Samstag, 31. Mai 2008

Herzleiden werden bei älteren Hunden oft zu spät erkannt



Herzleiden bei Hunden werden oft zu spät erkannt. Dies gilt besonders bei älteren Hunden, weil die Symptome eines Herzleidens – besonders die ersten Anzeichen – den ganz normalen Alterserscheinungen stark ähneln. Laut einer Studie sollen Herzstörungen die dritthäufigste (nicht unfallbedingte) Todesursache bei Hunden sein. Dabei kann eine mangelhafte Funktion des Herzens sowohl angeboren sein, als auch erworben werden. Besonders anfällig für Herzerkrankungen sind Rüden und übergewichtige (adipöse) Hunde. Dabei ist es mit Herzleiden beim Hund wie bei vielen anderen Krankheiten auch: Je früher sie erkannt und behandelt werden, desto besser ist die Prognose. Durch eine individuelle, vom Tiearzt verordnete Behandlung, in einer Kombination mit einer natriumarmen, auf den Patienten abgestimmten Diät, kann die Lebensqualität des Hundes verbessert und das Leben nachhaltig verlängert werden.

Anzeichen für eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) können sein:
  • Abnehmende Aktivität, Bewegungsunlust
  • Der Hund hechelt stark nach Belastung
  • Die Ausdauer des Hundes nimmt ab
  • Der Hund ist müde, matt, und schläft viel
  • Der Hund atmet schwer und / oder ist kuratmig
  • Dumpfes, trockenes Husten nach dem Aufstehen oder nach Bewegung
  • Appetitlosigkeit
  • Evtl. Schwellungen oder Schmerzen im Bauchbereich
Wie bereits erwähnt – zumindest die vier erstgenannten Punkte, die sich in der Regel als erste Anzeichen einstellen - sind Symptome, die auch ein gesunder Hund im Rahmen des normalen Alterungsprozesses zeigt. Der eine deutlicher, der andere weniger deutlich. Aus diesem Grunde werden die ersten Anzeichen oft nicht erkannt, weil der Hundebesitzer denkt: „Er wird halt älter und ruhiger“... Nicht nur aus diesem Grunde möchten wir hier noch einmal empfehlen den Hund – auch wenn alles normal scheint – mindestens einmal im Jahr zu einem „Senioren-Check“ (Geriatrie-Check) beim Tierarzt vorzustellen.

Vorbeugende bzw. unterstützende Maßnahmen:

  • Regelmäßige, angemessene (!) Bewegung ist ebenfalls wichtig, um das Herz zu trainieren. Natürlich ist dabei darauf zu achten, dass der Hund nicht überfordert wird.
  • Ganz wichtig ist die Vermeidung von Übergewicht beim Hund
  • Auch Zahnstein kann kann zu Herzerkrankungen führen, wie wir hier in dem Artikel zur Zahnpflege beim Hund schon einmal angesprochen hatten.
  • Auch die Ernährung des Hundes / Hundeseniors kann dazu beitragen, das Herz gesund und Leistungsfähig zu erhalten. Es ist inzwischen durch eine Vielzahl von Studien belegt, dass eine konsequente gesunde Ernährung von großer Bedeutung ist. Einige Nährstoffe haben herzschonende Eigenschaften. So sollte zum Beispiel darauf geachtet werden, dass der Hund ausreichend mit Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren, Linolsäure und Gamma-Linolsäure, sowie L-Carnitin versorgt wird. Zu viel Natrium (Salz) im Futter kann sich dagegen negativ auf das Hundeherz (und die Leber des Hundes) auswirken.
Bei der ausreichenden Versorgung mit L-Carnitin gerät man leicht in eine Zwickmühle, denn ältere Hunde leiden ja gleichzeitig oft auch unter Arthrose. Einerseits wird bei Hunden mit Arthrose dazu geraten auf rotes Fleisch zu verzichten und statt dessen Geflügelfleisch zu füttern, andererseits enthält Geflügelfleisch leider relativ wenig L-Carnitin, das aber für wiederum die Funktion des Herzmuskels wichtig ist. (Auch in vielen Fertigfuttern sind zu wenig dieser Nährstoffe, die für das Herz wichtig sind, enthalten!) Daher sollte man die Ernährung des alten oder Herzkranken Hundes ausführlich mit dem Tierarzt besprechen. Es gibt Futterergänzungsmittel, wie zum Beispiel das Cardio-Liquid von Vet Concept, oder Herz-Vital von Canina, die L-Carnitin in Kombination mit Weißdorn zur Stärkung des Herzens enthalten. L-Carnitin spielt übrigens unter anderem auch eine wichtige Rolle beim Fettabbau.

Von einer Selbstmedikation "ins blaue hinein" halten wir jedoch nichts. Solche Dinge sollten immer mit dem Tierarzt besprochen und abgestimmt werden. Wie immer sollen unsere Tipps hier keinesfalls eine Anregung sein selbst "herumzudoktorn", sondern vielmehr Informationen liefern, die helfen sollen, sich auf das Gespäch mit dem Tierarzt vorzubereiten und ggf. gezielt nachzufragen. Ganz dringend abzuraten, ist eine Zufütterung von L-Carnitin, das als Nahrungsergänzungsmittel für Menschen angeboten wird! Solche Produkte enthalten oft Zusätze wie Süßstoffe und Natriumbenzoat (E 211), die für Hunde tödlich sein können!

Herzliche Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Und das selbst schlimme Herzprobleme zunächst ganz harmlos scheinende Symptome haben können, zeigt das Beispiel von Jack, über dessen lebensbedrohlichen Herzabriss ich hier berichtet hatte.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Hummel - Invasion! Sind Hummeln gefährlich für Hunde? Wissenswertes & Interessantes über Hummeln


Was macht die Hummel in einem Hundeblog? Ganz einfach: Viele Hunde neigen dazu nach Insekten zu schnappen und viele Hundebsitzer haben sich sicher schonmal gefragt, ob Hummeln eigentlich stechen können. Momentan herrscht hier bei uns gerade ein wahre Hummel-Invasion: Kaum ist die Balkontür geöffnet, verirren sich die dicken Brummer immer wieder in unsere Wohnung. Da hat Frauchen alle Hände voll zu tun, die Hummeln zu retten und sanft wieder ins Freie zu befördern. Gestern hat sie mal gezählt: Allein gestern Morgen waren es 18 Stück!

So stellten sich auch uns ein paar Fragen: Können Hummeln eigentlich stechen? Sind Hummeln gefährlich für Hunde? Wir haben uns mal schlau gemacht: Männliche Hummeln (Drohnen) haben keinen Stachel - somit können sie logischerweise auch nicht stechen. Weibliche Hummeln dagegen können schon stechen, denn sie haben einen Stachel. Allerdings sind Hummeln von Natur aus sehr friedlich, und setzen den Stachel wirklich nur dann ein, wenn sie ernsthaft bedroht werden. Dabei sind sie obendrein auch noch sehr fair - sie drohen nämlich erst mal ganz deutlich! Fühlt sich die Hummel bedroht, hebt sie das mittlere Bein hoch. (Kein Scherz, es ist immer das mittlere Bein!) Bei starker Bedrohung, folgt Warnstufe 2: Die Hummel brummt sehr laut und streckt dem Angreifer das Hinterteil entgegen. Erst wenn auch diese Drohung ignoriert wird, sticht sie zu.

Na schön, das ist alles sehr fair von der Hummel, aber der Hund wird diese Warnsignale vermutlich kaum deuten können. Darum sollte man Hummeln sicherheitshalber von Hunden fern halten. Allerdings möchten wir euch bitten die pelzigen Brummer nicht zu erschlagen oder mit der chemischen Keule zu vernichten. Hummeln sind sehr nützliche Tiere, und gerade weil sie so friedlich und fair sind, können Zweibeiner sie nahezu gefahrlos einfangen und wieder ins Freie setzen. Mein Frauchen hat für solche Zwecke immer einen Plastikbecher mit Deckel bereit stehen, mit dem sie Hummeln, Libellen und andere Verirrte einfängt, um sie wieder nach draußen zu bringen. Bisher ist dabei weder Frauchen noch eines der Insekten je zu Schaden gekommen.

Gefährlich sind die Stiche der Hummel eigentlich auch nur dann, wenn der Hund sie zum Beispiel ins Maul nimmt, und dann im Rachenraum gestochen wird. Dann kann die entstehende Schwellung zur ernsthaften Gefahr für den Hund werden. Wird man an anderer Stelle gestochen, ist das nicht wirklich gefährlich. (Es sei denn, man wäre allergisch gegen das Gift.) Wie auf aktion-hummelschutz.de zu lesen ist, wird das Gift der Hummel wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung in manchen Kliniken sogar zur Behandlung von Gelenkproblemen erfolgreich eingesetzt. Also, keine Angst liebe Zweibeiner, ihr könnt die Hummeln ruhig lebendig einfangen und ihnen die Freiheit zurück geben. Sicherheitshalber sollte man das auch tun, damit der Hund nicht auf die Idee kommt, die Hummel selbst zu fangen und dann evtl. im Rachenraum gestochen wird.

Einen schönen Sommer wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Mittwoch, 28. Mai 2008

Wie bitte? Pimp up your dog?

Also ich muss ja immer wieder staunen, was sich Zweibeiner so alles einfallen lassen! Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten - Frauchen mag mich ja eher 'naturbelassen', oder mit meinem roten Halstuch, aber viele Hundebesitzer (besonders hier in Düsseldorf) scheinen ja voll auf glitzernde Strasshalsbänder abzufahren. Strassleinen hier, Strasshalsbänder da, hier wird wirklich um die Wette gefunkelt! Logisch, dass es da auch Internetshops gibt, die sich auf das offenbar lukrative Geschäft mit Strassschmuck spezialisiert haben. Ein bisschen schmunzeln musste ich aber schon, als ich über den Werbeslogan dieses Anbieters gestolpert bin:

http://www.piercing-outlet.com/index.php?itemgr=457

Hundeschmuck - Strass for dogs - pimp up your dog!


Wie schon gesagt - über Geschmack lässt sich nicht streiten, jeder so wie er mag. Ob Strasshalsband oder Halstuch ist uns Hunden sowieso wurscht, das ist Zweibeinerkram. Aber den Slogan find' ich irgendwie trotzdem witzig.

Kichernde Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

(Für alle, die es nicht wissen: Das englische Wort "pimp" bedeutet soviel wie "aufmotzen" und wurde ursprünglich beim Autotuning benutzt. Inzwischen scheint es kaum noch was zu geben, das sich nicht "pimpen" lässt.)

Dienstag, 27. Mai 2008

Hunde leiden immer häufiger an Allergien

Tierärzte stellen auch bei Haustieren eine starke Zunahme der Allergien fest. Immer häufiger kommen Hunde und Katzen mit Pollenallergien, Hausstauballergie oder Futterallergien in die Tierarztpraxen. Dabei reichen die Symptome von Juckreiz und Augenausfluss bis hin zu Husten und allergischem Asthma. Besonders Hunde mit weißem Fell und rosa Haut sowie Labradore seien gefährdet, an einer Allergie zu erkranken, heißt es in einem Bericht von 20minuten.ch. Behandelt werden die tierischen Patienten dann mit Antihistaminika, Cortison oder Desensibilisierung. Bei leichteren Symptomen sollen auch Akkupunktur und chinesische Kräuter sehr gut helfen, heißt es dort weiter.

Nachtrag: Interessante Informationen zu Futtermittelallergien bei Hunden habe ich hier auf der Website einer Tierärztin gefunden. So ist dort zum Beispiel zu lesen, dass ein einmal aufgenommenes Futtermittel bis 13 Wochen für Juckreiz verantwortlich sein kann. Da finde ich schon beachtlich. Ferner ist dort auch genau erklärt, wie man eine Ausschlussdiät durchführt, um herauszufinden gegen welche Futtermittel der Hund genau allergisch ist. Für eine Ausschlussdiät eignet sich neben selbst kochen für den Hund zum Beispiel auch das Biofutter von Terra Pura, weil jede Sorte jeweils nur eine tierische Proteinquelle (Fleisch) und eine pflanzliche Protein- und Stärkequelle (glutenfreies Getreide) enthält. Das verbessert die Verträglichkeit und macht einen Einsatz bei vielfältigen Allergien möglich. Sämtliche Sorten von Terra Pura Biofutter eignen sich zur Durchführung einer Ausschlussdiät. Und das gutes Biofutter nur auf den ersten Blick teuer zu sein scheint, hatten wir ja hier in unseren Hundefuttertest schon einmal genau vorgerechnet.

Bleibt gesund, wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Geklonte Hunde - Hintergründe, Details & Gedanken....


"Würdet ihr eure Hunde klonen lassen?", wollten Walter und Ash hier wissen. Unsere Antwort lautet ganz entschieden: NEIN! Und wir können es nicht lassen, hier auch nochmal unseren Senf dazu abzugeben. ;o) Aber der Reihe nach: Versuche, in denen Tiere geklont wurden, laufen ja nun schon eine ganze Weile. Nach dem geklonten Schaf 'Dolly' hat der Mensch offenbar gefallen am 'Dr. Frankenstein-Spiel' gefunden, und klonte fröhlich weiter: Hasen, Katzen, Kühe, Ziegen, Pferde, Hunde, alles was sich eben so klonen lässt. Selbst vor menschlichen Embryos macht man nicht halt. Britische Forscher sollen sich auch daran schon versucht, und die ersten Babys geklont haben, wie hier und in vielen anderen Quellen zu lesen ist. Der Preis für einen (menschlichen) Embryo aus dem Tiefkühlfach soll damals bei 2500 Euro gelegen haben. (Quelle: Krone.at)

Immerhin - wenn es um das Klonen menschlichen Lebens geht, stellten sich wenigstens noch einige Menschen die Frage nach der Ethik, bei den Tieren leider nicht. Da bastelt man einfach fröhlich drauflos. So wurde der Öffentlichkeit 2005 der erste geklonte Hund präsentiert: Der Afghanenrüde 'Snuppy'. In einem Bericht von Innovations-Report schrieb man damals über das Experiment mit dem Hundeklon:
"Die Schaffung des Afghanen gestaltete sich nicht einfach. Das Team sammelte 1.095 Eizellen die die DNA eines drei Jahre alten männlichen Afghanen enthielten und transferierte sie in 123 Ersatzmütter. In der Folge kam es zu drei Schwangerschaften. Eine endete mit einer Missgeburt, zwei wurden voll ausgetragen. Einer der Klone starb im Alter von 22 Tagen an einer Lungenentzündung. Der Mitautor Gerald Schatten von der University of Pittsburgh School of Medicine warnte, dass es nicht darum gehe, Haustiere zu klonen. "Wir führen den Kerntransfer für die medizinische Forschung durch."
Aha - 123 Ersatzmütter, Missgeburten, Todesfälle - ein bisschen "Verschnitt" ist wohl immer. Dafür gibt es ja das Leben demnächst sozusagen im praktischen Nachfüllpack. Und es ging natürlich nur um die medizinische Forschung, nicht um das klonen von Haustieren - alles klar. Nun drängt sich allerdings der Verdacht auf, dass bei all der Forschung das eventuell Gedächtnis der "Wissenschaftler" ein wenig leiden könnte. Denn: Nur ein Jahr nachdem man die ach so "ehrenwerten" Motive noch so ausdrücklich betont hatte, soll BioArts-Chef Lou Hawthorne zahlungskräftiger Kundschaft schon angeboten haben, gegen gute Bezahlung Katzen zu klonen, wie Focus hier berichtet. Der Plan ging allerdings nicht auf, das Interesse war zu gering. Aber man ist ja flexibel: Jetzt werden eben geklonte Hunde angeboten. Für 100 000 Dollar können zahlungskräftige Kunden ihren Hund klonen lassen, wenn er mal nicht mehr ist. Per Online-Auktion sollen die Klone dann verschachert werden.Ganz nebenbei sei noch ein pikantes Detail erwähnt: BioArts-Chef Lou Hawthorne arbeitet mit dem südkoreanischen Wissenschaftler Hwang Woo Suk und dessen Team. Hwang Woo Suk war 2005 vor allem dadurch bekannt geworden, dass er eine komplett gefälschte Studie über Stammzellenforschung veröffentlichte, wie Focus hier berichtete. Offenbar nimmt es der ehrenwerte Forscher mit der Wahrheit wohl nicht so genau. Ach ja, dann ist da noch was, das mir seltsam vorkommt: Hwang hat bereits Hawthornes Hündin „Missy“ geklont, die 2002 verstorben war. (Huch? 2002 verstorben? Und da hat man schon das benötigte Genmaterial zurück gelegt? Obwohl es doch 2005 bei 'Snuppy' (den ja auch Hwang Woo Suk "geschaffen" hat) noch großartig beteuert wurde: "Nein, nein, wir wollen keine Haustiere klonen, das geschieht alles nur im Dienste der medizinischen Forschung???") Seltsam... Ach ja, Hawthorne lässt es sich natürlich auch nicht nehmen darüber zu berichten, wie sehr die geklonten Welpen seiner verstorbenen Hündin doch angeblich ähneln. Zitat aus dem Bericht des Focus:
"Die drei Welpen hätten ähnliche Charakterzüge und Vorlieben wie „Missy“, sagte Hawthorne. So fräßen sie beispielsweise gerne gedünsteten Broccoli."

Na, dann scheint sich der Aufwand & die Tierquälerei des "Verschnitts" ja richtig gelohnt zu haben, Herr Hawthorne! :o( Und jetzt verrate ich Ihnen mal was: Ich bin in einem Reitstall mit einem Schäferhund, einer Hovawart-Hündin, 2 Mischlingen und einer ganzen Horde Jack Russels groß geworden. Und stellen sie sich vor - wir haben alle sehr gerne Möhren gefressen. Dabei waren wir ganz bestimmt nicht geklont! Und gedünsteten Brokkoli mag ich als ungeklonter Hund übrigens auch. Wenn Sie das als 'Charakterzug' bezeichnen, dann müssen Sie mir als Hund die Fragen gestatten: Wissen Sie vielleicht nicht allzuviel über Charakter, Mr. Hawthorne? Kennen Sie sich vielleicht nicht damit aus, weil Sie vielleicht selbst nicht so viel davon haben? Man wird ja mal höflich fragen dürfen...

Die ersten geklonten Hunde sollen übrigens schon Nachkommen haben, wie hier zu lesen ist. Da immer wieder das angebliche Motiv der 'medizinischen Forschung' vorgeschoben wird, scheint der Wahnsinn wohl nicht mehr aufzuhalten zu sein. Was bei Dr. Frankenstein und Jurassic Park noch ganz amüsant schien, ist heute - da Realität - gruseliger denn je! Das Leben als "Nachfüllpack"? Der Klon aus dem Tiefkühlfach? Nein Danke! Es ist wohl ein weiterer Schritt in die Richtung, den Respekt vor der Einzigartigkeit des Lebewesens zu verlieren. Mein Frauchen weiß heute schon, dass sie nie wieder einen so tollen Hund wie mich haben wird. Ich bin eben einzigartig, und das kann man nicht kopieren. Es sind gemeinsame Erlebnisse, die kleinen Dinge des Alltags, die das Verhältnis in jeder Mensch / Hund Beziehung so einzigartig und besonders machen. Und das kann (zum Glück!) kein Labor der Welt herstellen. Unsterblich wird weder Mensch noch Hund oder Katz dadurch, dass man im Labor seine Gene klont - wirklich unsterblich wird man dadurch, dass man in den Herzen, die man im Laufe seines Lebens erobert hat, auf ewig weiter lebt.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann, der auch ohne die modernen Frankensteins unsterblich ist. ;o)

Montag, 26. Mai 2008

Aktuelle Einreisebestimmungen für Hunde & Katzen, Tipps zur Reiseplanung mit Hund - Ausführliche Info-Broschüre

Zum Thema Urlaub mit Hund hatten wir ja hier schon eine Liste mit hundefreundlichen Hotels, Pensionen etc. vorgestellt. Auf die besonderen Bestimmungen in Holland, Belgien & Frankreich hatten wir hier schon einmal hingewiesen. Jetzt haben wir noch einen praktischen Helfer zur Urlaubsplanung mit Hund endeckt: Die Firma Intervet hat eine Info-Broschüre zusammen gestellt, in der die aktuellen Einreisebestimmungen sämtlicher Länder beschrieben sind. (Stand Februar 2008) Neben den allgemeinen Einreisebestimmungen für Hunde und Katzen der EU Länder, sind dort auch die Einreisebestimmungen der EU Einzelländer aufgelistet, sowie einige andere Länder. (Schweiz, Norwegen, Liechtenstein, Monaco etc.)

Zusätzlich gibt es in dem Heftchen allgemeine Tipps und Infos zur Reiseplanung mit Hund und / oder Katze für Reisen mit dem Auto, Bahnreisen und Flugreisen. Die informative und hilfreiche Broschüre liegt kostenlos in Tierarztpraxen aus, (dort haben wir sie entdeckt, als ich beim Aquatraining war) oder kann die Info-Broschüre mit Einreisebestimmungen und Reisetipps als pdf-Datei hier aus dem Internet herunter geladen werden.

Einen schönen Urlaub wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Freitag, 23. Mai 2008

Bestie Mensch: 4 Hunde entführt und geköpft

Schon wieder wurde ein Hund auf bestialische Weise getötet, ja regelrecht hingerichtet. Wieder haben in Ebenhausen (Kreis München) unbekannte Hundehasser einen Hund entführt, geköpft und dann auf die Bahngleise geworfen. Die Familie, deren Hund „Baloo“ Ende April verschwunden war, kann nicht fassen, wie man ihren Hund auf so grausame Weise töten konnte. Schon das verschwinden des 13 Monate alten Hundes gab der Familie Rätsel auf. „Baloo“, der sonst bei Gefahr bellte hatte keinen Ton von sich gegeben als er verschwand. Da das Tor geschlossen und die Gartenhecke unversehrt war, befürchtete man sofort, dass der Hund betäubt und vom Grundstück getragen worden war. Die Hundebesitzer waren davon überzeugt, dass Balou das Grundstück nicht alleine verlassen haben konnte. Suchaktionen der Familie waren erfolglos - der Hund blieb verschwunden.

Tage später stand die Polizei mit einer schockierende Nachricht vor der Tür: Sie hatten „Baloo“ auf den Bahngleisen gefunden. Doch offensichtlich ist der Hund keinem Unfall zum Opfer gefallen - sein Kopf muss schon vorher abgetrennt worden sein, wie merkur-online hier berichtet. Und es ist leider nicht die erste Tat dieser Art: Bereits im Jahr 2003 hatte ein unbekannter Hundehasser an den Bahngleisen der S7 bei Hohenschäftlarn drei Hunde „entsorgt“, die er zuvor auf die gleiche bestialische Weise getötet hatte. Die Polizei hat die Ermittlungen in diesem Fall jetzt wieder aufgenommen.

Wir sind fassungslos und finden keine Worte, um dies noch zu kommentieren...

Mittwoch, 21. Mai 2008

Kranke Welt: Ex-Freund schnitt Hund die Kehle durch

Wie der Tagesspiegel heute berichtet, hat ein betrunkener Mann (24) gestern in Berlin Treptow den Hund seiner Ex-Freundin brutal getötet. Während die 21-Jährige mit ihrem neuen Lebensgefährten beim Einkaufen war, soll der Ex-Freund in die Wohnung eingedrungen sein, mehrfach auf den 4 Monate alten Schäferhundmischling eingestochen, und ihm dann die Kehle durchgeschnitten haben. Als die Hundebesitzerin vom Einkaufen zurückkam, soll das Tier in einer Plastiktüte vor ihrer Wohnung gelegen haben. Der alkoholisierte Täter, der offenbar noch vor Ort war, wurde festgenommen. Gegen ihn wird jetzt wegen Häuslicher Gewalt und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ermittelt, heißt es im Bericht des Tagesspiegel.

Dienstag, 20. Mai 2008

Schweiz: Wer einen Hund haben will, muss erst eine Ausbildung machen


Die Schweizer sind uns mal wieder um Einiges Voraus. Darüber, dass der Tierschutz dort einen wesentlich höheren Stellenwert hat als hier bei uns, hatte ich ja schon mehrmals berichtet. Nun zeigen uns die Schweizer einmal mehr, dass neue Gesetze durchaus sinnvoll sein können: Im September tritt das neue Schweizer Tierschutzgesetz in Kraft, mit dem sich die Vorschriften für Tierhalter noch einmal verschärfen. So müssen angehende Hundebesitzer künftig vor der Anschaffung eines Hundes eine theoretische Ausbildung absolvieren, damit sie über die Bedürfnisse eines Hundes informiert sind und die Sprache des Hundes verstehen. Nach dem Erwerb des Hundes ist dannsofort ein eintägiges praktisches Training für Hund & Hundebesitzer Vorschrift, in dem verschiedene Alltagssituationen geübt werden. Liebe Schweizer, ihr seid echt klasse! Dies ist so ziemlich das sinnvollste Gesetz, von dem ich je gehört habe. Die Sache mit der Steuerfreiheit für erzogene Hunde fand ich schon toll, ebenso wie die Vorreiterolle mit dem Anwalt der Tiere, der sich schon seit 1992 darum kümmert, dass die vorbildlichen Schweizer Tierschutzgesetze auch eingehalten werden. Schade, dass unseren Politikern nicht solche intelligenten Gesetze einfallen! (Die verschwenden ihre Energie ja lieber für das Ausbrüten völlig unsinniger Hundeverordungen, die niemandem helfen, sondern nur schaden - meine Meinung.)

Aber die Schweizer haben nicht nur an Hunde gedacht, die Vorschriften werden in fast allen Bereichen der Tierhaltung deutlich verschärft: Meerschweinchen, Wellensittich & Co. haben künftig von Gesetzets Wegen das Recht auf einen Partner. Einzelhaltung verboten, Basta!

Katzen müssen täglichen Umgang oder mindestens Sichtkontakt zu anderen Katzen haben. Auch ist eine Mindestgröße an Platz vorgeschrieben, sowie Ruheflächen, Beschäftigungs- und Rückzugsmöglichkeiten. Pferde, Schafe & Ziegen muss bald mindestens der Blickkontakt zu Artgenossen gewährt werden und sie dürfen nicht mehr angebunden gehalten werden. Für Fische ist die Wasserqualität vorgeschrieben, Kälber müssen in Gruppen gehalten werden usw. (Inforamtionsquelle: RTL Videotext)

Wir sagen: TOP, TOP, TOP, liebe Schweizer!
Auch wenn der Blickkontakt allein für Herdentiere wie Pferde sicher immer noch nicht das Optimum ist - immerhin macht ihr euch Gedanken und ganz große Schritte in die richtige Richtung! Noch schöner wäre es zwar, wenn man solche Gesetze gar nicht erst bräuchte, weil die Menschen vernünftig genug wären, sich freiwillig vor der Anschaffung eines Haustieres über dessen Bedürfnisse zu informieren und sie artgerecht zu halten. Die Realität zeigt uns ja aber leider immer wieder, dass dies Wunschdenken ist und solche Gesetze leider in jedem Land bitter nötig wären... Ich hätte da übrigens auch noch eine Idee für einen neuen Gesetzentwurf: Könnte man nicht vorschreiben, dass jeder, der hier Politiker werden will, erstmal bei euch Schweizern in die Lehre geht, damit er auch lernt, wie man sinnvolle Gesetze erlässt? Das wär doch mal was...

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Ähnlich strenge Vorschriften für die Tierhaltung gibt es übrigens auch in Schweden, wie wir ja hier schon einmal berichtet hatten.

Montag, 19. Mai 2008

Hund bei Sommerhitze im Auto gelassen: 300 Euro Strafe

Aufmerksame Passanten hatten den winselnden und nach Luft schnappenden Foxterrier in entdeckt und die Tür des Kleinwagens aufgehebelt um den Hund zu befreien. Während sie gemeinsam mit der Polizei auf einen Tierrettungswagen warteten, erschien die 27-Jährige Hundebesitzerin, die den Foxterrier bei hochsommerlichen Temperaturen 30 Minuten im Auto zurück gelassen hatte. Das Kölner Amtsgericht verurteilte die Frau jetzt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Gelbbuße von 300 Euro. (Quelle: koeln.de)

Wir sagen: Klasse, dass es noch aufmerksame Passanten gibt, die nicht wegschauen, sondern beherzt eingreifen. Das ist echt toll! Erfreulich ist auch, dass endlich mal ein Gericht den Tierschutz ernst nimmt! Auch wenn 30 Minuten vielleicht auf den ersten Blick nicht allzu lang erscheinen - im Auto entwickeln sich schnell enorme Temperaturen. Hinzu kommt der Stress für den Hund, der in dem überhitzten Auto eingesperrt ist und nicht wissen kann, wie lange er dort ausharren muss. Was sich für den Zweibeiner wie „mal eben kurz“ anfühlt, ist für den Hund unter diesen Umständen eine Ewigkeit, die immer wieder tödlich endet. Zwar wird in jedem Sommer immer wieder davor gewarnt, doch die tatsächliche Gefahr wird leider immer noch von vielen Hundehaltern unterschätzt.

> Tipps, wie man einen Hitzschlag vermeidet & Erste-Hilfe Maßnahmen bei Überhitzung und Hitzschlag


Samstag, 17. Mai 2008

Aus Trauer um sein verstorbenes Herrchen ist ein Hund fast verhungert

Murnau / Garmisch Partenkirchen - vor lauter Hunger hatte der siebenjährige Labradoodle (Mischung aus Labrador und Pudel) seinen eigenen Schwanz bis auf den Knochen angenagt. Als es den Tierschützern gemeinsam mit Rettungskräften der Feuerwehr und Bergwacht gelang den Hund in einer spektakulären Rettungsaktion einzufangen, hatte er bereits eine wochenlange Odyssee hinter sich. Der Hund war völlig verängstigt und ausgehungert. Angefangen hatte das Drama, als das Herrchen des Hundes am Ostermontag 2008 starb.

Eine Verwandte nahm sich des Hundes an und vermittelte ihn zu einer Pflegestelle, wo er es gut haben sollte. Doch der Hund konnte den Tod seines geliebten Herrchens nicht verwinden und riss aus. Es begann eine wochenlange Suche nach dem Labradoodle namens „Troll“. Erst am 04.Mai entdeckten Spaziergänger den Hund an einer steilen Felswand. Bergwacht und Feuerwehr rückten aus, doch der völlig verängstigte und verstörte Hund wollte sich nicht einfangen lassen. Erst am Pfingstmontag gelang es dann, den Hund einzufangen. Tierheim-Mitarbeiter päppeln
Den traumatisierten Hund jetzt wieder auf, müssen seinen Körper erst langsam mit kleinen Portionen Schonkost wieder an Nahrung gewöhnen. (Quelle: merkur-online)

Bleibt nur zu hoffen, dass der arme Kerl sich nach diesen traumatischen Erlebnissen noch mal erholen, und den Tod seines Herrchens doch noch verwinden kann. Wir wünschen dir alles Gute, armer „Troll“...

Traurige Grüße vom Alex (Alexander Bömbelmann)

Vorsicht: Falschmeldungen (Hoaxes) unterwegs - bitte nicht weiterleiten!

Achtung, liebe Hundefreunde, in letzter Zeit ist immer wieder eine Kettenmail im Umlauf, die um Unterschriften gegen das lebendige Häuten von Hunden bittet. In der Kettenmail wird auf das Video der Tierrechtsorganisation PETA verwiesen, welches die grausame Häutung von lebendigen Tieren in China dokumentiert. Das Video ist echt, doch die Kettenmailartige Unterschriftensammlung ist nicht von der Tierrechtsorganisation Peta initiert. Diese E-Mail ist eine Falschmeldung, ein so genannter "Hoax". (engl. hoax, altengl. hocus: Scherz, Falschmeldung.) Die eigentliche PETA-Kampagne als solche war/ist leider kein Hoax - die Zustände in China sind leider genau so grausam, wie in dem Video dokumentiert. Die kursierenden Kettenbriefe haben aber überhaupt nichts damit zu tun, wurden auch nicht von PETA gestartet. Darin gibt es meist keinerlei Hinweise, worum es eigentlich geht - nämlich um Pelztierfarmen in China. (PETA-Pelzinfos gibt es hier)

Wer die Initiatoren mit dieser Unterschriftensammlung per E-Mail sind und was sie damit bezwecken, ist nicht genau geklärt. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, sich an dieser Kettenmail-Aktion zu beteiligen, und die Kettenbriefartige E-Mail weiter zu leiten. Meines Wissens organisieren seriöse Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen überhaupt keine Unterschriftensammlungen in Form von Kettenmails. Wenn es Unterschriftensammlungen gibt, dann sind diese meist als Online-Petitionen auf einer Internetseite erreichbar. Gegen das Häuten von lebendigen Tieren in China gibt es seit längerer Zeit eine Online-Petition, die wir hier ja auch schon mehrfach verlinkt hatten. Eine von der PETA initierte Online-Petition gegen den Pelzhandel findet ihr hier. Wer also seine Stimme dagegen abgeben will, sollte dies in Online-Petitionen tun, und bitte nicht auf sinnlose Kettenbriefe hereinfallen.
Was auch immer diese Kettenmails bezwecken sollen - sie sind ein sehr schlechter Scherz, weil sie nicht den Tieren helfen, sondern Tierschützern & Tierfreunden Zeit rauben, die sie sinnvoller nutzen könnten. Bitte leitet diese Kettenmails also nicht weiter, sondern leitet nur Links zu den Online-Petitionen weiter! Auch die TU Berlin warnt hier ausdrücklich vor der Weiterleitung der Kettenbrief-Mail, die schon seit 2005 immer weider in Umlauf gebracht wird.

Bleibt wachsam, rät euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Donnerstag, 15. Mai 2008

Im Sommer ist viel los - Termine für Hundefreunde

In diesem Sommer wird Hundefreunden wieder einiges geboten. Eine Sache, die sich Hundefreunde schon mal vormerken sollten, ist das “Event for Happy Dogs”, das in diesem Sommer mit 3 großen Veranstaltungen auf Tour ist. Los geht’s am 28.06.2008 in Münster. Am 12.07.2008 kommt das Event4HappyDogs dann nach Baden-Baden / Iffezheim, und zu guter Letzt am 19.07.2008 nach Neuss. Geboten wird ein buntes Programm mit spannenden Hundesportturnieren, einem Fotowettbewerb und umfangreichen Mitmachangeboten zu jeder Sportart. Unter Anleitung von erfahrenen Hundesportlern kann auf den Events jeder Vierbeiner ausprobieren, ob in ihm ein Agility-Hund steckt, er lieber die fliegenden Plastikscheiben fängt oder das Lernen von Tricks und Kunststücken zu seinem neuen Hobby machen möchte. Und natürlich gibt es auch Verkaufsstände und viele weitere Attraktionen.

Die Ziele des Hunde-Events sind klar definiert:
  • Die Akzeptanz für Hunde und Hundesport in der Bevölkerung zu vertiefen
  • Hundefreunde zusammen zu bringen
  • Artgerechte Haltung, Forderung und Förderung von Hunden den Menschen näher zu bringen
  • Einen schönen Tag mit seinem Hund zu verbringen
Bei jedem Event for Happy Dogs finden gleich mehrere Funsport-Turniere für Hunde gleichzeitig statt: Trickdog-Event, Discdog-Turnier, Agility Fun-Turnier, Dog-Dancing, Jeder-Hund-Rennen usw.

Dogs for Kids - an den guten Zweck wurde auch gedacht

Mit dem Besuch von „Event4HappyDogs“ setzen sich die Hundehalter gleichzeitig zur Förderung sozialschwacher Kinder ein und unterstützen den Verein „Zirkus- und theaterpädagogische Werkstatt Dortmund – Lampenfieber e.V.“ 2 % der Eintrittsgelder sowie der gesamte Erlös des T-Shirt-Verkaufs dieser Event-Serie gehen an „Lampenfieber e.V.“, heißt es auf der Website der Veranstalter. Wir finden, das hört sich echt gut an und werden in Neuss sicherlich mal reinschnuppern! Mehr Infos zu den Veranstaltungen gibt es auf der Website: http://www.event4happydogs.de

Mitte August folgt dann der Dog Day in Düsseldorf, der sicher auch wieder ein voller Erfolg werden wird. Mehr dazu werde ich euch hier in Kürze erzählen.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Mittwoch, 14. Mai 2008

Projekt UnderDog läuft auf Hochtouren - Tierarztmobil bald im Einsatz

Über das Projekt “UnderDog” hatte ich hier ja schon einmal kurz berichtet. Das Projekt unterstützt Obdachlose und deren Hunde in Düsseldorf. Jetzt gibt es erfreuliche Neuigkeiten zu berichten: Das Tierarztmobil, mit dem die ehrenamtlich arbeitenden Tierärzte gemeinsam mit einer fiftyfifty-Streetworkerin auf Tour gehen, steht kurz vor der Fertigstellung und wird bald Einsatzbereit sein. So kann eine noch bessere tierärztliche Versorgung der Obdachlosenhunde gewährleistet werden.

Da das Projekt zu einem großen Teil von Spenden finanziert werden muss, hat sich fiftyfifty etwas einfallen lassen. Auf der Seite gibt es jetzt auch einen Shop, bei dem man Fanartikel mit dem UnderDog Logo oder dem witzigen Foto der beiden Hunde bestellen kann. Der Erlös kommt dann natrürlich wieder dem Projekt zugute. Vielleicht möchte ja der ein oder andere eine schicke Armbanduhr mit dem Foto der beiden coolen Kollegen oder ein schönes Regencape haben und gleichzeitig dieses tolle Projekt unterstützen. Neben Armbanduhren & Regencapes gibt es auch Postkarten und Poster. Und wer nichts kaufen möchte, der kann natürlich auch spenden ohne etwas zu kaufen. ;o)
Wir wünschen fiftyfifty mit diesem Projekt weiterhin viel Erfolg! Für uns glückliche Hunde, die mit ihren Zweibeinern gemeinsam ein schönes Zuahuse haben, ist es ja selbstverständlich, dass uns beim Tierarzt geholfen wird, wenn wir krank sind oder eine Wurmkur brauchen. Für die armen Hundekollegen aber, deren Herrchens & Frauchens am Rande der Gesellschaft leben und nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben, ist dieses Projekt schon ein riesiger Fortschritt und eine große Hilfe. Darum finden wir das Projekt klasse und werden hier wieder berichten, wenn es von dort etwas Neues zu berichten gibt.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Quelle Fotos: http://www.fiftyfifty-underdog.de

Dienstag, 13. Mai 2008

Tierisch verwechselt - Hund war ein Dachs

Es war gut gemeint, als ein tierfreundlicher Spaziergänger in Tuttlingen einen vermeintlich herrenlosen Hund einsammelte und ins Tierheim brachte. Allerdings dürfte er ziemlich überrascht gewesen sein, als die Mitarbeiter des Tierheims ihm erklärten, dass es sich bei seinem gefundener “Hund” um einen Dachs handelte. Die Tierschützer brachten den Jungen Dachs an den Fundort zurück und hoffen, dass die Dachsmutter das Tier wieder annimmt. (Quelle: SZON)

Auch wenn wir über die Verwechslung ein wenig schmunzeln müssen - der gute Wille war da. Das rechnen wir ihm hoch an. Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

(Foto: (c) ems74 / Pixelio.de . Symbolfoto, damit in Zukunft jeder weiß wie ein Dachs aussieht ;o)

Montag, 12. Mai 2008

Tag der offenen Tür bei Physiopet

Am Wochenende war ich mal als rasender Reporter unterwegs. Bei Physiopet war Tage der offenen Tür und ich hatte euch ja hier schon einmal erzählt, dass ich als "Vorturner" engagiert war. Soll heißen, damit Leute, die sich unter der Physiotherapie auf dem Wasserlaufband noch nicht so recht was vorstellen können, habe ich es vorgemacht. Meine Trainingseinheit vor Publikum zu absolvieren bin ich ja schon gewöhnt, denn kürzlich war ein ganzer Kindergarten zum zusehen da. Das war übrigens toll! Erst haben mich ganz viele Kinderhände gestreichelt, dann haben sie mich alle auf dem Wasserlaufband bewundert, und schließlich kam unsere nette Physiotherapeutin auch noch auf die Idee, die Kinder sollten doch alle mal üben, wie man einem Hund ein Leckerli gibt. Wow, das war die beste Idee, die sie haben konnte! Die Kids - immerhin fast 20 an der Zahl - standen Schlange, und es gab ein Leckerli nach dem anderen! Und was den großen Zweibeinern gar nicht aufgefallen ist: Einige der Kids hatten so viel Spaß dabei, dass sie sich immer wieder hinten angestellt haben. ;o)

Leider hatte mein Frauchen an dem Tag als der Kindergarten da war mal wieder den Fotoapparat vergessen. Typisch! Na ja, immerhin, am Samstag hat sie ausnahmsweise mal an den Fotoapparat gedacht. Am Samstag war nämlich "Tag der offenen Tür" bei Physiopet. Verstehen können sowas wohl nur Zweibeiner, denn ich verstehe es nicht so ganz - schließlich wird uns immer die Tür geöffnet, wenn wir zum Aquatraining gehen!? Anders war an diesem Samstag aber, dass dieses mal noch viel mehr Hunde dort waren als sonst und mehr Leute herumliefen.
Für alle zweibeinigen Besucher gab es Kaffee, Kuchen usw. und für uns Hunde viele, viele Leckerlis. Für die Kinder gab es sogar eine Hüpfburg, aber ich durfte leider nicht drauf. Schade, ich wäre ja gerne mal mit gehüpft. ;o) Aber was soll's, dafür habe ich viele, viele neue Hundedamen & Hundekumpels getroffen, die alle Hundekumpels sehr nett waren. Und obwohl soooo viele hübsche Rüden dort waren, hatte meine heiß geliebte Emmy nur Augen für mich! Sie wollte mich mal wieder dauernd küssen. Aber so vor allen Leuten? Und vor allen Hundedamen? Nee, da hab ich mich doch etwas geschämt. ;o)

Außerdem ist es ja irgendwie gemein. Seht doch nur wie neidisch und sehnsüchtig der nette Kollege hier rechts im Bild schon schaut. Das kann man doch nicht machen, er war echt ein ganz netter Kerl!
So hatte ich also einen sehr spannenden Samstag beim "Tag der offenen Tür". Ich hoffe, ihr hattet auch so ein tolles Wochenende und genau so superschönes Wetter wie wir?

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Freitag, 9. Mai 2008

Endlich wieder richtig tolles Badewetter für Hunde!

Liebe Hundekollegen, liebe Hundefreunde, heute melde ich mich nur ganz kurz zu Wort. Bei dem herrlichen Wetter hat Frauchen nun endlich wieder die Outdoor-Badesaison für mich eröffnet und ich darf endlich wieder in den See!


Ich weiß, eigentlich geht man ja besser ohne Halsband & Halstuch baden, aber ich hatte leider keine Zeit zu warten, bis Frauchen mich entkleidet hatte. Nachdem ich gehört hatte: "Du darfst gleich ins Wasser" gab es für mich kein halten mehr! ;o)

Gleich rein ins kühle Nass, ein bisschen Wassetreten am Ufer...

Und dann mal schön weit rausschwimmen.


Ich liebe es! Warum kann eigentlich nicht immer Sommer sein? Ich hoffe nur es wird nicht zu heiß, denn sonst müssen wird ja wieder vorsichtig sein, wegen diesen fiesen, gefährlichen Blaualgen. Aber noch wollen wir daran gar nicht denken, jetzt genießen wir erstmal! Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Donnerstag, 8. Mai 2008

Tier-Taxi jetzt auch in Düsseldorf

Das Service-Unternehmen Tier-Taxi Schumacher bietet seit 2004 Dienstleistungen für Tierhalter an. Seit den 01.April 2008 hat das Unternehmen auch eine Filiale für Düsseldorf und Umgebung. Neben Tiertransporten in speziell ausgerüsteten und vom Veterinäramt abgenommen Fahrzeugen bietet Tier-Tier-Taxi Schumacher auch einen Tiersitter- und Gassi-Service, sowie Urlaubbetreuung für Tiere und einen Anhängerverleih für Hunde- und Pferdeanhänger an. Wer den Anhänger nicht selbst fahren will, der lässt sich und sein Tier eben fahren. Der Einstieg der Fahrzeuge ist extra niedrig gehalten, sodass Hunde auch bequem einsteigen können. Für einen sicheren Transport sorgen stabile Aluminiumboxen und rutschfeste Bodenbeläge in den Transportfahrzeugen. Klasse Service, finden wir! Mehr Infos unter: http://tier-taxi-schumacher.de

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Dienstag, 6. Mai 2008

Billige Hundewelpen: Mopswelpe Pino - ein trauriges Schicksal als typisches Beispiel


In der Vergangenheit haben wir hier bereits mehrfach vor dem Kauf von billigen Hundewelpen gewarnt. Am 28.02.08 berichteten wir hier über die Aufdeckung eines illegalen Welpenhandels nahe Euskirchen. „Ein Glück, diesem Händler wurde das Handwerk gelegt“, könnte man denken. Doch die Realität sieht leider anders aus. Wir möchten euch heute einen konkreten Fall vorstellen. Die traurige Geschichte von Pino, einem Mopswelpen.

Nur 6 Tage, nachdem die 26 Welpen aus dem illegalen Hundehandel beschlagnahmt worden waren, soll der illegale Hundehandel schon wieder floriert haben. Wie auf der Website truefelloesnart berichtet wird, wurden der hübsche Mopswelpe Pino und sein Bruder zum Kauf angeboten. Die Käufer hatten bis dahin noch nichts von dem illegalen Hundehandel gehört und schöpften keinerlei Verdacht, denn die Hundehändler sind vorsichtiger geworden - sie präsentierten sogar eine Hündin, die sie als „Muttertier“ ausgaben, um auf die Käufer seriös zu wirken. Die niedlichen Mopswelpen wirkten auf den ersten Blick gesund und munter (siehe Foto links), so zögerten die Käufer auch nicht lange, und nahmen den Mopswelpen Pino mit.

Die Freude über den neu erstandenen Mopswelpen wich jedoch schnell der Sorge: Zunächst zeigten sich nur ein paar kleine rote Poeckchen an den Vorderbeinen, ähnlich einer allergischen Reaktion. Obwohl der Hund sofort zum Tierarzt gebracht wurde, breiteten sich die Pöckchen jedoch immer weiter aus, bis schließlich der ganze Körper des jungen Hundes mit eitrigen und juckenden Pusteln bedeckt war. Verschiedene Tierärzte wurden konsultiert - erfolglos. Homöopathen wurden hinzugezogen, doch alle Versuche der Mediziner und Homöopathen blieben erfolglos - der Mopswelpe wurde immer kranker und kranker. Am 27. April 2008 versagten schließlich auch noch seine Nieren. Pino musste eingeschläfert werden, um ihn von seinem Leiden zu erlösen. Das Foto entstand 2 Tage vor seinem Tod. (Zum Vergrößern Foto anklicken). Der Anblick zerreißt einem das Herz - zu deutlich sieht man dem armen kleinen Kerl an, dass er den Kampf gegen seine Krankheit aufgegeben hat. Er wurde nur 20 Wochen alt ...

Es ist fast schon unwürdig ein solches Foto zu veröffentlichen. Aber wir möchten mit diesem traurigen Beispiel noch einmal ganz ausdrücklich davor warnen Welpen zu Schnäppchenpreisen zu kaufen! Der Fall macht deutlich, dass sich die Hundemafia nicht von Strafen abschrecken lässt. Der einzige Weg ihnen das schmutzige Handwerk zu legen ist es immer und immer wieder davor zu warnen, damit niemand mehr Hunde von solchen dubiosen „Massenvermehrern“ kauft. Ich möchte noch mal alle Hundefreunde bitten, diese Informationen immer und immer wieder zu verbreiten, damit nicht noch mehr ahnungslose Leute darauf hereinfallen. Denn für jeden Hund, den die Hundemafia verkauft, werden wieder neue „nachproduziert“.

Quelle Fotos & Infos: http://truefellowsnart.tr.funpic.de/ Einen ganz lieben Dank an Vera, die uns die freundliche Genehmigung erteilt hat, die Fotos und Infos hier veröffentlichen zu dürfen.

Siehe auch: > Vorsicht beim Welpenkauf, > Handel mit "Billigwelpen" boomt, > Illegaler Welpenhandel in Euskirchen aufgedeckt

Bitte liebe Hundefreunde - widersteht der Versuchung einen Welpen aus solchen unseriösen Quellen zu kaufen! Auch wenn es schwer fällt - mit jedem Kauf unterstützt ihr dieses Elend und Tierleid! Erspart meinen armen Hundekollegen dieses Leid.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)


Schreckliche Familientragödie - 2 Hunde suchen dringend ein Zuhause

Nachtrag: Die beiden Hübschen haben ein schönes Zuhause gefunden! :o) Ganz lieben Dank an alle, die den Link weiter gegeben und so bei der Vermittlung geholfen haben!!!

Eine Mail, die uns heute morgen von einer langjährigen Freundin (dem Frauchen von Jack und Bruno) erreichte, hat uns sehr erschüttert und tief betroffen gemacht. In ihrem Bekanntenkreis wurde eine schreckliche Familientragödie bekannt. Ich möchte hier gar nicht näher darauf eingehen, ihr findet mehr Infos dazu auf Sabines Website. Für die beiden Hunde Doby & Bendo - beide 4 Jahre jung - wird jetzt dringend ein neues Zuhause gesucht.


Bendo ist ein reinrassiger Bernersennenhund, Doby ein Bernersennen-Appenzeller Mischling. Beide Hunde sind kastriert und vertragen sich gut mit Katzen. Wie eigentlich immer be Hunden dieser Größe, sollte Hundeerfahrung vorhanden sein - zumal Doby ein wenig scheu ist und anfangs etwas Zeit braucht, um sich an ein neues Herrchen zu gewöhnen. Mehr Infos zu den beiden Hunden findet ihr hier.

Erschütterte Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Montag, 5. Mai 2008

Superhund 2008 - mein Favorit heißt Shacky

Liebe Hundekollegen und Hundefreunde, dass DogSpot den Superhund 2008 sucht, hatte ich euch ja hier schon erzählt. Eigentlich wollte ich ja auch mitmachen, aber Frauchen hat mir einen Vogel gezeigt. "Mein lieber Alex!", hat sie gesagt, "du bist jetzt 12 Jahre alt - und jetzt soll ich alles aufschreiben, was dich in diesen 12 Jahren für mich zum absoluten, ultimativen Superhund gemacht hat? All deine großen und kleinen Heldentaten aus 12 Jahren? Da wäre ich ja Wochen beschäftigt und hätte Blasen an den Fingern!" Hm... ich fürchte... das klang in meinen Hundeohren ziemlich eindeutig nach einem "Nein". Na ja, was soll's. Ich muss ja zugeben, dass ich mein Frauchen auch in ihrer Funktion als meine Blogsekretärin schon ganz schön einspanne. Und - man kennt sie ja inzwischen - sie kann sich ja nie kurz fassen. ;o) Und 'ganz nebenbei' muss sie auch auch noch das Hundefutter verdienen. Okay, okay...

Wenn ich schon nicht dabei bin, möchte ich aber heute an dieser Stelle für meinen Blogkumpel Shacky die Werbetrommel rühren, der tritt nämlich zur Wahl des Superhundes 2008 an. Ihr erinnert euch doch noch an Shacky? Ich hatte euch hier schon einmal über Shacky und seinen Job als Assistenzhund berichtet. Der coole Kollege ist Deutschlands einziger Assistenzhund für einen Menschen ohne Arme und unterstützt sein Frauchen tatkräftig im Alltag. Er kann sogar mit der Waschmaschine umgehen - was mich sehr beeindruckt, denn was die Hausarbeit betrifft, bin ich eher der Typ, der im Körbchen die Füße hochlegt und aufpasst, dass Frauchen auch alles richtig macht. Wie ich euch schon berichtet hatte, ist Shacky eben ein wirklich toller Hund, der einen super Job macht und es auf jeden Fall verdient hätte Superhund 2008 zu werden. Darum möchte ich alle Hundekumpels, die bei Dogspot angemeldet sind bitten für Shacky zu voten. Hier der Direktlink zum Voten für Shacky. Von mir hat er natürlich schon alle Pfoten bekommen - Ehrensache!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Samstag, 3. Mai 2008

Giftpfanzen: Umfangreiche Datenbank der für Hunde & andere Tiere giftigen Pflanzen



Sowohl unter den Zimmerpflanzen, als auch unter den Pflanzen, die in der Natur wachsen, gibt es ja eine ganze Menge Pflanzen, die für uns Hunde giftig sind. Eine sehr informative und umfangreiche Datenbank dazu hat botanikus.de ins Netz gestellt. Giftpflanzen in Feld, Wald und Wiese sind dort ebenso aufgelistet, wie die giftigen Zimmerpflanzen, giftige Beeren und Früchte. Mit einem Klick auf das jeweilige Tierfoto kann man sich ansehen, welche Pflanzen für die jeweiligen Tiere wie Hunde, Pferde, Katzen, Schafe, Ziegen, Meerschweinchen, Kaninchen, Vögel, Schildkröten oder Kühe und Schweine jeweils giftig sind. Klickt man dann noch in der Liste die einzelnen Pflanzennamen an, so erhält man detaillierte Informationen und Fotos zu den einzelnen Giftpflanzen. Es wird beschrieben wo die Giftpflanzen wachsen, welche Vergiftungssymptome sich zeigen, wenn sie aufgenommen werden, usw.

Hinzu kommen noch viele Informationen über Kräuter- und Heilpflanzen. Eine so informative & umfangreiche Datenbank, die man kostenlos und ohne Anmeldung einsehen kann finden wir absolut TOP! Sicher kann man sich nicht alle Informationen auf einmal merken, aber wenn man zum Beispiel einmal im Garten oder auf der Weide Pflanzen entdeckt, die man nicht zuordnen kann, ist botanikus.de ein tolles Nachschlagewerk. Oder aber auch, wenn man den Welpen, die Katze oder das Kaninchen dabei erwischt, wie es an einer Zimmerpflanze knabbert. Dann kann man auf Botanikus schnell nachsehen, ob man lieber Schnurstracks zum Tierarzt fährt, oder es ausreicht, die Pflanze einfach wegzustellen, damit sie nicht nochmal angeknabbert wird. Den Link sollte sich jeder Tierbesitzer vorsorglich mal speichern. Das Ganze gibt es auch als CD mit über 3500 Farbfotos der einzelnen Giftpflanzen auf der Website zu kaufen. Tolle Sache, empfehlen wir hier gerne weiter.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Freitag, 2. Mai 2008

80-Jähriger schoss auf einen Hund und bedrohte Kind mit Springmesser


In Gusental (Österreich) stand jetzt ein 80-Jähriger Rentner wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und gefährlicher Drohung vor Gericht. Im Februar war er ausgerastet, weil seine Nachbarin Besuch von ihrem Enkel und dessen Hund bekam. Das Kind hat mit dem Hund im Garten herum getollt, wobei der Hund offenbar auch einige Male freudig bellte. Der 80-Jährige fackelte nicht lange und zielte mit einem Luftdruckgewehr auf den Hund im Nachbargarten. Dann drohte er mit einem langen Springmesser bewaffnet das Kind abzustechen, und schließlich noch eine Pistole zu holen, um damit den Hundebesitzer zu erschießen. So sagten es die Zeugen einstimmig aus.

Der ausgerastete Rentner wollte sich vor Gericht daran nicht mehr erinnern können. Er habe lediglich in die Luft geschossen, behauptete er. Zwar bekannte er sich vor Gericht als Waffennarr, aber angeblich nur, „weil ihn die Technik interessiere“. So trauerte er dann seinen zahlreichen beschlagnahmten Waffen auch sehr nach. Immerhin umfasste sein Waffenarsenal einige Pistolen, Revolver, Gewehre und sogar ein Maschinengewehr. Für viele dieser Waffen hatte er keine Genehmigung. Da wundert einen als das rechtskräftige Urteil, das der Richter fällte: 3 Monate bedingte Haft. (Quelle: Rundschau.co.at)

Da bleibt wohl nur noch zu hoffen, dass er dann in 4 Monaten nicht mit dem Maschinengewehr Amok läuft. Aber vielleicht wird er ja dann mal ein paar Tage länger weg gesperrt, wenn er erstmal ein paar Kinder niedergemetzelt hat...

Fassungslose & kopfschüttelnde Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Studie beweist: Hunde senken das Allergierisiko

Ein internationales Forscherteam hat jetzt die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt hat. Daten von 9000 Kindern wurden ausgewertet und das Ergebnis eindeutig . Kinder, die mit einem Hund aufwachsen, neigen deutlich seltener dazu Allergien zu entwickeln, als Kinder in hundelosen Familien. Warum das so ist, konnte noch nicht genau geklärt werden. Die Forscher spekulieren, dass mehrere Faktoren für den Allergieschutz verantwortlich sein könnten, doch eine abschließende Erklärung, warum die Hundehaltung das kindliche Immunsystem spezifisch gegen Allergien trainiert, gibt es derzeit noch nicht. Im nächsten Schritt wollen die Forscher dann gezielt nach dem Schutzmechanismus suchen. Focus Online spekuliert sogar schon auf „Prävention per Tierpille“ oder „eine Pille aus Hundeextrakt“, gab aber auch an, dass wir davon noch weit entfernt sind.

Zum Glück raten die Forscher aber dringend davon ab, sich einen Hund nur als Allergieschutz anzuschaffen. Dies würde weder den Hunden, noch den Haltern gut bekommen, geben sie zu bedenken. Da können wir den Forschern nur zustimmen und hoffen, dass dieser Rat auch befolgt wird!

Um aber noch einmal auf "Tierpille" oder die "Pille aus Hundeextrakt" zurück zu kommen: Wir pesönlich sind - ganz unwissenschaftlich - davon überzeugt, dass die vorbeugende Wirkung gegen Allergien nicht unbedingt auf irgendwelche Stoffe zurückzuführen sein müssen, die sich in eine "Pille" packen oder zu einem "Hundeextrakt" verarbeiten ließen. Vielleicht sind Kinder, die mit einem Hund aufwachsen einfach glücklicher & ausgeglichener und mit ihrem vierbeinigen Kumpel mehr an der frischen Luft. Wie denkt ihr darüber?

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Und warum gibt es eigentlich von den Krankenkassen keinen Zuschuss für's Hundefutter, wenn doch beweisen ist, dass wir Hunde sozusagen Gesundheitsvorsorge leisten? ;o)

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