Dienstag, 12. Februar 2008

Lebensretter auf vier Pfoten

In Klagenfurt rettete am Montag Abend mal wieder ein Hund seine Besitzerin. Die 33-jährige Kärntnerin erlitt während eines Spazierganges in der Nähe des so genannten „Teufelsgrabens“ einen epileptischen Anfall. Sie schaffte es gerade noch mit ihrem Mobiltelefon die Feuerwehr zu verständigen. Doch ehe sie ihren Standort angeben konnte, brach die Verbindung ab. Per Funkpeilung konnten die Rettungskräfte einen ungefähren Standort ermitteln, doch der Radius betrug immerhin ca. 1,5 km. Der Hund der verunglückten Frau - ein Schäferhund namens Nabucco - war es dann, der den genauen Standort angab. Durch lautes Bellen führte er die Rettungskräfte auf die richtige Spur zu seiner hilflosen Besitzerin. Dadurch konnte die Frau, die schon stark unterkühlt und nicht mehr ansprechbar war, schließlich noch rechtzeitig gerettet werden. (Quelle: oe24.at)

Was sagen wir dazu? Hundefreunde leben länger, weil sie immer einen treuen Freund an ihrer Seite haben! Und mal ehrlich Kumpels - in jedem von uns steckt doch ein potentieller Retter auf 4 Pfoten, oder? Und es muss noch nicht einmal der eigene Hund sein - in Rheine verbellte ein Hund einen Unbekannten, der ein 15 -Jähriges Mädchen angriff. Pressebericht der Polizei. In Deutschland gibt es doch für alles und jeden Unsinn Statistiken - wäre es nicht mal interessant eine Statistik zu erstellen, wie viele Tote es im Jahr mehr gäbe, wenn es keine Hund gäbe? Schließlich schafft es ja nur ein sehr geringer Bruchteil der Rettungen auch in die Medien. Und wenn überhaupt, dann nur als kleine Randnotiz.

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann, wie einige von euch schon wissen, ebenfalls ein Lebensretter ;o)
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Kommentare:

  1. Da hast du Recht, DAS wäre wirklich mal eine interessante Statistik! Sollte man mal irgendwo anregen.

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  2. Hi Alex

    Bin kein Lebensretter, aber mit 11 Monaten habe ich mutig Einbrecher verjagt. Dafür durfte ich eine Woche Gratisferien geniessen.

    Was Hunde tagtäglich leisten, das wird von den Medien nicht honoriert. Darum schreiben wir Artikel über uns und können somit einiges gerade rücken nach dem Motto: steter Tropfen höhlt den Stein. Ich wünsche uns allen einen langen Atem...

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  3. Volle Zustimmung Dajosch! Und den langen Atem haben wir doch wohl, oder? ;o)

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  4. Ja. Da kann ich auch nur zustimmen. Auch wenn es schwer ist, weil solche Medien wie Bild usw. natürlich eine gigantische Reichweite haben und damit alles immer wieder kaputt machen. Aber Dajosch hat Recht. Steter Tropfen höhlt auch den Stein. Nicht aufgeben!

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