Freitag, 2. Mai 2008

Studie beweist: Hunde senken das Allergierisiko

Ein internationales Forscherteam hat jetzt die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt hat. Daten von 9000 Kindern wurden ausgewertet und das Ergebnis eindeutig . Kinder, die mit einem Hund aufwachsen, neigen deutlich seltener dazu Allergien zu entwickeln, als Kinder in hundelosen Familien. Warum das so ist, konnte noch nicht genau geklärt werden. Die Forscher spekulieren, dass mehrere Faktoren für den Allergieschutz verantwortlich sein könnten, doch eine abschließende Erklärung, warum die Hundehaltung das kindliche Immunsystem spezifisch gegen Allergien trainiert, gibt es derzeit noch nicht. Im nächsten Schritt wollen die Forscher dann gezielt nach dem Schutzmechanismus suchen. Focus Online spekuliert sogar schon auf „Prävention per Tierpille“ oder „eine Pille aus Hundeextrakt“, gab aber auch an, dass wir davon noch weit entfernt sind.

Zum Glück raten die Forscher aber dringend davon ab, sich einen Hund nur als Allergieschutz anzuschaffen. Dies würde weder den Hunden, noch den Haltern gut bekommen, geben sie zu bedenken. Da können wir den Forschern nur zustimmen und hoffen, dass dieser Rat auch befolgt wird!

Um aber noch einmal auf "Tierpille" oder die "Pille aus Hundeextrakt" zurück zu kommen: Wir pesönlich sind - ganz unwissenschaftlich - davon überzeugt, dass die vorbeugende Wirkung gegen Allergien nicht unbedingt auf irgendwelche Stoffe zurückzuführen sein müssen, die sich in eine "Pille" packen oder zu einem "Hundeextrakt" verarbeiten ließen. Vielleicht sind Kinder, die mit einem Hund aufwachsen einfach glücklicher & ausgeglichener und mit ihrem vierbeinigen Kumpel mehr an der frischen Luft. Wie denkt ihr darüber?

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Und warum gibt es eigentlich von den Krankenkassen keinen Zuschuss für's Hundefutter, wenn doch beweisen ist, dass wir Hunde sozusagen Gesundheitsvorsorge leisten? ;o)

Kommentare:

  1. Ich denke schlicht und einfach, dass Kinder, die mit einem Hund aufwachsen einfach mehr in Kontakt von allergieauslösenden Stoffen kommen und so mit besser abgehärtet sind, als Kinder, die ohne Hund aufwachsen.
    Mit einem Hund tollt ein Kind im Freien rum, kommt dadruch mit Tierhaaren, Dreck, Pollen in Kontakt und wird dagegen resistent.
    Wenn ein Hund im Haus ist, gibt es immer eine gewisse Menge an Dreck, das lässt sich nicht vermeiden.
    Es ist ja auch erwiesen, dass diese ganze "so töten sie alle Bakterien und machen alles klinisch rein" Werbung Quatsch ist, weil die Kinder ohne Erreger leichter Allergien kriegen.

    Ich sach ja eh immer, dreckige Kinder sind glückliche Kinder ;)

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  2. Hi Polly,

    ich denke auch, dass es eine Kombination aus all diesen Dingen ist. Darum bezweifele ich ehrlich gesagt auch, dass irgendwann möglich sein wird, diese Faktoren in eine "Pille" zu pressen. ;o)

    LG Alex' Frauchen

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