Dienstag, 19. Februar 2008

Andere Länder, andere Sitten ?

Gleich zwei äußerst kuriose Nachrichten zum Thema Hunde findet man heute. Wir fassen hier beide Nachrichten mal mit einem fassungslosen Kopfschütteln in einem Artikel zusammen:

Südkorea - Mann brät den Hund seiner Vermieterin

In Südkorea soll ein arbeitsloser Mann den Hund seiner Vermietern (einen Chihuahua) gestohlen haben, als diese im Badezimmer war. Dann habe er den Hund getötet und gebraten, berichtet Tagesspiegel.de. Erwischt wurde er beim Braten des Hundes von der Feuerwehr - denn der betrunkene Mann hatte dabei versehentlich seine Kleidung entzündet und Nachbarn alarmierten sofort die Feuerwehr, als sie den Rauch aufsteigen sahen. Im Polizeiverhör soll er angegeben haben, er habe aus “Hunger” gehandelt. Komisch finden wir nur: Wenn das Geld für so viel Alkohol gereicht hat, dass man sich derart betrinken kann, dann hätte man doch statt dessen mit Sicherheit auch etwas zu essen kaufen können, oder?

Indien - Mädchen ‘heiratet’ Hund

Die zweite kuriose Nachricht kommt aus Indien. Dort heiratete ein siebenjähriges Mädchen auf Empfehlung des Stammes-Ältesten einen Hund, wie die Netzzeitung heute berichtet. Das indische Mädchen hat einen verwachsenen Zahn, was die Stammesoberhäupter des ostindischen Dorfes als böses Vorzeichen für die Familie werten. Um Unheil abzuwenden und das Schicksal gnädig zu stimmen, sollen sie daher zur Hochzeit mit einem Hund geraten haben. Als “Ehepartner” wurde dem siebenjährigen Mädchen ein herrenloser Streuner zugeteilt, der Feier sollen über 100 Gäste beigewohnt haben. Einer späteren Hochzeit mit einem Mann steht diese Ehe laut indischem Brauch und Gesetz nicht im Wege - eine ‘Scheidung’ von dem Hund ist dazu nicht erforderlich.

So verrückt das für uns alles klingen mag - in Indien sind Hochzeiten zwischen Menschen und Hunden oder auch Schlangen nicht einmal ungewöhnlich. Wie die Netzzeitung weiter berichtet, soll es schon viele ‘Eheschließungen’ dieser Art gegeben haben. Und auch wir hatten ja hier schon einmal über einen Fall berichtet, in dem ein Inder eine Hündin ‘heiratete’. Er war, nachdem er zwei Hunde getötet hatte, zeitweise gelähmt und hoffte, durch die ‘Heirat’ seine Tat wiedergutmachen zu können. Dazu sagen wir lieber mal nichts...

Kopfschüttelnde Grüße, euer Alex (Alexander Bömbelmann)
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1 Kommentar:

  1. KopfMITschüttelnd: ich kann mittlerweile solche Artikeln nicht bis zu Ende lesen - ich werde die Menschen von dort wohl nie verstehen können :-(

    Grüß, Anika

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