Montag, 29. September 2008

Neuer Futternapf verhindert hastiges Schlingen

Hunde, die ihr Futter so hastig herunterschlingen, dass sie dadurch Magenbeschwerden, Verdaungsprobleme kriegen, oder gar zu Magendrehung oder Darmverschlingung neigen, sollen jetzt mit diesem neuen Futternapf ausgetrickst und zum langsamen, genussvollen Fressen erzogen werden:

brake-fast® Hundenapf für Schlinger 1000ml medium (blau)

Der Futternapf, den es natürlich in verschiedenen Größen, und Farben und neben Kunststoff auch in Metall gibt, zeigt doch mal wieder, dass die einfachsten Ideen immer noch die Besten sind. Eigentlich ganz simpel, und doch effektiv. Der patentierte brake-fast® Hundenapf soll hastige Fresser ausbremsen und somit helfen, die Gefahr von aufgetriebenem Bauch, Magendrehung und Darmverschlingung beim Hund zu verhindern. Klasse Idee, finden wir! Laut Herstellerangaben wurde der Futternapf von US-Tierärzten getestet und empfohlen und ist für alle Futterarten geeignet. Für mehr Infos zu dem neuen Fressnapf und eine direkte Bestellmöglichkeit einfach das Bild anklicken.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Jetzt wird aufgeräumt!

Wir steuern rasant auf den 500. Blogeintrag zu, da wird es langsam auch für gute Suchhunde schwer, sich in meinem Hundeblog noch zurecht zu finden. Darum haben wir jetzt beschlossen noch ein paar zusätzliche Rubriken einzurichten. Dadurch soll es etwas übersichtlicher werden, denn schließlich will ich ja hier noch lange weiter posten! ;o)

Wundert euch also nicht, wenn die “Rubriken-Übersicht” in den nächsten Tagen etwas durcheinander scheint, das liegt dann daran, dass ich hier gerade richtig wühle. ;o) Falls ihr was Bestimmtes sucht, bleibt ja auch immer noch das Suchfeld rechts in der Sidebar.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Sonntag, 28. September 2008

Arthrose beim Hund: Goldakupunktur oder Goldimplantation?


Die Begriffe Goldakupunktur und Goldimplantation scheinen immer wieder für Verwirrung zu sorgen und werden sowohl von Laien als auch von Tierärzten nicht immer einheitlich verwendet. Mal scheint es, als würden beide Begriffe das Gleiche bezeichnen, mal scheinen Welten dazwischen zu liegen. Darum sollte man sich vor dem Eingriff wirklich ganz genau beim Tierarzt erkundigen, welches Verfahren er genau anwendet. Denn Goldakupunktur scheint gleich Goldakupunktur, und Goldimplantation nicht gleich Goldimplantation zu sein.

Die Goldakupunktur

Die Goldakupunktur wird einmal mit Nadeln von Außen durchgeführt, in der Weise, wie man es von der traditionellen Akupunktur mit Nadeln kennt. Da heißt, die Nadeln werden an den gemäß der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) für die jeweilige Erkrankung des Hundes relevanten Punkten eingestochen, und nach der Akupunktursitzung wieder entfernt. Diese Methode bewirkt - wenn sie richtig ausgeführt wird - eine vorübergehende Muskelentspannung und vorübergehende Schmerzlinderung.

Manche Tierärzte bezeichnen es nun aber ebenfalls als Goldakupunktur, wenn sie die Goldpartikel mittels einer Kanüle dauerhaft in die zu behandelnden Gelenke einsetzen. Sie implantieren die Goldpartikel zwar dauerhaft an den Gelenken des Hundes, legen aber Wert auf die Bezeichnung Goldakupunktur, weil sie die Goldpartikel unter Berücksichtigung der relevanten Akupunkturpunkte einsetzen. Verbleiben die Goldpartikel dauerhaft im Hund, so wirken sie nicht nur auf die Meridianen bzw. Akupunkturpunkte, sondern haben zusätzlich eine dauerhaft entzündungshemmende Wirkung auf die betroffen Gelenke. Diesen Effekt können die Nadeln von außen leider nicht in der Form erzielen. Zu erklären ist diese entzündungshemmende Wirkung der dauerhaft eingesetzten Goldimplantate durch sehr komplizierte biochemische und / oder biophysikalische Vorgänge, die ich aber beim besten Willen nicht detailliert erklären kann. Das sollte man dann lieber den Experten überlassen. ;o)

Sehr vereinfacht und vielleicht etwas Laienhaft ausgedrückt, aber somit auch für Laien besser verständlich: Die Goldpartikel sind offensichtlich in der Lage, das Säure-Basen Verhältnis zu normalisieren. Damit wirken die Goldimplantate dann nicht nur symptomatisch (schmerzlindernd), sondern auch vorbeugend, um eine weitere Verschimmerung der Arthrose aufzuhalten. Die Goldimplantate sind übrigens - mit einem Duchmesser von ca. 1 Millimeter und einer länge von ca. 2 - 3 mm - winzig klein. Das nur nochmal am Rande, weil viele Leute immer die Vorstellung von dicken Goldklumpen vor Augen haben. So ist es nicht, man wird nach der Goldimplantation mit der normalen Waage keine Gewichtszunahme feststellen. ;o)

Die Goldimplantation

Bei der Goldimplantation werden die Goldpartikel ebenfalls mit einer Kanüle direkt an den von der Arthrose betroffenen Gelenken positioniert. Ich hatte es in dem Artikel Arthrose beim Hund / Goldimplantate ja schon einmal erwähnt, hier sollte man unbedingt darauf achten, dass man einen in dieser Methode speziell ausgebildeten und erfahrenen Tierarzt findet, denn bei der Goldimplantation sollten die Akupunkturpunkte der Traditionellen Chinesischen Medizin ebenfalls Berücksichtigung finden, damit ein optimales Ergebnis erzielt werden kann.

Leider scheint es auch Tierärzte zu geben, die scheinbar wahllos Goldimplantate in die Gelenke setzen, ohne die exakten Stellen zu kennen, an denen die Goldpartikel gesetzt werden müssen. Dies verspricht, wie man sich unschwer vorstellen kann, nur bedingt Erfolg und bringt den Begriff Goldimplantation (zu Unrecht!) ein wenig in Verruf. Es ist schon sehr entscheidend, dass der Tierarzt weiß was er tut und die Goldimplantate exakt positioniert. Nur dann sind die Erfolgsaussichten auch wirklich gut - ob man es nun als Goldimplantation oder als Goldakupunktur bezeichnen will finde ich eher nebensächlich - entschiedend ist, dass es richtig gemacht wird und wirkt! Ratsam ist es also, dem Tierarzt vorab wirklich „auf den Zahn zu fühlen“ und sich das Verfahren, das er anzuwenden gedenkt, ganz genau erklären zu lassen. Und die Voraussetzung ist natürlich, dass dem eine gründliche Untersuchung voran gegangen ist, bei welcher der Hund dann auch komplett durchgeröntgt wurde.

Für den dauerhaften Einsatz der Goldimplantate bedarf es einer leichten Narkose, denn der Hund darf sich natürlich dabei nicht bewegen. „Nachwehen“ gibt es nach dem Eingriff aber nicht, der Hund fühlt sich sofort wieder fit, nachdem er aufwacht. Dann kann es 2 Tage bis 3 Monate dauern, bis die Wirkung sichtbar wird. Je nachdem, ob schon eine Entzündung der Gelenke vorlag und wie stark die Gelenke eventuell entzündet waren. Die Bedenken vieler Hundebesitzer, die Goldpartikel könnten wandern, sind übrigens unbegründet. Sie wandern nicht und verbleiben dauerhaft an den Stellen, an die sie gesetzt wurden. So ist eine dauerhafte Wirkung gewährleistet, und darum ist es auch so wichtig, dass sie an die richtigen Stellen gesetzt werden. Goldimplantate können bei sämtlichen degenerativen Gelenkserkrankungen des Hundes zum Einsatz kommen, wobei sie am häufigsten dem Arthrose und Hüftgelenkdysplasie (HD) eingesetzt werden.

Unsere Erfahrung zu Goldimplantaten / Goldakupunktur:

Meine Zweibeiner hatten mir die Goldimplantate ja schon setzen lassen, bevor sich ernsthafte Beschwerden wie Lahmheit oder Schmerzempfindlichkeit zeigten. Sie hatten das Gefühl ich liefe einfach nicht mehr ganz so locker und kraftvoll wie früher. So war die Wirkung der Goldimplantate bei mir dann auch bereits nach 2 Tagen sichtbar. Schon nach 2 Tagen lief ich wieder lockerer und Kraftvoller, die Zweibeiner waren begeistert. Nun bin ich schon über 2 Jahre ein „Goldbärchen“ und komme bestens damit zurecht. Medikamente brauche ich nicht, und auch die letzten beiden Winter habe ich ohne Medikamente und Probleme überstanden. Zusätzlich bekomme ich Caniviton Forte ins Futter, das soll eine noch bessere Nährstoffversorgung der Gelenke gewährleisten. Mein Tierarzt hält das zwar nicht für unbedingt erforderlich und hat sogar darauf hingewiesen, dass es für die tatsächliche Wirkung solcher Mittel eigentlich noch keinen 100% igen wissenschaftlichen Beweis gibt, aber wir füttern es trotzdem. Denn, zumindest die beruhigende Wirkung, die es auf mein Frauchen hat, wenn sie glaubt mir was Gutes zu tun, ist auf jeden Fall eindeutig nachgewiesen. ;o)

Bleibt gesund, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Mehr dazu auch in dem Artikel Arthrose beim Hund / Goldimplantate. Viele weitere Artikel mit Infos zur Arthrose bei Hunden, HD und mehr zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten dieser Gelenkerkrankungen findet ihr in den Rubriken "Arthrose beim Hund" und "Wenn der Hund älter wird" (auch rechts in der Sidebar in der "Rubriken-Übersicht" oder einfach über das Suchfeld zu finden).

PS: Wer das Ganze lieber etwas wissenschaftlicher formuliert mag, findet unter anderem hier eine wissenschftliche Veröffentlichung zum Thema Goldimplantation / Goldakupunktur.


Samstag, 27. September 2008

Pedigree ruft Hundefutter zurück - bundesweite Rückholaktion

Dass wir aus verschiedenen guten Gründen keine besonderen Fans vom Pedigree Hundefutter sind, dürfte unseren Lesern ja spätestens seit unseren Hundefuttertest bzw. Hundefuttervergleich klar sein. Dort hatten wir ja schonmal eine Dose dieses vermeintlichen Billigfutters etwas näher unter die Lupe genommen und einen Kostenvergleich mit einem guten Biofutter gemacht. Im unserem Vergleich sah Pedigree da nicht ganz so gut aus, wie es die Werbung verspricht... Da das Pedigree Futter aber dennoch in sehr vielen Hundenäpfen landet, möchten wir heute ein Meldung aus dem aktuellen TASSO Newsletter veröffentlichen:

Pedigree ruft Hundefutter zurück - Betroffen sind die Sorten „mit 5 Sorten Fleisch“ und „mit Leber & Pansen“. Mars Petcare Deutschland kündigte heute eine bundesweite Rückholaktion für 2 ihrer Produkte an. Die Sorten „mit 5 Sorten Fleisch“ und „mit Leber & Pansen“ in den 400 Gramm und 820 Gramm Dosen enthalten möglicherweise zu große Knochenstücke, wodurch es zu einer gesundheitlichen Gefährdung für den Hund kommen könnte, teilte das Unternehmen mit. Ursache sein eine falsche Lieferung an die Fabrik gewesen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Produkte weder verkauft noch verfüttert werden sollen. Mars teilte mit, dass Tierhalter, die entsprechenden Dosen gekauft haben, diese zum Austausch zur Verkaufsstätte zurückbringen können. „Ein roher Knochen ist für einen Hund ein gesunder Leckerbissen und außerdem noch gut für die Zähne. In gekochtem Zustand können Knochen aber splittern und so den Magen-Darm-Trakt des Hundes verletzen.“, so Beate Karschny, Tierärztin in Rodheim. „Derartige immer wieder vorkommende Rückrufaktion fördern das Vertrauen in die Fertigfutterindustrie nicht gerade.“, vermutet Andrea Thümmel, Pressesprecherin der Tierschutz-organisation TASSO e.V.

Wer sich informieren möchte, was wirklich im Hundefutter steckt, dem sei das Buch „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm empfohlen (ISBN-Nr: 978-3-552-06049-4).

Quelle: Newsletter TASSO e.V. HomePage: www.tasso.net

Also, liebe Hundebesitzer, werft lieber mal einen genaueren Blick auf die Dosen! Am besten schon vor dem Kauf, und auch auf das Kleingedruckte! ;o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)


Donnerstag, 18. September 2008

Messe Hund & Pferd - 17. bis 19.10.08 in Dortmund

Wer ein Fan von Martin Rütter ist, oder eine dringende Frage an den Hundetrainer hat, kann ihn auf der Messe Hund & Pferd in Dortmund treffen. Hier ein Auszug aus einer Pressemeldung dazu:

Die besten Ausbilder - Treffen Sie die Stars der Szene: Top Ausbilder, Top Reiter, Top Züchter – auf der Messe Hund & Pferd herrscht eine hohe Promidichte. Angefangen vom Fernseh-Serienstar und Hundetrainer Martin Rütter bis hin zu Deutschlands besten Reitlehrern. Vom 17. bis 19. Oktober gibt es Gelegenheit, die Elite der Hunde- und Pferdeszene hautnah zu erleben. Die ARD-Fernsehserie „Ein Team für alle Felle“ hat viele Fans. Unter anderem Dank Hundetrainer Martin Rütter, der zum Expertenteam gehört. Auf der Hund & Pferd kann man den TV-Star live erleben. Und ihm sogar Fragen stellen. Denn wenn es um den Hund geht, weiß der Tierpsychologe immer Rat. Mindestens ebenso kameraerfahren sind die Filmhunde des Trick Dogs Teams Germany, die in Dortmund zeigen, was sie können – und das ist mehr als atemberaubend. Wie man Hunde zu Filmstars macht, erfahren Besucher beim Filmhunde-Workshop, bei dem auch gleich der ein oder andere Trick mit dem eigenen Hund geübt wird.

(Quelle: Pressemittteilung hund-und-pferd.de. Foto: © Martin Rütter)

Also liebe Hundekollegen - zieht euch warm an! Nicht, dass der Hundetrainer Martin Rütter eure Herrchen und Frauchen noch auf die Idee bringt, mit Erziehungsmassnahmen zu beginnen. ;o) Seid lieber schön artig und verhaltet euch unauffällig - zumindest bis die Messe vorbei ist. Aber das seid ja immer artig, oder etwa nicht?

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Zum Mitlachen!

Hunde machen Freude! Für all jene, die das Glück haben einen Hund zur Familie zählnen zu dürfen, ist das wohl nichts Neues. Wer noch nie einen Hund hatte und nicht glauben kann, dass sie Freude machen, sollte sich mal dieses Video ansehen, in dem sich ein süßes Baby köstlich über einen Hund amüsiert. Bitte schaltet unbedingt den Ton ein, denn das Lachen des Kindes wirkt absolut ansteckend! ;o)



Lachen soll ja bekanntlich auch sehr gesund sein. Vielleicht ist auch das einer der Gründe, warum Kinder, die mit Hunden aufwachsen deutlich seltener zu Allergien neigen, als Kinder, die ohne Tiere aufwachsen? Und warum es erwisesen ist, dass Hundehalter deutlich seltener Karnk werden, als Leute ohne Hund? Wie dem auch sei - wir haben soeben etwas für die Gesundheit getan und mal so richtig herzhaft mit gelacht.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Mittwoch, 17. September 2008

Knoblauch: Vorsicht bei Akita und Shiba Inu

zum Thema Knoblauch hatten wir ja schon einmal sehr gründlich recherchiert und bereits im März 08 hier sehr ausführlich über Knoblauch im Hundefutter berichtet. Das Fazit unserer Recherchen war: Die Dosis macht das Gift - dem Knoblauch wird zwar grundsätzlich eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben, doch übertreiben sollte man es mit der Fütterung von Knoblauch nicht. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt jetzt auch die Zeitschrift DOGS, wie sie heute in einer Pressemeldung bekannt gibt. Besondere Vorsicht sei aber bei Hunderassen wie dem Akita und dem Shiba Inu gegeben, denn diese vetragen den Knoblauch gar nicht, heißt es darin.


DOGS - P R E S S E M I T T E I L U N G

Schädlich statt schützend: Knoblauch kann Hunde vergiften

Hamburg, 17. September 2008. Um ihren Hund vor Flöhen und Würmern zu schützen, mischen viele Hundehalter regelmäßig Knoblauch in das Futter ihrer vierbeinigen Lieblinge. Doch Zwiebeln und Knoblauch können zu Blutarmut und Vergiftungen führen, warnt die Zeitschrift DOGS, das Lifestyle-Magazin für Hundefreunde.Die Knollen enthalten eine Substanz, die das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen zerstört. Die zerfallenen Blutzellen können die Nierenkanäleverstopfen und in der Folge zu Anämie und Vergiftungen führen.

Entscheidend für die Giftigkeit ist dabei nicht die Darreichungsform, sondern die Dosis. Für die meisten Hunde gilt eine Menge von mehr als fünf Gramm frischer Knoblauch oder frischer Zwiebel (bzw. mehr als 1,25 ml Extrakt) je Kilogramm Körpergewicht als toxische Dosis, empfindliche Rassen wie der Akita oder der Shiba Inu vertragen die Knollen sogar überhaupt nicht. Für die meisten anderen gelten bis zu zwei Zehen in der Woche als unbedenklich. Hundebesitzer, die auf Nummer sicher gehen wollen, verzichten ganz auf Knoblauch im Futternapf.

Wer bei seinem Hund nach der Gabe von Knoblauch oder Zwiebeln Vergiftungserscheinungen wie Durchfall, Erbrechen, Schwäche, erhöhte Atem- und Herzfrequenz oder blasse/gelbliche Schleimhäute beobachtet, sollte sein Tier sofort zum Tierarzt bringen, empfehlen die Experten von DOGS. Mehr Informationen rund um Hundekrankheiten und Heilmethoden bietet das große Extra in der aktuellen DOGS-Ausgabe. www.dogs-magazin.de

Dazu möchten wir noch anmerken: Zum Schutz vor Zecken, Flöhen und Würmer hilft Knoblauch ohnehin nicht. Auch darauf hatten wir in dem Artikel "Knoblauch - giftig oder gesund für den Hund?" ja schon einmal hingewiesen. Panikmache gegen den Knoblauch halte ich dennoch nach wie vor für unangebracht, denn Knoblauch kann sich ja auch - in der richtigen Dosis ! - durchaus postiv auf die Gesundheit des Hundes auswirken. Wenn Hunderassen, wie der Akita Inu und der Shiba Inu ihn gar nicht vetragen, sollte Knoblauch für diese Rassen allerdings tabu sein.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelman ;o)

Foto Akita Inu: © M.Großmann / Pixelio.de
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Kein Schnick-Schnack für Hunde & Katzen

Sozioland präsentiert die Ergebnisse der Umfrage zum Thema "Hunde und Katzen". Fazit: Haustier-Blingbling ist "für die Katz´".

Was in Hollywood total in ist, wird von echten Hundefans verabscheut: In einer sozioland-Umfrage spricht sich die deutliche Mehrheit (83%) der Befragten gegen den Trend aus Hunde als Modeaccessoire zu benutzen. Drei Viertel der Teilnehmer/innen sehen ihr Tier als Lebewesen mit minimalen Ansprüchen und würden weder Hund noch Katze jemals Diamantenhalsband & Co. kaufen.

Insgesamt 86,7% halten nichts von überflüssigem Schnick-Schnack für Hunde und Katzen. Dementsprechend würden drei Viertel (75,5%) der Tierhalter Ihrem Liebling keine Luxusartikel kaufen. Dem immer wieder auffallenden Modetrend vieler Promis, Hunde als Modeaccessoire auf dem Arm oder in Handtaschen herum zu tragen heißen fast alle Befragten nicht gut. Insgesamt 96,8% verurteilen diesen nicht-artgerechten Umgang.

In einer breit angelegten Umfrage untersuchte sozioland, das Online-Meinungsportal der Respondi AG, zwischen April und August 2008 die Meinungen von Tierliebhabern zum Thema "Hund und Katze". In der aktuellen Umfrage gab über ein Drittel (34,9%) der mehr als 3.100 Teilnehmer/innen an, sowohl Hunde als auch Katzen gleich gern zu mögen.

Weitere Ergebnisse der Umfrage in Form einer ausführlichen Studie, eines Tabellenbands (u.a. aufgeschlüsselt nach Alter und Geschlecht) sowie offene Kommentare zum Herunterladen finden Sie unter folgendem Link: http://www.sozioland.de/7291_hundekatzen.php

Dienstag, 16. September 2008

Wichtig! Petition gegen unseriösen Hundehandel

Über die schrecklichen Zustände und das Leiden der Hunde bei unseriösen Hundevermehrern haben wir ja hier schon mehrfach berichtet. (Wer trotzdem noch nicht genau weiß worum es geht, wenn hier von "Hundemafia" die Rede ist, der findet Informationen dazu in den Links am Ende dieses Artikels.) Die Initiative Petwatch hat jetzt eine Petition gegen diesen Handel auf den Weg gebracht. Wir möchten euch ganz herzlich bitten, die Petition zu unterzeichen. Folgende Mail haben wir dazu von Petwatch erhalten:

Petition gegen Handel mit Hunden auf den Weg gebracht

Die Initative Petwatch hat eine Petition zum Verbot des Handels mit Hunden dem Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer, überbracht.

Leider ist der Handel mit Hundewelpen seit der Öffnung der Grenzen in Europa eine weit verbreitete Praxis geworden. Besonders im Internet werden Welpen von Händlern im großen Stil vermarktet. Diese Welpen werden meist in Hundefabriken Osteuropas unter keineswegs artgerechten Umständen "produziert". In der Regel zu früh der Mutter weggenommen, werden diese kleinen Hunde, nicht selten krank und verwahrlost, dann unter unwürdigen Bedingungen nach Deutschland verbracht.
Es ist zu befürchten, dass zu Weihnachten der Handel mit Welpen einen neuen Höhepunkt erleben wird.

Unser Nachbarland Österreich hat daher bereits den Handel mit Hunden im Internet seit 01.01.2008 verboten und auch der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe in Deutschland hat sich selbst zum Verzicht auf den Handel mit Hunden verpflichtet. Für den Tierschutz wäre es aber dringend notwendig, umfassend und ohne Ausnahme den Handel mit Hunden auch in Deutschland zu verbieten.

Deshalb wird die deutsche Bundesregierung aufgefordert, ein Gesetz zum Verbot des Handels mit Hunden auf den Weg zu bringen.

> Petition gegen Handel mit Hunden online

> Petition gegen Handel mit Hunden zum Download als PDF

Petwatch bittet alle Hunde- und Tierfreunde, Tierschutzinitiativen und Veterinäre eine entsprechende Initiative der Bundesregierung zu einzufordern und zu unterstützen. Gerne kann die Petition unter Quellenangabe übernommen und weiter veröffentlicht werden.

Vielen Dank!

Chris Jung
Initiative Petwatch

Wer trotz aller Aufklärung noch nicht weiß worum es genau geht, findet unter diesen Links Informationen zu dem schmutzigen Geschäft der skrupellosen Hundehändler:

Bitte helft mit dieser Hundemafia das Handwerk zu legen! Vielen Dank und bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Sonntag, 14. September 2008

Das Gebiss des Hundes, Zahnwechsel beim Hund und die Aufgaben der Hundezähne


Ich weiß zwar nicht so genau warum, aber einer der häufigsten Suchbegriffe, über den Besucher in mein Hundeblog gelangen ist: „Aufgaben der Hundezähne“. Auch häufig gesucht: „Gebiss Hund, Hundegebiss, Hundezähne“ usw. Das Thema scheint also viele Hundefreunde zu interessieren, darum gehen wir - nachdem wir ja vor einiger Zeit schon mal was zur Zahnpflege beim Hund geschrieben hatten - heute noch mal auf das Thema Hundezähne / Gebiss des Hundes ein.

Die ursprünglichen Aufgaben des Hundegebisses sind Beutegreifen, festhalten, zerreißen und zerkleinern der Nahrung. (Wobei Letzteres wohl die Hauptaufgabe eines jeden Gebisses ist - egal bei welchem Tier.) Die Aufgaben Beutegreifen, festhalten der Beute, zerreißen sowie im Ernstfall die Verteidigung gegen Feinde und Futterneider sind beim heutigen Haushund eher in den Hintergrund getreten. Der Haushund reißt seine Beute ja nicht selbst und auch gegen Hyänen, Grizzlybären oder ähnliches muss sich der Hund von heute relativ selten verteidigen. ;o) So sind im Vergleich zum Wolfsgebiss sind die Fangzähne beim Haushund auch längst nicht mehr so lang scharf und kräftig wie bei seinem Vorfahren, dem Wolf.

Milchzähne / Milchzahngebiss des Hundes & Zahnwechsel beim Hund

Bei der Geburt des Hundes sind zunächst noch keine Zähne sichtbar. Die ersten Milchzähne brechen erst im Alter von circa 4 Wochen durch (das kann von Hund zu Hund etwas unterschiedlich sein) und im Alter von circa 2 Monaten ist der Durchbruch aller Zähne abgeschlossen. Das Milchgebiss des Hundes besteht aus 28 Zähnen - 14 Milchzähne im Oberkiefer, 14 im Unterkiefer, davon jeweils 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne und 6 Backenzähne im Ober- und Unterkiefer des Hundes. Die Milchzähne sind spitzer, als die des bleibenden Hundegebisses.

Mit etwa dem 3-5 Lebensmonat beginnt dann der Durchbruch der bleibenden Zähne, der Zahnwechsel beim Hund. Unter den Zahnwurzeln der Milchzähne sitzen die Zahnkeime der bleibenden Zähne. Diese Zahnkeime der nachkommenden Zähne drücken auf die Wurzel der Milchzähne und lösen sie. Es kommt zur Drucknekrose, d.h. die Wurzeln der Milchzähne sterben ab und der Zahnrest fällt aus. Auf diese Weise werden dann, (ganz ähnlich wie auch beim Menschen), die Milchzähne durch die bleibenden Zähne ersetzt. Da der Zahnwechsel auch beim Hund mitunter schmerzhaft sein kann, sollte man Zieh- und Zerrspiele in dieser Zeit unterlassen. Kauspielzeuge und Kauartikel, wie zum Beispiel der Konk Dental Stick (Größe M) sollten dem Hund aber zur Verfügung gestellt werden, denn vielen Hunden erleichtert das den Zahnwechsel.

Zahnwechsel beim Hund. Foto © Walter Hupfer www.ashility.de


Mögliche Komplikationen beim Zahnwechsel des Hundes

Bein manchen Hunden verläuft der Zahnwechsel so unauffällig, dass der Hundebesitzer ihn kaum bemerkt, bei anderen Hunden kann der Zahnwechsel dem Hund starke Schmerzen verursachen oder es kann zu Störungen im Zahnwechsel kommen. Eine relativ häufig auftretende Störung ist, dass der bleibende Zahn neben dem Milchzahn erscheint, ohne dessen Zahnwurzel zerstört zu haben. Das bezeichnet man als doppelten Zahnbesatz. Ursachen für diese Störung können zu Beispiel Wachstumsstörungen des Kieferknochens sein. Zeigt der Hund im Zahnwechsel Schmerzen, stellt man einen doppelten Zahnbesatz fest, oder ist der Zahnwechsel des Hundes nach Abschluss des 7. Lebensmonats noch nicht abgeschlossen, sollte man das Gebiss des Hundes auf jeden Fall beim Tierarzt kontrollieren lassen. Ein paar weitere Informationen zum Zahnwechsel und möglichen Komplikationen beim Milchzahnwechsel des Hundes findet ihr auch in dieser PDF-Datei von Tierzahnärzte.de. (Mit weiteren Fotos)

Das bleibende Hundegebiss

Das bleibende Gebiss des Hundes hat in der Regel 42 Zähne, davon 20 im Oberkiefer und 22 im Unterkiefer. Davon im Oberkiefer 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne, 12 Backenzähne und im Unterkiefer 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne, 14 Backenzähne. Damit hat der Hund immerhin 10 Zähne mehr, als der Mensch und auch sonst gibt es einige Unterschiede zwischen dem menschlichen Gebiss und dem Gebiss eines Hundes: Beim Hundegebiss sind Eckzähne im Ober- und Unterkiefer (Fang- oder Hakenzähne) stark entwickelt. Die Backenzähne haben kleine Kauflächen und mehrere Spitzen, die kräftig genug sind, um auch Knochen zerkleinern zu können. Der größte Backenzahn im Oberkiefer wird auch Reißzahn genannt. Das Kiefergelenk lässt kaum seitliche Kaubewegungen zu. (Das hatten wir ja auch schon mal in dem Artikel „Selber kochen für den Hund“ kurz angesprochen und erläutert.)

Die Aufgaben der Hundezähne im Einzelnen

Die verschiedenen Zähne haben jeweils ihre Aufgaben, für die sie durch ihre jeweilige Form und Beschaffenheit als perfekte Werkzeuge geeignet sind: Die Fangzähne dienen bei der Jagd zum Greifen und Festhalten der Beute. Die vorderen, deutlich kleineren Backenzähne bilden eine Lücke, was ebenfalls zur besseren Möglichkeit des Festhaltens beiträgt. Die größten Backenzähne des Ober- und Unterkiefers, die Reißzähne, dienen zum Zerkleinern der Nahrung, zum 'Zerschneiden' größerer Fleischstücke. Die hinteren Backenzähne des Hundes können kleinere bis mittelgroße Knochen zerkleinern. Die kleinen, flachen Schneidezähne im Ober- und Unterkiefer ermöglichen es dem Hund Fleischreste von Knochen abzuschaben.

(Zum Vergrößern Foto einfach anklicken)

Weitere Artikel zum Thema Hundezähne:

Die Zahnpflege beim Hund ist ein wichtiges Thema, weil Zahnsteinbildung nicht nur schmerzhafte Zahnfleischentzündungen verursachen, sondern auch zu Herzkrankheiten beim Hund führen kann. Es hat also nichts mit Vermenschlichung zu tun, wenn man dem Hund die Zähne putzt, sondern dient der Gesunderhaltung des Hundes. Mehr dazu in den Links zur Zahnpflege. Ich hoffe, damit sind nun alle Fragen nach „Aufgaben der Hundezähne“, „Gebiss des Hundes“, „Hundegebiss“ usw. beantwortet?

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Nochmal einen ganz lieben Dank an Walter, Ash & Lia für die freundliche Genehmigung zur Verwendung des tollen Fotos von Lias Zahnwechsel! :o)

Freitag, 12. September 2008

Diabetes bei Hunden und Katzen - Projekt Zuckerhunde gibt Informationen und Tipps

Diabetes ist auch bei Hunden und Katzen ein weit verbreitetes Problem. Rund 40.000 Hunde und Katzen sind in Deutschland an Diabetes (Zuckerkrankheit) erkrankt. Mit dem Thema Hundediabetes mussten wir uns zu Glück noch nie näher beschäftigen, weil meine Werte bisher immer top waren und zum Glück auch keiner meiner tierischen Kumpels an Hundediabetes oder Katzendiabetes leidet. Einer der Faktoren, die Diabetes begünstigen können, ist Übergewicht (Fettleibigkeit), wie ja auch im Artikel der aktuellen DOGS zu lesen ist.

Welche Ursachen noch für Diabetes bei Hunden verantwortlich sein können, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, was man bei der Fütterung von Hunden mit Diabetes beachten muss, wie man mit Diabetes bei Hunden umgeht und viele Tipps für den Alltag mit dieser Krankheit findet man jetzt im Web unter http://zuckerhunde.de. Wir sind eigentlich nur zufällig über diese Seite gestolpert, möchten sie hier aber unbedingt mal erwähnen, weil die für Besitzer von Diabetes kranken Hunden und Katzen sicherlich eine riesengroße Hilfe begleitend zur tierärztlichen Therapie ist. Das Projekt „Zuckerhunde“ will über neue Wege im Diabetesmanagement aufklären und Zuckerhundebesitzer, Haustierärzte und Diabetes-Experten miteinander vernetzen. Es wurde bereits eine beachtliche Sammlung von Informationen und Tipps zur Diabetes bei Hunden und Katzen zusammen getragen. Klasse Seite, die Betroffenen sicher sehr weiter hilft. Das finden wir TOP, darum von hier aus mal ein dickes Lob an das Projekt Zuckerhunde!

Bleibt gesund, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Mittwoch, 10. September 2008

Online-Test: Hundebesitzer mit Herz und Verstand?

Wir haben mal wieder einen kleinen Online-Test gefunden, mit dem ihr ein bisschen euer Hundewissen testen könnt. Auf der Seite gibt es auch noch ein paar weitere Online-Tests, in denen neben dem Hundewissen auch Pferdewissen, Katzenwissen und Meerschweinchenwissen abgefragt werden. Der Test für die Hundefreunde stellt die Frage: "Bin ich ein Hundebesitzer mit Herz und Verstand?" Ganz nett gemacht, fanden wir. Jeweils 26 Fragen pro Online-Test, die eigentlich leicht zu beantworten, und für zwischendurch mal ein ganz netter Zeitvertreib sind. Wer also Lust hat kein sein Hundewissen, Pferdewissen, Katzenwissen und Meerschweinwissen hier testen.

Viel Spaß dabei wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Sonntag, 7. September 2008

Wichtig - Projekt Strassenhunde in Europa!

Liebe Hundefreunde, Nenya war so nett uns auf eine wichtige Aktion aufmerksam zu machen. Hier mal ein Auszug aus dem TASSO-Newsletter mit der Bitte an alle Hundefreunde bei der Aktion mitzumachen.
TASSO-Newsletter Das Wohl der Tiere ist in der EU gesetzlich verankert - Hunde und Katzen sind davon ausgenommen

Die Europäische Union (EU) bekennt sich in ihrem am 13. Dezember 2007 ratifizierten EU-Vertrag ausdrücklich zu ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren als fühlende und leidensfähige Wesen. Unberücksichtigt davon bleiben Haustiere, die in dem Gesetz einfach fehlen. Was zur Folge hat, dass es für die Millionen von Straßenhunden und streunenden Katzen in Europa keinen gesetzlich verankerten Schutz gibt. Dr. Madeleine Martin, Hessische Tierschutzbeauftragte, derzeit abgeordnet nach Brüssel, weiß auch warum: „Im Mittelpunkt der EU-Interessen stehen Handel, Wissenschaft und Transport. Das gilt auch für Tiere. Ethische Gesichtspunkte haben da keinen Platz.” Gäbe es endlich ein Gesetz, das sich auch der Straßenhunde und Streunerkatzen annehmen würde, gingen ganz schnell auch die Tollwutgefahr und andere Krankheiten zurück. Um dem Missstand in der EU-Gesetzgebung endlich ein Ende zu bereiten, hat die Europaabgeordnete Dr. Martin gemeinsam mit dem Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) eine Resolution entworfen, die die EU auffordert, Verantwortung für die Straßenhunde in Europa zu übernehmen. (Eine Petition für Katzen wird folgen). „Es kann doch nicht sein, dass wir im 20. Jahrhundert immer noch so grausam gegen Tiere sind. Bitte machen Sie mit und unterschreiben Sie die Resolution für ein besseres Leben der Millionen Straßenhunde in Europa.“ so der Appell von Frau Dr. Martin an alle Tierfreunde. „Bis zum 4. Oktober diesen Jahres brauchen wir so viele Stimmen, wie nur möglich, die der EU zeigen, dass die Bevölkerung in Europa an einer humanen Lösung der Straßenhundeproblematik interessiert ist. Denn Hunde gehören einfach nicht auf die Straße.” so Dr. Martin weiter. Bisher wurde die Resolution allein in Deutschland bereits über 10.000 mal unterschrieben. TASSO unterstützt das Projekt der Tierschutzbeauftragten Dr. Martin ausdrücklich. „Um die EU zum Handeln zu bewegen, sind noch viel mehr Stimmen nötig. Die vielen Millionen TASSO-Freunde sind eine starke Gemeinschaft. Ich bin sicher, dass sie mit ihrer Unterschrift helfen werden.“, so Philip McCreight, Leiter von TASSO e.V.

Hier die Resolution als PDF-Datei. Die Resolution bitte einfach ausfüllen und an TASSO schicken oder bei TASSO anfordern:

TASSO e.V. - Projekt Straßenhunde in Europa

Frankfurter Str. 20 ● 65795 Hattersheim ● Germany

Telefon: +49 (0) 6190.937300 ● Telefax: +49 (0) 6190.937400

Oder: strassenhunde@tasso.net

Es wäre schön, wenn möglichst viele Tierfreunde mitmachen könnten. Diese komische EU meint doch sonst immer alles und jedes Regeln zu müssen. Und ausgerechnet dann, wenn es um uns Tiere geht, wollen die sich vor der Verantwortung drücken? Das kann doch wohl nicht wahr sein! Los, liebe Hundefreunde, zeigt denen mal, dass euch das Wohl der Tiere wichtig ist und macht bitte bei der Aktion mit! Bis zum 4. Oktober diesen Jahres brauchen wir so viele Stimmen, wie nur möglich, die der EU zeigen, dass die Bevölkerung in Europa an einer humanen Lösung der Straßenhundeproblematik interessiert ist.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)


Freitag, 5. September 2008

Fotos von Norderney

Von meinen wilden Abenteuern auf Norderney und den großen Schrecken, den ich Frauchen eingejagt habe, hatte ich euch ja hier schon erzählt. Jetzt kommen noch ein paar bunt gemischte Fotos von Norderney. Es sind nur ein paar Bilder, denn die meiste Zeit hatte Frauchen mal wieder die Kamera nicht dabei. ;o) Und mit den Fotos in Bewegung hat Frauchens Kamera ja sowieso immer so ihre Problemchen, darum gibt es auch leider keine Action-Fotos, sondern nur die stillen Momente... ;o)



Schade, dass wir wieder zurück mussten, ich wäre gerne noch geblieben...

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Donnerstag, 4. September 2008

Dicker Hund: Fettleibigkeit bei Hunden weit verbreitet

Und noch eine Pressemitteilung, die wir mit der Bitte um Veröffentlichung von der Zeitschrift DOGS erhalten haben:

P R E S S E M I T T E I L U N G

Ein Drittel aller Haushunde in den westlichen Industrienationen leidet an Fettleibigkeit

Hamburg, 3. September 2008. Laut DOGS – dem Lifestyle-Magazin für Hundefreunde – leiden 20 bis 40 Prozent aller Haushunde in den westlichen Industrienationen an Fettleibigkeit. Es können zwar auch Krankheiten, Kastration oder genetische Veranlagung zu Übergewicht bei Hunden führen, meistens aber sind unvernünftige Besitzer schuld. Sie geben den Tieren zu viel Fressen und zu wenig Möglichkeit, sich zu bewegen.

Ob angeboren oder angefressen, DOGS warnt eindringlich vor Übergewicht bei Hunden. Es können sich daraus ernsthafte Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Störungen sowie Knochen- und Gelenkserkrankungen entwickeln. Vorsicht gilt aber bei der beliebten Diät „Friss die Hälfte“. Sie ist für Hunde ganz und gar nicht geeignet. Am besten greift Herrchen zu Diätfuttermittel. Damit ist es möglich, den Hund mit ausreichend lebenswichtigen Eiweißen, Vitaminen und Mineralien zu versorgen und gleichzeitig die Kalorienzufuhr zu drosseln.

Mehr Informationen zu diesem Thema bietet das Extraheft „Die neuen Hunde-Krankheiten“, das der aktuellen DOGS-Ausgabe beiliegt.

www.dogs-magazin.de


Mittwoch, 3. September 2008

Ergebnis der ersten großen DOGS-Studie

Liebe Hundekollegen, liebe Hundefreunde, ich bin doch sehr erstaunt, wie weit man es als bloggender Hund so bringen kann! Ich, Alex Bömbelmann, bin nämlich jetzt scheinbar ein hochoffizieller Pressevertreter! Jedenfalls erkennt mich die Hundezeitschrift DOGS scheinbar als solchen an, denn von dort sendet man mir freundlicherweise neuerdings solche E-Mails:

"Liebe Pressevertreter,

anbei finden Sie eine Pressemeldung unserer Zeitschrift DOGS, die Ihnen zur kostenlosen Veröffentlichung freisteht.

Besten Gruß
Verena Steinkamp"

Wau! Die Ehre, (wahrscheinlich sogar als erster Hund überhaupt ?), von einer der führenden Hundezeitschriften als offizieller Pressevertreter anerkannt zu sein, kann ich natürlich nicht ablehnen. Und da mir die Zeitschrift ohnehin sehr gut gefällt, und Frauchen mir regelmäßig daraus vorliest, veröffentliche ich natürlich auch sehr gerne die DOGS-Pressemitteilungen:

P R E S S E M I T T E I L U N G


Ergebnis der ersten großen DOGS-Studie: Männer bevorzugen Rüden


Hamburg, 1. September 2008. 14.006 Hundebesitzer folgten dem Aufruf von DOGS - dem Lifestlye-Magazin für Hundefreunde – und beteiligten sich im letzten Jahr an dem „Psychotest für Hunde“ auf www.dogs-magazin.de. Der Test wurde in Zusammenarbeit mit der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest entwickelt. An dieser Hochschule führt Ádám Miklósi die weltweit umfangreichsten Forschungen zum Thema „Beziehung zwischen Mensch und Hund“ durch. Die DOGS-Leser lieferten wertvolle Forschungsergebnisse:

Männer bevorzugen Rüden

67 Prozent der männlichen Hundebesitzer halten sich einen Rüden. Bei den Frauen ist das Verhältnis fast ausgeglichen: 53 Prozent der Frauen besitzen einen Rüden, 47 Prozent eine Hündin.

Frauen bevorzugen andere Rassen als Männer

Männer wählen vor allem Labradore, Beagle, Rottweiler, Deutsche Schäferhunde und Boxer als Begleiter. Bei ihnen sind Mischlinge weniger beliebt. Frauen hingegen bevorzugen Jack Russel und Mischlinge. Nur selten entscheiden sie sich für einen Schäferhund.

Kira und Max sind die derzeit beliebtesten Hundenamen

Beliebtes Ritual: die tägliche Spieleinheit

80 Prozent aller Halter spielen täglich mit ihrem Hund. Neun Prozent rund vier- bis fünfmal pro Woche. Lediglich drei Prozent spielen nur einmal pro Woche mit ihrem Tier.

Ein Welpe soll es sein

60 Prozent der Halter haben ihren Hund als Welpen in den ersten zwölf Lebenswochen erhalten. 23 Prozent bekamen ihn im Alter zwischen drei und zwölf Monaten. Nur 17 Prozent entscheiden sich für einen Hund im Alter von über einem Jahr.

Besonders Singles verbringen viel Zeit mit ihrem Hund

72 Prozent aller Befragten verbringen täglich mehr als drei Stunden mit ihrem Hund, beim Gassigehen oder Streicheln. In Singlehaushalten sind es sogar 82 Prozent.

DOGS arbeitet bereits an der Vertiefung der Forschungsergebnisse. Unter www.dogs-magazin.de <http://www.dogs-magazin.de> ist die zweite, fortführende Studie mit dem Titel „Nimmt mein Hund mich ernst?“ angelaufen. Hundebesitzer können hier anonym teilnehmen und dabei mehr über das Verhältnis zwischen Hund und Herrchen lernen.

So, liebe Hundebesitzer, nun macht euch mal auf zum DOGS-Magazin und testet, ob eure Hunde euch ernst nehmen! (Direktlink zum Test) Viel Spaß dabei wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Noche eine Frage an die Hundekollegen: Weiß zufällig einer von euch, ob man in der Funktion als "Pressevertreter" einen gesetzlichen Anspruch auf zusätzliche Leckerli-Rationen hat? Wer etwas weiß, bitte melden! ;o)
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Montag, 1. September 2008

See-Hund trifft Seehund - und Frauchen in Not

Ich hatte euch ja hier schon kurz erzählt, dass ich zwischendurch auch eine ganze Weile auf Norderney war. Euch meine ganzen Erlebnisse während dieser Zeit zu erzählen würde jetzt zu weit führen, aber von einem ganz besonders spannenden Erlebnis während meines Norderney-Aufenthalts möchte ich euch heute trotzdem mal berichten:
Wir waren an einem herrlichen Tag zu einem längeren Spaziergang Richtung Inselosten aufgebrochen. Perfektes Wetter, warm genug das ich ins Wasser durfte wann immer ich wollte, und die Tour war so geplant, dass die Ebbe auch ausreichend flaches Wasser für mich stehen gelassen hatte. Denn ihr wisst ja, ich bin ein so vernünftiger Hund, dass ich niemals ins offene Meer gehe. Ich bin kein Angsthase und ich liebe das Wasser, aber ich bin vernünftig genug die Naturgewalten des Meeres zu respektieren. Darum gehe ich nie, aber auch wirklich nie und niemals da ins Wasser, wo es Wellen gibt. Na ja, eigentlich...

Wir waren schon eine ganze Weile unterwegs an diesem herrlichen Tag. Ich lief gemütlich vor meinem Frauchen her bis... Ja bis ich urplötzlich abdrehte und wie ein geölter Blitz geradewegs aufs offene Meer zu raste! Frauchen wird ja normalerweise niemals laut, und so überraschte mich ihr entsetzter Aufschrei so sehr, dass ich sofort stoppte. Schade, Chance verpasst - was Frauchen nämlich erst bemerkte, nachdem sie mich dann “verhaftet” hatte: Ich hatte eine Einladung zum Wettschwimmen von diesem lustigen Kollegen hier bekommen:


Der Seehund war so wendig im Wasser, dass ich über seine Einladung glatt meine ganze Vernunft über Bord geworfen, und mich ins offene Meer gestürzt hätte. Zuerst war ich auch ziemlich beleidigt darüber, dass Frauchen mir die Tour vermasselt hatte! Schließlich wollte ich ihm ja nichts tun, ich jage ja nicht einmal Kaninchen. Ich wollte doch nur mit ihm schwimmen.... Aber Frauchen hat mir dann was von sehr gefährlichen Strömungen erzählt, die einen Hund ganz schnell in die offene See ziehen können. Okay, ich habe es dann eingesehen, aber Schade war es schon... Dass am östlichen Ende der Insel immer Seehunde sind wussten wir zwar, darum werde ich dort immer auch angeleint, obwohl ich noch nie Anstalten gemacht habe die lustigen Kollegen zu verfolgen. Aber dieser Seehund hatte sich weiter vor gewagt, sodass Frauchen nicht damit gerechnet hatte. Und bisher hatte ich die Seehunde auch immer nur von weitem an Land gesehen. Da fand ich sie nicht so spannend, aber dieser Seehund hier im Wasser war wahnsinnig spannend! So nah vor meiner Nase hatte ich noch nie einen Seehund im Wasser gesehen und so tolle Schwimm-Kunststücke hat mir bisher auch noch kein Seehund gezeigt! Schade, dass ich ihn nicht näher kennen lernen durfte...

Aber, liebe Hundekollegen, wenn mein Frauchen so entsetzt aufschreit und mich sofort verhaftet, dann scheinen diese komischen Strömungen tatsächlich sehr gefährlich zu sein. Also, passt auf euch auf und folgt keiner Einladung zum Wettschwimmen mit Seehunden!


Ich habe dann noch eine ganze Weile ganz gespannt auf's Meer gestarrt. Mein Pech: Frauchen hat dabei die ganze Zeit ganz gespannt auf mich gestarrt. Ich glaube, ich habe ihr einen ganz schönen Schrecken eingejagt, als ich so auf's Meer zu geflitzt bin! So ließ sie mir dann keine Chance mehr auf ein Wettschimmen zwischen See-Hund und Seehund...

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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