Donnerstag, 4. Oktober 2007

Wichtig - Zahnpflege beim Hund! So wird's gemacht (mit Video-Anleitung)

Bei mir sind die Tierärzte immer sehr zufrieden mit meinem Gebiss - Frauchen hat immer dafür gesorgt, dass es genug Kauknochen usw. gab, damit ich meine Zähne selbst putzen konnte. So ist mein Gebiss immer schön weiß und frei von Zahnstein geblieben. Vor einem Jahr allerdings, zeigten sich dann doch winzige Spuren von Zahnstein - an meinen Fangzähnen, denn da kommen die Kauknochen ja nicht hin. Wie gesagt, es waren nur winzige Spuren, die gesundheitlich noch völlig unbedenklich waren. Aber da ich damals für den Einsatz der Goldimplantate sowieso in Narkose gelegt werden musste, bot es sich an, das in gleichzeitig zu entfernen.

Übermäßiger Zahnstein verursacht nicht nur Zahnfleischentzündungen, sondern kann aufgrund der enthaltenden Bakterien zu schweren Herzerkrankungen führen. Daher ist Vorbeugung wichtig. Um nun eine Zahnstein-Neubildung zu verhindern, putzt Frauchen mir die Zähne mit einer speziellen Hunde-Zahnpasta, die wir vom Tierarzt bekommen haben. Zu Frauchens Überraschung klappte dies von Anfang an völlig problemlos. Der Grund: die Zahnpasta schmeckt lecker nach Hühnchen und es gab viel, viel Lob, einfach nur fürs Stillhalten. Da zeigt Hund sich doch gerne kooperativ! ;o) Heute wedele ich schon freudig, wenn Frauchen das Zahnputzzeug rausholt und setze mich freiwillig in Pose.

Das Putzen entfernt Zahnbeläge, aus denen Zahnstein entstehen kann und enthält Enzyme, die eine Zahnsteinneubildung hemmen sollen. Verschiedene spezielle Hunde-Zahnbürsten gibt es ebenfalls beim Tierarzt. Ich persönlich bevorzuge jedoch eine Zahnbürste, wie sie auch meine Zweibeiner benutzen. Aber da sind die Vorlieben sicherlich von Hund zu Hund verschieden. Sinnvoll ist es natürlich schon junge Hunde an die Prozedur zu gewöhnen und so schon beim jungen Hund vorzubeugen. Aber auch bei älteren Hunden ist es meist unproblematischer, als viele Hundehalter denken. Hier ein kleiner Videoclip, der zeigt, wie man es richtig macht:


Link: sevenload.com


Mit einem strahlenden Lächeln, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
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Nachtrag 07.01.2008: Ein abschreckendes Beispiel von einem vernachlässigten Hundegebiss findet ihr hier. (Das Foto könnt ihr durch Anklicken vergrößern)

Siehe auch: Zahnpflege beim Hund Teil 2

Zsätzlich für Zwischendurch, auf Reisen oder für Hunde, die das Zähneputzen wirklich gar nicht mögen, empfehlen wir diese Alternativen zur Zahnpflege beim Hund.

Kommentare:

  1. Ich hatte bis jetzt eigentlich auch sehr saubere Zähne, aber mit dem Alter kommen wohl die einen oder anderen Ablagerungen.

    Wie oft musst du denn Zähneputzen? Einmal pro Woche oder sogar täglich?

    Mal schauen, was Frauchen macht, vielleicht erkundigt sie sich sicherheitshalber auch mal beim nächsten Tierarztbesuch.

    Gruss, Prado

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  2. Hallo Prado,

    also wir putzen so 2-3 mal pro Woche. Da sich auch noch kein neuer Zahnstein bildet, mein Frauchen das reicht erstmal. (Schade, die Zahncreme ist echt lecker - von mir aus dürfte es 3x täglich sein! ;o)

    Ich denke aber, das ist wahrscheinlich von Hund zu Hund ein bisschen verschieden. Der eine neigt vielleicht mehr zu Zahnsteinbildung, der andere weniger. Bei mir geht es ja nur um die Fangzähne, den Rest habe ich ja schon immer selbst pflegen können. (Kauknochen, Kauspielzeuge etc.) Aber an den Fangzähnen greift die Putzmethode mit der Zahnbürste besser.

    Zur Eingewöhnung an die Prozedur hat Frauchen damals eine Woche lang täglich geputzt. Und nach dem Putzen gibt es immer noch was zum Knabbern - für die Pflege der Zähne, die Frauchens Bürste nicht so gut erreicht & und zur Belohnung.

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  3. Ich hab mal gelesen, daß Hunde die sich viel bewegen weniger zu Zahnstein neigen, weil sie durch die Bewegung mehr Speichel produzieren. Ob es stimmt weiß ich nicht, aber das würde ja erklären warum ältere Hunde eher dazu neigen Zahnstein zu kriegen. Im Alter werden ja auch die Hunde ruhiger.

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  4. Lesen wir immer die gleichen Zeitschriften, Anja? ;o) Ich kann mich erinnern sowas auch mal gelesen zu haben. Es wäre eine Erklärung, aber ob es nun mit Sicherheit stimmt, kann ich auch nicht sagen.

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  5. Obwohl ich noch ziemlich jung bin, übt mein Frauchen schon mit mir das Zähneputzen. Somit bin ich schon daran gewohnt, wenn ich das Putzen wirklich am brauchen sollte :)

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  6. Wir putzen auch. Ich habe allerdings gelesen dass man nach dem Zähneputzen besser nichts essen soll (als Hund), damit der Selbstreinigungsmechanismus des Speichels besser funktioniert. Oder so. In der letzten Dogs. ;-)
    Herzliche Grüße,
    Miriam & Habca

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  7. Danke für den Hinweis Miriam & Habca. Normales Futter gibt es nach dem Zähneputzen auch nicht. Aber Frauchen dachte bisher immer, etwas das zusätzlich die Zähne reinigt wäre OK? Da müssen wir nochmal nachfragen...

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