Donnerstag, 7. August 2008

Tierquälerei: Besitzer musste Hund abgeben

In Villach (Kärnten) sprach der Veterenär-Stadtrat ein Hundehalteverbot aus, nachdem allein in den vergangenen Tagen rund 20 Beschwerden gegen den Hundebesitzer vorlagen. Zur „Belustigung“ hatte er seinem 4 Monate jungen Schäferhundmischling mit Hilfe eines Komplizen gemeinsam Rum eingeflößt. Unrechtsbewusstsein Fehlanzeige! Wie kleinezeitung.at hier berichtet, soll der Hundebesitzer dem Amtstierarzt gegenüber gesagt haben: "Das ist halt lustig gewesen. Einer hat ihm das Maul aufgehalten, der andere hat ihm die Rumflasche reingesteckt." Aber nicht nur mit Alkohol, auch mit Schlägen soll er den Hund immer wieder gequält haben. Schäferhundmischling „Rocky“ soll sich jetzt im Villacher Tierheim von der Qual erholen. Den Hundebesitzer erwartet eine Anzeige wegen vorsätzlicher Tierquälerei.

Wir wünschen dem armen “Rocky” alles Gute und hoffen, dass das Hundehaltungsverbot auch durchgesetzt wird, damit nicht noch ein Hund solche Misshandlungen erleiden muss.

Traurige Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)
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Kommentare:

  1. Wie widerwärtig!
    Und auf das Hundehalteverbot hoffen wir auch! und dass der Hund ein besseres herrchen bekommt!
    Die 20 Hinweise sind echt prima!

    Wüffchen
    Hoshi

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  2. Hi Hoshi,

    ja, dass sich Leute einsetzen ist trotz dieser schrecklichen Nachricht immerhin etwas Positives. Auch, dass die Behörden dort reagiert haben, baut mich ein klein wenig auf. Hoffen wir mal, dass der arme Hund dieses Trauma irgendwann vergessen kann.

    LG Alex

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  3. In einem Fall von Tierquälerei hat ein Richter den ehemaligen Besitzer nicht nur mit Halteverbot und Geldstrafe bestraft, sondern der Mensch muß auch für die nächsten Jahre die Tierarztkosten tragen.

    Das sollte zu einer Standardstrafe bei Tierquälerei werden, damit es lange in ihrem Geldbeutel wehtut.
    Und ist es einfach ungerecht wenn die neuen Halter finanziell für die Spätfolgen aufkommen müssen.

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  4. Da bleibt einem nur Kopfschütteln...wie kann man nur so grausam sein. Das geht bei mir über meinen Verstand heraus. Durch meine Arbeit beim Bezirksamt (=Amtsgericht in D) seh ich leider auch immer wieder solche Fälle. :-(

    Leider gibt es für solche Halter immer noch keine wirklich gerechte Strafe. Die seelischen Verletzungen des Tieres sind gar nicht abzuschätzen...

    Wuff, trauriger Prado und auch Frauchen

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