Freitag, 1. Februar 2008

2000 € Strafe u. 4 Monate Haft wegen Tierquälerei

In Luxemburg wurde jetzt ein Landwirt zu 4 Monaten Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt, weil er seinen Hund quälte und aufmerksame Tierschützer ihn dabei beobachtet hatten. Dies berichtete gestern wort.lu. Im November 2006 hatte er seinen Hund mit einem Seil an sein Auto gebunden, und war so durch die Ortschaft Aspelt gefahren. Zeugen alarmierten damals sofort die Polizei.

Dass er jetzt verurteilt wurde, ist wohl auch ein Verdienst der Tierschützer - sie hatten noch während des Verfahrens 34.000 Unterschriften gesammelt. Damit gelang es ihnen zu verhindern, dass der Hund wieder an den Landwirt übergeben wird. Das völlig verängstigte Tier, das die Tat mit zahlreichen Verletzungen und Abschürfungen überlebte, wurde bei einer Pflegefamilie untergebracht. Dort kann Felix, der inzwischen fast wieder vollständig genesen ist, jetzt auch bleiben. Neben der Bewährungs- und Geldstrafe erhielt der Landwirt die Auflage, 5 Jahre lang keine Haustiere mehr halten zu dürfen. Seinen Bauernhof mit „Nutztieren“ darf er jedoch weiterhin betreiben.

Ich sage dazu: Hut ab vor den Tierschützern, die für den armen Hund gekämpft haben! Ihr seht, es lohnt sich immer für Tiere zu kämpfen! Hätte ich zu urteilen gehabt, wäre die Strafe sicherlich noch ein paar Jahre höher ausgefallen, ohne Bewährung und ein paar tausend Euro teurer gewesen. Da wäre ich großzügig. ;o) Vor allem aber, hätte dieser Typ nie mehr Tiere halten dürfen - weder einen Hund, noch ein Schwein, eine Kuh, oder einen Goldfisch! Zumindest der Hund ist aber nun vor ihm sicher. Und da Landwirte in der Regel dem Geld bekanntlich sehr verbunden sind, bleibt ja immerhin die Hoffnung, dass er künftig auf Tierquälereien verzichtet...

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann)

PS: Und jetzt wisst ihr auch, warum ich euch dauernd mit Einträgen "Zeugen gesucht" nerve. ;o)


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts with Thumbnails