Dienstag, 26. Februar 2008

Verrückte Geschichte - unglaublich, aber wahr!

Wilde Kutschfahrt - Pferd & Hund allein unterwegs! Laut Polizeibericht stehen ein Hund und ein Pferd im Verdacht der Unfallflucht. Haflinger 'Max' und Hütehund 'Ben' wurden bei einer Kutschfahrt im wilden Gallop durch die Ortschaft Polheim-Garbenteich / Gießen beobachtet. Wie Augenzeugen der Polizeistation Gießen Süd am Montag, den 25.02.08 berichteten, saß nur Hütehund 'Ben' auf dem Kutschbock, als bei der wilden Fahrt ein Gartenzaun beschädigt wurde. Angefangen hatte alles damit, dass der 50-jährige Besitzer des Haflingerpferdes 'Max' am Sonntag zusammen mit seinem Sohn zu einer Kutschfahrt aufbrach. An einer Koppel im Feld hielt er an an und band das Pferd fest. Aus unerklärlichen Gründen muss das Pferd, das sonst als außerordentlich ruhig gilt, und riss sich los. Der 11-jährige Sohn des Pferdehalters sprang noch von der Kutsche ab. Hütehund 'Ben' blieb seelenruhig sitzen und sauste mit dem durchgehenden Haflinger Richtung Heimat davon.

Kleine Anmerkung: Frauchen hat damals beim (Kutschen-) Fahrabzeichen schon gelernt, dass man ein angespanntes Pferd nicht anbinden, und schon gar nicht unbeaufsichtigt angebunden lassen sollte. Ferner, dass der Kutscher in einer Notsituation niemals den Kutschbock verlassen darf. Insofern war das Verhalten des Hundes - im Gegensatz zu dem seiner Zweibeiner und mal abgesehen von der Unfallflucht - also absolut vorbildlich. ;o) Ein Glück, dass nicht mehr passiert ist.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen, Digitale Pressemappe

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