Dienstag, 8. Januar 2008

Hunde können beißen...

...aber Luftballons und Pantoffeln sind gefährlicher. So lautet der Titel einer Buch-Neuerscheinung aus dem Animal-Learn-Verlag. (Autorin: Janis Bradley) Haben wir heute bestellt, und sind ganz gespannt darauf. Der Klappentext jedenfalls klingt ganz nach dem, was ich als Hund ja schon seit Jahren predige:

Es ist richtig, dass Hunde gefährlich sein können – und zwar für Kinder mehr als für Erwachsene. Sie sind natürlich nicht so gefährlich wie zum Beispiel Küchenutensilien, große Wasserbehälter, Pferde oder Kühe und auch bei weitem nicht so gefährlich wie Kinderspielplätze, Swimmingpools, Skateboards und Fahrräder – und nicht annähernd so gefährlich wie die eigene Familie, Freunde, Schusswaffen oder Autos.

Denn Hunde töten fast nie Menschen. Die Chance, dass dies passiert, liegt bei 1 : 18 Millionen. Trotzdem geistern Zahlen von einer angeblich ständig ansteigenden Zahl von Hundebissen und einer wachsenden Bedrohung für den Menschen durch seinen besten Freund, den Hund, durch die Medien. Fernsehstationen und Radiosender stürzen sich sensationslüstern auf das Thema und schüren eine wahre Hysterie in der Bevölkerung. Eilig reagieren Politiker und erlassen Gesetze, die an der Realität vorbei gehen und somit auch keine Lösung bringen. Dabei stützen sie sich auf Zahlen und Statistiken, die geradezu absurd verfälscht wurden und das Bild auf die wahre Situation verzerren.

Janis Bradley deckt diese Missstände in ihrem mutigen Buch auf und informiert über die wahren Zahlen rund um das Thema „Hundebisse“. Ihre Ergebnisse sind schockierend und beschämend – und fordern auf, wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu kommen. Ihr Resümee: Ja, Hunde können beißen. Aber selbst von Luftballons oder Hauspantoffeln geht eine größere Gefahr für die Menschheit aus.

Gleichzeitig weist sie darauf hin, in wie vielen Bereichen uns der Hund treu zu Diensten ist, sei es als Lebensretter, Begleiter für Behinderte, Co-Therapeut für Kranke, Helfer bei der Drogen- oder Sprengstoffsuche oder einfach als freundlicher Begleiter und guter Zuhörer auf vier Pfoten, der uns den Alltag mit seinem liebenswürdigen Wesen, seinem seelenvollen Blick und einem freundlichen Schwanzwedeln verschönt.

Das hört sich doch gut an, oder? Ich setze dann schonmal die Lesebrille auf, und warte gespannt auf das Päckchen. Wenn ich das Buch ausgelesen habe, werde ich nochmal darüber berichten und auch meinen Senf dazu abgeben. ;o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)


1 Kommentar:

  1. Klingt nach einem guten Buch. Schade, dass es wahrscheinlich nur Hundefreunde lesen werden. Sowas sollte man zur Pflichtlektüre machen oder im Schulunterricht mal lesen...

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