Donnerstag, 17. Januar 2008

"Schuhtick" eines Hundes sorgt für Kripo-Einsatz

In Grünbach dachte eine Frau an einen grausigen Leichenfund, als sie morgens aus dem Fenster sah. An einer Stelle, an der sonst nie jemand vorbeigeht, sah die geschockte Frau tiefe Dellen und Spuren im Schnee und einen Schuh liegen. Soforft alarmierte sie die Polizei, die schnell am "Tatort" eintraf. Es wurde jedoch schnell klar, dass es sich nicht um ein Gewaltverbrechen handeln konnte. Denn im Schnee waren nirgends menschliche Fußabdrücke zu finden, nur Hundepfoten. „Da dürften sich ein, zwei Hunde im Schnee um einen Schuh gebalgt haben“, stellten die Beamten fest und zogen wieder ab.

Als Hundebesitzerin Marianne Rudlstorfer zwei Tage später zufällig von der Geschichte erfuhr, wusste sie sofort, dass da nur ihre zwei Hunde die Pfoten im Spiel gehabt haben können. Berner Sennen Mischling Bernie und Müsterländermix Luna haben nämlich einen "Schuhtick". Frauchens Schuhe zu apportieren ist eines ihrer liebsten Hobbys. Sie hatten sich im Schnee mit dem Schuh gebalgt, und ihn dann liegen lassen, als sie von ihrem Frauchen gerufen wurden. Dass ihre kurze Unachtsamkeit einen Polizeieinsatz zur Folge haben würde, konnte Marianne Rudlstorfer nicht ahnen. Nach einigen peinlichen Sekunden musste sie über den Vorfall aber herzlich lachen.

Die Polizei sieht das sehr positiv: „Oft scheuen sich Menschen davor, die Polizei zu alarmieren, weil sie Angst haben vor den Unannehmlichkeiten und der Befragung. Aber im Zweifelsfall ist es auf jeden Fall immer besser, anzurufen“, sagte der stellvertretende Bezirkspolizeikommandant. Vor allem deshalb, weil seltsame Entdeckungen wie in Grünbach erfahrungsgemäß selten so ein humoriges Ende haben. (Quelle: Rundschau online; Foto: Pixelio.de)

Ich sage dazu: Wenn wir Hunde unsere Pfoten im Spiel haben, gibt es sogar bei der Mordkommission mal ein Happy End und was zu lachen!

Schmunzelnde Grüße, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

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