Montag, 30. Juni 2008

Notruf! Drei Notfälle wegen Todesfall

Mit der Bitte im Veröffentlichung hat uns heute Morgen folgender Notruf per E-Mail erreicht. Wir drücken alle Pfoten und Daumen, dass die Hunde ein schönes neues Zuhause finden und kommen der Bitte um Veröffentlichung des Notrufs hiermit gerne nach:
Drei Notfälle auf einen Schlag

Weil der Tod ihnen ihr Frauchen nahm, suchen drei Hütehündinnen ein neues Zuhause. Sie leben in einem Schafstall in der Lüneburger Heide, kommen aber auch ohne Hüten gut zurecht:

Schafpudel „Linde“, ca. 55 cm, 5 Jahre


Strobelmix „Ricka“, ca. 55 cm, 8 Jahre


„Lola“, ca. 60 cm, 5 Jahre (ihren grauen Bart hat sie seit Geburt)


Nach Axel Kropps Einschätzung sind es freundliche, umgängliche Hunde für Leute mit Hundeerfahrung. Sie lebten bisher draußen, d.h, ein Garten muß schon sein.

Ich selbst (schreibt Axel Kropp) habe einen Hütehund „aus zweiter Hand“ und schätze diese drei Hündinnen in ihrem Wesen ähnlich ein. Von meinem Hund bin ich mehr als begeistert, und ich habe das Gefühl, diese drei werden ihrem neuen Frauchen/Herrchen ähnlich viel Freude bereiten.

Wer einem dieser Hunde ein neues Zuhause geben möchte, kann Kontakt aufnehmen mit:

axel.kropp@t-online.de
oder Telefon 04173-7116

PS: Bitte weitersagen!


Nachtrag 28.Juli 2008: Linde und Ricka haben ein neues Zuhause gefunden, nur die hübsche Lola sucht jetzt noch eine neue Familie, die sie glücklich machen kann!

Nachtrag 05.08.2008: Traurige Nachricht - die Hündin Lola ist verstorben. Wir hoffen, sie ist jetzt wieder bei ihrem Frauchen und findet dort ihren Frieden...

Samstag, 28. Juni 2008

Arthrose beim Hund und Schwimmtraining - was man dabei beachten muss

Darf mein Hund trotz Arthrose schwimmen?” mit dieser Frage richtete sich eine nette Leserin unseres Blogs per E-Mail an uns. Für uns Grund genug, heute mal ausführlich auf das Schwimmtraining einzugehen. Zunächst sei noch mal wiederholt, was wir schon mehrfach erwähnt hatten: Bei Arthrose gilt, wer rastet, der rostet! Bewegung ist gut und sehr wichtig, gerade wenn der Hund Arthrose hat. Da die Muskulatur des Hundes auch die wichtige Aufgabe hat, die Knochen & Gelenke des Hundes zu stützen, sollte man darauf achten, dass die Muskulatur möglichst gut trainiert wird. Allerdings muss eine Überlastung oder Überforderung auf jeden Fall vermieden werden. Darum sollte man den Hund gründlich beim Tierarzt untersuchen lassen, um das genaue Ausmaß der Arthrose feststellen zu können. Dann sollte man mit dem Tierarzt besprechen, wie viel und welche Bewegung der Hund verträgt und braucht.

Schwimmen & Wassertreten eignen sich besonders gut zum schonenden Aufbau der Muskulatur - vorausgesetzt, der Hund schwimmt mit der richtigen Technik. Hunde, die beim Schwimmen den Kopf hoch aus dem Wasser heben und mit den Vorderpfoten auf der Wasseroberfläche paddeln, drücken dabei auch den Rücken weg und können sich so mit dem Schwimmtraining eher schaden. So hat es unser Tierarzt erklärt, als Frauchen ihn damals mal fragte, ob ich schwimmen darf. Hunde, die beim Schwimmen mit den Vorderpfoten schön unter Wasser bleiben und ruhige Schwimmbewegungen machen, bauen so schonend und effektiv Muskulatur auf. Glück gehabt, ich darf also schwimmen! :o) Ich mach’ euch das mal vor:

Die Pfoten bleiben schön unter Wasser, die Wasseroberfläche beliebt ziemlich ruhig, der Hunderücken gerade und entspannt


So sieht gesundes Hunde-Schwimmen aus. Zugegeben, es sieht nicht so spektakulär aus, wie die folgenden Fotos, die ich im Netz gefunden habe und euch hier man zum Vergleich zeigen möchte. Diese Bilder zeigen Hunde, die eine weniger gesunde Schwimmtechnik haben:

trying to swim

Cross channel swim

Ohne Zweifel tolle Fotos, aber leider eine nicht so ganz gesunde Schwimmtechnik - der Kopf ist hoch angehoben, der Rücken nach unten weggedrückt & angespannt. Besonders für Hunde, die unter Arthrose oder Spondylose (degenerative Veränderungen der Bandscheiben & Wirbekörper) leiden, kann diese Art des Schwimmens schädlich sein. In diesem Fall sollte man auf jeden Fall mit dem behandelnden Tierarzt abklären, ob der Hund schwimmen darf! Und falls ja, sollte man versuchen, seine Schwimmtechnik zu verbessern. Aber was tun, wenn der Hund die falsche Schwimmtechnik hat? Man kann versuchen, dem Hund eine Schwimmweste anzulegen. Bei manchen Hunden hilft das und sie finden dann zu der gesünderen Schwimmtechnik. Klappt das nicht, sollten solche Hunde bei Arthrose lieber auf das Schwimmen verzichten und sich auf’s Wassertreten beschränken. Wassertreten heißt, im Brusttiefen Wasser ruhig und gleichmäßig gehen. (Schritt oder Trab, je nach körperlicher Fitness, Lust & Laune.) Das geht in Bächen mit der passenden Tiefe, oder auch am Seeufer bzw. in sehr flachen Gewässern. Das Wasser trägt einen Teil des Körpergewichts, so werden die Gelenke entlastet. Gleichzeitig hebt der Hund die Beine im Wasser deutlich höher an, als beim Laufen auf dem Trockenen. Das baut Muskulatur und Kondition auf. Der Widerstand des Wassers tut sein übriges dazu. Also: Sehr geeignet zum Muskelaufbau bei Arthrosepatienten!

Wassertreten im brusttiefen Wasser - stärkt schonend Muskulatur & Kondition

Wie bringt man dem Hund das Wassertreten zum Muskelaufbau bei?

Manche Hunde - so wie ich - machen das von allein ganz gerne. Wenn Frauchen mir erlaubt ins Wasser zu gehen, starte ich grundsätzlich erst mal mit Wassertreten. Ich find's toll, genieße das und kam irgendwann mal von ganz allein auf die Idee. Aber nicht jedem Hund fällt von alleine ein, dass er mal am Ufer hin- und her laufen könnte. Da muss der Hundebesitzer nachhelfen. (Grundsätzliche Voraussetzung ist natürlich, dass der Hund überhaupt Wasser mag! Hunde, die einfach kein Wasser mögen, kann man versuchen auf den "Geschmack" zu bringen, aber man sollte sie nie zwingen - geschweige denn, ins Wasser werfen oder ähnliches!) Mag der Hund Wasser, kommt aber einfach nicht auf die Idee darin zu laufen, kennen wir zwei Möglichkeiten, um den Hund zum Wassertreten zu Motivieren:

1.) Der Zweibeiner krempelt sich die Hose hoch, und geht mit gutem Beispiel voran. ;o)
2.) Man lässt den Hund ins Wasser, schnappt sich ein Stöckchen und läuft damit am Ufer auf und ab. Den Tock hält man so, dass er dem Hund die Richtung vorgibt und ihm zeigt, dass er im Wasser bleiben soll.

Diese Möglichkeit nutzt mein Frauchen auch, wenn sie mich etwas intensiver trainieren will und ich mehr im Wasser traben soll. Zwischendurch wird das Stöckchen dann zur Belohnung natürlich auch immer mal geworfen.


Was ist beim Training im Wasser noch zu beachten?

  • Bei Hunden mit Arthose muss natürlich darauf geachtet werden, dass das Wasser nicht zu kalt ist und der nasse Hund auch danach nicht auskühlt.
  • Egal ob Wassertreten oder Schwimmen - auch wenn es den meisten Hunden viel Spaß macht, beides ist recht anstrengend und kostet den Hund viel Kraft. Daher muss das Training langsam aufgebaut und langsam gesteigert werden. Für den Anfang reichen - je nach allgemeinem Trainingszustand des Hundes - wenige Minuten, damit es keinen Muskelkater gibt.
  • Halsband oder Brustgeschirr sollten möglichst ausgezogen werden, damit der Hund nirgendwo hängen bleiben kann.
  • Bei heißen Temperaturen langsam Abkühlen! Ideal ist: Erst ein bisschen Wassertreten, dann erst schwimmen.
  • Besonders in stehenden Gewässern und bei heißen Temperaturen besteht die Gefahr von Bakterienbildung im Wasser. Auch wenn das Wasser sauber aussieht - besser ist es, den Hund vorher mit sauberem Wasser zu tränken, damit er nicht unnötig viel Wasser aus dem See aufnimmt. Bei starker Algenbildung st besondere Vorsicht geboten! (Siehe: Tödliche Gefahr durch Blaualgen!)

Welche Vorteile hat das Schwimmen & Wassertreten für den Hund?

Neben dem Gelenkschonenden Aufbau der Muskulatur und der Steigerung von Kondition und Wohlbefinden des Hundes bietet das Wasser noch einen weiteren ganz großen Vorteil: Ball- und Stöckchenspiele sind für Hunde mit Arthrose an Land bekanntlich eine große Gefahr und eher schädlich, weil abrupte Stopps die Gelenke stark belasten. Im Wasser werden solche Bewegungen stark ausgebremst und abgefangen. Die Gefahr sich im Wasser “die Knochen zu verdrehen” ist gering, also darf hier der Ball oder das Stöckchen fliegen! :o) Auch wenn die Bewegungen im Wasser dann langsam aussehen - sie Powern den Hund richtig aus. So haben auch Arthrosehunde, die sich sonst recht wohl fühlen, die Möglichkeit sich so richtig auszupowern, ohne dabei ihre Gelenke zu überlasten. Und Spaß macht es den Hunden, die Wasser lieben, sowieso!

Macht Spaß, powert den Hund aus und ist gelenkschonender als das Ballpielen an Land: Ballspielen im Wasser. Auf diesem Foto kann man auch sehr schön sehen, wie die Rückenmuskulatur bei guter Rückenlinie schonend beansprucht wird.

Geht es dann auf den Herbst & Winter zu, und das Wasser wird draußen zu kalt, kann man auf einem Wasserlaufband für Hunde weiter trainieren. Was man sonst noch alles tun kann, um beim Hund schonend Muskualtur aufzubauen, und wie man einige dieser Übungen ganz einfach in die normalen Spaziergänge einbauen kann, hatten wir ja im Artikel Vitagility & schonender Muskelaufbau beim Hund schon einmal beschrieben.

Viel Spaß beim Training wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Für alle, die neu hinzukommen - viele weitere Informationen zum Thema Arthrose bei Hunden fassen wir in der Rubrik "Arthrose beim Hund" (auch in der Sidebar unter "Rubriken" zu finden) zusammen. Wir tragen hier sämtliche Informationen zusammen, die wir zu diesem Thema finden können. (Behandlungsmöglichkeiten, Therapieformen, eigene Erfahrungen, neue Erkenntnisse zur Arthrose bei Hunden, Ernährung von Hunden mit Arthrose, usw.) Die Rubrik wird - wie alle anderen auch - ständig erweitert, ausgebaut und aktualisiert. Schaut also öfter mal vorbei! ;o)


Donnerstag, 26. Juni 2008

Viel zu tun...

Puh... ihr habt es sicher schon bemerkt - in diesem Monat wurde in meinem Hundeblog nicht ganz so viel gepostet wie sonst. Der Grund: Mein Frauchen, die ja nun mal als Sekretärin herhalten muss, hat momentan sehr, sehr viel zu tun. Und wenn ich selbst schreiben würde - na ja, ihr wisst ja, was dabei rauskommt:


Notebooks sind eben nicht besonders Hundepfoten-kompatibel. Also muss ich wohl warten, bis meine Sekretärin wieder Zeit zum Bloggen hat. Aber sie hat mir versprochen, dass es hier ganz, ganz bald wie gewohnt weiter geht. Bis dahin könnt ihr ja ein bisschen in den vorhandenen 363 Artikeln stöbern. Ich bin sicher, dass ihr noch lange nicht alles gelesen habt. ;o)

Bis dann, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Montag, 23. Juni 2008

Hundeerziehung: Einfache Kommandos und positive Bestärkung im Video erklärt

Und noch ein Hunde-Video. Dieses Mal geht es um die Grunderziehung von Hunden und grundsätzliche Dinge in der Hundeerziehung / Hundeausbildung. Ich weiß, viele meiner Blogleser sind Profis in Sachen Hundewissen & Hundeerziehung. Und für diese Hundeprofis sind solche Dinge längst selbstverständlich, aber für Neu-Hundebesitzer stellen sich die Fragen: Wie bringt man dem Hund " Sitz " bei? Wie bringt man dem Hund " Platz " bei? In diesem Video wird es kurz erklärt.

Link: sevenload.com

Bei mir liegt es zwar schon ewig lange zurück, dass ich solche Dinge gelernt habe, aber vielleicht lesen hier ja auch ein paar Welpenbesitzer oder Neu-Hundebesitzer mit, die sich noch mit der Grunderziehung des Hundes beschäftigen müssen. Besser ist es in diesem Fall natürlich, von Anfang an eine gute Hundeschule aufzusuchen, denn die Zweibeiner müssen fast noch mehr lernen, als die Hunde selbst. ;o) Wie man die richtige Hundeschule findet, dazu hatten wir ja hier schon einmal was geschrieben - auch mit Video.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Clickertraining bei Hunden - Infos und Tipps per Video & Training für Trainer

Heute mal wieder ein interessantes Video, das wir im Netz aufgestöbert haben. Es erklärt das Clickertraining mit Hunden bzw. die Grundlagen des Clickertrainings und worauf es beim Clickern mit dem Hund ankommt. Viel Spaß damit:

Link: sevenload.com

Wer mehr über das Clickertraining mit Hunden erfahren möchte, findet zum Beispiel in diesen Büchern weitere Informationen, Tipps & Tricks zum Clickern:


Ganz wichtig und entscheidend für ein erfolgreiches Training mit dem Hund ist das richtige Timing des Trainers. Nur wenn das Lob im richtigen Moment kommt, kann der Hund verstehen, was von ihm erwartet wird. Um das Timing der Trainer zu verbessern, üben manche Hundetrainer das Clickern erstmal mit Hühnern. Klingt ungewöhnlich, soll aber helfen das Gefühl für das perfekte Timing beim Clickern zu fördern. Ein interessanter Bericht darüber war kürzlich in Hund-Katze.Maus auf Vox zu sehen. Mehr dazu hier.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Freitag, 20. Juni 2008

Der große Seniorencheck für Hunde...


... und ein großer Schreck für mein Frauchen. Aber der Reihe nach: Die übliche Vorsorgeuntersuchung (Geriatrie-Check) stand ja für mich eigentlich erst wieder Ende Juli auf dem Programm, aber ich habe meinem Frauchen solchen einen Schrecken versetzt, dass ich gestern schon in der Klinik auf den Kopf gestellt wurde. Aber der Reihe nach:

Ich bin eigentlich fit wie immer, aber meine Zweibeiner hatten das Gefühl, meine Rückenwirbel mehr fühlen zu können als sonst, wenn sie mich streichelten. Als ich dann am Mittwoch beim Aqua-Jogging auf den Wasserlaufband für Hunde war, hat Frauchen mich auf die Waage gestellt - und einen Schock bekommen! 27,5 kg zeigte die Waage an. Normalerweise liegt mein Gewicht immer zwischen 29 und 30 kg. Keine Futterumstellung, keine besonderen Marathon-Märsche, nichts Besonderes, aber 2 kg Gewicht verloren? Oh je... Da kam Panik bei Frauchen Panik auf! Also hat sie sofort einen Termin zum großen Geriatrie-Check gemacht. Zum Glück haben wir gleich für den nächsten Tag einen Termin bekommen, denn Frauchen nervt, wenn sie sich solche Sorgen macht, dass sie nachts nicht schlafen kann.... ;o) Also wurde ich gestern so richtig auf den Kopf gestellt. Das Ergebnis:
  • Zähne: Alles bestens!
  • Abhören, Abtasten: Alles bestens!
  • Blutdruck: Wie immer etwas niedrig, aber völlig OK. (Wer einen niedrigen Blutdruck hat, lebt meistens länger, sagt der Doc ;o)
  • Großes Blutbild: Alle Werte absolut Top, Doc & Frauchen waren begeistert!
  • Röntgen: Herz und Lunge Top! Die Arthrose ist logischerweise noch da, hat sich aber nicht weiter verschlimmert!
  • Ultraschall: Herz, Leber Milz, Nieren, Prostata und alles was der Hund so hat - Top!
  • EKG: alles Top!
  • Große Kotuntersuchung: Hatten wir kürzlich schon machen lassen, weil wir die zwischendurch immer mal machen lassen, um zu sehen, ob ich entwurmt werden muss oder nicht. Und wenn man einmal dabei ist das Zeug zu Untersuchen, lässt Frauchen dann gleich ein großes Kotprofil machen, bei dem auch überprüft wird, ob die Bakterienflora im Darm OK ist usw. Auch da war alles Top!
Kurz gesagt - die stundenlange Untersuchung ergab: Ich habe die besten Voraussetzungen, um meinen Zweibeinern noch lange Freude zu machen! :o) Es wurde absolut nichts gefunden, was für einen zwölfjährigen Hund nicht normal wäre. Es waren sogar alle Untersuchungsergebnisse sehr, sehr gut für einen 12-Jährigen Hund! Na ja, ich hätte es Frauchen ja gleich sagen können. Aber nein, die muss sich ja wieder Sorgen machen und wegen läppischen 1,5 - 2 Kilo Gewichtsverlust gleich an Tumore oder andere schlimme Krankheiten denken. Typisch! Wenn ihr gestern so gegen 17:00 Uhr ein lautes Donnergrollen vernommen habt - das waren die dicken Steine, die meinem Frauchen vom Herzen gefallen sind! Müsste eigentlich weltweit zu hören gewesen sein. ;o)

Der Lohn dafür, dass ich den Untersuchungs-Marathon mal wieder so brav und tapfer ertragen habe: Ich darf jetzt vorübergehend etwas mehr essen, schließlich habe ich jetzt wieder etwas Luft bis zu meiner 30 kg Gewichts-Obergrenze, die ich nicht überschreiten darf. :o)

Die Erklärung für den Gewichtsverlust, den der Tierarzt übrigens nicht dramatisch fand: Ältere Hunde nehmen im Fellwechsel schon mal etwas ab, weil der Fellwechsel für den älteren Organismus schon ein ganz schöner Kraftakt ist. (Besonders, wenn man soviel Fell hat wie ich. ;o) Eigentlich hätte Frauchen da auch selbst drauf kommen können. Erstens kennt sie das auch von Pferden, bei denen es genau so ist, und zweitens hatten wir das ja auch selbst schon einmal geschrieben, als wir über das Thema Fellwechsel beim Hund berichtet haben. Weil mein Fell schön glänzt, sich der Fellwechsel bei mir nicht außergewöhnlich lange hinzieht, und man mir auch sonst nichts anmerkt, hatten meine lieben Zweibeiner wohl nicht daran gedacht, dass der Fellwechsel - auch wenn er (dank guter Fütterung) so schön problemlos über die Bühne geht - den Organismus eben doch viel Kraft kostet. (Gerade beim älteren Hund.) Also wird Frauchen jetzt erst mal nicht mehr so geizig mit den Leckerlis sein wie sonst. Sie hat ja immer sehr akribisch darauf geachtet, dass sich bloß nicht zu dick werde, weil das so ungesund für uns Hunde ist. Außerdem will sie mich nun jede Woche wiegen, um die Sache im Auge zu behalten. Und ich überlege nun.... Weiß jemand von euch wie man so eine Waage manipulieren kann, damit sie die erhöhte Futter- und Leckerli-Ration nicht wieder kürzt, wenn ich wieder bei 29 kg angekommen bin? ;o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann, der lt. Tierarzt die besten Voraussetzungen hat, um umgerechnet in Menschenjahre 100 zu werden. Ganz so, wie mein Herr Papa. ;o)

Montag, 16. Juni 2008

„Kampfkatze“ attackiert Hunde & Leute

Bei einem Spaziergang in Bad Elster wurde ein Hund von einer Katze angefallen, wie die sz-online heute berichtet. Ja, richtig gelesen - die Katze fiel den Hund an, nicht umgekehrt. Die 58-Jährige Hundebesitzerin versuchte ihre Mischlingshündin Jessy vor einer wild gewordenen Katze zu retten und wurde dabei selbst verletzt, heißt es. Und es soll nicht der erste Angriff der „Kampfmieze“ gewesen sein: Die Katze soll schon mehrfach zugeschlagen, einen größeren Hund und eine andere Frau attackiert haben.

Einige von euch werden jetzt lachen, und sagen so was gibt es doch gar nicht. Doch wir kannten selbst mal eine Katze, die ganz plötzlich und unvermittelt Leute und Hunde angriff. Ich rede hier nicht von einem Pfotenhieb und ein paar Kratzern - wenn wir diesen unvorstellbaren Angriff der Katze damals nicht selbst erlebt hätten, würden wir es wohl auch nicht glauben. Das sind sicherlich sehr, sehr seltene Ausnahmen, aber solche „Kampfmiezen“ die aus heiterem Himmel ganz übel angreifen, gibt es tatsächlich.

Passt auf euch auf rät euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Alex DogBlog in English, Francais, Nederlands, Dansk, Espanol, Polski, Italiano, Suomi....

Wow, da war ich aber überrascht: Google hat den Translator kräftig aufgerüstet & verbessert! Das fiel mir heute Morgen zufällig auf, als ich in die Sidebar meines Blogs sah. Für Hundefreunde aus aller Welt ist es jetzt noch einfacher, mein Hundeblog zu lesen, denn jetzt kann man mein DogBlog per Mouseklick in 23 verschiedene Sprachen übersetzen lassen.

Den Translator hatten wir ja schon vor längerer Zeit in die Sidebar aufgenommen, aber anfangs konnte man nur zwischen Englisch & Französich wählen. Und Anfangs war die Übersetzung auch noch recht holprig und hatte so einige Lacher parat. Inzwischen hat Google dieses Gadget sehr verbessert und die Übersetzung klappt wesentlich besser und geht blitzschnell. Zugegeben - ob die Übersetzung ins Arabische oder Soumi usw. auch schon so gut funktioniert konnte ich jetzt nicht prüfen, dafür fehlen mir dann doch die Sprachkenntnisse. Aber ich bin sicher, Google wird weiter an diesem Gadget arbeiten und es immer weiter verbessern. Danke Google! :o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Donnerstag, 12. Juni 2008

Wissenswertes zum Thema Zecken & Zeckenentfernung


Das Thema Zecken und vorbeugenden Zeckenschutz hatten wir ja hier schon einmal. Wenn man sich im Netz umschaut, sieht man jedoch, dass hier noch immer einige Gerüchte zum Thema Zecken im Umlauf sind. Immer noch behaupten viele, Zecken würden sich von Bäumen fallen lassen, einige behaupten, man müsse Zecken im Uhrzeigersinn herausdrehen, andere schreien auf: "Nein, bloß nicht - man muss sie gegen den Uhrzeigersinn rausdrehen!" Fakt ist: Beides ist unsinnig, denn der Stechrüssel der Zecke hat kein Gewinde. Insofern bringt drehen - egal in welche Richtung - sowieso nichts.

Jetzt haben wir noch ein interessantes Video dazu im Netz gefunden, in dem anschaulich erklärt wird, wie sich Zecken festbeißen, wie sie Krankheiten übertragen können und wie man sie am besten wieder entfernt. Zwar bezieht sich dieses Video nicht auf den Hund, sondern auf den Menschen, aber unsere Zweibeiner müssen ja auch auf sich aufpassen, wenn sie mit uns durch Felder & Wälder streifen. ;o)






Noch ein Tipp von uns: Noch besser als mit einer normalen Pinzette geht es mit einer Zeckenzange. Wir haben immer ein einfaches Modell aus Plastik benutzt, das im Handel für unter 2 Euro zu haben ist. Bei einer normalen Pinzette besteht die Gefahr, dass die Zecke noch mehr Speichel in die Wunde abgibt, wenn man sie versehentlich an der falschen Stelle anpackt. Mit einer sochen Zeckenzange ist dieses Risiko minimiert, da kann das eigentlich kaum passieren. Nach wie vor gilt natürlich vorbeugender Zeckenschutz beim Hund ist besser als jede Zeckenentfernungsmethode, aber ab und zu kann es ja trotz Vorbeugung dazu kommen, dass sich doch mal so ein Blutsauger festbeisst. Und dann hat sich die Zeckenzange sehr gut bewährt.

Wir wünschen allen Hunden, Herrchens und Frauchens einen schönen & zeckenfreien Sommer. Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)


Mittwoch, 11. Juni 2008

Dormagen: 4 Hunde vergiftet, darunter auch ein Blindenhund. Die Polizei sucht Zeugen

Wir hatten ja hier bereits am 05.06.2008 über 2 vergiftete Hunde in Dormagen-Gohr berichtet. Inzwischen ist die Zahl der Todesopfer laut Polizeiangaben auf 4 Hunde angestiegen – darunter auch ein Blindenführhund. Die Hunde hatten die Giftköder auf einem Feldweg zwischen Gohr und Ramrath gefressen und waren daran verendet. Polizeibeamte stellten weitere Giftköder sicher. Es handelt sich dabei um Hackfleischbrocken, die eine bläuliche Farbe haben und einen starken Geruch verbreiten, berichtet die Polizei. Wer Hinweise zu diesem Giftanschlag geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Dormagen in Verbindung zu setzen. Telefon: 02131-3000 (Quelle: Polizeipresse Kreispolizei Neuss)

Dienstag, 10. Juni 2008

Hundeernährung: Brauchen alte Hunde spezielles Seniorenfutter?


Das Angebot spezieller Seniorenfutter für Hunde ist riesig. Angesichts dieser Auswahl fragen sich viele Hundebesitzer, ob die (meist etwas teureren) Spezialfutter für Hundesenioren überhaupt nötig sind. „Der alte Wolf frisst ja schließlich auch in der Natur auch noch das gleiche, wie der junge Wolf.“, argumentieren einige Hundehalter. Das ist zwar im Prinzip soweit richtig, aber wie so oft hinkt der Vergleich mit dem Wolf in der Natur: Die Nahrung des Wolfs in der Natur ist stets frisch und wird nicht (wie bei vielen Fertigfuttern für Hunde leider üblich) mit minderwertigen Zutaten gestreckt. Das ist schon mal der erste ganz entscheidende Unterschied, der einen direkten Vergleich eigentlich unmöglich macht.

Beispiel Eiweiß / Proteine


Gerade im Alter baut der Hund Muskulatur ab, doch die Muskulatur ist gerade im Alter wichtig, um – vereinfacht ausgedrückt - die Knochen des Hundes zu stützen. Darum benötigt gerade ein alter Hund hochwertiges Eiweiß, das heißt Eiweiß, welches vom Körper gut verarbeitet werden kann und dabei möglichst wenig Abfallstoffe produziert. Hoch verdauliches Eiweiß ist zum Beispiel Muskeleiweiß (Fleisch oder Fisch), Ei oder Milcheiweiß. Der Wolf nimmt sein Leben lang viel hoch verdauliches Eiweiß (Muskelfleisch) auf. Somit wird er auch im Alter mit hoch verdaulichem Eiweiß versorgt. Um dem altersbedingten Muskelabbau entgegen zu wirken, benötigen auch ältere Hunde, wie schon erwähnt, ebenfalls hoch verdauliches Eiweiß. In vielen herkömmlichen Fertigfuttern ist davon jedoch nur wenig enthalten. Wir hatten ja hier bei unserem Hundefuttertest bzw. Hundefuttervergleich schon einmal etwas genauer auf die Liste der Zutaten geschaut. Das erschreckende Ergebnis: Das getestete Hundefutter, das von der Werbung (und seltsamerweise auch von vielen Hundebesitzern im Internet) so hochgelobt wird, enthielt gerade mal 4% Fleisch – bei einer 400g Dose sind das gerade mal 16 Gramm! (Zum Vergleich: Ein Esslöffel Honig wiegt 15 Gramm, eine einzige Scheibe Schinken wiegt schon mehr, nämlich ca. 20 g). Von viel hoch verdaulichem Eiweiß in dem hoch gelobten Hundefutter kann da wohl keine Rede sein. (Zwar war die von uns getestete Sorte war auch kein spezielles Seniorenfutter, aber beim Seniorenfutter von der gleichen Firma sah es - abgesehen davon, dass es viel teurer war - auch nicht viel besser aus.)


Beispiel Rohfaser


Um die Darmtätigkeit des älteren Hundes anzuregen, sollte auch ein höherer Gehalt an Rohfaser (Ballaststoffen) im Seniorenfutter enthalten sein. Experten empfehlen einen Gehalt von mindestens 2% Rohfaser für die Ernährung des Hundeseniors. Dies gewährleistet zum einen eine gute Kot-Konsistenz, und hat den Vorteil, dass der Hund etwas mehr fressen darf, weil Rohfaser einen niedrigen Energiegehalt aufweist. Die meisten Hunde benötigen im Alter weniger Energie, weil sie in der Regel ruhiger werden und sich weniger bewegen. Um also zu verhindern, dass der Hund im Alter zunimmt, sollte der Energiegehalt des Futters gesenkt werden. Allerdings darf man dies nicht verallgemeinern: Hunde, die auch im Alter noch sehr aktiv sind und sich noch viel bewegen, benötigen auch weiterhin viel Energie. Ob der Energiebedarf des Hundes sinkt, lässt sich sehr einfach feststellen, indem man das Gewicht und die Figur des Hundes beobachtet: Nimmt der Hund bei gleich bleibender Fütterung zu, ist sein Energiebedarf gesunken und die Energiezufuhr sollte gesenkt werden.


Vitaminbedarf des alten Hundes


Da man nach heutigem Stand der Wissenschaft davon ausgeht, dass Vitamine beim alten Hund schlechter vom Körper aufgenommen werden, sollte auch der Vitamingehalt des Seniorfutters erhöht sein. Besonders die Gehalt der verschiedenen B-Vitaminen und an Vitamin E (unter anderem wichtig für den Zellschutz) sollten im Seniorfutter erhöht sein. Eine Überdosierung von Vitamin A ist dagegen zu vermeiden.


Zu viel kann auch schaden


Es ist zwar wichtig, dem Hundesenior ausreichend gutes und hoch verdauliches zu füttern, eine Überversorgung sollte jedoch vermieden werden, weil zu viel Eiweiß die Nieren belasten, deren Leistung beim älteren Hund in der Regel etwas nachlässt. Man sollte darauf achten, dass der Rohproteingehalt nicht höher liegt als etwa 20-22%. In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass auch eine übermäßige Phosphorversorgung zu vermeiden ist. Bei einer Überversorgung mit Phosphor kann es zu einer Ablagerung von Kristallen in den Nieren des Hundes kommen. Daher sollte der Hund nicht mehr als 75 mg / kg Körpergewicht aufnehmen. Ebenfalls zu vermeiden ist eine Überversorgung mit Natrium, Kalium und Chlorid und auch der Rohascheanteil (enthält alle Mineralstoffe) sollte nicht zu hoch sein, da sie die im Alter ohnehin schon weniger gebildete Magensäure neutralisieren. Dies würde dazu führen, dass die Magensäure ihre eigentliche Aufgabe – nämlich Nährstoffe zu verdauen – nicht mehr richtig erfüllen kann. Wir wollen es hier aber nicht zu kompliziert werden lassen und nicht auf die verschiedenen Auswirkungen jedes einzelnen Nährstoffs eingehen.


Der Energiebedarf des alten Hundes


Mit zunehmendem Alter des Hundes beginnt der Stoffwechsel langsamer zu arbeiten. Gleichzeitig nimmt die körperliche Aktivität bei älteren Hunden in der Regel ab. Ein älterer Hund rennt und tobt in der Regel eben nicht mehr ganz so viel, wie ein junger Hund. Dadurch sinkt auch der Energiebedarf des älteren Hundes und man muss darauf achten, dass er kein Übergewicht ansetzt. Aber: Bei sehr alten Hunden, kann sich der Energiebedarf auch wiederum erhöhen! Auch andere Faktoren, wie Beispielsweise der Fellwechsel können hier eine Rolle spielen. Bei älteren Hunden und besonders bei Rassen, die langes Fell oder eine dichte Unterwolle haben, kann sich der Energiebedarf in der Fellwechselzeit ebenfalls stark erhöhen. (Mehr dazu auch in dem Artikel "Fellwechsel beim Hund". Es ist also immer darauf zu achten, dass der Hundweder zu dick, noch zu dünn wird. Nimmt der Hund ab, so sollte die Futter-Ration also ruhig wieder etwas erhöht werden.


Was denn nun: Spezielles Seniorenfutter - ja oder nein?


Jein! Zwar sollte die Ernährung auf die speziellen Bedürfnisse des Hundesseniors angepasst werden, aber das ist nicht mit jedem Seniorenfutter gewährleistet. Kommen wir an dieser Stelle nochmal kurz auf den hinkenden Vergleich mit dem Wolf zurück: Ja, der Wolf kommt ohne spezielle Seniorenkost aus. Allerdings sollten wir hierbei nicht vergessen, dass die Ernährung des Wolfs in freier Natur aus frischen Bestandteilen besteht, und seine Beutetiere nicht mit den Tieren vergleichbar sind, die in der heute leider üblichen Massentierhaltung mit allen zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln möglichst schnell auf ein möglichst hohes Schlachtgewicht gemästet werden. Auch das macht sicherlich einen großen Unterschied aus. In der Regel hat der Mensch nun mal das Bedürfnis seinen geliebten Hund möglichst lange fit und gesund zu halten, daher sollten auch die speziellen Nahrungsbedürfnisse des älteren Hundes in der Hundeernährung berücksichtigt werden. Allerdings ist nicht jedes Futter auf dem "Seniorenfutter" drauf steht, auch wirklich ideal dür den Hundesenior. Unter Umständen kann sogar ein Futter, das nicht ausdrücklich als Seniorenfutter deklariert ist wesentlich geeigneter für den Hundesenior sein, als manches Seniorenfutter. Leider kann man sich eben auf die Werbeversprechen der Futterhersteller nicht immer verlassen. Daher kann allein der Griff zum Hundefutter mit der Aufschrift „Senior“ wohl nicht garantieren, dass der Hund auch wirklich optimal gefüttert wird.


Kommen wir an dieser Stelle nochmal auf den hinkenden Vergleich mit dem Wolf zurück: Ja, der Wolf kommt ohne spezielle Seniorenkost aus. Allerdings sollten wir hierbei nicht vergessen, dass die Ernährung des Wolfs in freier Natur aus frischen Bestandteilen besteht, und seine Beutetiere nicht mit den Tieren vergleichbar sind, die in der heute leider üblichen Massentierhaltung mit allen zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln möglichst schnell auf ein möglichst hohes Schlachtgewicht gemästet werden. Auch das macht sicherlich einen großen Unterschied aus. Ferner ist bei Wildtieren in aller Regel der Instinkt das zu fressen, was der Körper tatsächlich braucht noch deutlicher ausgeprägt. So sind Wölfe in der Natur in der Lage ihren Futter selbst ein wenig dem Bedarf anzupassen. Wild lebende Tiere fressen meist schon instinktiv das Richtige - der Hund dagegen, muss fressen was in den Napf kommt. Somit ist der Hund darauf angewiesen, dass sich seine Zweibeiner Gedanken um die optimale Ernährung machen und die Ernährung so optimal wie möglich gestalten.


Es kommt erschwerend hinzu, dass jeder Hund in seinen Bedürfnissen verschieden ist. Die Aktivität des Hundes, eventuelle Erkrankungen und viele andere Faktoren führen zu starken Schwankungen im Nährstoff bedarf des einzelnen Hundes. Es ist daher unmöglich zu sagen: „Füttern sie einem 10-jährigen Hund 2 Dosen davon, einem elfjährigen Hund 1,5 Dosen davon“ usw. Es kann nur dazu geraten werden, den Hund genau zu beobachten und regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen (auch ohne konkreten Krankheitsverdacht!) beim Tierarzt vorzustellen.


Denn - in aller Fachliteratur, die wir bisher zum Thema Hundefütterung verschlungen haben (und das ist eine Menge ;o) waren sich alle Experten für Hundeernährung einig: Die Ernährung des Hundes ist ein ganz entscheidender Gesundheitsfaktor! Sie kann Krankheiten vorbeugen und sogar zur Heilung oder Besserung von Krankheiten beitragen, wenn sie optimal zusammengesetzt & auf den jeweiligen Bedarf des Hundes angepasst ist, aber sie kann auch krank machen, wenn sie fehlerhaft ist. Darum sollten sich Hundebesitzer schon Gedanken um die Ernährung (nicht nur bei Hundesenioren) machen.


Zugegeben: Der Gedanke, das Problem durch den Griff zur Futterdose mit der Aufschrift "Senior" lösen zu können, klingt verlockend einfach - doch ganz so einfach ist es leider nicht.


Bleibt gesund, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)


Weitere Artikel zum Thema Hundefutter / Hundefütterung / Hundeernährung folgen bald. Schaut einfach immer mal wieder rein und wählt entweder in der Rubrikenauswahl die Rubrik Hundeernährung, oder nutzt eifach das Suchfeld rechts in der Sidebar.

Freitag, 6. Juni 2008

Wie alt ist der Hund? Umrechnungstabelle Menschenjahre / Hundejahre

Wenn es darum geht das Hundealter mit Menschenjahren zu vergleichen, sagte man früher ein Menschenjahr wären etwa 7 Hundejahre. Heute gilt die alte Faustregel als überholt, denn inzwischen weiß man: Ganz so einfach ist es nicht, auch die Größe des Hundes spielt eine Rolle beim Altersvergleich. Eine Tabelle, an der man das Hundealter in Menschenjahren ganz einfach ablesen kann, haben wir in dieser pdf-Datei auf Seite 4 gefunden. Demnach wäre ich umgerechnet jetzt 85, sagt die Tabelle. (Allerdings: Wenn ich einen Berg hoch flitze, hänge ich meine Zweibeiner, die gerade mal halb so alt sind, immer noch ganz locker ab! ;o)

Mein Herr Papa, der als Mischung aus irischem Wolfshund & Riesenschauzer den Riesenrassen angehörte, wäre nach dieser Tabelle satte 100 Jahre alt gewesen, als er starb. Sicher kann auch so eine Tabelle nur grobe Richtwerte liefern, weil es ja auch noch ein wenig von der Rasse abhängig ist. Aber für Zweibeiner (die ja immer alles in Zahlen ausgedrückt haben wollen ;o) ist die Tabelle sicher eine gute Orientierungshilfe.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Donnerstag, 5. Juni 2008

Tolle Sonderangebote für Hundefans und ein Buch über Hundefotografie gratis

Weil der DogShop regelmäßig ganz interessante Angebote hat, wollte ich euch hier eigentlich auch regelmäßig darüber informieren. Soweit die Planung. Allerdings habe ich eben festgestellt: Bis jetzt habe ich das -abgesehen vom magischen Tierhaarentferner - total vergessen! Ups... Na ja, dann fangen wir eben jetzt mal mit den aktuellen Angeboten an: Das Buch "Hunde digital fotografieren" ist aktuell von 19,95 Euro auf 2,95 Euro reduziert. Wer etwas anderes im DogsShop bestellt, und dabei auf einen Warenwert von über 25 Euro kommt, bekommt das Buch sogar gratis! (Solange der Vorrat reicht.)

Hunde digital fotografieren

Wie der Name schon ahnen lässt, gibt es in dem Buch Tipps zum Fotografieren von Hunden, Tipps zur Bildbearbeitung usw. Auch interessant ist die ziemlich große Auswahl qualitativ hochwertiger Geschirre für Hunde. In diesem Bereich gibt es ebenfalls gerade Angebote. Klickt einfach mal auf das Bild und schaut euch in Ruhe um.

EQuest DOX Hundegeschirr Größe S - Mango
Es gibt aber noch viele weitere Angebote: Nachfüllbare Futtertuben für besonders leckere Belohnungen zwischendurch, und, und und...

Viel Spaß beim Shoppen wünscht
euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Giftalarm: 2 Hunde vergiftet, die Polizei ermittelt

Wie die Polizei Neuss hier berichtet, zeigten 2 Hunde starke Vergiftungserscheinungen, nachdem sie heute morgen (05.06.08) gegen 6:15 Uhr auf einem Feld in Dormagen-Gohr gelaufen waren. Einer der beiden Hunde verstarb noch auf dem Weg in die Tierklinik, der andere Hund musste zur stationären Behandlung in der Tierklinik bleiben. Der Hundehalter, der später noch mal zum Feld zurück gefahren war, fand dort blaue Körner mit chemischem Geruch. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wir drücken dem armen Kerl, der noch in der Klinik ist ganz fest die Pfoten und Daumen, dass er überlebt und bald wieder gesund wird!

Bis bald, euer Alex!

So schön kann der Sommer sein...

Nachdem wir nun hier über die unangenehmen Seiten des Sommers berichtet haben, und hier auf die Gefahren des Hitzschlag beim Hund hingewiesen hatten, kommen wir heute noch mal zu den schönen Seiten des Hundesommers. Heiße Sommertage verbringe ich am liebsten mit den folgenen Tätigkeiten, bevorzugt genau in dieser Reihenfolge:


Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Dienstag, 3. Juni 2008

Weltuntergang?

Was um alles in der Welt ist eigentlich mit dem Wetter los? Dauernd hört man in den Nachrichten von heftigsten Unwettern, die in quer durch Deutschland toben. Letzte Woche spielte sich hier auch Gruseliges ab: Am Donnerstag, den 29.05.2008 wurde es mitten am Tag – genauer gesagt um kurz vor elf Uhr morgens - plötzlich stockfinster. Diese Fotos hat Frauchen an diesem Morgen geschossen:

Für mehr Fotos von diesem seltsamen Wetter-Schauspiel hier klicken


Wie gesagt, es war mitten am Tag! 11:00 morgens, und dass die Bilder so dunkel sind, liegt nicht an Frauchens Kamera – es war tatsächlich so dunkel. Ganz schön gruselig, sag' ich euch! Dennoch, wir hatten Glück – das Unwetter zog vorbei und bescherte uns nur ein paar einzelne Regentröpfchen. In der Nacht darauf hat es dann allerdings in Krefeld (nur wenige Kilometer von uns entfernt) noch einmal ganz kräftig gewütet: Hagelkörner so groß wie Golfbälle zerschlugen Fenster, Autoscheiben und Dächer. Was ist bloß los mit unserem Wetter? Klar, Gewitter sind im Sommer normal. Aber so oft und so heftig? Ich mag das gar nicht. Auch wenn ich sonst Schussfest und sehr nervenstark bin – Gewitter finde ich echt doof!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)


Eine gute und eine schlechte Nachricht

Zuerst die gute Nachricht: Die beiden Hunde Bendo & Doby, die nach einer schrecklichen Familientragödie dringend ein neues Zuhause brauchten, haben beide ein schönes Zuhause gefunden! :o) Wir hatten ja hier drüber berichtet. An dieser Stelle einen ganz lieben Dank an alle Hundefreunde, die den Link weiter verbreitet und mitgeholfen haben ein neues Zuhause für die beiden tollen Hunde zu finden!

Jetzt die schlechte Nachricht: Die Wohnungssuche für die Familie gestaltet sich offenbar schwieriger als gedacht, darum müssen die Katzen wohl auch noch ein neues Zuhause finden. Die Katzen könnt ihr euch hier ansehen: Fotos & Beschreibung. Es wäre toll, wenn das auch so gut klappt, wie die Vermittlung der Hunde.

Bis bald, euer Alex!

Tiermedizin: Fachliteratur über Krankheiten bei Hund & Katze im Netz

Für alle, die sich für Hundegesundheit und Tiermedizin interessieren, haben wir mal wieder was Interessantes aufgestöbert. Die Uni Leipzig hat eine sehr interessante, 144 Seiten starke pdf-Datei ins Netz gestellt, in der tiermedizinische Fachartikel zu verschiedenen Themen der Tiermedizin veröffentlicht sind. Sehr interessant, teilweise mit Fotos, Grafiken, Röntgenbildern usw. werden verschiedene Krankheitsbilder bei Hund und Katze, sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten beschrieben. Dazu gibt es dann noch die jeweiligen Literaturhinweise. Ab Seite 132 geht es dann um ein Thema, das auch wir hier schon öfter behandelt haben: Die Physiotherapie zur Linderung schmerzhafter Arthrosen.

Aber es werden auch viele andere tiermedizinische Themen bei Hund und Katze beschrieben, wie zum Beispiel chronische Durchfälle, Lungenerkrankungen und chronischer Husten, Herzerkrankungen, Erkrankungen am Auge, Ohrenentzündungen, Gelenkerkrankungen / Gelenkdysplasien (ab Seite 66) und vieles mehr. Für Interessierte sicherlich mal einen Besuch wert!

http://www.vetmed.uni-leipzig.de/free-online/Hund-Katze.pdf

Ebenfalls sehr interessant ist diese pdf-Datei vom Vet Med Labor über Nierenerkarnungen beim Hund / Niereninsuffizienz / Nierenleiden bei Hunden & Katzen.

Viel Spaß beim Stöbern & bleibt gesund! Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

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