Donnerstag, 6. März 2008

Hund erschossen - Zeugen gesucht!

Der Schäferhund, der in Wallgau mitten im Ortsgebiet angeschossen wurde, und schließlich seinen schweren Verletzungen erlag, war im ganzen Ort für seine Kinderfreundlichkeit bekannt, berichtet merkur-online.de gestern Abend. Die Familie trauert nun um den achtjährigen Schäferhund. Der neunjährige Sohn der Familie wird nachts wach und weint um seinen vierbeinigen Freund, der ihn sogar auf dem Weg zur Schule stets begleitet hatte. Am Morgen des 21. Februar hatte sich der Familienhund namens ‚Tiger‘ mit einer Wunde an der linken Hüfte nach Hause geschleppt. Wie der Tierarzt feststellte, sei von einer Schussverletzung auszugehen, heißt es. Am Abend erlag der Hund seiner schweren Verletzung. Der Tierschutzverein Garmisch-Partenkirchen, der nun erwägt Anzeige zu erstatten, recherchierte: Die Blutspur führte laut Recherchen des Tierschutzvereins in die Nähe der Risserstrasse, Richtung Golfplatz.

Der Tierschutzverein Garmisch-Partenkirchen sucht nun Zeugen, die sachdienliche Beobachtungen gemacht oder zur fraglichen Zeit (21. Februar) einen Schuss gehört haben, und verspricht Hinweise auf Wunsch auch vertraulich zu behandeln. Nach der Sachlage könne man davon ausgehen, dass der Hund widerrechtlich angeschossen wurde, heißt es. „Zum einen darf im Rahmen des Jagdschutzes nur dann ein Hund geschossen werden, wenn er wildert, also erkennbar einem Wild nachstellt und dieses gefährdet. Zum anderen ruht in diesem Teil von Wallgau die Jagd, da sich dort Wohngebäude befinden.", ist dem Bericht von merkur-online zu entnehmen.

Ich werde nie verstehen, wie jemand so etwas tun kann. Und ich verstehe auch nicht, warum die Medien sich in solchen Dingen immer so 'vornehm' zurückhalten? Warum werden solche Dinge immer so unter den Teppich gekehrt? Warum interessiert es scheinbar kaum, wenn jemand in- oder Nahe einem Wohngebiet nach Herzenslust rumballert? Traurige Grüße, euer Alex!

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