinkäufer natürlich wesentlich preiswerter, als der Endverbraucher. Das ist keine Frage und das wollen wir gar nicht abstreiten. Neben dem Wareneinkauf hat er allerdings viele weitere Kostenfaktoren:

  • Investitionen für Produktionshallen, Inventar, Maschinen usw.
  • Löhne, Gehälter & Lohnnebenkosten für Produktionsmitarbeiter, Verwaltungsangestellte & Mangement (Gerade in Deutschland ein recht hoher Kostenfaktor)
  • Verpackung, Packmaschinen, Lagerhaltungskosten, Logistikaufwand
  • Kosten für Entwicklung neuer Produkte und Verpackungen
  • Steuern, Versicherungen usw.
  • Werbekosten usw.
Soviel, um hier nur mal einige wenige Kostenfaktoren der Futterherstellung zu nennen. Ich hege ehrlich gesagt größte Zweifel, dass all diese Kosten allein über einen günstigeren Wareneinkauf abzufangen sind - vor allem dann nicht, wenn man beim Wareneinkauf auch nur auf ein Minimun anFrische und Qualität achtet. Wenn nun ein Futtermittelhersteller sein Futter trotz all dieser Kosten, sein Futter noch billiger verkaufen kann, als man eine gesunde Mahlzeit für den Hund selbst zubereiten könnte, dann fallen mir dafür nur 2 mögliche Erklärungen ein:

  • a.) Der Futtermittelhersteller ist ein edler Samariter und Multimillionär, der nur beste Zutaten verwendet und bei jeder Dose / jedem Futtersack noch Geld viel drauf legt. Er will auf gar keinen Fall Gewinn machen, sondern den Menschen und Hunden nur Gutes tun, ohne selbst davon zu profitieren.
Oder

  • b.) Er fängt seine Produktions- und Produktionsnebenkosten dadurch auf, dass er an den Rohstoffen spart, minderwertige Zutaten verwendet und / oder sein Futter mit minderwertigen Zutaten und Füllstoffen (welcher Art auch immer) streckt.

An welche der beiden möglichen Erklärungen ihr nun glauben wollt, bleibt euch überlassen. ;o) Sparsamkeit in allen Ehren, aber wenn sie auf Kosten der Gesundheit geht, kann sie am Ende auch sehr teuer werden, das sollte man nicht außer acht lassen. Es lohnt sich immer mal einen genaueren Blick auf die Futterdosen / Futtersäcke zu werfen, Nährwerte, Verdaulichkeit und Fütterungsempfehlungen zu vergleichen usw. Was am Dosenpreis oder am Futtersack gemessen auf den ersten Blick billig scheint, ist längst nicht immer auch seinen Preis wert. Wir hatten es ja an diesem Rechenbeispiel schon einmal aufgezeigt, aber es ließe sich natürlich mit vielen anderen Beispielen und Futtersorten fortsetzen. Und leider kann man auch nicht davon ausgehen, dass hochpreisiges Futter automatisch immer gut sein muss. Wir können daher nur jedem empfehlen, wirklich mal ganz genau hinzusehen und nachzurechnen, ob man nicht was Besseres für sein Geld bekommt. Ob man als Hundebesitzer für eine "Wundertüte" zahlen möchte, deren genauen Inhalt der Hersteller lieber verschweigt, muss jeder selbst entscheiden. Ich für meinen Teil, möchte gerne wissen, wofür ich die sauer verdienten Euros auf den Tisch lege und was ich dafür bekomme.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Krebs bei Hunden und der Ernährung des Hundes / dem Hundefutter?

Genmanipuliertes Getreide, gehärtete Fette, Masttiere, die mit genmanipuliertem Getreide gefüttert und sämtlichen Mitteln in Rekordzeit auf Schlachtgewicht gemästet werden usw. sind billig, und damit lässt sich auch billiges Hundefutter herstellen. Aber solange nicht sicher ist, wie hoch der gesundheitliche Preis ist, den der Hund dafür zahlt, ist mir dieses "Russisch Roulette" zu heikel. Interessante Infos zu den Schadstoffen in unseren Lebensmitteln gibt es auch auf www.weltderwunder.de Nur ein Zitat aus diesem hoch interessanten Bericht:

Die EU-Richtlinien erlauben derzeit noch die Verwendung des Konservierungsmittels E 250. E 250 macht Fleisch appetitlich rot und verhindert Bakterienwachstum. Jedoch führt dieser Stoff bei Kleinkindern zu Blausucht, eine im schlimmsten Fall tödlich verlaufende Krankheit. Deshalb verzichten die Ökobauern auf diese und andere Zusatzstoffe - auch wenn sie selbst dadurch Nachteile in Kauf nehmen müssen.
Wenn konventionell produziertes Fleisch (legal!) schon Stoffe enthält, die bei Kleinkindern zu tödlich verlaufenden Krankheiten führen können, und weitere Stoffe, die beim Menschen das Krebsrisiko drastisch erhöhen, (siehe Bericht Ärztezeitung) dann liegt wohl der Verdacht nahe, dass es der Gesundheit des Hundes auch nicht gerade zuträglich ist. Diese Gifte sind bereits im konventionell produzierten Fleisch bei offizieller Lebensmittelqualität enthalten - wie es dann erst mit dem Fleisch aussieht, dass in so manchem Hundefutter landet, wage ich mir gar nicht vorzustellen! Zwar mag der Hund in manchen Dingen weniger empfindlich sein als ein Kleinkind oder der Mensch - ob das aber auch für solche Gifte in der Nahrung gilt, ist bislang nicht erforscht. Auf bestimmte Gifte und Sustanzen reagieren Hunde bekanntlich sogar empfindlicher als der Mensch. Und resistenter gegen den Krebs scheint der Hund auf keinen Fall zu sein, sonst würden nicht doppelt so viele Hunde wie Menschen an Krebs erkranken und sterben.

Erforscht ist jedenfalls, dass Ratten - wenn man ihnen die Wahl lässt - bevorzugt Bioprodukte fressen. Und tatsächlich kam es bei diesen Ratten, die sich für Biokost entschieden hatten, in den Versuchen deutlich seltener zu Totgeburten. Nicht umsonst gelten Ratten als hoch intelligente Tiere! ;o)

Es hat fast schon den Anschein, dass konvetionell produziertes Fleisch (Massentierhaltung) inzwischen mehr Gifte als Nährstoffe enthält. Besonders fatal dabei: Gleichzeitig sinkt durch den übermäßigen Einsatz von Chemie auf den Feldern auch der Gehalt gesunder Inhaltsstoffe in den pflanzlichen Lebensmitteln. Ein Anbauversuch mit Tomaten brachte ebenfalls ein ganz klares Ergebnis: Bio-Tomaten enthalten wesentlich mehr Antioxidanten, welche die Körperzellen vor schädlichen Einflüssen schützen. Sie fangen so genannte freie Radikale und beugen damit Krebs vor. Je länger die Tomaten biologisch angebaut wurden, desto besser schnitten ihre Werte im Vergleich zu den konventionell angebauten Tomaten ab. Darüber hinaus ist auch längst bekannt, dass z.B. auch Milch von Weidekühen deutlich mehr der gesunden Omega 3 Fettsäuren enthält, als die Milch von Stallkühen, und, und und... Die Liste ließe sich unendlich weiter fortsetzen.

Leider sind die Auswirkungen all dieser Dinge auf uns Hunde noch viel zu wenig erforscht, aber ich persönlich kann jedenfalls nicht daran glauben, dass die hohe Anzahl von Krebserkrankungen bei Hunden (und anderen Haustieren) ein purer Zufall ist...

Bleibt gesund, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

PS: Für alle, die es interessiert, hier noch eine PDF-Datei (Leitfaden zur Kategorisierung von Schlachtnebenprodukten bei Schwein und Rind), in der erläutert wird, wie das Gesetz "tierische Nebenprodukte" definiert und was lt. den gesetzlichen Bestimmungen auf jeden Fall offiziell und ganz legal ins Hundefutter darf. Alles andere bleibt, wie gesagt, vorerst noch Spekulation...
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Samstag, 11. Oktober 2008

Praxistest Hundehandtuch - so wird der Hund schnell sauber & trocken

Gerade jetzt, wo die nasskalte Jahreszeit beginnt, kommt Hund nicht selten nass und mit Matschpfoten vom Spaziergang zurück. Bei uns haben sich die extrem saugstarken Hundehandtücher ( Hundehandtuch Speed Dry ) in solchen Fällen bestens bewährt. Das erste hatte Frauchen damals von einer Freundin geschenkt bekommen, die total begeistert von den Hundehandtüchern war. Frauchen war erst skeptisch, denn, um die volle Saugwirkung zu entfalten, muss das Hundehandtuch erst angefeuchtet werden. Das schien ihr zunächst irgendwie seltsam, aber inzwischen ist sie längst überzeugt und begeistert von den Hundehandtüchern.

Hundehandtuch Speed Dry

Für mehr Infos & Bestellmöglichkeit einfach das Bild anklicken

Ich bin damit viel schneller sauber und trocken als mit normalen Handtüchern. So verrückt diese Zweibeiner oft auch sind - manchmal haben sie eben doch so richtig gute Ideen. ;o) Frauchen legt das angefeuchtete Hundehandtuch und ein trockenes Frottierhandtuch (zum Nachpolieren) immer auf den Briefkasten, wenn wir bei Matschwetter aus dem Haus gehen. So kann sie mich nach dem Spaziergang gleich vor der Haustür sauber und trocken machen. Das spart Putzzeit, und sorgt für mehr Zeit zum Kraulen und Spielen.

Auch sehr interssant scheint mir dieser neue Erfindung namens Mud Magnet also Matsch Magnet zu sein:
Mud Magnet

Dieser Handschuh aus Microfaser soll ebenfalls extrem saugfähig sein und das sechsfache seines Eigengewichts an Schmutz und Feuchtigkeit aufnehmen. Ausprobiert haben wir den Handschuh zwar selbst noch nicht, aber da mein Frauchen ein Microfaser Fan ist und Microfasertücher schon lang zum Putzen und auch zur Pferdepflege verwendet, können wir uns sehr gut vorstellen, dass dieser Handschuh auch klasse ist. Besonders für unterwegs, bevor Hund ins Auto hüpft, kann man damit sicher gut die Matschpfoten schnell sauber machen. (Für mehr Infos zu dem Microfaserhandschuh und Bestellmöglichkeit auch wieder einfach das Bild anklicken.)

Bleibt sauber, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Die spinnen, die Zweibeiner!

Da bin ich gestern zufällig über ein neues Tool von Technorati gestolpert. "Wie viel ist dein Blog wert?" Eigentlich 'ne blöde Frage, weil schnurzpiepegal, aber die Neugier hat dennoch mal wieder gesiegt. Also, schwuppdiwupp mal meine Blogadresse eingetippt und...


My blog is worth $21,452.52.
How much is your blog worth?


21.452,52 Dollar??? Nee nee, Leute, ihr müsst nicht denken, dass ich so billig zu haben bin! ;o))) Wie die auf die Summe kommen weiß ich nicht, ist aber auch egal, mein Blog ist nämlich genau so unverkäuflich wie ich! Schon witzig, was sich Zweibeiner so alles einfallen lassen...

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Freitag, 10. Oktober 2008

Deutschlands schönster Hund gesucht

Bei diesem großen Hunde-Casting geht es weniger um Rasse-Standarts, sondern mehr um persönlichen Charme und das gewisse Etwas. Wer damit überzeugen kann, hat noch bis zum 15.11.2008 die Möglichkeit, sich per Post oder per E-Mail zu bewerben. Keine Sorge, liebe Hundekollegen, ihr müsst dafür nicht stundenlang über Laufstege in muffigen Ausstellungshallen laufen, sondern könnt es euch zu Hause bequem machen, während die Jury über den vermutlich Tausenden Hundefotos brütet und die Qual der Wahl hat zu entschieden, welche Hunde unter die 50 Finalisten kommen. Aus den 50 Finalisten müssen dann die Leser der Zeitschrift „auf einen blick“ entscheiden, welcher Hund sie mit seinem persönlichen Charme zu überzeugen vermag und zum schönsten Hund Deutschlands gewählt wird.

Initiiert wird dieser etwas andere Schönheitswettbewerb für Hunde vom Vox Magazin “Hundkatzemaus” und der Programmzeitschrift “auf einen blick“. Die Jury für die Vorauswahl der 50 Finalisten besteht aus Diana Eichhorn (Tierexpertin und VOX-Moderatorin), Alida Gundlach (Tierschützerin und Fernsehmoderatorin), Hans Müller (Das Futterhaus) und René Weihrauch (auf einen blick). Wer mitmachen möchte, findet hier die Kontaktdaten und weitere Infos zum großen Hunde-Casting.

Frauchen sagt, ich kann leider nicht mitmachen, weil ich für sie ja sowieso schon der schönste Hund der Welt bin. ;o) Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück und sind sehr gespannt, wer das Rennen machen wird!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Donnerstag, 9. Oktober 2008

Hunde longieren - neue DVD von Anita Balser

Am 6. November 2008 erscheint eine neue Doppel DVD zum Longieren von Hunden. Anita Balser möchte damit ihr Wissen weitergeben und veranschaulichen. Zusammen mit der Tine Rühl´s Gruppe "Die Lauscher" lädt Anita Balser, Inhaberin der HTS (HundeTeamSchule), den Zuschauer ein, einen Grundlagen-Kurs zu begleiten. Vom Aufbau des Longierkreises, Haltung der Longe, Trockenübungen in Körpersprache und Einlongieren verschiedener Hunde, werden alle Elemente, die man für die ersten eigenen Longier-Schritte braucht, dargestellt. Ab dem 06.11. wird die DVD mit einer Laufzeit von ca. 150 Min. zum Preis von 39,95€ erhältlich sein. Wer sich dafür interessiert und 10,- Euro sparen will, kann sie momentan hier zum Preis von 29,95€ vorbestellen. Unter dem Link findet ihr auch einen kurzen Einblick in das Lehr-Video.

Viel Spaß damit wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Niederlande ändern Hundegesetze - Vorsicht bei Hollandreisen mit Hund!

Bei Hollandreisen mit Hund ist Vorsicht geboten - wir hatten ja hier vor längerer Zeit schon einmal darüber berichtet, dass in Holland unter gewissen Umständen die Gefahr der Beschlagnahmung und Tötung des Hundes drohen konnte, wenn - unabhängig von seiner Rasse - sein Aussehen nach Auffassung der Behörden “pitbullartig” war. Dieses Gesetz wird nun gerade überarbeitet. Ob es sich für Hunde und Hundebesitzer wirklich zum Vorteil entwickelt, bleibt jedoch noch abzuwarten. Aktuell ist auf der Seite niederlandeweb.de unter Einreisebestimmungen für Heimtiere folgendes zu lesen:

Das niederländische Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität arbeitet an einer neuen Regelung, die es ermöglicht, aggressive Hunde einem Verhaltenstest zu unterziehen. Mit dieser neuen Regelung entscheidet nicht mehr das äußere Erscheinungsbild, sondern das Verhalten des Hundes darüber, ob ein Hund beschlagnahmt werden darf. Die Regelung für aggressive Tiere (RAD) aus dem Jahr 1993 bleibt offiziell bis zur Verkündung der neuen Regelung in Kraft. Bis dahin werden Pitbulls nur noch dann beschlagnahmt, wenn sie einen Beißvorfall verursacht haben. Sie müssen sich einem Verhaltenstest unterziehen und anhand des Ergebnisses wird dann darüber entschieden, ob sie eingeschläfert werden. Auch andere Hunde, die beißen, können beschlagnahmt werden.

Konkrete Informationen darüber, ab wann ein Hund nach niederländischer Auffassung als aggressiv einzustufen ist, oder in welcher Form sich der geplante Verhaltenstest für Hunde gestalten soll, gibt es bislang leider noch nicht. Wir empfehlen daher, sich vor Hollandreisen mit Hund auf jeden Fall auf niederlandeweb über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren und raten im Zweifelsfall eher zur Vorsicht - zumindest, solange die Gesetzeslage noch derart schwammig formuliert und in der Schwebe ist. Es gibt ja schließlich auch noch viele schöne und hundefreundliche Urlaubsziele.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Dienstag, 7. Oktober 2008

Bloggende Hunde, aufgepasst!

Zweibeiner sind ja bekanntlich komplizierte Wesen. Und damit selbst so eine einfache Sache wie ein Hundeblog kompliziert wird, hat das Bundesjustizministerium jetzt einen neuen Leitfaden zur Impressumspflicht für Webseiten und Blogs heraus gegeben. Da wohl auch private Blogs unter diese Regelung fallen, ist das vielleicht für den ein oder anderen bloggenden Hundekollegen interessant. Unter anderem ist nämlich in diesem ganzen komplizierten Zeug zu lesen:

Telemedien sind z. B. private Websites und Blogs“ und weiter: „Unerheblich ist, ob der Diensteanbieter die Telemedien gegen Entgelt bereithält.“ Und schließlich: „Die Anbieterkennzeichnungspflicht muss praktisch von jedem, der ein Online-Angebot bereithält, erfüllt werden.“

Ehrlich gesagt, für mich ist dieser Zweibeinerkram ziemlich kompliziert. Und wenn ich das so durchlese, weiß ich nicht einmal, ob die eigentlich selbst so genau wissen, welche Gesetze denn jetzt nun Gültigkeit haben. Na ja, verstehe einer diese Zweibeiner... Falls es eure zweibeinigen Blogverwalter trotzdem interessiert: Hier ist der „Leitfaden“: http://www.bmj.de/musterimpressum

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Das Tabuthema

Es ist ein Thema, an das am liebsten niemand denken möchte und über das man nicht gerne spricht. Doch irgendwie wird man immer wieder damit konfrontiert. Beim Spazieren gehen trafen wir immer 2 Frauen mit 2 Hunden. Seit einigen Tagen, treffe ich die beiden Frauen nur noch mit einem Hund an. Der Hund, der jetzt fehlt, war noch nicht alt und schien Topfit, jetzt ist er nicht mehr da. So schnell kann es gehen. Ich bringe es nicht übers Herz zu fragen was passiert ist, denn mein Gefühl sagt mir, dass die Frau (noch) nicht darauf angesprochen werden möchte. Tabuthema, eben.

Vielleicht habt ihr es schon bemerkt, heute schreibt nicht der Alex, heute schreibt hier mal sein Frauchen. Und die möchte eigentlich am liebsten auch nie an dieses Thema denken, aber verdrängen nützt nichts. In diesem Jahr war es besonders schlimm. Ich wagte mich kaum noch in andere Hundeblogs zu schauen, ein Hund nach dem anderen ging über die Regenbogenbrücke. Und nun auch noch dieser hübsche Münsterländer, der so gesund und munter schien. Da ich die beiden Frauen täglich treffe und mir der zweite Hund irgendwie fehlt, werde ich momentan jeden Tag an das Tabuthema erinnert. Grund genug, das Tabu mal zu brechen und sich mal mit dem Thema Tod des Tieres / Tierbestattung / Einäscherung usw. auseinander zu setzen.


Doch was passiert nach dem Tod des Tieres? Wie läuft das mit der Tierbestattung und der Einäscherung des Hundes?

Die Zeiten, in denen es keine andere Möglichkeit gab, als den Hund der Tierkörperverwertung zu überlassen, sind glücklicherweise vorbei. Hund und Katze werden heute als Familienmitglieder angesehen, da liegt es Nahe, dass man sich auch eine würdevolle Bestattung für das Haustier wünscht. Neben Tierfriedhöfen, auf denen Haustiere beigesetzt werden können, gibt es inzwischen auch mehrere Kleintierkrematorien in Deutschland. Doch wie läuft so was konkret? Davon haben wahrscheinlich die wenigsten Tierhalter eine Vorstellung. Darum habe ich mal im Netz recherchiert und auf der Seite eines Haustierkrematorium eine Videodokumentation gefunden, die einen Einblick in ein Tierkrematorium gewährt. Ehrlich gesagt, ich musste mir das Video in mehreren Etappen ansehen. Die der Vielzahl der Hunde, die dort eingeäschert werden, hat mich im ersten Moment ein wenig erschlagen. Ich fand es irgendwie befremdlich das anzusehen, dennoch ist das Video sehr informativ. Solche Einblicke in die konkreten Abläufe in einem Tierkrematorium bekommt man wohl selten. Es fällt sicher keinem Tierfreund leicht, sich mit dem Tod des Tieres zu beschäftigen. Auch mir fiel es ehrlich gesagt mehr als schwer, mir die Videodokumentation anzusehen. Dennoch denke ich, dass Aufklärung auch zu diesem Tabuthema wichtig ist. Irgendwann kommt leider für jeden Tierbesitzer der “Tag X”, das lässt sich nicht vermeiden. Ich wünsche euch allen, und auch mir selbst, dass uns bis dahin noch viele, viele glückliche Jahre mit dem Hund bleiben.

Bis bald, heute ausnahmsweise mal nicht der Alex, sondern sein Frauchen.

PS: Ich hoffe, ich habe dem Alex jetzt mit diesem Thema nicht die Leser vergrault?

Montag, 6. Oktober 2008

Wie viel Futter braucht der Hund?

Bei der Frage, wie viel Futter ein Hund benötigt, herrscht unter Hundehaltern immer noch sehr viel Unsicherheit. Wahrscheinlich ist das einer der Gründe, warum die meisten Hundehalter bevorzugt zum Fertigfutter greifen, denn dort stehen klare Fütterungsempfehlungen drauf. Allerdings ist das Befolgen dieser Fütterungsempfehlungen verschiedener Hersteller wahrscheinlich einer der Hauptgründe, warum es so viele übergewichtige Hunde gibt. Denn, die Angaben sind bei vielen Herstellern viel zu hoch gegriffen und nützen dem Hersteller wohl mehr als dem Verbraucher. Ganz zu schweigen vom Hund, der das Übergewicht mit sich herum schleppen muss und unter den daraus resultierenden Folgeerkrankungen leidet.

Es ist kaum möglich, eine pauschale Aussagen darüber zu treffen, wie viel Futter ein Hund benötigt. In Fachbüchern zum Thema Hundeernährung wird der Energiebedarf des Hundes mit ca. 55 Kcal (Kilocalorien) pro KG Körpergewicht bei großen Hunden, und ca. 110 Kcal pro KG Körpergewicht bei kleinen Hunderassen beziffert. Jedoch sind diese Werte nur als ganz grobe Richtwerte zu verstehen. Der tatsächliche Energiebedarf (Futterbedarf) eines Hundes kann sehr stark schwanken, denn er hängt von sehr vielen verschiedenen Faktoren ab:

  • Wie aus den groben Richtwerten schon hervor geht, haben kleinere Hunderassen im Verhältnis einen höheren Energiebedarf als größere Hunderassen.
  • Es versteht sich von selbst, dass neben Größe und Rasse des Hundes, auch die körperliche Aktivität des Hundes Einfluss auf den Energiebedarf bzw. Futterbedarf des Hundes hat.
  • Das Alter des Hundes spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Während der Welpe wegen des Wachstums einen höheren Energiebedarf hat, sinkt der Energiebedarf bei älteren Hunden in der Regel. Aber: Bei sehr alten Hunden kann sich der Energiebedarf durchaus auch wieder erhöhen.
  • Ob der Hund sich überwiegend draußen oder in einer geheizten Wohnung aufhält, hat ebenfalls Einfluss auf den Futterbedarf. Gerade bei winterlichen Temperaturen benötigt der Hund draußen mehr Energie, um die Körpertemperatur konstant zu halten.
  • Auch die Fellbeschaffenheit des Hundes spielt eine Rolle. Langhaarige Hunderassen, und Rassen die eine dichte Unterwolle haben verbrauchen draußen in der Regel weniger Energie zur Erhaltung der Körpertemperatur als kurzhaarige Rassen, bzw. Rassen mit sehr dünnem Fell. Aber: Während des Fellwechsels kann der Energiebedarf des Hundes mit langem Fell und / oder dichter Unterwolle dafür deutlich erhöht sein. (Mehr dazu: Fellwechsel bei Hunden)
  • Bei Hunden mit besonderen Leistungsbeanspruchungen wie Beispielsweise aktive Sporthunde, tragende oder säugende Hündinnen, Arbeitshunde (Hütehunde, Fährtenhunde, aktive Jagdhunde usw.) liegt der Energiebedarf ebenfalls deutlich höher als bei einem Hund mit weniger Leistungsbeanspruchung.
  • Ferner spielt auch die genetische Veranlagung mit und nicht zuletzt das Wesen des einzelnen Hundes mit. Ein Hund, der zur Nervosität neigt, verbraucht in der Regel auch mehr Energie, als ein ruhiger, ausgeglichener Hund.
  • Und nicht zuletzt können dann natürlich auch noch eventuelle Erkrankungen des Hundes den Futterbedarf mehr oder weniger stark verändern.

Es sind einfach zu viele verschiedene Faktoren, die den Energiebedarf bzw. Futterbedarf des einzelnen Hundes beeinflussen, um aus der Ferne eine konkrete Antwort auf die Frage: “Wie viel Futter braucht ein Hund?” geben zu können. Das wäre schlichtweg unseriös und würde vermutlich mehr Schaden anrichten, als es Hundebesitzern und deren Hunden nützlich sein könnte.

Ich als Hund, möchte den Hundebesitzern daher folgenden Rat geben: Macht euch nicht allzu sehr mit Zahlen verrückt, achtet einfach gut auf eure Hunde! Wenn der Hund putzmunter ist, seine Taille sichtbar ist, die Rippen ohne größeren Druck fühlbar, aber nicht von schon weitem sichtbar sind, ist die Figur OK. Eine gute Beobachtungsgabe und ein gesundes 'Bauchgefühl' seitens des Zweibeiners sind meiner Meinung nach mehr Wert, als Mengenangaben, die in Zahlen, Gramm und und Milligramm ausgedrückt sind.

Natürlich ist es richtig und auch wichtig sich Gedanken um die Ernährung des Hundes zu machen. Theoretisches Grundwissen ist unerlässlich, aber bei aller Theorie sollte man den Hund nicht aus den Augen verlieren. Jeder Hund ist ein Individuum, und so sind auch seine Bedürfnisse individuell verschieden. Eben so wenig, wie sich die Frage: "Wie lange muss der Hund täglich gestreichelt werden?" pauschal beantworten ließe, kann man auch solche Futterfragen nicht pauschal beantworten. Und - auch wenn es selbst ernannte "Experten" in verschiedenen Hundeforen manchmal ein wenig so darstellen wollen - es ist nicht gleich ein Rabenfrauchen (oder Rabenherrchen), wer nicht jede Hundemahlzeit mit der Briefwaage und der Rechenmaschine zubereitet. Sich der Verantwortung für die Futterzusammenstellung des Hundes bewusst zu sein ist gut, und diese Verantwortung wollen wir hier auch keineswegs herunter spielen. Aber ein gewisser Faktor "Pi mal Daumen" hat meines Wissens noch keinen Hund umgebracht. Zumindest dann nicht, wenn der Besitzer seinen Hund aufmerksam beobachtet und regelmäßig beim Tierarzt vorstellt.

Wer wirklich ganz konkrete Antworten in genauen Zahlen haben möchte, der wird nicht drum herum kommen, den Hund beim Tierarzt vorzustellen, und sich dort individuell beraten zu lassen. Eine weitere Möglichkeit wäre es, die Ernährungsberatung der Uni München (Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik) in Anspruch zu nehmen. Eine individuelle Futterberatung mit Ernährungsplan kostet dort zwischen 50,- und 110,- Euro (Stand 06. Okt. 2008). Aber auch in diesem Fall sollte eine Untersuchung beim Tierarzt vorausgehen, damit Blutwerte, Gesundheitszustand, eventuelle Erkrankungen des Hundes usw. entsprechend berücksichtigt werden und der Futterbedarf des Hundes richtig berechnet werden kann.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Sonntag, 5. Oktober 2008

Leuchthalsbänder (Leuchties) in vielen Farben

Die Tage werden kürzer und grauer, teilweise ist die Sicht durch Nebel getrübt, da läuft man, bzw. Hund schnell Gefahr, im Straßenverkehr übersehen zu werden. Abhilfe schaffen Leuchties, also Leuchthalsbänder aus robustem und wasserfesten Material, die dem Hund einfach über den Kopf gezogen werden. Die Superflux- Hochleistungs- Leuchtdioden, die in den Leuchties eingebaut sind, machen den Hund aus allen Richtungen sichtbar. Und damit bei mehreren Hunden auch keine Verwechslungen aufkommen können wer wo herumläuft, gibt es die Leuchties in 5 verschiedenen Farben. (blau, rot, gelb, grün & türkis)

LEUCHTIE superheller Hunde-Leucht-Halsring (Farbe Blau - cool und trendy)

(Für mehr Infos einfach das Bild anklicken)

Tja, liebe Hundekollegen, sich im Schutz der Dunkelheit klammheimlich aus dem Staub zu machen, um Kaninchen im Unterholz aufzustöbern, dürfte mit diesen Leuchthalsbändern wohl schwierig werden. Klar, die Zweibeiner behaupten es wäre alles nur zu unserer Sicherheit, aber mir geht da ein Licht auf: In Wahrheit wollen uns diese Zweibeiner doch nur wieder auf Schritt und Tritt kontrollieren, meint ihr nicht? Typisch Zweibeiner, eben!

Erleuchtete Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Samstag, 4. Oktober 2008

Hunde fasten lassen?

Wir haben mal wieder eine interessante Frage von einer eifrigen Leserin, die ich hier sinngemäß wiedergeben möchte:

"Ich lese euer Hundeblog sehr gerne und habe dort schon viele nützliche Infos gefunden. Wir haben seit ca. 6 Monaten einen Hund, da hat man noch viele Fragen. Jetzt wurde mir geraten den Hund einen Tag in der Woche fasten zu lassen, also ihm gar nichts zu fressen zu geben. Mir tut das aber sehr leid wenn wir dann essen und der Hund mit knurrendem Magen daneben sitzt. Darum wollte ich mal wissen was ihr davon haltet, ob es wirklich sein muss den Hund einen Tag fasten zu lassen? Er hat kein Übergewicht oder so, es hieß nur das wäre artgerechter, weil der Wolf ja auch nicht täglich Beute macht. Was haltet ihr denn davon?"

Kurz und ehrlich: gar nichts! Den Hund einen Tag fasten zu lassen kann evtl. mal sinnvoll sein, wenn er zum Beispiel eine schwere Magenverstimmung hat und der Magen / Darm zur Ruhe kommen muss. Den Hund aber rein vorsorglich regelmäßig fasten zu lassen halte ich persönlich für völlig unsinnig, unnötig und teilweise sogar gefährlich. Bei Hunden, die zu Magendrehungen neigen, kann sich durch solche vorsorglich eingelegten Fastentage das Risiko einer Magendrehung völlig unnötig erhöhen. Es ist längst bewiesen, dass regelmäßige Mahlzeiten dem Hund besser bekommen. Und was das Stichwort "artgerecht" betrifft: Die Familie, in der ein Hund lebt, ist ja in der Regel so etwas wie sein "Rudel-Ersatz". Was soll bitte "artgerecht" daran sein, wenn sich das ganze Rudel den Bauch vollschlägt, während der Hund als einziges "Rudelmitglied" zu einem Fastentag verdonnert wird?

Hunde fasten lassen artgerecht?

Ich hatte es hier ja schon mehrmals angesprochen, der Vergleich Hund / Wolf hinkt bei näherer Betrachtung ziemlich oft. Wenn mal es nun aber unbedingt vergleichen will, sollte man bedenken: ist die Jagd des Wolfsrudels erfolglos, so müssen an diesem Tag alle Rudelmitglieder hungern. (Oder sich mit dem Knabbern von Wurzeln, Gräsern, Käfern und Schnecken begnügen, eventuell auch mal ein Insekt vertilgen.) Wer den Hund mit dem Argument hungern lässt, der Wolf wäre schließlich auch nicht jeden Tag bei der Jagd erfolgreich, der sollte dann bitteschön auch konsequent weiter denken: Die Vorfahren des Menschen hatten nämlich auch nicht jeden Tag den Teller voll! Der menschliche Verdauungstrakt ist nicht im Geringsten weniger geeignet Fastentage zu verkraften, im Gegenteil. Also: Wenn schon "artgerechte" Fastentage, dann bitteschön für alle im "Rudel" - einschließlich der Zweibeiner! (Damit dürfte sich das Thema in der Praxis dann schon von allein erledigen ;o)

Hunde fasten lassen zur Darmreinigung?

Neben der "Artgerechtigkeit" ist ein häufiges Argument, das Befürworter von Fastentagen nennen die "Reinigung" des Magen-Darm Trakts des Hundes. Allerdings stellt sich hier die Frage: Wenn der Hund qualitativ hochwertiges Futter erhält, wie dringend bedarf es dann überhaupt einer wöchentlichen (oder gar mehrmals wöchentlichen) "Reinigung"?

Alternativen zum Fasten

Einige Barfer empfehlen oft das Fasten, weil der hohe Fleischanteil, rohes Fleisch und Bindegewebe schwer verdaulich sind. Auch bei älteren Hunden mit eingeschränkter Aktivität wird gelegentlich empfohlen den Fleischanteil im Futter zu reduzieren. (Hierbei darf man aber nicht vergessen, dass ältere Hunde hochwertige, leicht verdauliche Proteine benötigen. Mehr dazu im Artikel "Wie sinnvoll ist Seniorenkost für Hunde".)

Anstatt den Hund ganz fasten zu lassen, halte ich es für wesentlich sinnvoller, zwischendurch mal einen fleischlosen Tag einzulegen. Faserstoffreiche pflanzliche Kost hat eine reinigende Wirkung auf den Magen-Darmtrakt des Hundes und es bringt weniger Unruhe in die Verdauung, als den Napf ganz leer zu lassen. Das kommt auch dem so gern benutzten Begriff 'artgerecht' meiner Meinung nach wesentlich näher, als den Hund fasten zu lassen. Abgesehen davon, versteht es sich doch fast von selbst, dass ich als Hund gegen Fastentage für Hunde bin, oder? ;o) Ein Glück, dass ich meine Zweibeiner mit diesen Argumenten auch überzeugen konnte!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Erste Luxushotelkette für Hunde

Im Dezember 2008 geht die weltweit erste Luxus-Hundehotel-Kette der Welt an den Start. In unmittelbarer Nähe des Münchener Flughafens soll das erste exklusive Canis Resort seine Pforten öffnen. In seiner Pressemeldung und auf seiner Website wirbt das Canis Resort mit absoluter Wohlfühl-Atmosphäre und höchstem Komfort für den Hund. Das kann man bei den Preisen allerdings auch erwarten: Eine Halbtagsbetreuung (bis zu 4 Std.) im Canis Resort kostet stolze 50,- Euro, die Ganztagsbetreuung von 6-21 Uhr 65,- Euro, und eine Übernachtung schlägt im Hunde-Luxushotel mit satten 80,- Euro zu Buche. Nur für den Hund, wohlgemerkt! Der Zweibeiner ist bei diesen Preisen nicht inbegriffen. Es handelt sich um ein reines Hundehotel.

Für meinen persönlichen Geschmack etwas viel „Luxus“. Für 80,- Euro pro Nacht auf einen Maschendrahtzaun zu gucken wäre nicht so mein Ding. Da ziehe ich es doch vor, mir (für weniger Geld) eine schöne Ferienwohnung mit meinen vertrauten Zweibeinern zu teilen und mir von denen am Strand den Bauch kraulen zu lassen. ;o) Das entspricht eher meiner persönlichen Definition von Luxus. Aber - jedem das Seine.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Ihr wisst ja - hundefreundliche Ferienunterkünfte in Hülle und Fülle vom Campingplatz bis zum Luxushotel (für Hund UND Zweibeiner) findet ihr in unserer Urlaub mit Hund - Suchmaschine.

Freitag, 3. Oktober 2008

Transporter mit 137 Hunden gestoppt: Welpen gerettet

Es ist zum Haare raufen! Trotz aller Aufklärung boomt der illegale Hundehandel nach wie vor. Wie hier auf krone.at zu lesen ist, ging der Polizei Graz im Rahmen einer Routinekontrolle ein illegaler Welpentransport ins Netz. 137 Hundewelpen waren in einem Kleintransporter von der Slowakei unterwegs nach Spanien. (Als gäbe es dort nicht schon mehr als genug herrenlose Hunde!) Somit sollten die Hundewelpen 2600 km in dem klapprigen Transporter zurücklegen, um dann in Spanien verkauft zu werden. Die Hunde sollen vorerst in einem Grazer Tierschutzhaus untergebracht worden sein. In diesem Zusammenhang möchte ich - für alle, die noch nicht unterschrieben haben - auch noch mal an die Petition gegen den Hundehandel in Deutschland erinnern.

Bis bald, euer Alex!

Donnerstag, 2. Oktober 2008

Praxistest: Hunderampe im Test

Hunderampe getestet - wir raten zur Vorsicht! Denn Hunderampe ist nicht gleich Hundrampe und manche Modelle bergen Verletzungsgefahren!

Krankheiten, wie zum Beispiel Arthrose, HD oder andere, eine Operation, Verletzungen wie zum Beispiel ein Kreuzbandriss, oder auch einfach das Alter lassen den Sprung ins Auto für Hunde oft zum Problem werden. Den Hund dann ins Auto zu heben, ist - je nach Größe und Gewicht des Hundes - nicht immer ein Spaß. Weder für den Hund, noch für den Hundebesitzer. Vor einiger Zeit hatten wir uns damals diese Verladerampe für Hunde angeschafft. (Siehe Foto links)

Allerdings haben wir diese Hunderampe inzwischen wieder abgegeben, denn sie ist bei unserem Praxistest leider durchgefallen. Dass die Rampe aus Holz recht schwer war, haben wir ihr nicht übel genommen. Zusammen geklappt konnte man sie an den eingebauten Trageseilen trotzdem noch ganz gut tragen. Wie uns vom Tierarzt empfohlen wurde, haben wir das Laufen auf der Rampe ganz vorschriftsmäßig in kleinen Schritten geübt: Zunächst wurde sie flach auf den Boden gelegt, und ich musste mehrmals darüber laufen. Dann wurde sie zunächst nur auf eine kleine Stufe gelegt, sodass sie nur eine ganz leichte Steigung hatte, und ich musste die Hunderampe wieder mehrmals rauf und runter gehen. Schließlich wurde die Steigung langsam immer mehr erhöht, bis ich ganz sicher und locker die Höhe, die sie am Auto erreichte rauf und runter laufen konnte. Das klappte alles wunderbar.

Auch am Auto dann, konnte ich das gelernte prima umsetzen und mit Hilfe der Hunderampe ganz einfach ein- und aussteigen. Allerdings habe ich es immer sehr eilig, wenn es ums Einsteigen ins Auto geht, denn meistens fahren wir ja mit dem Auto irgendwo hin, wo es spannend ist. Und wenn Frauchen “langsam!” sagt, definiere ich das Wort “langsam” in solchen Fällen gelegentlich etwas anders als sie. ;o) Die Strafe folgte buchstäblich “auf den Fuß” - ich rutschte ab, und riss mir eine Kralle ein. Autsch! Die Gummibeschichtung der Hunderampe hat sich nicht als rutschfest genug erwiesen, und die Querverstrebungen aus Holz, die sich auf der Lauffläche der Rampe befinden, sind eher eine Verletzungsgefahr, als eine Hilfe.

Daher unser knallhartes Testurteil: Im Praxistest leider durchgefallen! Hunde, die wirklich sehr langsam und vorsichtig über die Rampe laufen, mögen damit zurecht kommen. Hunde, die es - so wie ich - jedoch auch mal eilig haben ins Auto zu kommen, können leicht abrutschen und sich an den aufgesetzten Holzverstrebungen sehr schnell verletzen. Und das geht nun mal gar nicht, finden wir!

Es geht aber auch besser


Als ich gestern mal wieder im DogsShop stöberte, entdeckte ich zufällig ein neues, und wie mir scheint, wesentlich besseres Modell einer Hunderampe von Pet Gear:

Hunderampe 180cm

Dieses neuere Modell haben wir zwar selbst noch nicht ausprobiert, denn ich komme ja nach wie vor immer noch bestens mit meiner Kiste als Einsteighilfe zurecht. (Ein bisschen springen darf ich ja, der Tierarzt hat mir ja nur von allzu großen Sprüngen abgeraten.) Diese neue Hunderampe scheint mir wesentlich besser zu sein und wenn die Kiste irgendwann mal nicht mehr reichen sollte, werden wir die mal testen. Preislich unterscheidet sich die neue Hunderampe sich nicht von dem alten Holzmodell, beide liegen knapp unter 100 Euro. Aber die Verletzungsgefahr durch die Holzstreben auf der Lauffläche entfällt bei dem neuen Hunderampen-Modell. Zudem wirkt die Antirutschbeschichtung zumindest auf den ersten Blick deutlich effektiver, als das Gummi der von uns getesteten Rampe.

Die Autorampe vom DogsShop ist mit einer Mineralkörung beschichtet. Solche Beschichtungen kennen wir aus dem Pferdesport, wo sich diese Beschichtung als sehr rutschfest erwiesen hat. Was ich bei der alten Holzrampe vermisst hatte, war eine Wölbung am oberen Ende, mit der sich die Rampe sicher im Auto einhängen ließ. Das war nämlich genau das Problem - Frauchen musste die alte Holzrampe am Auto fest halten, weil die 2 kleinen Gumminoppen keine sichere Befestigung am Auto ermöglichten. So konnte sie nicht gleichzeitig gut genug darauf achten, dass ich auch wirklich langsam rauf ging. Die neue Hunderampe hat eine solche Wölbung. Ich vermute, dass sie wesentlich sicherer am Auto anliegt. Und deutlich leichter ist sie auch noch. Mehr Infos & Bestellmöglichkeit für die Hunderampe 180cm.

Auch wenn mir die neue Pet Gear Hunderampe wesentlich sicherer zu sein scheint, als die von uns getestete Holzrampe raten wir trotzdem, den Hund Schritt für Schritt an die Verladerampe zu gewöhnen, so wie wir es weiter oben im Artikel beschrieben haben.

Bleibt gesund, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Falls jemand diese neue Pet Gear Hunderampe schon im Gebrauch haben sollte, wäre ich für eure Erfahrungen damit und eure Meinung dazu sehr dankbar!

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Schneckenkorn auch für Hunde und Katzen giftig!

Gerade jetzt im Herbst sind besonders viele Schnecken unterwegs und viele Gartenbesitzer versuchen diese mit Schneckenkorn zu bekämpfen. TASSO e.V. warnt in dem aktuellen Newsletter jedoch ausdrücklich vor der Giftigkeit von Schneckenkorn für Hunde und Katzen. Es soll bereits Todesfälle gegeben haben.

Symptome der Vergiftung: Die typischen Vergiftungssymptome sind Erbrechen und Lähmungen, berichtet TASSO. „Laut Dr. Rolf Wilcken von der Tierklinik Hochmoor im münsterländischen Gescher gebe es gegen eine Vergiftung mit Schneckenkorn vor allem bei Hunden kein wirksames Gegenmittel: Bis spätestens einer Stunde nach der Aufnahme des Korns muss bei dem Hund der Magen ausgepumpt oder sonst wie geleert werden. Klappt das nicht und lassen sich die Krämpfe nicht medikamentös lindern, ist es in der Regel zu spät, die Vergiftung endet tödlich.", heißt es im Tasso-Newsletter weiter.

Wie die Tierschutzstiftung VIER PFOTEN berichtet, enthält handelsübliches Schneckenkorn das Nervengift Metaldehyd, das bereits in kleinen Mengen tödlich sein kann. "Gartenfreunde mit Kindern oder Heimtieren sollten es auf keinen Fall verwenden", warnt Martina Schnell, Heimtier-Referentin der Stiftung. Es komme immer wieder zu tödlichen Vergiftungen, nicht nur bei Hunden und Katzen, auch so mancher Igel würde qualvoll am Schneckengift sterben. Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V empfiehlt zur Schneckenabwehr Mittel, die ohne Chemie wirken, beispielsweise Schneckenzäune, Bierfallen oder die Ansiedlung natürlich Fressfeinde wie Igel, Frösche, Eidechsen, Blindschleichen und Spitzmäuse. (Quelle: TASSO Newsletter)

Also, passt auf euch auf Kumpels! Bis bald, euer Alex!

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