Montag, 31. März 2008

Gute Idee: Hunde-AG in der Schule


So macht Unterricht Spaß! Eine Hunde-AG in der Schule, mit deren Hilfe Schüler etwas über die Verhaltensweisen von Hunden lernen sollen. Der Sinn der Sache: Im Umgang mit Hunden kann es bekanntlich zu Missverständnissen kommen, die meist aufgrund mangelnder Kenntnis der tierischen Verhaltensweisen entstehen. In der Gesamtschule in Mönchengladbach Hardt wird darum jetzt ein Hunde-AG angeboten. Durch eine Kombination aus zwei- und vierbeinigen 'Lehrern' wird den Kindern das Verhalten der Tiere erklärt und näher gebracht. Sie lernen dadurch das Verhalten der Hunde besser zu verstehen und sie besser einzuschätzen. So lernen die Kids Hunden angstfrei zu begegnen, aber auch die Tiere zu respektieren. Viele Missverständnisse werden aufgeklärt und viele (leider) immer noch grassierende Märchen rund ums Thema Hunde werden aufgedeckt. Denn viele Aussagen, die schlichtweg falsch sind, werden immer wieder weiter gegeben und sorgen für Missverständnisse zwischen Mensch & Tier.

Dass die Hunde-AG bei den Schülern sehr beliebt und immer schnell ausgebucht ist, werden viele von euch wohl schon ahnen. Aber auch Eltern sind begeistert von dem Projekt, das an der Gesmatschule in Mönchengladbach Hardt schon seit einigen Jahren erfolgreich läuft. "Tier sucht Mensch" war mit der Kamera in einer Unterrichtsstunde dabei und hat freundlicherweise dieses Video dazu ins Netz gestellt:


Link: sevenload.com


Wir finden: Klasse Idee, dieses Beispiel sollte Schule machen! Frauchen beschwert sich zwar gerade, dass es sowas zu ihrer Schulzeit noch nicht gab, aber wir hoffen trotzdem, dass diese tolle Idee nach und nach alle Schulen erobert und für ein besseres Verständnis und Miteinander sorgt.

Eine schöne Woche wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Kommentare:

  1. Au ja, das ist eine gute Idee. Ich hatte auch mal ein blödes Erlebnis mit einem kleinen Mädchen, mit dem ich eigentlich nur spielen wollte. Da sagte die Mama zu dem doch tatsächlich "Lauf weg!"
    Ich glaube, die Mama musste über Hunde wie mich auch noch ganz viel lernen ... *grummel*, aber es wäre gut, wenn das kleine Mädchen im Kindergarten oder in der Schule schon etwas über uns Hunde gelernt hätte, dann könnte es auch der Mama etwas beibringen, damit die nicht solche Angst vor uns hätte und falsche Tipps gibt ...
    Wuff - Emma

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  2. Ja Emma, da hast du vollkommen Recht. Leider vermitteln Eltern, die sich nicht mit Hunden auskennen eben oft genau die falschen Dinge und fördern somit Missverständnisse und Fehlverhalten. Ich habe auch schon solche Beispiel erlebt.

    Aber ich habe auch schon positive Beispiele erlebt. Erst kürzlich noch: Da kam eine sehr nette junge Familie auf uns zu. Die Eltern erklärten dem noch sehr kleinen Kind, dass es mein Frauchen erst fragen müsse, ob es zu mir kommen und mich anfassen darf. Frauchen hat das natürlich erlaubt, weil sie weiß, dass ich Kinder liebe und im Umgang mit ihnen mega-sanft und vorstichtig bin.

    Obwohl das Kind wirklich noch sehr klein war, kam es absolut vorbildich langsam und leicht von der Seite auf mich zu. Frauchen hat den zweibeinigen Zwerg sehr dafür gelobt und nochmal erklärt, dass es ganu so richtig war. Ich habe mich brav hingesetzt und meinen weichen Pelz kraulen lassen.

    Als das Kind dann sah, dass Frauchen mir ein Leckerli gab, wollte es mich natürlich auch füttern. Frauchen hat dem süßen Zwerg dann gezeigt, wie man das richtig macht und ich habe noch ein Leckerli bekommen. Toll! Das Kind war mächtig stolz, mir hat es geschmeckt und alle waren happy.

    Solche Eltern, die schon von klein auf ihren Kindern den richtigen Umgang mit Tieren vermitteln und sich die Zeit nehmen ihren Kindern die Umwelt zu erklären sind einfach nur TOP! Schade, dass nicht alle so sind...

    LG vom Alex

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  3. Hört sich echt gut an... auch wenn das Video grad nicht spielt, weil bei Sevenload Wartungsarbeiten im Gang sind ;-) Werd ich mir aber auf jeden Fall noch ansehen!

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  4. Hello Alex

    We have been reading this article with interest.

    Is this a school that has been set up for dogs and humans to learn, or is it dogs actually going to schools to teach children and parents about the ways/habits of dogs?

    We became a little confused with the translation.

    Hope you had a good weekend

    Molly and Taffy

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  5. Hi Molly an Taffy,

    yes, that's what they do. Dogs and Dogtrainers go to school, to teach kids how to understand and handle dogs. This is supposed to avoid misunderstandings between dogs and humans, because misunderstandings often make trouble. Because of missunderstandings some people are scared of dogs and behave exactly the wrong way when they meet a dog.

    This school-project helps kids to a better understanding for dogs. They learn to respect dogs, and behave right in converse with them. The Kids love it, and even their parents like it.

    To bad it's only one school so far. We hope many school will follow this great idea.

    Woofies, Alex

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  6. It is a marvellous idea Alex. We often go for walks and have adults grab their children away from us even though we are very well behaved and on leads. By doing this action the adults are teaching the children to be fearful, such a shame.

    On the other hand we have children come up to us and want to stroke us but our human will not allow them to unless they have asked their parents permission first.

    We hope the project of educating adults and children thrives in your country.

    Molly and Taffy

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