Mittwoch, 17. September 2008

Knoblauch: Vorsicht bei Akita und Shiba Inu

zum Thema Knoblauch hatten wir ja schon einmal sehr gründlich recherchiert und bereits im März 08 hier sehr ausführlich über Knoblauch im Hundefutter berichtet. Das Fazit unserer Recherchen war: Die Dosis macht das Gift - dem Knoblauch wird zwar grundsätzlich eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben, doch übertreiben sollte man es mit der Fütterung von Knoblauch nicht. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt jetzt auch die Zeitschrift DOGS, wie sie heute in einer Pressemeldung bekannt gibt. Besondere Vorsicht sei aber bei Hunderassen wie dem Akita und dem Shiba Inu gegeben, denn diese vetragen den Knoblauch gar nicht, heißt es darin.


DOGS - P R E S S E M I T T E I L U N G

Schädlich statt schützend: Knoblauch kann Hunde vergiften

Hamburg, 17. September 2008. Um ihren Hund vor Flöhen und Würmern zu schützen, mischen viele Hundehalter regelmäßig Knoblauch in das Futter ihrer vierbeinigen Lieblinge. Doch Zwiebeln und Knoblauch können zu Blutarmut und Vergiftungen führen, warnt die Zeitschrift DOGS, das Lifestyle-Magazin für Hundefreunde.Die Knollen enthalten eine Substanz, die das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen zerstört. Die zerfallenen Blutzellen können die Nierenkanäleverstopfen und in der Folge zu Anämie und Vergiftungen führen.

Entscheidend für die Giftigkeit ist dabei nicht die Darreichungsform, sondern die Dosis. Für die meisten Hunde gilt eine Menge von mehr als fünf Gramm frischer Knoblauch oder frischer Zwiebel (bzw. mehr als 1,25 ml Extrakt) je Kilogramm Körpergewicht als toxische Dosis, empfindliche Rassen wie der Akita oder der Shiba Inu vertragen die Knollen sogar überhaupt nicht. Für die meisten anderen gelten bis zu zwei Zehen in der Woche als unbedenklich. Hundebesitzer, die auf Nummer sicher gehen wollen, verzichten ganz auf Knoblauch im Futternapf.

Wer bei seinem Hund nach der Gabe von Knoblauch oder Zwiebeln Vergiftungserscheinungen wie Durchfall, Erbrechen, Schwäche, erhöhte Atem- und Herzfrequenz oder blasse/gelbliche Schleimhäute beobachtet, sollte sein Tier sofort zum Tierarzt bringen, empfehlen die Experten von DOGS. Mehr Informationen rund um Hundekrankheiten und Heilmethoden bietet das große Extra in der aktuellen DOGS-Ausgabe. www.dogs-magazin.de

Dazu möchten wir noch anmerken: Zum Schutz vor Zecken, Flöhen und Würmer hilft Knoblauch ohnehin nicht. Auch darauf hatten wir in dem Artikel "Knoblauch - giftig oder gesund für den Hund?" ja schon einmal hingewiesen. Panikmache gegen den Knoblauch halte ich dennoch nach wie vor für unangebracht, denn Knoblauch kann sich ja auch - in der richtigen Dosis ! - durchaus postiv auf die Gesundheit des Hundes auswirken. Wenn Hunderassen, wie der Akita Inu und der Shiba Inu ihn gar nicht vetragen, sollte Knoblauch für diese Rassen allerdings tabu sein.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelman ;o)

Foto Akita Inu: © M.Großmann / Pixelio.de
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