Freitag, 29. Februar 2008

Forschungsprojekt lächelnde Hunde

Zugegeben - dieses Foto ist ein Fake. Aber es gibt ja Hunde, die wirklich ein Lächeln zeigen. Zu diesem Thema wurde jetzt ein Forschungsprojekt gestartet. Den Aufruf fand ich in Ash’s Blog, leider komme ich erst jetzt dazu auch auf das neue Forschungsprojekt hinzuweisen:

Aufruf zur Teilnahme an einem Forschungsprojekt!

Mittlerweile gibt es zahlreiche Fotos von lächelnden oder auch grinsenden Hunden. Insbesondere die Dalmatiner sind dafür berühmt geworden. Bisher ist allerdings wenig darüber bekannt, warum Hunde das Lächeln zeigen. Imitieren sie einfach „ihre“ Menschen? Oder ist das Lächeln eine übertriebene Demutsgeste, die entstanden ist, da Menschen auf abgeschwächtere Signale nicht entsprechend reagiert haben? Warum zeigen nicht alle Hunde das Lächeln?

Diesen Fragen wollen wir in einem Forschungsprojekt nachgehen und dazu benötigen wir Ihre Hilfe!

Wenn Sie einen grinsenden, lachenden oder lächelnden Hunde haben oder kennen, schicken Sie uns bitte Videoaufnahmen von diesem Verhalten und füllen Sie bitte den Fragebogen aus, den Sie hier als PDF-Download erhalten. Beides schicken Sie bitte an Frau Dr. Feddersen-Petersen (Adresse in PDF).

Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihr Interesse an der Haushundforschung!

Ihr CANIS-Team - Canis - Zentrum für Kynologie

Dieser Aufruf darf gerne Verteilt werden!!!


Ich persönlich lache sehr viel und sehr intensiv. Frauchen wird versuchen das mal im Bild festzuhalten, aber das ist keine leichte Aufgabe. Denn wenn ich lache, dann aus Freude - und das ist begleitet von wildem herum hüpfen. Eine echte Herausforderung für Frauchens Mini-Kamera, die ohnehin Probleme mit Bildern in der Bewegung hat…

Zeugen für mein Lachen gibt es viele, aber ob es mit dem Foto was wird, muss sich zeigen. An die Demutsgeste glaubt Frauchen übrigens nicht, weil ich nur bei großer Freude lächele. Je größer die Freude, desto breiter das Grinsen. ;o) Für meine Zweibeiner ist das längst normal, andere Leute sind meist völlig aus dem Häuschen. “Der lacht ja richtig! Das hab ich ja noch nie gesehen”, heißt es dann oft.

Irgendwo hat Frauchen mal gelesen, das Lächeln sein nur bei Hunden zu beobachten, die mit Menschen zusammen leben. Die Wissenschaftlerin, die dies schrieb, ging daher davon aus, dass Hunde sich das Lächeln beim Menschen ‘abgucken’. Allerdings weiß Frauchen leider nicht mehr wo sie das gelesen hat, und wie die Wissenschaftlerin hieß, die das geschrieben hatte. (Das kommt davon, wenn man so viel liest.) Ich bin jedenfalls gespannt, zu welchem Ergebnis dieses Forschungsprojekt kommt.

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Foto: Pixelio.de (c) Alberich

Zeugen gesucht! Hund angefahren - Unfallflucht

Am Dienstagnachmittag wurde in Selzach ein Hund angefahren und erlitt dabei einen Beinbruch. Der Fahrer des Wagens, ein blauer Toyota Yaris, beging Fahrerflucht und wird deshalb von der Polizei gesucht. Bei der Einmündung Forstweg / Schulhausstrasse in Selzach hielt sich am vergangenen Dienstag um 17 Uhr die Hundebesitzerin mit ihrem Hund auf dem Trottoir auf. Während sie sich mit einem Bekannten unterhielt, schlüpfte der Hund unbemerkt aus seinem Halsband und lief auf die Strasse. Dies teilt die Kantonspolizei Solothurn mit.

Dort wurde der Hund von einem auf der Schulhausstrasse in nördlicher Richtung fahrenden Auto angefahren und verletzt. Der unbekannte Fahrer des blauen Toyota Yaris setzte die Fahrt fort, ohne sich um das verletzte Tier gekümmert zu haben. Er wird deshalb polizeilich gesucht. Die Kantonspolizei Solothurn in Grenchen bittet um Hinweise. Telefon 032 654 39 69. (Quelle: sz-online.de)

Wir wissen ja, dass hier inzwischen auch viele Hundefreunde aus der Schweiz mitlesen. Darum hoffen wir, vielleicht zur Aufklärung beitragen zu können. Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Donnerstag, 28. Februar 2008

Illegaler Welpenhandel in Euskirchen aufgedeckt

In Mechernich/Euskirchen wurden bei einem Ehepaar 26 Hundewelpen beschlagnahmt. Dem Ehepaar, das offenbar via Internet mit Hunden gehandelt hat, droht ein kräftiges juristisches Nachspiel, denn beim Kreisveterinäramt in Euskirchen melden sich immer mehr geprellte Hundehalter. Vielen sind die bei dem Händlerpaar gekauften Hunde nach kurzer Zeit verendet, oder schwer erkrankt. Wie die Rundschau-online berichtet, bereitet die Staatsanwaltschaft Hamburg eine Sammelklage gegen das Ehepaar vor.

Die Welpen wurden aus dem Ausland importiert

Es ist leider wieder einer der 'klassischen Fälle', über die wir hier schon mehrfach berichtet haben. (Siehe 'Vorsicht beim Welpenkauf' und 'Handel mit Billigwelpen') Die niedlichen Welpen verschiedener Rassen wurden für den Verkauf zu früh von der Mutter getrennt und sind meist krank. Sie stammen vermutlich aus Belgien, Holland oder osteuropäischen Staaten. Ein Muttertier können die beiden Händler nicht vorweisen. Die Hunde wurden im Internet ohne Papiere angeboten, aber mit einem Impfzeugnis. Wie das Impfzeugnis zustande gekommen ist, wollen die Veterinäre noch prüfen. Möglicherweise kommt neben dem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, noch eine zusätzliche Klage auf den Händler wegen des illegalen Handels mit Arzneimitteln auf das Ehepaar zu. Das Züchterpaar war in der Vergangenheit schon im Rhein-Erft-Kreis ins Blickfeld der Behörden gekommen und dort mit einem Handelsverbot belegt worden. Über Monate hinweg hatten die Veterinäre des Kreises Euskirchen die Aktivitäten der beiden verfolgt, bevor sie zuschlugen.

Tierheim sucht Sponsoren

Die 26 Hunde, wurden zur Quarantäne im Tierheim Mechernich untergebracht. Sie husten und röcheln teilweise, haben Bindehautentzündungen oder leiden unter Würmern und Durchfall. Das Tierheim in Mechernich steht nun vor Kosten in fünfstelliger Höhe. „Je nachdem, wie krank die Tiere sind, wird die tierärztliche Behandlung pro Tier zwischen 500 und 1000 Euro kosten“, so Dr. Weins, der zuständige Veterenär. Die Kosten kann der Tierschutzverein in Mechernich nicht alleine schultern. Rainer Bauer sucht daher nach Sponsoren für die Welpen, auch Tierfutter wird gerne angenommen. Denn die 14 Malteser, sechs Labradors, vier Beagles, ein Mops und ein Jack-Russel-Terrier haben ständig Hunger. Und sie suchen immer noch nach der Wärme des Muttertiers. Die ehrenamtlichen Helferinnen Marianne Goldbach und Johanna Loosen kümmern sich unentwegt um die Tiere.

Der Euskirchener Händler soll die Hunde für rund 500 Euro im Internet angeboten haben. Für einen Hund aus regulärer deutscher Zucht müsse man dagegen bis zu 2000 Euro auf den Tisch legen, erklärt Dr Weins, der kein Verständnis für solche Schnäppchenjäger hat. So viel haben allerdings inzwischen auch viele der Internet-Hundekäufer im Endeffekt bezahlt. Denn nach dem Kauf sind viele der Welpen krank geworden, mussten vom Tierarzt behandelt werden und sind dann trotzdem verendet.

Es scheint, als könnten wir es nicht oft genug sagen: Beachtet bitte die Tipps zu Welpenkauf! (Siehe 'Vorsicht beim Welpenkauf' und 'Handel mit Billigwelpen') Und denkt daran, dass auch in Tierheimen Tausende Hunde auf ein schönes, liebvolles Zuhause warten! Auch Rassehunde und Welpen.

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Unser Buchtipp zum Thema Welpen:

Welpen
Anschaffung, Erziehung und Pflege (Autorin: Clarissa von Reinhardt)


Nachtrag 06. Mai 2008:
Wie wir inzwischen erfahren haben, sollen die Händler bereits 6 Tage nach der Beschlagnahmung wieder Hunde verkauft haben. Ein konkretes Beispiel zu einem traurigen Fall findet ihr hier: Mopswelpe Pino - ein trauriges Beispiel

Dienstag, 26. Februar 2008

Umfrage - bitte macht mit!

Wir ändern ja immer mal wieder was in unserem Blog und sind von Natur aus sehr Neugierig. Nun wollten wir mal die Themen bezogenen Google-Anzeigen zwischen den Blogeinträgen ausprobieren. Klar, nicht alle dieser Anzeigen halten wir auch für unbedingt emfehlenswert - dennoch sind unserer Meinung nach auch interessante Links dabei. Und abgesehen davon, entscheidet ja ohnehin jeder selbst, was er anklickt, und was nicht.

Natürlich haben wir auch unsere Prinzipien: Die Banner in der Sidebar (rechts) haben wir eingebaut, weil wir von den Produkten überzeugt sind und sie für empfehlenswert halten. Und etwas anderes kommt uns auch nicht in die Sidebar rein! Ebenso halten wir es mit den Artikeln dieses Blogs. Wenn wir hier Artikel über Hundefutter, Hundezubehör oder sonstiges schreiben, lassen wir uns dafür nicht bezahlen, und vertreten unsere ehrliche Meinung. Und das wird sich in diesem Blog auch in Zukunft nicht ändern! Auch nervige Pop-Ups, die den Blogbesucher anspringen, wird es hier nie geben.

Die Google Anzeigen dagegen, werden automatisch, und auf die jeweiligen Themen bezogen, eingeblendet. Da sie mit 'Google-Anzeigen' ganz klar als Werbung gekennzeichnet, und meiner Meinung nach auch recht dezent sind, finden wir das eigentlich vertretbar. (Wir halten euch schließlich alle für intelligent genug, selbst zu entscheiden, welchen Werbeversprechen ihr glauben wollt - oder eben nicht.) Gerade bei Themen wie zum Beispiel 'Urlaub mit Hund' kommen aber durch die Anzeigen zusätzliche Angebote ins Blog, die wir eigentlich als informativ empfinden. Viel wichtiger aber ist nun die Frage, was ihr davon haltet. Darum möchten wir euch alle bitten, an der Umfrage teil zu nehmen. Euere Meinung ist uns wichtig - darum entscheiden wir nach dieser Umfrage, ob wir die Google-Anzeigen zwischen den Artikeln drin lassen, oder wieder entfernen. Macht also bitte alle mit!

Vielen Dank schonmal im Voraus für euere Meinung & Mithilfe. Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Nachtrag: Nachdem die Umfrage nun beendet ist, möchte ich mich bei euch allen fürs mitmachen bedanken. Das sich der überwiegende Teil der Leser überhaupt nicht dadurch gestört fühlte, und einige die Anzeigen sogar eher nützlich fanden, bleiben sie nun auch drin. Nochmal vielen Dank für eure Meinungen!

Verrückte Geschichte - unglaublich, aber wahr!

Wilde Kutschfahrt - Pferd & Hund allein unterwegs! Laut Polizeibericht stehen ein Hund und ein Pferd im Verdacht der Unfallflucht. Haflinger 'Max' und Hütehund 'Ben' wurden bei einer Kutschfahrt im wilden Gallop durch die Ortschaft Polheim-Garbenteich / Gießen beobachtet. Wie Augenzeugen der Polizeistation Gießen Süd am Montag, den 25.02.08 berichteten, saß nur Hütehund 'Ben' auf dem Kutschbock, als bei der wilden Fahrt ein Gartenzaun beschädigt wurde. Angefangen hatte alles damit, dass der 50-jährige Besitzer des Haflingerpferdes 'Max' am Sonntag zusammen mit seinem Sohn zu einer Kutschfahrt aufbrach. An einer Koppel im Feld hielt er an an und band das Pferd fest. Aus unerklärlichen Gründen muss das Pferd, das sonst als außerordentlich ruhig gilt, und riss sich los. Der 11-jährige Sohn des Pferdehalters sprang noch von der Kutsche ab. Hütehund 'Ben' blieb seelenruhig sitzen und sauste mit dem durchgehenden Haflinger Richtung Heimat davon.

Kleine Anmerkung: Frauchen hat damals beim (Kutschen-) Fahrabzeichen schon gelernt, dass man ein angespanntes Pferd nicht anbinden, und schon gar nicht unbeaufsichtigt angebunden lassen sollte. Ferner, dass der Kutscher in einer Notsituation niemals den Kutschbock verlassen darf. Insofern war das Verhalten des Hundes - im Gegensatz zu dem seiner Zweibeiner und mal abgesehen von der Unfallflucht - also absolut vorbildlich. ;o) Ein Glück, dass nicht mehr passiert ist.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelhessen, Digitale Pressemappe

Jetzt werden viele Laborbeagle entlassen

Die Laborbeaglehilfe e.V. kündigt an, dass im Februar uns März 2008 wieder viele Beagle aus Tierversuchslaboren entlassen werden. Die Hündinnen und Rüden verschiedenen Alters suchen dann ein liebevolles Zuhause, um endlich ihr Leben genießen zu können. Die Aufnahme eines Laborhundes verlangt den neuen Besitzern allerdings auch einiges ab. Da die Tiere direkt aus dem Labor in die neuen Familien vermittelt werden, gibt es kaum Infos zu den Hunden. Sicher ist, dass alle diese Hunde nicht stubenrein sind und nicht an die Leine gewöhnt sind. Sie haben es in den Versuchslaboren leider nie kennen gelernt und müssen erst langsam daran gewöhnt werden.

Manche leben sich recht unkompliziert in der neuen Umgebung ein, andere brauchen länger, einige brauchen sehr lange, bis sie wirklich angekommen sind. "Man sollte vom schlimmsten Fall ausgehen und sich freuen, wenn es anders kommt", rät die Laborbeaglehilfe. Die Adoption eines solchen Hundes ist also eine Entscheidung, die gut überlegt sein will. Dennoch haben schon viele Menschen, die den Hunden mit Offenheit begegnet sind, haben so ihren Traumhund gefunden, wie auch auf der Website zu lesen ist.

Wir sagen: Hut ab vor jedem, der diesen Hunden eine Chance gibt und drücken ganz fest alle Pfoten und Daumen, dass die Kollegen eine schönes, liebevolles & verständnisvolles Zuhause finden. Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Foto: Pixelio.de (Symbolfoto)

Montag, 25. Februar 2008

Hilfreich: Der Magische Tierhaarentferner

Im November 2006 wurde Der Magische Tierhaarentferner für Polster auf der Erfindermesse in Nürnberg vorgestellt, und das Patent erhielt prompt die Bronzemedaille. Nicht nur zur Entfernung von Hundehaaren vom Sofa oder Autositz, sondern auch Satteldecken, Stalldecken, lassen sich damit einfach und effektiv von Haaren befreien. Der Tierhaarentferner ist ebenso einfach wie genial - sein Gummiprofil nutzt sich nicht ab, färbt nicht ab, und ist absolut ungiftig für Mensch und Tier. Eine spezielle Gummimischung macht es möglich, die Haare aus sämtlichen Textilien heraus zu ziehen. Die zusammengezogenen Haare müssen dann nur noch aufgenommen und entsorgt werden. Gereinigt wird das praktische Gerät dann einfach mit einem feuchten Tuch.

Der Magische Tierhaarentferner für Polster
Für mehr Infos & Bestellmöglichkeit einfach die Bilder anklicken

Wir haben den Praxistest gemacht und es nicht nur mit Hundehaaren getestet, sondern auch an Pferde- und Satteldecken getestet, wo die Haare wirklich extrem fest sitzen. Unser Urteil: Klappt prima und ist wirklich mal eine sinnvolle Erfindung! Zur Zeit ist der Tierhaarentferner übrigens gerade im Sonderangebot. Für große Flächen und um den Fußboden und Teppiche von Tierhaaren zu befreien gibt es den magischen Tierhaarentferner in dieser Version:

Fußbodenreiniger

Und für Unterwegs im Handtaschen- oder Hosentaschenformat ist der Tierhaarentferner auch im Kleinformat erhältlich:

Handreiniger


Als Hund sage ich dazu : Sehr praktische Sache, denn wenn Frauchen schnell mit dem Saubermachen fertig ist, bleibt mehr Zeit zum Spielen und Gassigehen. ;o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Welche Ursachen es haben kann, wenn der Hund übermässig haart, der Fellwechsel kein Ende nehmen will und wie man den Fellwechsel über die Ernährung des Hundes erleichtern kann ist in unserem Artikel "Fellwechsel beim Hund" nachzulesen.

Samstag, 23. Februar 2008

Fanpost - mein größter Fan heißt Max

Der süße Kerl hier ist Max. Und wie er in mein Gästebuch schrieb, mein größter Fan. Dabei ist Max eigentlich sehr wählerisch, denn er mag längst nicht alle Hunde. Dass er mich trotzdem sofort ins Herz geschlossen hat ist besonders toll, weil Max auch zur Familie gehört - er ist der Hund von Herrchens Schwester und deren Familie, die wir an dieser Stelle alle mal ganz lieb grüßen möchten! :o)

Max ist nämlich nicht nur ein Fan, sondern auch eine ganz treue Seele - er geht täglich bei der Netzhitparade für mich voten! Ein ganz dickes Dankeschön an Max und natürlich auch an alle anderen, die für uns voten! Es geht jetzt in die heiße Phase, zum Ende des Monats müsst ihr nochmal alles geben! ;o)

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann)

PS: Lieber Max, vielleicht schaffen es unsere Zweibeiner ja mal, dass wir uns in Zukunft auch mal wieder sehen! ;o)

Nachtrag 29.02.08: Weil wir inzwischen leider festgestellt haben, dass wir die Netzhitparade lieber nicht weiter empfehlen möchten, wurde der Link wieder gelöscht. Die Sache hat sich also erledigt. ;o) Eine offizielle Entschuldigung dafür, dass wir euch alle verrückt gemacht haben, folgt. Sorry...


Freitag, 22. Februar 2008

Urlaub mit Hund - Hotels, Ferienwohnungen & Tiersitterservice - Adressen & Erfahrungen

Hundefreundliche Hotels, Pensionen, Ferienhäuser und Ferienwohnungen gibt es mehr, als so mancher Hundehalter denkt. Eine ganze Reihe von Internetseiten und Reisebüros hat sich inzwischen darauf spezialisiert, Feriendomiziele im In- und Ausland zu sammeln, in denen auch Hunde gern gesehene Gäste sind. Bisher war es jedoch recht mühsam, die passende Unterkunft zu finden. Zwar ergab die Google Suche bei dem Stichwort "Urlaub mit Hund" Tausende Treffer, doch wenn man sich dann durchlickte, las man immer wieder den Satz: "Haustiere nicht gestattet". Frauchen fand das sehr nervig, darum haben uns etwas überlegt, das euch (und uns) die Suche nach der Urlaubsunterkunft deutlich erleichtertn kann.

***Neu*** Unsere > Suchmaschine für hundefreundliche Unterkünfte

Mit Hilfe der benutzerdefinierten Suche von Google bauen wir eine neue Suchmaschine auf, die wirklich ausschließlich hundefreundliche Ferienunterkünfte (Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen usw.) und Tiersitter-Services listet. So sollen es Hundefreunde künftig noch leichter haben das passende Urlaubsquartier zu finden. Gleichzeitig wollen wir damit die hundefreundlichen Anbieter unterstützten. Hundefreunde müsen schließlich zusammenhalten! ;o)



Tiersitterservices

Für Hundehalter, die es weiter in die Ferne zieht, und die ihrem Vierbeiner den Reisestress nicht zumuten möchten, gibt es natürlich auch Möglichkeiten, den Hund gut unterzubringen.
Der Tiersitterexpress® hat inzwischen viele Filialen und bietet liebevolle Betreuung in geprüften Gastfamilien an. Den Tiersitterexpress habe ich selbst schon getestet, und war sehr zufrieden damit. Im Gegensatz zu den meisten Tierpensionen, hat der Hund hier vollen Familienanschluss. Da meine Pflegefamilie total verliebt in mich ist, und es dort auch noch zwei kleine Hundedamen gibt, hatte ich kaum Zeit, meine Zweibeiner zu vermissen. Vor dem eigentlichen Urlaub findet erstmal ein ausführliches Kennenlernen und ein Probetag statt - stellt man dabei fest, dass nicht alles 100% ig passt, wird eine andere Gastfamilie ausgesucht. Auf der Homepage www.tiersitterexpress.de findet ihr weitere, ausführliche Informationen dazu. Unser Urteil zum Tiersitterexpress®: Sehr freundlich, sehr gut organisiert und meine Gastfamile war toll!

Der Tiersitterexpress® hält übrigens eine ganze Palette von Betreuungsmöglichkeiten bereit: vom Gassi-Service für Berufstätige über halb- oder ganztägige Betreuung für Hund, Katze, Nager oder Vogel, bis hin zur wochenweisen Aufnahme des Tieres in einer Gastfamilie.

Eine weitere Möglichkeit einen Tiersitter zu finden wäre das Internetportal betreut.de. Wir haben hier gleich mal einen Button von diesem Portal eingebaut, damit ihr über eure Postleitzahl suchen könnt, ob es in eurer Nähe Tiersitter zur Verfügung stehen:






Private Tiersitterbörse: Auf „Kaschas und Berts Tiersitterbörse“ www.tiersitterboerse.de bieten Erwachsene und Schüler bundesweit mal gratis, mal gegen (dann meist geringes) Entgelt an, sich um Haustiere aller Art zu kümmern – und umgekehrt suchen viele Tierhalter hier nach einer Betreuung für ihren Liebling. Der Vermittlungs-Service über die Homepage selbst ist kostenlos und soll es nach Angaben der Betreiber auch bleiben. Diesen Service haben wir noch nicht geteset, weil wir beim Tiersitterexpress® sehr zufrieden. Der Vollständigkeit halber, wollten wir euch aber auch dieses Angebot nicht vorenthalten.


Nachtrag 02.05.2008: Heute startet der Deutsche Tierschutzbund wieder die Aktion "Nimmst du mein Tier - nehm´ ich dein Tier®" mit kostenloser Ferienplatz-Vermittlung und Urlaubs-Beratungstelefon. Mehr Informationen dazu hier

Ihr seht, es gibt genug Möglichkeiten einen Tiersitter für den Hund zu finden. Meine Zweibeiner nehmen mich fast immer mit in den Urlaub, denn eigentlich verzichten sie nicht gern auf meine werte Anwesenheit. Und länger als eine Woche, würden sie es sowieso nie ohne mich aushalten. ;o)

Wer mal so einen richtigen Aktiv-Urlaub mit Bergwanderungen mit dem Hund verbringen will, für den könnte dieser Artikel sehr interessant sein: Bergtouren für Hund & Hundehalter


Was ist sonst noch im Urlaub mit Hund zu beachten?


Warnung: Vorsicht bei Reisen mit so genannten "Kampfhunden" (ich hasse diesen Ausdruck) und allen Mischlingshunden, die auch nur im Entferntesten optische Ähnlichkeit mit diesen aufweisen. (Auch Labradormischlinge usw.!) In Holland, Frankreich & Belgien (möglicherweise auch in anderen Ländern) können diese ohne jeden Grund beschlagnahmt und getötet werden! Mehr dazu im Artikel "Vorsicht bei Hollandreisen, Belgien- und Frankreich-Reisen mit Hund". Aktuelle Einreisebestimmungen für sämtliche Länder findet ihr hier. (Stand Feb. 2008)

Und damit es ein wirklich schöner Urlaub ohne schreckliche Zwischenfälle wird, empfehlen wir auch den Artikel "Tödliche Gefahr durch Blaualgen" zu lesen. Wir möchten keineswegs Panik verbreiten oder euch den Urlaub vermiesen, sondern nur auf mögliche Gefahren hinweisen, damit ihr alle gesund, munter & gut erholt aus dem Urlaub zurückkehrt.


Ein kleiner Auszug, der in unserer Suchmaschine enthaltenen Seiten:


Hier möchten wir euch noch mal ein paar der Seiten, die auch schon in der neuen Suchmaschine enthalten sind kurz vorstellen:

Auf www.mit-hund-und-kegel.de findet ihr Ferienhäuser in ganz Europa, das Hundefutter gibt es gratis für die Urlaubszeit und von jeder Buchung geht eine kleine Spende an den Tierschutz. Das finden wir spitze!

Unter www.urlaub-mit-hund.de findet ihr eine Datenbank mit vielen Adressen von Ferienwohnungen, Pesionen und Ferienhäusern, in denen Haustiere ebenfalls willkommen sind. dort gibt es hauptsächlich Angebote in Deutschland.

Reisebüro - auf www.hund-und-reisen.de findet ihr vielfältige Reiseangebote, auch Last Minute, speziell für Hundebesitzer, dazu praktische Tipps. Der Betreiber der Seite ist ein Reisebüro im Ruhrgebiet.

QuarTIER - www.quar-tier.de - ist eine Reiseagentur für Tierliebhaber und Naturfreunde, die sich auf die Vermittlung tierfreundlicher Urlaubsplätze spezialisiert hat. (Hund, Katze, Pferd) Dort gibt es auch einige Angebote zu Wellness- und Gesundheitsreisen.

Hotelführer - www.tierfreundliche-hotels.de ist die Homepage zur zweibändigen Buchübersicht über tierfreundliche Ferienunterkünfte („Hotelführer für Zwei- und Vierbeiner“).

Urlaubsdomizil in Nordfriesland - www.4pfoten-machen-urlaub.de Die Familie Breitkreutz bietet hunde- und katzenfreundliche Urlaubsdomizile (und sogar Unterbringungsmöglichkeiten für Pferde) in Nordfriesland an. Mit einem Teil des Gewinns soll die „Arche Noah Kreta e.V.“ unterstützt werden. Das finden wir spitze!

Das war nur ein kleiner Auszug, unsere Hund & Urlaub Suchmaschine greift noch auf viele weitere Seiten zu, die ausschließlich hundefreundliche Urlaubsunterkünfte anbieten. Damit ihr schon bald entspannt am Strand liegen könnt...

Ich hoffe, ihr findet in der Suchmaschine bzw. unter den Links, die wir für euch zusammen gestellt haben auch das passende Angebot und wünsche schonmal im Voraus schöne Ferien!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Freiwillige können an dem Projekt unserer Hunde & Urlaub Suchmaschine mitarbeiten und hundefreundliche Unterkünfte oder Seiten, die sich darauf spezialisiert haben, vorschlagen! Die Einträge werden jedoch vor Freischaltung geprüft. Es werden nur Seiten gelistet, die sich ausschließlich auf hundefreundliche Urlaubsunterkünfte spezialisiert haben! Das dürfen natürlich auch einzelne Hotels, Pensionen etc. sein, aber keine allgemeinen Urlaubs-Seiten, die nur vereinzelt hundefreundliche Unterkünfte enthalten. Solche werden nicht aufgenommen, sonst wird es zu unübersichtlich. Wer das Projekt unterstützen will und seinen Homepage-Besuchern / Bloglesern diesen Service zugänglich machen will, kann das Gadget ganz einfach in seine Seite einbinden. Einfach dem Link folgen:

Neue Giftwarnungen in mehreren Städten!

Düsseldorf - Am Bahnübergang Gerresheimer Straße legten Unbekannte Giftfutter für Tauben aus. Die Initiative freilebende Stadttiere hat Anzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz erstattet und warnt: Das Gift kann auch gefährlich für andere Tiere und für Kinder sein! (Quelle: RP-online)

Im Landkreis Kulmbach wurden erneut 2 Hunde vergiftet. Ein Hund soll das Gift in Thurnau aufgenommen haben, ein anderer in Kulmbach. Beide Hunde sollen noch in Lebensgefahr schweben. (Quelle: geocaching-franken.de)

Weiterstadt - hier sind seit Samstag 3 Hunde vergiftet worden und elendig verendet. Mit ihren Besitzern waren die Hunde am Braunshardter Tännchen unterwegs und haben dort vermutlich mit Giftköder gefressen. (Quelle: echo-online.de)

Also: Augen auf beim Gassilauf und passt auf euere Hunde auf! Und - ich kann es gar nicht oft genug wiederholen - scheut euch nicht, der Polizei mitzuteilen, wenn ihr etwas Verdächtiges bemerkt!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Hagebutten gegen Arthrose?

Die Arthrose bei Hunden ist ja eines unserer Schwerpunktthemen. Auch wenn es mir momentan trotz meiner Arthrose sehr gut geht, sammeln wir weiterhin alle Infos, die wir zu diesem Thema finden können. Jetzt habe ich einen interessanten Video-Beitrag zu diesem Thema im Netz aufgestöbert. Auch Hagebutten sollen helfen können, die Arthrosebeschwerden bei Mensch und Tier zu lindern, heißt es darin.


Ausprobiert haben wir das selbst noch nicht, aber vielleicht hat jemand von euch schon Erfahrungen damit gemacht? Dann würden wir uns freuen, wenn ihr einen Kommentar dazu schreibt.

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Viele weitere Informationen zum Thema Arthrose bei Hunden fassen wir in der Rubrik "Arthrose beim Hund" (auch in der Sidebar unter "Rubriken" zu finden) zusammen. Wir tragen hier sämtliche Informationen zusammen, die wir zu diesem Thema finden können. (Behandlungsmöglichkeiten, Therapieformen, eigene Erfahrungen, neue Erkenntnisse zur Arthrose bei Hunden, Ernährung von Hunden mit Arthrose, usw.) Die Rubrik wird - wie alle anderen auch - ständig erweitert, ausgebaut und aktualisiert. Schaut also öfter mal vorbei! ;o)


Donnerstag, 21. Februar 2008

Achtung, Zeckenalarm! Vorbeugen & Krankheiten vermeiden

Überall wird derzeit wieder vor Zecken und den Krankheiten, die sie übertragen gewarnt. Besonders die braune Auwaldzecke, als Überträger der Babesiose (Hundemalaria) breitet sich immer mehr aus. Zwar lässt sich die Babesiose - wenn sie früh genug erkannt wird - noch behandeln, doch wir sind der Meinung: Vorbeugen ist besser als heilen! Darum empfehlen wir:

  • Den Hund nach jedem Spaziergang gründlich nach Zecken absuchen, in Gebieten mit vielen Zecken ggf. auch direkt nach dem Spaziergang vor der Haustür gründlich durchbürsten und Zecken sofort entfernen.
  • Zeckenschutz verwenden! Es gibt inzwischen eine große Auswahl an Zeckenschutzmitteln. Halsbänder, Spot-On Produkte, Sprays usw. Leider wirken nicht alle Präparate zuverlässig, und nicht jeder Hund verträgt jedes Präparat. Da hilft manchmal nur ausprobieren.
Ich bin leider ein regelrechter Zeckenmagnet und habe zusätzlich eine empfindliche Haut. Daher haben wir im Laufe der Jahre einiges ausprobiert, bis wir vor 3 Jahre endlich einen Zeckenschutz fanden, der mich wirklich zuverlässig schützt, ohne Juckreiz bei mir zu verursachen. Wir benutzen das Protectorband von Scalibor und sind damit sehr zufrieden. Ja, einige werden jetzt aufschreien: "Chemie kommt mr nicht an den Hund", aber wir haben im Laufe der Jahre wirklich so ziemlich alles ausprobiert, was gegen Zecken angeboten wird. Rein biologische Mittel wären uns auch lieber gewesen, aber leider reagierte ich auf die anderen Mittel, die wir ausprobiert haben entweder mit Juckreiz, oder aber die Zecken blieben leider völlig unbeeindruckt.

Das heißt natürlich nicht, dass biologische, oder andere Zeckenschutzmittel schlecht sind - das mag von Hund zu Hund und auch je nach dem Zeckenaufkommen in der Region unterschiedlich sein. Da wir lange Zeit in einem Gebiet mit extrem vielen Zecken gewohnt haben, hat sich für uns das Scalibor-Halsband (erhältlich beim Tierarzt) als wirksamster Schutz erwiesen. Ich trage es jetzt seit mehr als 3 Jahren und seitdem hat sich keine einzige Zecke mehr in meinen dichten Pelz verirrt. Früher hat Frauchen nach jedem Spaziergang - trotz Zeckenschutzmitteln - zwischen 5 und 30 Zecken aus meinem Pelz fischen müssen! Und trotz wirklich sorgfältiger Kontrollen direkt nach den Spaziergängen, kam es ab und zu vor, dass sich schon einige dieser Biester festgebissen hatten. Aus diesem Gunde haben wir uns dann in diesem Fall ausnahmsweise mal für die Chemie entschieden.

Ausführliche Informationen zu Zecken, den Krankheiten, die sie übertragen und Fotos von verschiedenen Zeckenarten findet ihr in dieser PDF-Datei:


Weitere Infos zu Zecken, Sandmücken und zur Wirkungsweise von Scalibor gibt es auch auf der Internetseite www.scalibor.de

Bleibt gesund, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Nachtrag: Ein interessantes Video, das anschaulich erklärt wo Zecken lauern, wie sie sich festbeißen und wie man sie richtig entfernt gibt es hier: Wissenwertes zum Thema Zecken & Zeckenentfernung


Laut Studie wirken Frauen mit Hund attraktiver

Da staunt der Fachmann, da wundert sich der Hund - die Zweibeiner haben mal wieder geforscht. In einer repräsentativen Studie zum Thema "Psychologie des ersten Eindrucks" wollen sie herausgefunden haben, dass Hundehalterinnen eine anziehendere Wirkung haben, als Frauen, die keinen Hund an ihrer Seite haben. Professor Reinhold Bergler vom Institut für Psychologie der Universität Bonn erklärt das Studienergebnis wie folgt: "Tatsächlich gab die überwiegende Mehrheit der Befragten an, den Frauen mit Hund mehr Selbstdisziplin, Geduld und Familiensinn und eine optimistische Lebenshaltung zuzuschreiben."

Mit dieser Untersuchung gingen Prof. Reinhold Bergler und Prof. Dr. Tanja Hoff von der Evangelischen Fachhochschule Freiburg im Breisgau der Frage auf den Grund, inwiefern ein Hund den ersten Eindruck, den man von einer Frau hat, beeinflusst. 420 repräsentativ ausgewählte männliche und weibliche Personen bekamen Bilder vorgelegt, auf denen eine Frau mit Hund und auf einem weiteren Bild dieselbe Frau ohne Hund abgebildet war und wurden dazu befragt. Insgesamt gaben die Befragten ihre Urteile zu drei Frauen verschiedener Altersgruppen mit und ohne Hund ab. "Das Foto mit Hund bewirkte eindeutig mehr Zustimmung zu den Aussagen, dass diese Frau schneller Gesprächskontakt findet, zufriedener mit ihrem Leben ist, mehr Freunde hat, lebhafter, optimistischer und sympathischer ist als das Bild der selben Frau ohne Hund", so Prof. Bergler. "Und: Frauen mit Hund wirken eindeutig gesundheitsbewusster." (Quelle: Presseportal)

Warum man diese Studie nur mit Hundehalterinnen gemacht hat, oder warum man sowas überhaupt erforscht, ist mir als Hund zwar rätselhaft, aber ich fand es dennoch ganz amüsant, worüber sich zweibeinige Professoren so den Kopf zerbrechen. Denn - mal ehrlich, liebe Hundekollegen - wir wissen doch schon längst, dass Hundefreunde die netteren Menschen sind, oder? ;o)

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)


Mittwoch, 20. Februar 2008

Retter in der Not...

Heute gibt es mal wieder eine wahre Geschichte aus meinem Leben. Der Kollege Dajosch hatte hier geschrieben: „... Natürlich hoffen wir auch auf neue Geschichten...!“ Und wenn er so nett bittet, wollen wir ihm diesen Wunsch doch auch erfüllen. ;o)

Vor einiger Zeit ging ich mit Frauchen in einem einsamen Waldstück spazieren. Wie ihr inzwischen alle wisst, wildere ich nicht und gehorche sehr gut, also durfte ich natürlich frei laufen. Das kommt mir sehr entgegen, denn wenn es darum geht mein großes Geschäft zu verrichten, bin ich sehr eigen: Der passende Ort dafür wird von mir immer höchst sorgfältig ausgewählt, und liegt vorzugsweise irgendwo im tiefsten Dickicht oder Gestrüpp - ich fühle mich dabei eben am liebsten völlig unbeobachtet. (Unverschämter Weise belächeln meine Zweibeiner diesen Wunsch nach Diskretion oft.) Dieses Wäldchen war noch recht unberührt und naturbelassen, wir trafen dort auch fast nie Leute. So gab es ausreichend viele Möglichkeiten den geeigneten Platz für mein Vorhaben zu finden.

An diesem Tag jedoch, machte ich im Unterholz eine schreckliche Entdeckung: Unter einem Baumstamm lag ein verletztes Rehkitz! Ich stupste es vorsichtig mit der Nase an, doch es konnte nicht aufstehen. Es schien schon eine ganze Weile dort gelegen zu haben, denn es hatte durch heftiges Strampeln mit den Beinen schon eine richtige Mulde um sich herum gebuddelt. Ganz offensichtlich war das arme Tier sehr erschöpft, und hatte starke Schmerzen. Sofort war mir klar: Ich muss Hilfe holen! Ich rannte also schnell zu meinem Frauchen zurück, fiepte und winselte total aufgeregt und sprang nervös hin und her.

Ein derartiges Verhalten kannte Frauchen von mir, denn so habe mich auch früher im Reitstall schon immer verhalten, wenn etwas mit einem 'meiner' Pferde nicht stimmte. Wenn zum Beispiel ein Pferd mal an einer Kolik (Bauchschmerzen) litt, sich verletzt oder sich so unglücklich im Stall hingelegt hatte, dass es nicht in der Lage war, alleine wieder aufzustehen, habe ich mein Frauchen immer auf diese Weise alarmiert. Und immerhin konnten so in meiner langjährigen Laufbahn als Stallhund alle Pferde immer noch rechtzeitig gerettet werden, wenn sie in Not waren.

An diesem Tag aber, war Frauchen zunächst etwas irritiert. Einerseits wusste sie, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie eine Fehlalarm ausgelöst habe, andererseits waren wir aber hier mitten im Wald, wo es weit und breit keine Pferde gab. Daher wusste sie nicht genau, wie sie mein Verhalten jetzt deuten sollte. Ich fiepte und winselte also noch heftiger, rannte immer wieder ein Stück in die Richtung des Rehkitzes und sah mich zu Frauchen um. Sie war verwirrt, hatte keine Ahnung was das Ganze sollte, folgte mir aber schließlich trotzdem ins Dickicht. Erst, als sie das verletzte Rehkitz sah, begriff sie, und konnte es kaum glauben. Doch was tut man in einer solchen Situation? Frauchen kannte sich mit Pferden aus, mit Hunden, Katzen, Meerschweinchen und auch ein bisschen mit Igeln - aber mit Rehkitzen? Da war auch Frauchen überfordert.

Den Förster hatten wir einige Male getroffen und kurz mit ihm unterhalten, aber Frauchen kannte seinen Namen nicht. Also rief sie die Polizei an, um es herauszufinden. Kurz darauf kamen 2 Polizisten, der Förster und dann auch noch die gesamte Jägerschaft des ganzen Umkreises. Sie hatten wohl zufällig gerade irgendwo in der Nähe eine Versammlung. Als sie sich alle das Rehkitz ansahen, zitterte ich vor lauter Aufregung am ganzen Körper. Ich machte mir solche Sorgen, weil das arme Kitz noch immer nicht aufstand. Wie sich herausstellte, hatte das Rehkitz eine schwere Rückenverletzung. Vermutlich war es von einem Auto angefahren worden, meinten der Förster und die Jäger. Scheinbar waren Wirbel angebrochen, und das Kitz hatte zunächst im Schockzustand noch weiterlaufen können, bis es an der Stelle, wo ich es gefunden hatte, schließlich zusammen gebrochen war. So kamen die Experten zu dem Ergebnis, dass das arme Kitz leider nicht mehr gerettet werden könnte.

Frauchen bettelte, ob man es nicht zum Tierarzt bringen und wenigstens zu retten versuchen könnte. Doch als einer der Männer ganz vorsichtig versuchte das Kitz anzuheben, schrie es vor Schmerz laut auf. Ich hätte nie gedacht, dass Rehkitze solche Laute von sich geben, ja regelrecht ‚schreien‘ können. Auch Frauchen ging dieser schreckliche Schmerzlaut durch Mark und Bein. Und so mussten wir den Beschuss der Männer akzeptieren, dass dieses arme Rehkitz von seiner Qual erlöst werden musste.

Wir blieben nicht dabei, als es über die Regenbogenbrücke geschickt wurde, weil Frauchen nicht wollte, dass ich das miterlebe. Wir drehten eine riesengroße Runde durch den Wald, denn Frauchen hoffte, mich damit auf andere Gedanken bringen zu können. Doch als wir auf dem Rückweg an der Stelle vorbei kamen, rannte ich sofort wieder ins Dickicht. In diesem Moment hörte ich nicht einmal auf Frauchens Rufen, denn ich musste einfach wissen, ob es noch da war. Die Mulde, in der es gelegen hatte war leer, und ich wusste genau was passiert war. Den ganzen Tag war ich noch sehr, sehr traurig, und Frauchen hatte viel Mühe, mich zu trösten. Sie war sehr stolz auf mich, und sagte, ich hätte es trotzdem gerettet, auch wenn es jetzt im Regenbogenland ist. Frauchen meinte, wenn ich es nicht entdeckt hätte, wäre es langsam und qualvoll an der Stelle verendet, an der es schon seit Stunden unter heftigen Schmerzen gelegen haben musste, als ich es fand. Es hätte sich noch viele Stunden, vielleicht sogar noch Tage hilflos quälen müssen. So sehr wir beide uns auch ein richtiges Happy End mit einem gesunden Rehkitz gewünscht hätten - es ist immerhin tröstlich, dass es wenigstens einen schnellen und schmerzfreien Weg über die Regenbogenbrücke fand ....

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)
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Foto: (c) Sabine Jaunegg, pixelio.de (Symbolfoto)

Witziges Hundevideo

Zwischendurch mal wieder was Lustiges: Man muss zwar schon genau hinhören, weil die Hunde ziemlich schnell sprechen und Witze in Englisch erzählen, aber ich finde das Video ist total süß und lustig gemacht. Auch wenn die Hunde, die in diesem Video im Originalton zu Wort kamen, fast noch besser zu verstehen waren. ;o)



Schmunzelnde Grüße, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Dienstag, 19. Februar 2008

Andere Länder, andere Sitten ?

Gleich zwei äußerst kuriose Nachrichten zum Thema Hunde findet man heute. Wir fassen hier beide Nachrichten mal mit einem fassungslosen Kopfschütteln in einem Artikel zusammen:

Südkorea - Mann brät den Hund seiner Vermieterin

In Südkorea soll ein arbeitsloser Mann den Hund seiner Vermietern (einen Chihuahua) gestohlen haben, als diese im Badezimmer war. Dann habe er den Hund getötet und gebraten, berichtet Tagesspiegel.de. Erwischt wurde er beim Braten des Hundes von der Feuerwehr - denn der betrunkene Mann hatte dabei versehentlich seine Kleidung entzündet und Nachbarn alarmierten sofort die Feuerwehr, als sie den Rauch aufsteigen sahen. Im Polizeiverhör soll er angegeben haben, er habe aus “Hunger” gehandelt. Komisch finden wir nur: Wenn das Geld für so viel Alkohol gereicht hat, dass man sich derart betrinken kann, dann hätte man doch statt dessen mit Sicherheit auch etwas zu essen kaufen können, oder?

Indien - Mädchen ‘heiratet’ Hund

Die zweite kuriose Nachricht kommt aus Indien. Dort heiratete ein siebenjähriges Mädchen auf Empfehlung des Stammes-Ältesten einen Hund, wie die Netzzeitung heute berichtet. Das indische Mädchen hat einen verwachsenen Zahn, was die Stammesoberhäupter des ostindischen Dorfes als böses Vorzeichen für die Familie werten. Um Unheil abzuwenden und das Schicksal gnädig zu stimmen, sollen sie daher zur Hochzeit mit einem Hund geraten haben. Als “Ehepartner” wurde dem siebenjährigen Mädchen ein herrenloser Streuner zugeteilt, der Feier sollen über 100 Gäste beigewohnt haben. Einer späteren Hochzeit mit einem Mann steht diese Ehe laut indischem Brauch und Gesetz nicht im Wege - eine ‘Scheidung’ von dem Hund ist dazu nicht erforderlich.

So verrückt das für uns alles klingen mag - in Indien sind Hochzeiten zwischen Menschen und Hunden oder auch Schlangen nicht einmal ungewöhnlich. Wie die Netzzeitung weiter berichtet, soll es schon viele ‘Eheschließungen’ dieser Art gegeben haben. Und auch wir hatten ja hier schon einmal über einen Fall berichtet, in dem ein Inder eine Hündin ‘heiratete’. Er war, nachdem er zwei Hunde getötet hatte, zeitweise gelähmt und hoffte, durch die ‘Heirat’ seine Tat wiedergutmachen zu können. Dazu sagen wir lieber mal nichts...

Kopfschüttelnde Grüße, euer Alex (Alexander Bömbelmann)
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Montag, 18. Februar 2008

Entführt!


Habt ihr uns schon vermisst, liebe Hunde und Hundefreunde? Ungewöhnlich, dass es seit Donnerstag hier nichts Neues mehr gab, oder? Der Grund: Wir wurden entführt! Ganz spontan beschloss Herrchen zum Valentinstag, uns bei diesem traumhaften Wetter an die Nordsee zu entführen. Und so haben wir uns mal ein paar schöne Tage gemacht und uns vor dem Trubel des Alltags versteckt. Das Wetter war traumhaft, es gab nette Hundekollegen zum Spielen, und ich habe mir mal Zeit genommen, um mit meinen Zweibeinern ein bisschen am Strand rum zu knuddeln. Schließlich darf man als Hund seine Zweibeiner ja auch nicht vernachlässigen. ;o)

Sich mal wieder am Strand ganz entspannt den Bauch kraulen zu lassen - herrlich!


Besondere Sehenswürdigkeiten gab es auch zu bestaunen - sehr originell und dekorativ fand ich zum Beispiel diese lebendige Zaunfigur, die so freundlich war, so lange brav zu posieren, bis Frauchen endlich ihren Fotoapparat rausgekramt hatte:


So, und jetzt geht es hier wieder wie gewohnt weiter. Also bis bald! Erholte Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Donnerstag, 14. Februar 2008

Huch!? Ich habe gewonnen!


Und das war jetzt sozusagen mein "internationaler Durchbruch". ;o) Dass ich das auf meine alten Tage noch erleben darf... Aber der Reihe nach: Vor einiger Zeit gab es auf dogspot.de, (über das Portal hatten wir ja hier schon mal berichtet), einen Geschichten- Wettbewerb. Die Zeitschrift Akte Hund suchte in Zusammenarbeit mit Dogspot die schönste Hundegeschichte 2007. Na ja, ihr kennt ja Frauchen - sie lässt nichts unversucht, um das Image der Hunde in der Öffentlichkeit aufzupolieren. So hat sie dann in ihrer Funktion als meine Tippse und Pressesprecherin meine Lebensretter-Geschichte noch mal eingeschickt und - ebenfalls typisch Frauchen - vergaß die ganze Sache dann wieder. ;o)

Umso größer war die Überraschung, als wir gestern die Nachricht erhielten: Herzlichen Glückwunsch, die Geschichte hat gewonnen! Sie wird in der nächsten Ausgabe des Hundemagazins veröffentlicht. Da Akte Hund ein Schweizer Hundemagazin ist, war dies also sozusagen - hört, hört - mein “internationaler Durchbruch”. ;o) Spaß beiseite: Gewonnen haben wir ein Jahr lang die Zeitschrift Akte Hund gratis und das Buch “Liebst du mich auch?” von Patricia B. McConnell. Trifft sich gut, denn dieses Buch steht auch schon länger auf Frauchens dicker “muss ich unbedingt noch lesen” Liste. Zugegeben, mir wäre ja eine Kiste Knochen lieber gewesen, aber ich kann ja gönnen. Und ich bin sicher, dass ich auch wieder eine Extra-Belohnung für den Gewinn kriege - ich kenn doch meine Zweibeiner! ;o)

Und da meine Blogleser immer die Nase vorn haben sollen, gibt es die Seite 22 heute schon hier zu sehen, obwohl das neue Magazin noch gar nicht im Handel ist. Exklusiv für euch, könnte man sagen. ;o) (Zum Vergrößeren einfach das Bild anklicken.)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Mittwoch, 13. Februar 2008

Hurraaaaaa! Wieder eine gute Nachricht!


Gute Nachrichten zu verkünden, gehört eindeutig zu meinen liebsten Aufgaben - darum möchte ich die Frohe Botschaft heute mit euch teilen! :o) Ihr erinnert euch doch sicher noch an die Sache mit Karlie und den Echtfellspielzeugen made in China? (Infos zu den grausamen Fellmärkten in China hier.) Dann wisst ihr ja sicher auch noch, dass wir die Firma Karlie (mit etwas Druck und Dank eurer Hilfe) davon überzeugen konnten, dass Tiere nicht gequält und getötet werden dürfen, um aus ihnen Spielzeug für andere Tiere oder gar Artgenossen zu machen.

Nachdem Karlie, als größter Hersteller dieser Artikel, dies eingesehen hatte, blieb noch die Firma Trixie, die ebenfalls solche Pelzspielzeuge anbot. Und natürlich sollten auch die nicht von unserer Überzeugungsarbeit verschont bleiben. Auf unsere E-Mail kam damals eine Antwort, in der man uns darum bat, vorerst nicht zu Protesten gegen Trixie aufzurufen, wie wir es damals bei Karlie gemacht hatten. Man versprach uns, darüber nachzudenken, ob man die Pelzprodukte aus dem Sortiment nehmen könne.

Okay, so fair sind wir ja. Darum machten wir zwar zwischendurch per E-Mail nochmal ein bisschen Druck, haben aber hier nicht darüber berichtet. Nur die PETA hatten wir vorsorglich wieder eingeweiht. Gerade eben erreichte uns dann eine frohe Botschaft! Hier ein Auszug aus der Nachricht:

… freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir uns danach dazu entschlossen haben, nun auch die letzten noch in unserem Sortiment befindlichen Echtfellspielzeuge gegen Plüschspielzeuge auszutauschen. Die Umstellung wird fließend zu den jeweils schnellstmöglichen Terminen (nach Abverkauf der am Lager befindlichen Bestände) erfolgen. Die Änderung im Katalog wird mit dessen Neuauflage (Mai 2008) durchgeführt…

Somit werden nun die größten Hersteller von Heimtierbedarf Pelzfrei. :o) Ist das nicht klasse? Ich freue mich RIESIG und bin eigentlich selbst fast erstaunt, was man mit so einem kleinen Hundeblog und ein wenig Hartnäckigkeit alles erreichen kann!

Glückliche Grüße, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Falls jemand weitere Hersteller solcher Spielzeuge kennt, kann uns die gerne nennen, dann versuchen wir auch da unser Glück.

Linkswedeler oder Rechtswedeler ?

Als Hund muss man sich ja schon wundern, was Wissenschaftler so alles erforschen. Die Studie, die italienische Wissenschaftler über die Ausdruckfähigkeit des Schwanzwedelns bei Hunden gemacht haben, ist zwar ausnahmweise mal nicht so ganz brandaktuell, sondern schon von 2007, aber wir haben sie erst jetzt in Netz gefunden.

Die italienischen Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass die Richtung, in der ein Hund mit dem Schwanz wedelt, Aufschluss darüber gibt, wie er sich gerade fühlt. Bewegt der Hund die Rute etwas mehr nach links, so würde er am liebsten weglaufen, meinen die Forscher. Das Wedeln weiter rechts dagegen, signalisiert angeblich, dass der Hund sich dem Gegenüber nähern möchte. Zurückzuführen sei dies darauf, dass einmal die linke, und einmal die rechte Gehirnhälfte dominieren - je nachdem, welche Gefühle gerade verarbeitet werden. (Kleine Anmerkung: Immerhin - die Wissenschaft gesteht uns inzwischen Gefühle zu und traut sich mittlerweile endlich auch immer öfter, dies mal offen zuzugeben!)

An der Studie, die an der Universität Triest durchgeführt wurde, nahmen 30 Hunde aller Rassen teil. Ihnen wurden jeweils eine Minute lang ihre Besitzer, eine Katze, ein fremder Mensch, so wie ein “bedrohlich wirkender” Belgischer Schäferhund gezeigt. Per Video wurden dabei die Bewegungen der Rute aufgezeichnet. Auf den Anblick von spannenden Objekten wie Menschen und Katze sollen die Hunde stets mit einem Schwanzwedeln nach rechts reagiert haben, wobei die heftigsten Wedelbewegungen jeweils vom Besitzer ausgelöst wurden. (Anmerkung: Das spricht wohl für die Besitzer. ;o)

Nach links tendierten die Wedelbewegungen dagegen, wenn die Hunde mit dem “einschüchternd wirkenden” Schäferhund konfrontiert wurden. Daraus schließen die Forscher, dass dieses unbewusste Verhalten eine Zweiteilung des Gehirns wiederspiegelt. Übrigens will man - zwar nicht das Schwanzwedeln in der Form - aber doch die Bevorzugung einer Körperhälfte auch schon bei anderen Säugetieren, Reptilien, Vögeln und sogar Fischen beobachtet haben. So viel zur Meinung der Wissenschaftler. Nun Frage ich mich aber, was mag es wohl zu bedeuten haben, dass meine Rute durch jahrelanges chronisches Rechtswedeln schon einen deutliche Rechtsbiegung aufweist?

Wedelnde und nachdenkliche Grüße
euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Dienstag, 12. Februar 2008

Lebensretter auf vier Pfoten

In Klagenfurt rettete am Montag Abend mal wieder ein Hund seine Besitzerin. Die 33-jährige Kärntnerin erlitt während eines Spazierganges in der Nähe des so genannten „Teufelsgrabens“ einen epileptischen Anfall. Sie schaffte es gerade noch mit ihrem Mobiltelefon die Feuerwehr zu verständigen. Doch ehe sie ihren Standort angeben konnte, brach die Verbindung ab. Per Funkpeilung konnten die Rettungskräfte einen ungefähren Standort ermitteln, doch der Radius betrug immerhin ca. 1,5 km. Der Hund der verunglückten Frau - ein Schäferhund namens Nabucco - war es dann, der den genauen Standort angab. Durch lautes Bellen führte er die Rettungskräfte auf die richtige Spur zu seiner hilflosen Besitzerin. Dadurch konnte die Frau, die schon stark unterkühlt und nicht mehr ansprechbar war, schließlich noch rechtzeitig gerettet werden. (Quelle: oe24.at)

Was sagen wir dazu? Hundefreunde leben länger, weil sie immer einen treuen Freund an ihrer Seite haben! Und mal ehrlich Kumpels - in jedem von uns steckt doch ein potentieller Retter auf 4 Pfoten, oder? Und es muss noch nicht einmal der eigene Hund sein - in Rheine verbellte ein Hund einen Unbekannten, der ein 15 -Jähriges Mädchen angriff. Pressebericht der Polizei. In Deutschland gibt es doch für alles und jeden Unsinn Statistiken - wäre es nicht mal interessant eine Statistik zu erstellen, wie viele Tote es im Jahr mehr gäbe, wenn es keine Hund gäbe? Schließlich schafft es ja nur ein sehr geringer Bruchteil der Rettungen auch in die Medien. Und wenn überhaupt, dann nur als kleine Randnotiz.

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann, wie einige von euch schon wissen, ebenfalls ein Lebensretter ;o)
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Montag, 11. Februar 2008

Vorsicht - Giftköder in Lüneburg!

Die Giftwarnungen reißen leider nicht ab. Wie die Landeszeitung heute berichtet, wurde in Lüneburg nahe des Waldfriedhofs wieder ein Hund Opfer eines Giftanschlags. Der ausgebildete Jagdhund lebt zwar noch, leidet aber unter starken Schmerzen und quält sich sehr. Eine Tierärztin soll inzwischen herausgefunden haben, dass es sich um das Gift „Strychnin“ handelt. Da nicht ganz näher bekannt ist wo der Hund das Gift genau aufnahm, rät die Polizei den gesamten Waldbereich am Deutsch-Evern-Weg zu meiden und erbittet Hinweise unter: Tel.: 04131/29 22 15

Sonntag, 10. Februar 2008

Wählt mich zum Dschungelkönig!

Es ist soweit - die Wahl des Dschungelkönigs steht an! Mit dem ganzen Kaspersky-Ärger hätte Frauchen das fast völlig verpennt. (Typisch Frauchen!) Ihr müsst zugeben, so eine Krone würde mir schon verdammt gut stehen, oder? Also geht mal bitte ganz schnell für mich wählen!

Nach dem Kampf mit dem Löwen, der Riesenschlange und dem Möchtegern-Godzilla hätte ich es doch auch verdient. Findet ihr nicht?

Vielen Dank & bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Samstag, 9. Februar 2008

Kaspersky: Phishing-Fehlalarm - so schnell wird man zum Betrüger erklärt!

So schnell wird man in aller Öffentlichkeit zum Betrüger abgestempelt! Als ich gestern Abend mein Blog aufrufen wollte, bekam ich erst mal einen Schreck: Kaspersky Internet Security meldete:

"Phishing- Angriff! Diese Website wird verwendet, um Kreditkartennummern, PIN-Codes, Kennwörter und andere persönliche Daten zu stehlen."

Interessant! Vor allem, wenn man bedenkt, dass es in meinem ganzen Blog gar keine Möglichkeit gibt, solche Daten überhaupt einzugeben! Ich wählte meine anderen Blogspot-Blogs an, und erhielt prompt die gleiche Meldung. Schnell stellte sich heraus, dass tatsächlich ALLE Blogspot-Blogs von Kaspersky des Phishings bezichtigt werden. Geht's noch? Wie ich inzwischen weiß, haben andere Virenschutzprogramme keinerlei Probleme mit den Blogspot-Blogs und erkennen hier auch keinen Phishing-Angriff. Warum wohl? Weil es keinen gibt! Weder in diesem, noch in meinen anderen Blogs, und vermutlich in den allermeisten anderen Blogspot-Blogs auch nicht. Wie sollten wir auch Daten stehlen, die gar nicht erst eingegeben werden können? Via virtueller Gedankenleserei, oder was!?

Der Kaspersky-Support, den ich gestern Abend schon mit der Bitte diesen Fehler zu beheben kontaktiert hatte, rührt sich nicht. Ich finde es schon ein starkes Stück, was Kaspersky sich mit diesem falschen Großalarm leistet! Dem Blogbesucher als Phishing-Betrüger gemeldet zu werden, obwohl es nicht einmal die Möglichkeit gibt, die Daten, die wir angeblich klauen wollen, überhaupt auf der Seite einzugeben, ist wirklich eine Frechheit! Hoffen wir mal, dass auch ein findiger Anwalt in den Staaten unter den Bloggern ist - dann wird Kasperksy in Zukunft sicher vorsichtiger mit solchen falschen Anschuldigungen sein.

Andere (oder sollte ich sagen vernünftige?) Viren- & Phishingschutzprogramme schreiben: "Es wurde kein Hinweis darauf gefunden, dass diese Seite betrügerisch sein könnte."

Wutschnaubende Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)
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PS: Noch ein Bericht dazu in der Feenwerkstatt.
Wie dem zu entnehmen ist, hat wohl EIN Blogspot-Blog einen Phishing-Versuch unternommen, worauf Kaspersky dann kurzerhand ALLE sperrte. Na toll!

Nachtrag 11.02.2008: Das Problem wurde behoben. Heute Morgen hatte ich die Nachricht von Kaspersky: "False Alarm is fixed". Kein Wort der Entschuldigung, kein Danke für den Hinweis, nur dieser eine Satz: "False Alarm was fixed." Ich vermute mal, zu diesem Großalarm kan es, weil jemand anstatt den Blognamen des einen betrügerischen Blogs zu sperren, kurzerhand mit *.blogspot.com gesperrt hat. Das würde auch erklären, warum die Unterseiten der Blogs ohne Fehlermeldung aufrufbar waren. Wahrscheinlich war jemand einfach Tippfaul und wollte schnell ins Wochenende. Ich finde es immer noch eine Frechheit.

Freitag, 8. Februar 2008

Neuer Tierschutzanwalt seit 3 Monaten im Amt

In dieser Zeit hat er bereits 145 Fälle von Tierquälerei behandelt - 2 Drittel davon betrafen Hunde. Bei diesen Fällen gab es rund 30 Verurteilungen im Kanton Zürich (Schweiz), doch der sympathische Anwalt der Tiere Antoine F. Goetschel ist mit dem Strafmass noch nicht ganz zufrieden. Er fordert noch höhere Strafen, um eine größere abschreckende Wirkung zu erzielen.

Wir meinen: Recht hat er! Die Strafen für Tierquälerei können nicht hoch genug sein!

Einen Tierschutzanwalt gibt es im Kanton Zürich schon seit 1992. Wir hatten hier schon einmal darüber berichtet und hoffen sehr, dass auch Deutschland irgendwann einmal so fortschrittlich wird! Denn wie sagte schon Mahatma Ghandi so treffend: "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt." ....

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Donnerstag, 7. Februar 2008

Kluger Hund rettet 12-jährigen vor Sexualtäter - Zeugen gesucht!

In Bremen schlug ein Schäferhund einen Mann in die Flucht, der am Samstagabend mit einem Schal maskiert, einen 12 jährigen Jungen angriff. Der 20 - 30 Jahre alte Mann hatte versucht den Jungen ins Gebüsch zu zerren, worauf der erst 6 Monate alte Schäferhund zubiss. Dadurch blieb der Junge zum Glück unverletzt und der Täter flüchtete. Die Polizei such nun Zeugen, die Angaben zu der Tat oder dem Täter machen können. Wie e110 heute berichtet, geht die Polizei davon aus, das der Hund den Mann auch im Genitalbereich verletzt hat.

Wir sagen: Kluger Hund, gleich an der richtigen Stelle angesetzt! ;o)
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Mittwoch, 6. Februar 2008

Hunde in Meerbusch vergiftet - Zeugen gesucht!

In Meerbusch verendeten wieder zwei Hunde qualvoll an Giftködern. Hundebesitzern wird geraten, das Gebiet am Hülsenbuschweg zu meiden. Nur wenige Minuten, nachdem die Hunde das Gift am Wegesrand aufgenommen hatten, brachen die Tiere zusammen, hatten Schaum vorm Maul unter starben unter qualvollen Krämpfen. Obwohl die Hunde innerhalb weniger Minuten zum Tierarzt gebracht werden konnten, gab es keine Rettung. Höchstwahrscheinlich sind noch mehr Hunde betroffen.

Vor einigen Jahren gab es an der gleichen Stelle schon einmal einen Giftköder-Anschlag. Aber nicht nur private Hundehalter, auch die Polizeihundestaffel Düsseldorf ist von diesem Giftanschlag betroffen. Die Arbeit der Polizeihundestaffel wird dadurch erheblich behindert, weil sich genau in der Umgebung auch das Übungsgelände der Hundestaffel befindet.Die Polizei rät, den beliebten Ausgehbereich am Hülsenbuschweg in Höhe Am Eisenbrand zu meiden und bittet um Zeugenaussagen. Wichtig sei, dass sich betroffene Hundebesitzer sofort bei der Polizei melden. „Nur so lässt sich dem Täter auf die Spur kommen.“, so die Polizei.

Hinweise an: Polizei Neuss, 02131 /3000
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Dienstag, 5. Februar 2008

Angst vor Hunden? Hundephobie?


Dann könnte dieses Buch weiterhelfen. Warum haben so viele Menschen Angst, viele sogar panische Angst vor Hunden? Ängste, oder gar Phobien entwickeln manche Menschen gegen viele Dinge. Was ist überhaupt eine Phobie? Eine übertriebene, nicht durch reale Gefahr begründete Angst. Doch während man Menschen, die zum Beispiel an einer Arachnophobie (Spinnenangst) leiden, sofort zu einer Therapie rät, scheint eine Hundephobie eher “gesellschaftlich anerkannt” zu sein.

Auch die Betroffenen einer Hundephobie selbst, haben meist das Gefühl, ihre panische Angst vor Hunden sei durchaus begründet, während dagegen die Einsicht, dass die übertriebene Angst zum Beispiel bei einer Spinnenphobie unbegründet und unsinnig ist. Spinnenphobiker und andere Phobiker - seien es soziale oder andere Phobien - sehen es als selbstverständlich an, dass sie etwas gegen ihre Angst tun, sich in Behandlung begeben müssen. Auch wenn sie von der Angst oft überwältigt und wie gelähmt sind - sie wissen meist, dass diese Angst nicht normal und behandlungsbedürftig ist. Hundephobiker dagegen, sehen das Problem meist nicht bei sich. Sie sehen es als selbstverständlich an, dass andere etwas tun müssen - nämlich Hunde von ihnen möglichst weit fern halten, am Besten ganz abschaffen.

Wie kommt das?

Hunde können beißen, soviel steht fest. Das steht ebenso fest, wie die Tatsache, dass es giftige Spinnen gibt, deren Gift Menschen töten kann. Die Medien tragen einen großen Teil dazu bei, dass gerade die Hundeangst enorm geschürt werden. Beißt ein Hund einmal zu, gibt es nicht selten 200 bis 300 Medienberichte zu einem einzigen Hundebiss. Hinzu kommt, dass diese Berichte dann wieder auf private Websites und Blogs kopiert werden. So hat der Leser ständig Schlagzeilen von Hundebissen vor Augen und es entsteht der Eindruck, es passiere ständig etwas. Dass hier immer wieder ein und der selbe Fall durchgekaut und aufgebauscht wird, geht im Schrecken der Nachricht völlig unter. Jeder einzelne Vorfall - und seien die Verletzungen auch noch so gering - ist den Medien eine Schlagzeile wert. Selbst wenn der Biss versehentlich beim Spielen oder definitiv durch eigenes Verschulden entstand und mit einem einfachen Pflaster versorgt werden kann, ist das den Medien eine Schlagzeile wert, die den Hund als "unberechenbare Bestie" darstellt. Bricht sich dagegen ein Reiter beim Reitunfall alle Knochen, wird von einem Pferd gebissen oder getreten, so interessiert das die Medien kaum bis gar nicht. Mit einem reißerisch formulierten Zeitungsartikel über eine ‘Hundeattacke’, der nun von allen Seiten regelrecht “eingehämmert” wird im Hinterkopf, geht der Leser auf die Straße und hat instinktiv ein ungutes Gefühl, wenn er einem Hund begegnet.

Beißstatistiken

Weiterhin werden in den Medienberichten immer wieder Statistiken von Hundebissen zitiert. Besonders mit der Entstehung dieser Statistiken setzt sich Janis Bradley in ihrem Buch “Hunde können beißen - aber Luftballons und Pantoffeln sind gefährlicher” auseinander. Und dabei wird klar, der Buchtitel, der hier auf den ersten Blick fast absurd klingen mag, ist eine reale Feststellung. Es ist tatsächlich so, dass mehr Kinder an einem Luftballon ersticken, und mehr Menschen durch Hauspantoffeln zu Tode kommen, als durch Hundebisse. Die Chance, von einem Hund getötet zu werden, liegt bei 1:18 Millionen.

Janis Bradley deckt in ihrem Buch auf, dass die Zahlen und Statistiken über Hundebisse auf aus der Luft gegriffenen Schätzungen beruhen, geradezu absurd verfälscht sind und so einen völlig falschen Eindruck entstehen lassen.

Andere Gefahren

Bemerkenswert finde ich schon lange, dass sich scheinbar sehr viele Menschen Gedanken darum machen, von einem Hund ‘zerfleischt’ werden zu können, aber offenbar keine Gedanken darum machen, sie könnten einem Sportunfall, einem Gewaltverbrechen oder einem Verkehrsunfall zum Opfer fallen. Obwohl die Gefahr hierfür ungleich höher liegt. Ein nettes Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit: Die Debatte um ein Tempolimit in Deutschland. Zahlreiche Verkehrsexperten argumentierten, dass sich dadurch die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr deutlich verringern ließe. (Immerhin haben wir ja jährlich rund 5000 Todesopfer im Straßenverkehr). Dennoch - da ging sofort ein Aufschrei durchs Volk! Tempolimit? Nicht mit uns! Wir geben Gas, 120 kmh reichen uns nicht. Da muss man eben ein paar Tote mehr oder weniger in Kauf nehmen. Ist halt ‘normales Risiko’…

Andererseits laufen aber Politiker Sturm, weil sie der Ansicht sind, die Gefahr, die von Hunden ausgeht, müsse dringend ausgeschaltet werden. Ich wiederhole noch einmal: Die Gefahr, durch einen Hundebiss ums Leben zu kommen, liegt bei 1:18 Millionen! Selbst die Gefahr durch einen Mückenstich ums Leben zu kommen liegt deutlich höher. Das ist kein scherz, sondern die Realität. Und das Risiko an einem Blitzschlag zu sterben, ist immerhin 5 mal so hoch, wie das, an einem Hundebiss zu sterben. (Warum ist es nicht schon lange Pflicht, dass jeder einen Blitzableiter auf dem Kopf trägt? ;o)

Was mich noch so wundert

Selbst wenn der Hund noch so brav bei Fuß läuft, und entgegenkommende Passanten keines Blickes würdigt, beobachte ich gelegentlich ängstliche bis feindselige Blicke. Offenbar machen sich manche Leute Sorgen, vom Hund ‘angefallen’ zu werden. Dass hier direkt am Park vor ca. 2 Wochen eine Frau mit Messerstichen brutal ermordet wurde, und im letzten Jahr in einem anderen Park dieser Stadt 2 Menschen ‘aus Spaß’ von ihren menschlichen Artgenossen abgestochen wurden, scheint dagegen keinerlei Besorgnis auszulösen. Ebenso wenig, wie die Tatsache, dass alle paar Minuten in Deutschland ein Gewaltverbrechen (Mord, Totschlag, schwere Körperverletzung, Vergewaltigung usw.) geschieht. ‘Normales Risiko’? Darum sorgt sich niemand, während jeder Hund als potentielle Gefahr angesehen wird? Darüber sollte man vielleicht mal drüber nachdenken…

Wie gesagt, das Buch von Janis Bradley kann ich jedem empfehlen, der unter Hundangst leidet. Es holt auf den Boden der Tatsachen zurück und räumt mit einigen Missverständnissen auf. Dabei wird nichts beschönigt, denn natürlich können Hunde beissen. Am Ende des Buches gibt es Tipps, wie man sich Hunden gegenüber richtig verhält. Erhältlich direkt beim Animal Learn Verlag, oder direkt online zu bestellen über buecher.de (Versandkostenfrei) über diesen Link:

Hunde können beissen


Bis bald, euer - nein, heute ausnahmsweise der Alex höchst selbst, sondern Alex’ Frauchen. ;o)

Monsteralarm im Dschungelcamp

Wieder ein kurzer Bericht aus dem Dschungelcamp der Hunde: Nachdem Dixie heimlich aus dem Camp ausgebrochen war, beschloss ich, sie nun nicht mehr aus den Augen zu lassen. Dies erwies sich als hilfreich, als morgens am Campeigenen Badesee plötzlich so ein Möchtegern-Godzilla auftauchte:

Nun, Dixie hatte ihre chirurgischen Fähigkeiten ja hier schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt, und so beschlossen wir, den ungeholbelten Burschen gemeinsam zu operieren. Ich denke, das Ergebnis unserer OP kann sich sehen lassen:


Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Montag, 4. Februar 2008

Blog-Stöckchen, aber nur ausnahmsweise ;o)


Normalerweise ist Frauchen ja der absolute Stöckchen-Verweigerer. Sie fängt eigentlich nie Stöckchen auf, irgendwie ist sie damit wohl überfordert. Ausnahmsweise, aber nur weil hier Karneval ist, und heute am Rosenmontag alle mit Kamelle rumwerfen, hat sie sich nicht wie üblich geduckt und versteckt, sondern mal das Stöckchen aufgefangen, das Walter & Ash uns zugeworfen haben. Genauer gesagt, ich hab's gefangen. Und statt Kamelle, werfen wir heute das Blog-Stöckchen.

Hier die Regeln:
  • Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
  • Schlage Seite 123 auf.
  • Suche den fünften Satz auf der Seite.
  • Poste die nächsten drei Sätze.
  • Wirf das Stöckchen an fünf Blogger weiter.
Unsere 5 Sätze von Seite 123:

" An der Spitze zu gehen und die anderen zu führen, ist gar nicht so erstrebenswert, wie anfangs vielleicht angenommen. Wer vorneweg läuft, trifft auch als Erster auf Gefahren, zum Beispiel Schlangen, die im Gras liegen usw. Im Winter verbraucht das Tier in der Führungsposition die meiste Energie beim Vorwärtskommen, denn es muss den tiefen Schnee erst niedertrampeln. Die nachfolgenden haben es dann leichter, denn sie haben schon einen Trampelpfad, dem sie nur noch zu folgen brauchen. Wenn Wölfe übrigens hintereinander hergehen, sieht die Spur des Rudels fast so aus, als wäre nur ein Tier unterwegs gewesen, denn sie setzen die Pfoten ganz genau in die Abdrücke ihres Vorgängers hinein - Wölfe sind eben Meister im Energiesparen. "

Aus dem Buch "Das Alpha-Syndrom" von Anders Hallgren. Es geht an dieser Stelle um das immer noch weit verbreitete Märchchen "lassen Sie den Hund beim Spaziergang nicht vor Ihnen laufen, sonst übernimmt er die Führung". Das Buch lag hier gerade noch auf dem Schreibtisch, weil es das letzte Buch war, das Frauchen gelesen hat, und worüber sie hier in meinem Blog noch eine Empfehlung schreiben wollte. Bis jetzt ist sie aber noch nicht dazu gekommen.

Nun werfe ich dieses Stöckchen an:

- famlog.de
- briardblog.de
- Ossitiere
- Banjoko Silberlöwe
- Happy

Wer dieses Stöckchen hier findet und gerne haben möchte, darf es von mir aus auch gerne mitnehmen.

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)


Samstag, 2. Februar 2008

Hundehasser prügelt auf Frau und Hunde ein


Langsam frage ich mich wirklich wo wir hier eigentlich sind! Wie die Rundschau-Online heute berichtet, schlug und trat ein Mann völlig grundlos eine Frau und ihre Hunde zusammen. Als ‘Begründung’ für die Gewalttat gab er an, die Hundehalterin hätte nicht verhindert, dass ihr Hund an eine Hauswand uriniert hätte. Die Polizisten, die durch Zeugen herbeigerufen wurden, suchten alles ab, konnten jedoch nichts finden. Die ganze, unglaubliche Geschichte hier.

Fassungslose Grüße, euer Alex!

Ihr könnt wieder kommentieren!

Nachdem ein Hundehasser, der offensichtich zu viel Zeit und zu wenig Hirn hat, hier jeden Artikel (und das sind ja einige!) mit einer seitenlangen Hasspredigt gegen Hunde kommentiert hat, hatten wir die Kommentare vorübergehend nur noch für angemeldete Mitglieder geöffnet. Jetzt ist uns eine Bessere Lösung eingefallen: Es kann wieder jeder kommentieren, aber die Kommentarfunktion bleibt bei neuen Posts immer nur wenige Tage geöffnet und wird dann geschlossen. Auf diese Weise bleibt es schön übersichtlich und wir können bei eventuellen neuen 'Anschlägen' besser reagieren. Liebe Hundefreunde, ihr dürft also wieder wie gewohnt schreiben! (Und bei der Netzhitparade für mich voten! ;o)

Vielen Dank, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Der Dog-Schweizer hat sich freundlicherweise angeboten, solche Spammer ausfindig zum machen. Falls jemand also auch Spamopfer solcher Hundehasser wird, bitte beim Dog-Schweizer melden. Wir Hundefreunde halten doch zusammen, oder? ;o)


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