Samstag, 17. Mai 2008

Aus Trauer um sein verstorbenes Herrchen ist ein Hund fast verhungert

Murnau / Garmisch Partenkirchen - vor lauter Hunger hatte der siebenjährige Labradoodle (Mischung aus Labrador und Pudel) seinen eigenen Schwanz bis auf den Knochen angenagt. Als es den Tierschützern gemeinsam mit Rettungskräften der Feuerwehr und Bergwacht gelang den Hund in einer spektakulären Rettungsaktion einzufangen, hatte er bereits eine wochenlange Odyssee hinter sich. Der Hund war völlig verängstigt und ausgehungert. Angefangen hatte das Drama, als das Herrchen des Hundes am Ostermontag 2008 starb.

Eine Verwandte nahm sich des Hundes an und vermittelte ihn zu einer Pflegestelle, wo er es gut haben sollte. Doch der Hund konnte den Tod seines geliebten Herrchens nicht verwinden und riss aus. Es begann eine wochenlange Suche nach dem Labradoodle namens „Troll“. Erst am 04.Mai entdeckten Spaziergänger den Hund an einer steilen Felswand. Bergwacht und Feuerwehr rückten aus, doch der völlig verängstigte und verstörte Hund wollte sich nicht einfangen lassen. Erst am Pfingstmontag gelang es dann, den Hund einzufangen. Tierheim-Mitarbeiter päppeln
Den traumatisierten Hund jetzt wieder auf, müssen seinen Körper erst langsam mit kleinen Portionen Schonkost wieder an Nahrung gewöhnen. (Quelle: merkur-online)

Bleibt nur zu hoffen, dass der arme Kerl sich nach diesen traumatischen Erlebnissen noch mal erholen, und den Tod seines Herrchens doch noch verwinden kann. Wir wünschen dir alles Gute, armer „Troll“...

Traurige Grüße vom Alex (Alexander Bömbelmann)

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