Dienstag, 20. November 2007

Lustiges Missverständnis

In Kronach sorgte ein Hund für viel Wirbel. Während die Familie, die den Hund vorübergehend in Pflege genommen hatte, außer Haus war, stellte der offenbar gelangweilte Vierbeiner das Haus auf den Kopf. Nachdem er sämtliche Kleidungsstücke im ganzen Haus verteilte hatte und das Chaos perfekt war, öffnete er sich noch selbst die Haustür. Seine Pflegefamilie war bei der Heimkehr so erschrocken, dass sie die Polizei alarmierte, weil sie zunächst an einen Einbruch glaubten. Der "Fall" konnte jedoch schnell aufgeklärt werden. (Quelle: Tirol.com)

Türen öffnen kann ich auch auch, aber ein solches Chaos hab ich noch nie veranstaltet. Und meine Zweibeiner schließen immer ab, wenn ich mal alleine bleiben muss. (Sie wissen leider, dass Türen für mich kein Hindernis sind.) Schade eigentlich... Einmal hab ich Frauchen mit dieser Fähigkeit schon "gerettet": Die Tür fiel zu, Schlüssel in der Wohnung, Frauchen draußen. Da hat sie ganz schön Glück gehabt, dass ich drinnen war und aufmachen konnte. Allerdings habe ich sie lange bitten lassen - sonst darf ich nie und auf einmal sollte ich die Tür öffnen? Da musste sie schon ein paar mal ganz lieb "Bitte-Bitte" sagen... ;o) In solchen Fällen darf man Zweibeiner auch mal ein bißchen betteln lassen, oder was meint ihr?

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

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Kommentare:

  1. An dem Trick mit den Türen arbeite ich noch. Mir werden immer nur die einfachen Sachen übertragen, wie Mützen oder Handschuhe anreichen. Da hast du schon die anspruchsvolleren Arbeiten! :-)

    Anerkennende Grüße vom Wurschti

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  2. Das mit den Türen konnte meine Vorgängerin hier im Haus auch. Frauchen fand das aber total blöd, weil sie die Türen so zerkratzt hat. Ich selbst bin so blond, dass ich noch nicht mal offene Türen mit der Nase wegschieben kann. Hier will es mir aber auch einfach keiner beibringen. Die lachen immer nur, wenn ich vor der angelehnten Tür stehe und nicht weiter weiß.
    Wuff
    Emil

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  3. Zerkratzt? Türen aufkratzen ist was für Anfänger. ;o) Ich mache das mit Technik - hochspringen, Klinke vorstichtig runterdrücken, und dann entweder drücken oder ziehen - je nachdem ob die Tür nach innen oder außen aufgeht. Beides kein Problem.

    Ich hinterlasse nicht die Spur eines Kratzers und mache das so leise, dass niemand was hört. Wenn abgeschlossen ist, merke ich das sofort. Dann lohnt sich die Mühe nicht und ich lasse es. Was die Zweibeiner aber am meisten verblüfft: Mit hat das nie einer beigebracht!

    Anfangs haben sie sich gewundert, wenn mal die Tür offen war, weil ich ja keine Spuren hinterlasse. Und irgendwann haben sie es dann mal heimlich beobachtet. (In einem Reitstall gibt es ja immer so viele Leute, da kann es immer mal passieren, dass einer zusieht, wenn man sich unbeobachtet glaubt.)

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  4. Hi hi,

    das konnte mein Vorgänger, Agilo, auch, der konnte jede Tür auf machen. Genau wie du, Alex, hat er das gemacht, hochspringen und ganz sachte auf die Türklinke rutschen und schon ist sie auf. Hier war auch immer die Haustür verschlossen und einmal hat er die ganze Tierarztpraxis durch den Wind gebracht, die haben echt gedacht, die spinnen "häh, hab die Tür doch zugemacht".

    Bei mir paß Frauchen total auf, dass ich das nicht lerne, denn Frauchen fand das auch nicht schön, mal eben Tür ranziehen und kurz zum Mülleimer war gar nicht drin, da hat Agilo sofort die Tür aufgemacht und hinterher.

    Liebe Grüße
    von DJ

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  5. Hihi, genau diesen Verwirrungs-Effekt hatte mein Trick am Anfang auch. ;o)

    Und selbst als Leute mich beoachtet hatten und Frauchen davon erzählten hat die es erstmal nicht geglaubt, weil keine Spuren sichtbar waren.

    Eines Tages stand Frauchen aber mal von außen vor der Tür, als ich sie von innen öffnete. Tja, da war dann ertappt...

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