Dienstag, 22. Januar 2008

Hund im Feuer zu Tode gequält - Zeugen gesucht!

Über einen Fall besonders grausamer Tierquälerei berichtet die Thühringer Allgemeine heute. Unbekannte hatten in Erfurt am Wochenende einen Hund in einem Feuer getötet. Ein Spaziergänger, der seinen Hund ausführte, hatte den toten Dobermann am Sonntagvormittag im Südosten der Landeshauptstadt am Rande einer Neubausiedlung entdeckt. Laut Polizeibericht muss der Hund während der Tat mit seiner Leine an einem Betonblock angebunden gewesen sein, als der oder die Täter mehrere Holzstücke um ihn herum verteilt und angezündet hatten. Nach ersten Erkenntnissen erstickte das Opfer qualvoll, weil sich der Hund in Angst und Panik mit der Leine erdrosselt hat. Die Polizei sucht nun Zeugen für die schreckliche Tat. Ferner bittet die Polizei darum, dass sich Anwohner oder Hundebesitzer melden sollen, wenn plötzlich irgendwo ein Dobermann fehlt.

Die Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Der Landestierschutzverband reagierte empört und will Anzeige gegen Unbekannt einreichen, weil die Tat ein hohes Maß an Verrohung und Respektlosigkeit vor dem Leben zeigt. Eine solche Tierquälerei kann laut Tierschutzgesetz mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Wir meinen: 3 Jahre - wenn diese Höchststrafe überhaupt je verhängt werden sollte - sind noch viel zu wenig! Ich will jetzt aber lieber nicht schreiben, was Frauchen gerade gesagt hat, was sie machen würde, wen sie so jemanden in die Finger bekäme...

Traurige Grüße, euer Alex (Alexander Bömbelman)

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Kommentare:

  1. Hmm, entweder denen mal zeigen, wie das so ist, wenn man "eingeräuchert" wird. Oder, wenns denn männliche Täter waren, Schnipp-Schnapp-Eier ab!
    Sorry, da fällt mir nicht mehr zu ein... Der Mensch, das Herrentier...^^
    Nee, ich find Tiere dann doch besser als Menschen!

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  2. Solange Menschen 14-jährige einfach so totfahren können ohne große Strafen zu bekommen dann wird es auch leider niemanden groß interessieren das Menschen ihre Hunde totquälen.

    Wie meinte mein Mann gestern so schön - "der würde sich wünschen in den Knast gekommen zu sein" :(

    Ich hoffe sie finden das Schwein!!!

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  3. Einen so grausame Tat kann gar nicht unbemerkt geschehen. Menschen, die Ohren und Augen verschließen, müssten ebenso hart bestraft werden, wie Tierquäler. Wir gehen FURCHTBAREN Zeiten entgegen!

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  4. Ich stimme Brigitte zu. Das kann nicht unbemerkt geblieben sein. Wer bei sowas wegsieht,trägt die gleiche Schuld! Solche Dinge können einem wirklich Angst machen. Was ist das für eine kranke Welt, in der wir leben?

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  5. Eben hab ich noch irgendwo gelesen, dass in Bayern neuerdings dauernd die Polizeinotrufleitungen blockiert sind, weil ständig Leute anrufen, die "illegale" Raucher melden wollen. Komisch, bei sowas sind die Leute soooo wachsam. Aber wenn Kinder oder Tiere zu Tode gequält werden, will keiner etwas gesehen haben...

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  6. Wie sagte schon Albert Einstein so treffend?

    "Unsere Welt wird nicht von denen bedroht die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen."

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  8. @ anonym: Ich kann deine Wut und Verzweiflung über Taten wie diese sehr gut verstehen und nachvollziehen. Auch ich bin für wesentlich härtere Strafen in solchen Dingen, bzw. dafür, dass friedliche Menschen & Tiere dauerhaft vor solchen Perversen geschützt würden. Allerdings kann ich deinen Kommentar in dieser Form hier leider so nicht stehen lassen. Ich musste ihn löschen und bitte um Verständnis.

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  9. die Gesellschaft wird immer kranker ! Ich hab einen Bericht darüber auf MDR gesehen. Ich hoffe sie finden den/die Täter! Nicht zu vergessen : hier in Jena wurde ein Bordercollie aus dem 7. Stock geworfen letztes Jahr. Und nur weil ein Privatmann und das Tierheim eine vierstellige Belohnung ausgesetzt haben, wurde er gefasst. Der Hund hätte genervt, er hatte ihn keine zwei Wochen. Da fehlen mir die Worte. Grüße Micha ( Hundehalter)

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