Freitag, 28. September 2007

Persönliche Fotogeschenke selbst gestalten

Den Aufmerksamsten unter euch wird es vielleicht schon aufgefallen sein - wir haben jetzt auch einen Shop, in dem ihr ganz persönliche Fotogeschenke mit eigenen Bildern gestalten & bestellen könnt. Von der Kaffeetasse, über T-Shirts, Fotokalender, Glasfotos, Schlüsselanhänger, Fotodrucke auf Leinwand etc. könnt ihr dort alles Mögliche wahlweise mit eigenen Fotos bedrucken lassen, oder vorgefertigte Motive wie zum Beispiel lustige Comics und Cartoons auswählen. Zusätzlich können die Fotos noch mit verschiedenen Rahmen versehen werden, und, und, und. Das kann dann zum Beispiel so aussehen:

Na, der schmeckt Frauchen der Kaffee doch gleich doppelt so gut. ;o) Wer Lust hat kann ja mal reinschnuppern. Es geht natürlich auch ohne Rahmen, oder mit einem kleinen Text, oder Foto pur. Ganz wie man mag. Frauchen hatte jedenfalls mächtig Spaß beim Stöbern. Der Shop entstand in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Shopanbieter (Personello), der auch die Herstellung und die gesamte Abwicklung übernimmt. Wir kriegen eine kleine Provision für bestellte Artikel, die meine Leckerli-Kasse auffüllt. ;o)) Das Pferdelogo muss euch nicht wundern, es ist das Logo von Frauchens Pferdemagazin, dem der Shop auch angeschlossen ist. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und ein schönes Wochenende!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)
.

Donnerstag, 27. September 2007

Messe Hund & Pferd in Dortmund

Hunde und Pferde gehören einfach zusammen! Das behaupte nicht nur ich als waschechter Stallhund, dieser Meinung sind auch die Veranstalter der Messe Pferd & Hund in Dortmund, die vom 12. Bis 14 Oktober 2007 ihre Pforten öffnet. Über 200 Pferde und mehr als 8.000 Hunde aus 240 verschiedenen Rassen kommen in die Dortmunder Westfalenhallen. Wer da nicht den passenden Begleiter für Ausritte findet, hat ihn vermutlich einfach schon gefunden. ;o) Einen ausführlichen Bericht dazu findet ihr in Frauchens Pferdemagazin.

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann)
.

Im Netz aufgestöbert

Hunde in der Interaktion mit anderen Tieren. In diesen Videos wird mal wieder deutlich: Als Hund macht schon ganz schön was mit im Leben...


Was die dem da wohl ins Ohr flüstert?

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Videos von mir gibt es ganz unten auf dieser Seite in der Video-Jukebox. ;o)
.

Mittwoch, 26. September 2007

Freunde...

(Dieses Bild darf mitgenommen, aber nicht verändert werden!)

Dienstag, 25. September 2007

Hunde vegetarisch ernähren? Studie, Erfahrungsberichte, Infos & Alternativen

Das Foto, das mich hier beim Grasen zeigt, ist natürlich nur ein kleiner Scherz am Rande - es ist tatsächlich möglich, einen Hund vegetarisch zu ernähren. Und das heißt selbstverständlich nicht, dass man den Hund dann zum Grasen auf die Wiese schickt. Eine Studie, durchgeführt von der Tierrechtsorganisation Peta ergab: Es schien für den Hund erheblich von Vorteil zu sein, wenn er einen grösseren Teil seines Lebens vegan oder vegetarisch verbracht hatte. Im Netz sind zudem zahlreiche Erfahrungsberichte von Hundehaltern zu finden, die durchweg positive Erfahrungen schildern. (Siehe unten)

Mein Frauchen lebt ja nun schon sehr lange aus voller Überzeugung und mit voller Begeisterung vegetarisch. Bei mir hat sie allerdings Bedenken - ich werde immerhin bald 12, da will sie mir keine Futterumstellung mehr zumuten. Würde sie aber jemals nochmal einen Welpen bekommen, käme sie bei der Futterfrage zumindest ins Grübeln, sagt sie, nachdem sie sich zu dem Thema informiert hat. Sie ist sich nicht sicher...

"Aber Hunde sind Fleischfresser!", wird jetzt der ein oder andere protestieren. Die Bezeichnung “Fleischfresser” ist aber irreführend, und führt oft zu Missverständnissen. Biologisch gehört der Hund zu den Raubtieren (Carnivoren), genauer definiert aber in die Überfamilie der Hundeartigen (Canoidea). In diese Familie der Canoidea gehören Beispielsweise auch der große Panda (reiner Pflanzenfresser!) und Omnivoren wie Bär und Waschbär. Insofern führt die viel zitierte Bezeichnung "Fleischfresser" leicht zu fatalen Missverständnissen. Als Omnivoren ("Allesfresser") bezeichnet man Tiere, die sich relativ ausgeglichen sowohl von Pflanzen als auch von Tieren ernähren. Das Verdauungssystem des Hundes ist relativ anpassungsfähig, und von Natur aus dafür vorgesehen, in Notzeiten auch mit überwiegend pflanzlicher Nahrung auszukommen. Würde man den Hund jedoch ausschließlich mit Fleisch füttern, würde er bald am sogenannten „All-Meat-Syndrom“ erkranken.

Übrigens: Der Panda zählt ja, wie schon erwähnt, eigentlich auch zur Gruppe der Carnivoren (Raubtiere) bzw. Canoidea. Dennoch ernährt er sich fast ausschließlich pflanzlich - und das in freier Wildbahn und freiwillig. Auch der Panda hat den für ein Raubtier typischen kurzen Dramtrakt. Umso erstaunlicher ist es, dass er sich zu 99% von sehr schwer verdaulichem, und nährstoffarmen Bambus ernährt. Aber das sein nur mal am Rande erwähnt. Wer mehr dazu wissen möchte, kann hier in einer pdf-Datei des wwf nachlesen. Was viele nicht wissen: Wissenschaftlich anerkannte, scharfe und klar definiert Abgrenzungen von „Allesfressern“ (Omnivoren) zu „Fleisch“- (Karnivoren) bzw. „Pflanzenfressern“ (Herbivoren) gibt es nicht.

Doch zurück zum Hundefutter: Ein Gewissenskonflikt, oder zumindest ein bitterer Beigeschmack bleibt so manchem Tierfreund, beim Griff zur Hundefutterdose - auch wenn die Tiere nicht explizit für die Tierfutterherstellung gezüchtet und geschlachtet werden, sondern ins Tierfutter lediglich die Schlachtabfälle kommen, die ohnehin anfallen, weil ja nun nicht alle Menschen Vegetarier sind. Hinzu kommt die Frage, ob das herkömmliche Futter tatsächlich so gesund ist wie es die Werbung verspricht.

Naturgemäß sind Hundefreunde ja auch Tierfreunde - wer da an die Massentierhaltung denkt, (siehe Video www.peta-tv.de Film Meet your Meat), kann da schnell in einen Gewissenskonflikt geraten. Ein Kompromiss ist es, das Fleisch zumindest bewusster einzukaufen - zum Beispiel direkt beim Biobauern. Obwohl das Fleisch hier etwas teurer ist, als das aus Massentierhaltung, ist eine Fütterung mit frisch gekauftem Biofleisch, frischem Gemüse und Getreide im Endeffekt preiswerter, als der Kauf von Fertigfutter. Habt ihr schon mal darauf geachtet, wie gering der Fleischanteil im den meisten Fertigfuttern eigentlich ist? Dass eine solche Ernährung zudem gesünder und leckerer ist, brauche ich wohl kaum zu erwähnen.

Interessante Links zu diesem Thema:
..
Erfahrungsberichte von Hundehaltern:

http://www.die-tierfreunde.de/inhalte/info/veget_umfrage/berichte.htm

http://www.vgt-ch.org/vn/0402/veg-hunde.htm
http://www.beistelltofus.de/pets.html
Allgemeine Infos dazu / Umfrage auf die-tierfreunde.de

Vegetarisches Hundefutter & Bio-Hundefutter (Infos & Bezugsquelle):
.
http://www.bio-tierkost.de/vegetarisches_hundefutter.php
http://www.bio-tierkost.de/biopur.php

Die Studie: http://www.vegetarismus.ch/peta/hunde.htm

Weitere Artikel in diesem Blog zum Thema Hundeernährung:

- Hundeernährung - darf es auch mal Fisch sein?
- Selber kochen für den Hund - ein paar grundsätzliche Infos
- Hundefuttertest / Hundefuttervergleich - ist Bio wirklich teurer?
- Hundefütterung mit gutem Gewissen
- Fütterung, Bewegung & Pflege bei alten Hunden
-
Brauchen ältere Hunde spezielles Seniorenfutter?
- Fellwechsel beim Hund & der Einfluss der Ernährung darauf
- Infos zur Hirse in der Hundefütterung und bei Arthrose
- Knoblauch: giftig oder gesund für den Hund?
- Tödliche Leckereien - Schokolade & Co. gefährlich für Hunde
- BARF / Barfen Pro und Contra, Risiken und Nebenwirkungen


Montag, 24. September 2007

Absolut schockierend! Hunde in allerhöchster NOT!

“Du kommst nach China”, diesen Satz las ich kürzlich in Banjos Blog. Er war natürlich nur Scherzhaft gemeint, aber er brachte Erinnerungen an einen Film hoch, den wir einmal über die Massentötungen von Hunden und Katzen in China gesehen hatten.


Nach einigem Suchen habe ich den Link jetzt wieder gefunden. Der Film ist nichts für schwache Nerven, aber ich möchte euch trotzdem dringend bitten den Film anzusehen, und diese Information weiter zu geben. Denn solange die Menschen die Augen verschließen, müssen unsere Vierbeinigen Kollegen dieses unendliche Leid erfahren...

Link: http://www.peta-tv.de , dann auf China’s schockierender Hunde- und Katzenfellhandel klicken. Ein weiteres, aber wirklich sehr grausames Video dazu findet ihr hier.

Und wer jetzt denkt: „Das ist weit weg“ oder „So sind die Asiaten“, der macht es sich leider zu einfach. Die Felle werden exportiert - auch zu uns! Gerade im letzten Winter galt es ja mal wieder als „besonders chic“ - Pelzkragen an Kapuzen, Pelzbesatz auf Stiefeln, Pelz hier, Pelz da. Frauchen mochte gar nicht mehr in die Stadt gehen, weil ihr jedes Mal schlecht wurde, wenn sie überall die Reste meiner qualvoll getöteten Kollegen an den Leuten hängen sah...

Hier noch ein Link zu einer Online-Petition mit der großen Bitte, dass ihr euch alle daran beteiligt. Und eine Online-Petition an die Chinesischen Botschafter in Europa. Für euch sind es nur ein paar Klicks, für die Tiere ist es das Leben...

.Foto: www.peta.de

Hundefutter mit Katzengeschmack

Ich habe mich mal als Suchhund betätigt, und dabei diesen lustigen Schnappschuss für euch aufgestöbert:

'Frisches Hundefutter' von Sandro123

Schmunzelnde Grüße, euer Alex (der Katzenfreund ist)


Yorkshire-Terrier = bellende Meerschweinchen?

Als eine Vermieterin die Zustimmung zur Haltung eines Yorkshire-Terriers verweigerte, zog die Mieterin vor Gericht. Das Gericht entschied, Yorkshire-Terrier seien der Kleintierhaltung zuzurechnen, weil diese Hunde so winzig klein seien, dass sie eher mit einem Meerschweinchen als mit einem Hund zu vergleichen seien. Für die Haltung von Kleintieren sei die Zustimmung des Vermieters nicht erforderlich. Diese Hunde könnten sich allenfalls durch leises, heiseres Krächzen bemerkbar machen und seien nicht in der Lage, andere Hausbewohner zu belästigen oder die Wohnung stärker abzunutzen, so die Begründung der Richter. Landgericht Kassel, AZ 1 S 503/96 und Landgericht Düsseldorf Az.: 24 S. 90/93

Frauchen hat solche Zwerge ja schon immer scherzhaft (und liebevoll gemeint) als bellende Meerschweinchen bezeichnet. Aber, dass nun das Gericht sie sozusagen hochoffiziell als solche einstuft, fanden wir dann doch zum Schmunzeln... ;o)

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann)


Foto: pixelio.de (Symbolfoto)

Spitz saß 36 Stunden im Schließfach - beschlagnahmt

Den Haag - Während eines Trips nach Großbritannien war der Hund offensichtlich im Weg - so haben ein Engländer und eine Koreanerin ihren Spitz für geschlagene 36 Stunden in einem Schließfach am Flughafen von Den Haag eingesperrt. Wie die Behörden am Wochenende mitteilten, wurde das Tier von Mitarbeitern des Airports bemerkt, aus der misslichen Lage befreit und beschlagnahmt.

Mir fehlen die Worte...


Freitag, 21. September 2007

Diskussionsstoff: " Ist doch normal! " ???

Also manchmal kann ich wirklich nur noch staunen. So auch, über einen Leserbrief, den Frauchen in der Zeitschrift "HundeWelt" gefunden hat. Da beschreibt eine Leserin ihren Retriever-Eurasier-Mischling als 'sehr freundlichen' und 'umgänglichen' Hund. Im nächsten Satz schreibt sie - ich zitiere:

"Wenn er einen Rüden sieht, den er noch nicht kennt, jagt er ihn bis er ihn bekommt, dann packt er ihn und drückt ihn runter. Das Ganze dauert nur wenige Sekunden. Dann lässt er den Rüden los und läuft weiter." (Zitat Ende)

Der Hammer aber kommt jetzt erst: Die gute Dame kann nicht verstehen, dass sich einige Hundehalter darüber aufregen und entrüstet sich empört, einige Hundehalter hätten bereits von ihr 'verlangt', ihren Hund anzuleinen. (Welch Unverschämtheit!) Sie findet, so schreibt sie, dass dies eine völlig normale Reaktion sei, die ihr Hund da zeigt und hat offenbar keinerlei Verständnis dafür, dass andere Hundehalter wenig begeistert sind. "Er verletzt doch keinen", schreibt sie dann noch.

Freunde, wenn ich sowas lese, geht mir der Hut hoch! Denken solche Zweibeiner eigentlich jemals an irgendetwas anderes als an sich selbst? Was glaubt die denn, wie sich die Hunde fühlen, die von ihrem "sehr freundlichen" Hund ohne jeden Grund angegriffen und zu Boden geworfen werden? Abgesehen davon: Woher weiß sie, dass er keine verletzt? Was ist, wenn ein Hund z.B. gerade eine Verletzung hat, die auskuriert werden muss oder eine OP hinter sich hat?

Ich stelle mit gerade einen Hund vor, der einen z.B. Bandscheibenvorfall hat. Wenn dem mit voller Wucht ein Retriever-Eurasier-Mix ins Kreuz springt... Das könnte sein Todesurteil sein. Und mal abgesehen davon, ist doch wohl jeder, der einen wirklich freundlichen Hund hat, sehr froh darüber. Da wünscht man sich als Hundehalter doch, dass das auch so bleibt - was aber selbst den liebsten Hund schwer fallen dürfte, wenn er häufiger von solchen Furien atackiert wird.

Da fallen mir auch 2 sehr gute Kumpels von mir ein, die aus dem Tierheim kamen und MEGA-ängstlich waren. Es hat wirklich Jahre gedauert, bis ihr Frauchen mit Ihnen spazierengehen konnte, ohne dass sie heftigste Panikattacken bekamen. Ich war damals der erste fremde Hund, zu dem sie Vertrauen hatten. Aber selbst das musste sich erst ganz, ganz langsam aufbauen. Wenn die beiden so einem begegnet wären - die hätten sich nie von dem Schock erholt!

Sagt Kumpels - sind wir zu empfindlich? Findet ihr das auch "völlig normal" oder regen euch solche Leute genau so auf? Ich bin gespannt, was ihr sagt!

Bis bald, euer Alex

Jogger sind doch gar nicht so schlimm, oder?

Man hört und liest ja immer wieder, dass es zwischen Hundehaltern und Joggern Spannungen geben soll. Ich persönlich kann das eigentlich nicht bestätigen - bei uns im Park treffen wir meist immer die gleichen Jogger, und selbst die skeptischsten unter ihnen haben längst begriffen, dass Sportlerwaden definitiv kein Bestandteil meines Speiseplans sind.

Jogger interessieren mich absolut gar nicht - es sei denn, sie haben eine hübsche Hündin dabei oder die Taschen voller Hunde-Leckerlis. Aber das ist ja nun eher selten, darum behandele ich sie einfach wie Luft. Auch haben wir hier im Park eigentlich noch nie eine Szene beobachtet, wo es zu Problemen zwischen Joggern und anderen Hunden gekommen wäre.

Woher kommt dann das Gerücht, dass sich Jogger und Hunde nicht vertragen? Oder ist es doch kein Gerücht? Hand aufs Herz, liebe Kollegen - macht ihr euch gerne einen Spaß daraus, den ein oder anderen Jogger mal zu Höchstleistungen anzuspornen, indem ihr ihm bellend nachlauft? Gab es schon mal Krach deswegen? Oder wurden eure Zweibeiner schon mal “rein vorsorglich” von Joggern angepöbelt, obwohl ihr gar nichts gemacht habt? Erzählt mal, wie klappt’s denn mit den Joggern? Gebt Laut! ;o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Donnerstag, 20. September 2007

Wenn der Hund älter wird - Der Trick mit der Kiste

Eigentlich ist der Trick mit der Kiste so simpel, dass ich ihn zunächst gar nicht für erwähnenswert hielt. Dennoch löst er bei umstehenden Beobachtern immer wieder Verblüffung und Begeisterung aus. Ihr glaubt gar nicht, wie oft die Leute ganz neugierig schauen, wenn Frauchen die Kiste rausholt und wie oft wir von wildfremden Leuten wegen der Kiste angesprochen werden. Jeder findet die Idee toll, und immer wieder hören wir, dass ältere Hunde, oder Hunde mit Arthrose Probleme haben ins Auto zu springen.

Zwar schaffe ich das noch, aber es kostet mich wesentlich mehr Anstrengung als in jungen Jahren, ins Auto zu hopsen. Und der Tierarzt hatte mir ja ohnehin von großen Sprüngen abgeraten. Klar, Frauchen könnte mich auch ins Auto hineinheben - aber wenn das eine hübsche Hündin sieht! Ich bin doch schließlich noch kein Opa! ;o)

Nein, da ist ihre Idee mit der Kiste schon eleganter: Eine einfache stabile Holzkiste hat Frauchen jetzt immer in Kofferraum. Wenn ich einsteigen soll, wird diese einfach vors Auto gestellt. So habe ich eine Stufe, von der aus ich ganz elegant und ruckzuck ohne jede Mühe ins Auto springen kann. (So ruckzuck, dass Frauchen hier nur noch mein Hinterteil vor die Kamera bekam. hihi ;o)

Ein praktischer Nebeneffekt für Frauchen: Ihre Einkäufe lassen sich in der Trickkiste auch immer schön verstauen und fliegen im Kofferraum nicht mehr hin und her.

Nachtrag 02.10.2008: Für Hunde, denen die Kiste nicht als Einstiegshilfe ins Auto reicht, würden wir diese Hunderampe empfehlen:

Hunderampe 180cm

Im Gegensatz zu den älteren Modellen unter den Hunderampen, ist dieses Modell wesentlich leichter und vor allem rutschfester. Bei den älteren Modellen aus dickem Holz, ist die Rampe mit Gummi beschichtet, was sich meiner Erfahrung nach als nicht sehr rutschfest erwiesen hat. Hinzu kommt, dass die alten Modelle auf der Lauffläche der Rampe Querverstrebungen aus Holz haben, an denen sich der Hund leicht verletzen kann, wenn er mal abrutscht. (Ich spreche aus Erfahrung, Näheres dazu in unserem Praxistest Hunderampe) Da sich diese hier gezeigte Rampe sich preislich nicht von dem meiner Meinung nach wesentlich schlechteren Modell unterscheidet, halte ich sie auf jeden Fall für die bessere Alternative. Merhr Infos & Bestellmöglichkeit für die Hunderampe 180cm. (Die Rampe ist natürlich zusammenklappbar, damit man sie leicht im Auto verstauen kann.)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

PS: Viele weitere Informationen zum Thema Arthrose bei Hunden fassen wir in der Rubrik "Arthrose beim Hund" (auch in der Sidebar unter "Rubriken" zu finden) zusammen. Wir tragen hier sämtliche Informationen zusammen, die wir zu diesem Thema finden können. (Behandlungsmöglichkeiten, Therapieformen, eigene Erfahrungen, neue Erkenntnisse zur Arthrose bei Hunden, Ernährung von Hunden mit Arthrose, usw.) Die Rubrik wird - wie alle anderen auch - ständig erweitert, ausgebaut und aktualisiert. Schaut also öfter mal vorbei! ;o)

Arthrose beim Hund / Goldimplantate

Da ich selbst schon seit Jahren mit dieser Krankheit lebe, und wir sie sehr gut in den Griff bekommen haben, möchte ich euch hier mal erzählen was ich über die Krankheit weiß, welche Erfahrungen wir damit gemacht haben usw.

Als Arthrose bezeichnet man eine degenerative Gelenkerkrankung. Sie kann alle Gliedmaßen befallen und tritt oft an mehreren Gelenken gleichzeitig auf.

Ursachen:

Die Krankheit besteht in einem Verschleiß des Gelenkknorpels, wobei sich an den Gelenkrändern Knochenwucherungen bilden. Man unterscheidet grob 2 Arten von Arthrose: Die Arthrose ersten Grades, als Folge des Alterungsprozesses bei dem sich das Gelenk hat sich im Lauf des Lebens abgenutzt hat. Die Arthrose zweiten Grades entsteht dagegen oft durch Verletzungen oder als Folge entzündlicher Gelenkkrankheiten.

Erste Anzeichen:

Lahmheit (humpeln) ist eines der Anzeichen, aber auch schon bevor der Hund eine eindeutige Lahmheit zeigt, kann man unter Umständen erste Anzeichen Erkennen: Der Hund reagiert mit Wetterfühligkeit. Nach längerem liegen, besonders in kalter Umgebung, wirkt der Hund etwas steif, wenn er sich erhebt. Nach dem Aufstehen lahmt er oft einige Schritte, das Hinken läßt nach, sobald sich die Gelenke erwärmt haben. Meist zeigen sich die Anzeichen bei nasskaltem Wetter deutlicher, bei schönem Wetter dagegen, kann der Hund zeitweise fast Beschwerdenfrei sein. Ob der Hund starke Schmerzen hat, hängt davon ab, wie weit die Arthrose bereits fortgeschritten ist.

Ein weiteres erstes Anzeichen ist oftmals, dass dem Hund plötzlich Mühe bereitet ins Auto zu springen. Auch wenn er es noch schafft, erkennt man häufig, dass er dafür alle Kraft sammeln muss.

Im Anfangsstadium bleibt die Arthroseerkrankung oft zunächst von den Besitzern unbemerkt, weil der Hund keine eindeutige Lahmheit zeigt. Besonders bei Hunden, die nicht sehr wehleidig sind, müssen die Besitzer ganz genau hinsehen. Auch wenn der Hund noch keine Lahmheit zeigt, nimmt er oft beim Laufen eine Schonhaltung ein. Diese ist für den Besitzer oft schwer zu erkennen, weil es sich bei der altersbedingten Arthrose um einen schleichenden Prozess handelt. Durch die Schonhaltung, die der Hund beim Laufen einnimmt, beginnt jedoch oft ein Teufelskreis: Zwar verringert sich dadurch für den Moment der Schmerz, doch wird dadurch Muskulatur abgebaut. Gerade die Muskulatur ist jedoch wichtig, weil sie die kranken Gelenke stützt.

Behandlung:

Bei den ersten Anzeichen für eine mögliche Arthroseerkrankung, sollte auf jeden Fall ein erfahrener Tierarzt zu Rate gezogen werden. Röntgönologische Untersuchungen sind unverzichtbar, um das genaue Ausmaß der Krankheit festzustellen.

Ob eine Operation oder eine medikamentöse Behandlung, Akkupunktur oder Physiotherapie helfen kann, muss dann im Einzelfall entschieden werden.

Goldimplantate:

Eine weitere Möglichkeit dem Hund die Schmerzen zu nehmen, und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen ist das Einsetzen von Goldimplantaten. Dabei werden dem Hund winzige Goldplättchen mittels einer Kanüle in die Gelenke injeziert. Die Goldimplantate wirken auf die Meridiane (Nervenbahnen) und wirken - vereinfacht gesagt - wie eine permanente Goldakkupunktur. Das Einsetzen der feinen Goldfäden bewirkt eine schmerzlindernde Dauerakupunktur. Darüber hinaus wird dem Gold mit seinen physikalischen Eigenschaften die Fähigkeit zugeschrieben, entzündliche Prozesse aufzuhalten, bzw. im besten Fall ganz zu verhindern. So sollen weitere Folgeschäden vermindert werden.

Für den Eingriff reicht eine leichte Vollnarkose, und der Hund ist in der Regel gleich danach wieder Fit. Ausschlaggebend für den Erfolg der Behandlung ist die Erfahrung des Tierarztes auf diesem Gebiet - denn nur, wenn die Goldimplantate exakt an den richtigen Stellen positioniert sind, stellt sich die gewünschte Wirkung ein.

Meine persönlichen Erfahrungen mit Goldimplantaten:

Ich lebe nun schon seit über einem Jahr mit Goldimplantaten und bin seitdem völlig Beschwerdenfrei. Meine Zweibeiner wurden schon vorher sehr gut vom Tierarzt beraten, sodass sie sich bereits im Vorfeld überlegen konnten, ob es in Betracht kommt, wenn sich bei der Röntgönologischen Untersuchen eine Notwendigkeit herausstellen sollte. Auf diese Weise wurde mir eine zweite Vollnarkose erspart. Da ich wirklich von Kopf bis Fuß durchgenöngt worden war, musste ich ohnehin in Narkose gelegt werden, und der Eingriff wurde dann gleich nach einer kurzen Besprechung der Röntgenbilder gemacht. Abends konnte ich schon wieder spazieren gehen, und bereits nach 2 Tagen stellten meine Zweibeier fest, dass ich wieder besser lief.

Zwar sah ich nach den Eingriff aus wie ein Flickenteppich, aber das musste sein, weil für die Injektionen in die Gelenke absolute Sterilität erforderlich ist. Aber was soll's, das Fell war schnell nachgewachsen, und wie gut es mir geht, seht ihr ja hier in dem Video von meinem Urlaub in diesem Jahr. Ich komme ohne Medikamente aus, bekomme lediglich ein Pülverchen ins Futter, um meine Gelenke fit zu halten.


Risikopatienten:

Besonders gefährdet sind übergewichtige Hunde. (Dazu gehöre ich glücklicherweise nicht, auch wenn ich mit meinem dicken Pelz manchmal so aussehe.) Hier nutzt sich der Knorpel schneller ab, weil das Gelenk ständig überflüssige Pfunde herumschleppen muß. Ein übergewichtiger Hund muß in jedem Fall auf Diät gesetzt werden und sollte außerdem ein Fitnessprogramm absolvieren. Aber Vorsicht: Übertreiben Sie es nicht gleich mit dem Sport, denn anfangs bereitet Ihrem Hund jede Bewegung Schmerzen. Bedenken Sie, dass seine Gelenkstruktur durch die Krankheit geschädigt ist, und steigern Sie die Übungen nur ganz langsam.

Physiotherapie, Massagen & Bewegungsübungen

Hilfreich können außerdem Physiotherapie, Massagen und Bewegungsübungen sein, mit den wieder schonend Muskulatur aufgebaut wird. Die Tierklinik, in der ich behandelt wurde, verfügt über eine angeschlossene Physiotherapiepraxis, sodass alle Möglichkeiten sinnvoll miteinander kombiniert werden konnten. (Abgesehen davon, hat die nette Physiotherapeutin eine supersüße Hündin - da habe ich mich auf die Thearpie immer besonders gefreut ;o)

Außerdem zu Beachten:

Arthrosepatienten sollten möglichst wenig der Kälte und Feuchtigkeit ausgesetzt werden, besonders sollten sie nicht in feuchter Kälte liegen. Ruhige, gleichmäßige Bewegung ist wichtig, wildes herumtoben sollte nach Möglichkeit vermieden werden. (Ist allerdings nicht immer ganz einfach, wie meine Zweibeiner feststellen mussten ;o)

Ein interessanter Link zu diesem Thema ist auch die Seite vet-doktor, auf der neben weiteren Infos zur Arthrose auch vergleichende Röntgenbilder zu finden sind, die veranschaulichen, wie ein Arthrose auf dem Röntgenbild aussehen kann.

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Viele weitere Informationen zum Thema Arthrose bei Hunden fassen wir in der Rubrik "Arthrose beim Hund" (auch in der Sidebar unter "Rubriken" zu finden) zusammen. Wir tragen hier sämtliche Informationen zusammen, die wir zu diesem Theama finden können. (Behandlungsmöglichkeiten, Therapieformen, eigene Erfahrungen, neue Erkenntnisse zur Arthrose bei Hunden, Ernährung von Hunden mit Arthrose, usw.) Die Rubrik wird - wie alle anderen auch - ständig erweitert, ausgebaut und aktualisiert. Schaut also öfter mal vorbei! ;o)



Dienstag, 18. September 2007

Schöner wohnen mit Alex. Oder: Wie man Zweibeinern den aufrechten Gang abgewöhnt...


Liebe Hundekollegen,

findet ihr es nicht auch manchmal lästig, dass diese Zweibeiner immer aufrecht gehen? Ich meine, es wäre doch viel einfacher, wenn sie auch alle Viere nutzen würden. Dann müssten wir nicht immer so zu ihnen aufschauen. Okay, manchmal beim Spielen werden auch meine Zweibeiner mal kurzfristig zu Vierbeinern, aber sie sind nicht besonders ausdauernd darin. Nur einmal ist es mir gelungen, Frauchen für eine längere Zeit auf allen Vieren zu sehen. Ich verrate euch den Trick:

Meine kleine Freundin Jula kennt ihr ja schon aus diesem Video. Sie ist immer sehr abenteuerlustig und für jeden Spaß zu haben. Außerdem ist sie furchtbar neugierig. Eines Tages wurde auf dem riesigen Gelände des Reitstalles, in dem Frauchen damals arbeitete, etwas gebaut. Frauchen war beschäftigt und wir durften, wie immer, frei herumlaufen. Natürlich mussten wir beide mal schauen, was die Bauarbeiter da so trieben, zumal Bauarbeiter erfahrungsgemäss meist Wurstbrote dabei haben. Und wenn man sie lange genug gaaaaanz lieb anschaut, dann geben sie einem meist auch etwas davon ab. Bei Frauchen bekommen wir so etwas Ungesundes nicht, und eigentlich ist es auch verboten andere Leute anzubetteln. Aber wenn Frauchen nicht in der Nähe ist ...

Das schwarze Zeug, das die Arbeiter da angerührt hatten, war einfach zu verführerisch. Es roch etwas streng, glitschte aber ganz lustig zwischen den Pfoten, wenn man darauf herumlief. Eine ganze Weile haben wir unbemerkt darauf gespielt, dann rief plötzlich einer der Männer: "Oh nein!!! Die Hunde laufen durch den frischen Bitumen!" Er schien nicht so begeistert davon zu sein, und brachte uns schnell wieder zu Frauchen zurück. Und die war noch viel weniger begeistert, als sie uns dann sah!

Unsere Pfoten sahen aus, als hätten wir kleine schwarze Stiefelchen an, und besonders in meinen felligen Pfötchen klebte das Zeug ganz schön fest. Frauchen versuchte sofort unsere Pfoten mit Shampoo wieder sauber zu waschen, aber wir hatten ganze Arbeit geleistet! Selbst nachdem Frauchen alle längeren Haare an meine Pfoten vorsichtig mit der Schere abgeschnitten hatte, ließ sich dieses Zeug noch nicht auswaschen. Stundenlang hat sie versucht meine Pfoten sauber zu kriegen, aber unsere selbstgemachten Stiefelchen hielten alledem stand!

Als Frauchen dann später Feierabend hatte, brachte sie mich in die Wohnung, und ging noch mal kurz fort, um etwas einzukaufen. Wir hatten Fußbodenheizung dort, und die wohlige Wärme, die durch die hellgelben Fliesen aufstieg, bewirkte ein wahres kleines Wunder: Sie löste das klebrige, schwarze Zeug wieder an, und wo immer ich meine Pfötchen absetzte, hinterließ ich einen hübschen Pfotenabdruck auf den hellen Fliesen.

Toll, dachte ich - dann mache ich Frauchen jetzt mal eine Freude und dekoriere die Wohnung! So tapste ich kreuz und quer und hin und her, bis ich wirklich die ganze Wohnung mit dem dekorativen Muster versehen hatte. Das war doch viel schöner, als dieses langweilige hellgelb, fand ich. Echte Designerfliesen in der ganzen Wohnung - wer hat das schon?


Mein schöner Wohnen made by Alex kam allerdings bei Frauchen nicht so richtig gut an. Mit wenig begeisterter Miene rutsche sie stundenlang auf allen Vieren durch die Wohnung, und schrubbte all meine schönen Pfötchen wieder weg! Dabei murmelte sie die ganze Zeit etwas wie: "Ihr habt nur Blödsinn im Kopf!" und "Wenn man euch mal 2 Minuten aus den Augen lässt!" vor sich hin. Ich lag währenddessen im meinem Körbchen, und sah ihr schmollend zu. (So wie oben auf dem Foto sehe ich übrigens aus wenn ich schmolle. Kommt aber selten vor, und dauert auch nie lange ;o) Ja, gut - ich wusste, dass wir uns nicht bei den Bauarbeitern herumtreiben sollten, schon allein wegen der Wurstbrote. Aber ich hatte es doch mit diesem schönen Designermuster auf den Fliesen wieder gutzumachen versucht! Und Frauchen wusste das nicht zu schätzen. Da verstehe einer diese komischen Zweibeiner!

Na ja, ich bin ja nicht nachtragend. Als Frauchen endlich total erschöpft nach stundenlangem Schrubben auf die Couch fiel, haben wir einen kurzen Blick gewechselt. Zuerst beide noch schmollend, aber dann mussten wir doch beide lachen, und alles war wieder gut! Ich lief schnell zu ihr hin, und ließ mich kraulen, so wie ich das immer mache, wenn Frauchen auf der Couch sitzt. Wir können einander halt nie lange böse sein. :o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Montag, 17. September 2007

TierischeBlogs.de.gg - Die erste Linkliste nur für Tierblogs

tierische-blogs.de.gg - die Linkliste nur für Tierblogs! Die Idee zu diesem Projekt hatte Frauchen schon vor längerer Zeit. Damals richtete sie ein provisorische Seite dafür ein, verlor aber nach einer Weile ein wenig die Lust an dem Projekt, weil es kaum jemand für nötig erachtete, einen Gegenlink zu setzen und immer wieder “normale” Websites eingetragen wurden, obwohl ausdrücklich gesagt wurde, dass es eine Linkliste für Tier BLOGS sein soll. (Nicht umsonst heißt das Projekt “ tierische-blogs.de.gg “ ;o)

Nun fanden wir es aber Schade, das Projekt untergehen zu lassen, nur weil sich einige nicht an die Regeln halten wollen. Denn es scheint immer noch die bisher einzige Linkliste ausschließlich für Tierblogs zu sein. Darum wollen wir das Projekt jetzt noch mal neu anschieben und haben einfach die Einstellungen ein wenig geändert - neue Einträge erscheinen erst nach Freigabe, und die erfolgt nur, wenn die Regeln eingehalten wurden - BASTA!

Sinn der Sache ist es eine Liste zu schaffen, in der Tierfreunde, die gerne in Tierblogs stöbern, auch genau diese schnell finden. Also liebe Blogger: Ihr seid herzlich eingeladen eure tierischen Blogs in die erste Liste NUR für TIERBLOGS einzutragen, wenn ihr euch an die Regeln haltet.

Wuff, euer Alex (Alexander Bömbelmann ;o)

Schon wieder in der Zeitung!

Hallo liebe Freunde & Kollegen,

die Pause ist vorbei, Frauchen steht mir wieder als Sekretärin zur Verfügung - obwohl ich schon überlege, ob ich sie nun bald von der Sekretärin zur Pressesprecherin befördern muss, ;o)) denn ich bin schon wieder in der Zeitung - dieses Mal in der aktuellen Herbst-Ausgabe der Zeitschrift Stadtgeschnupper! (Erschienen am 14.September 07)

Bei der Gelegenheit möchte ich euch die Zeitschrift „Stadtgeschnupper“ gerne mal kurz vorstellen, wir mögen sie nämlich sehr gerne und schnuppern da regelmäßig rein. Neben Geschichten, Tipps für Tierhalter, Anregungen für die Freizeitgestaltung und allgemeinen Infos rund um die Vierbeiner, findet man dort auch immer viele Adressen in der Nähe.

Das Besondere am Stadgeschnupper ist nämlich, dass es Stadtmagazine mit 14 eigenständigen regionalen Ausgaben sind. So findet man immer nützliche Adressen in der Nähe und weiß , was um einen herum passiert. Und bei einem Preis von 1,98 € kann man nicht meckern, finde ich. Und mal unter uns gesagt - wenn die schon eine Geschichte von mir abdrucken, das bürgt doch wohl eindeutig für Qualität, oder? ;o)))

Wer nun wissen will, ob es Stadtgeschnupper auch schon in seiner Region gibt, kann einfach mal hier schauen: http://www.stadtgeschnupper.de/

Viel Spaß beim Schnuppern, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

PS: Wer die Geschichte noch nicht gelesen hat, findet sie hier.

Donnerstag, 6. September 2007

Kurze Pause in Alex' DogBlog!


Liebe Freunde, liebe Kollegen,

Da Frauchen im Moment sehr viel zu tun hat, musste ich sie mal kurzfristig von ihren Sekretärinnen-Aufgaben freistellen. Zwischendurch muss sie ja auch mal ein bisschen arbeiten, schließlich will die Hundefutterkasse ja auch gefüllt werden. ;o)
.
Keine Sorge Freunde, ich passe schon auf, dass die Pause nicht zu lange dauert und es stehen schon viele, viele Geschichten in der "Warteschlange". ;o) Inzwischen könnt ihr ja noch ein bisschen in den älteren Einträgen und Geschichten stöbern. Durch die Rubriken-Übersicht ist ja hier alles schön übersichtlich sortiert.
.
Ich werde derweil entspannt die Füße hochlegen, Frauchen ein wenig bei der Arbeit zuschauen, und mir noch so einiges einfallen lassen. ;o)
.
Also, bleibt uns treu und macht viel Unsinn, damit ich was zu lesen habe, wenn ich zurück bin! ;o)
.
Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Dienstag, 4. September 2007

Hunde verstehen: Beschwichtigungssignale und Missverständnisse (Teil 1)


Die Beschwichtigungssignale (Calming Signals) der Hunde werden heiß diskutiert, seit die norwegische Hundetrainerin Turid Rugaas ein Buch darüber veröffentlichte. Da Wölfe als Meister der Konfliktvermeidung gelten, machte Turid Rugaas ein Studie mit einem Rudel frei lebender Straßenhunde, um zu sehen wie diese Konflikte lösen, oder - besser gesagt - vermeiden. Das Zauberwort scheint Beschwichtigungssignale zu heißen.

Vom Menschen werden diese Signale leider oft falsch gedeutet, was unweigerlich zu Missverständnissen und ungerechter Behandlung des Hundes führt. Hier ein paar klassische Beispiele für solche Fehlinterpretationen:

Beispiel 1: Der Hund wird in strengem Ton gerufen, worauf er langsam auf seinen Menschen zu schlendert. Der Mensch wird ungeduldig, gibt das Kommando noch mal in strengerem Ton, worauf der Hund wiederum das Tempo nochmals verlangsamt. Eventuell schnüffelt er sogar noch mal am Boden, oder hebt am nächsten Baum noch ein Beinchen, bevor er kommt.

Früher wurde dies grundsätzlich als Ignoranz und klare “Befehlsverweigerung” ausgelegt. Das Pinkeln deutete man in solchen Fällen als klare Dominanzgeste (Revier markieren) und wertete es schnell als ‘Unverschämtheit‘. “Der nimmt dich nicht ernst!“, mit diesen Worten erklärten selbst Hundetrainer das Verhalten häufig. Meist mit der Folge, dass Herrchen oder Frauchen energischer wurden.

Heute weiß man es besser: Es kann auch ein Verhalten sein, mit dem der Hund zu beschwichtigen versucht. Zum Beispiel, weil der Ton, in dem der Hund gerufen wurde etwas harsch ausfiel. In diesem Fall würde der Hund nicht verstehen, warum Herrchen oder Frauchen nun noch mehr Druck ausüben - schließlich hat er doch alles versucht, um die Situation zu entschärfen, was bei seinen Artgenossen auch geklappt hätte. Denn: Verlangsamte Bewegungen wirken unter Hunden beruhigend und deeskalierend. Der Hund will dem Gegenüber damit Zeit geben, sich auf die nächste Aktion einzustellen und versucht damit Missverständnisse zu vermeiden, die evtl. durch hektische Bewegungen entstehen könnten.
Uriniert oder schnüffelt der Hund nur, um die Spannung aus der Situation zu nehmen, erkennt man dies meist daran, dass er dabei vorsichtig (oft mit leicht weg gedrehtem Kopf) verstohlen zu seinem Gegenüber schaut, um zu sehen, ob die Botschaft ankommt. Erkennt man das Verhalten nun als Beschwichtigungsgeste, sollte man den Hund dann betont freundlich rufen, damit er weiß, dass er nichts zu befürchten hat.

Beispiel 2: Der Hund geht brav “Bei Fuß”. Wenn ein anderer Hund entgegen kommt, löst er sich aber kurz aus dem Kommando, um einen kleinen Bogen zu laufen. Früher wurde das als ungehorsam interpretiert. Heute weiß man, dass er dem entgegenkommenden Artgenossen ausweichen will, um nicht provozierend auf ihn zu wirken. Unter Hunden gilt es als unhöflich, frontal aufeinander zuzulaufen und kann leicht als Provokation gewertet werden. (Womit sich von selbst verstehen dürfte, dass es sehr unfair wäre, ihn dafür zu strafen.)

Beispiel 3: Der Mensch gibt dem Hund immer wieder ein Kommando das er möglicherweise nicht versteht, oder hält ihm gerade eine ‘Standpauke‘ und der Hund wendet den Kopf ab. Frühere Interpretation des Verhaltens: Demonstrative Ignoranz. “Der interessiert sich gar nicht dafür was ich von ihm will!”, hieß es dann oft.

Heute weiß man es besser: Mit diesem Verhalten versucht der Hund, dem der strenge Ton, oder das nicht verstandene Kommando unangenehm sind, zu beschwichtigen. Er will die Spannung aus der Situation nehmen. Unter Hunden gilt es als unhöflich, unter Umständen auch als provozierend, dem Gegenüber lang anhaltend in die Augen zu starren. Deshalb wird der Blickkontakt immer mal wieder kurz unterbrochen. Manchmal durch blinzeln, oder kurzes wegschauen, oder - in der stärkeren Form - durch wegdrehen des Kopfes. Damit will der Hund deutlich machen, dass er nicht provozieren will. Wird der ganze Körper seitlich abgewendet, verstärkt sich die beschwichtigende Wirkung nochmals.
.

Auf diesem Foto der beiden Stragramis gut zu sehen: Die kleinere Hündin fixiert die größere mit dem Blick, die größere Hündin wendet sich beschwichtigend ab, um einen Streit gar nicht erst entstehen zu lassen. (Durch anklicken könnt ihr das Foto vergrößern, dann ist es besser erkennbar.)

Sicherlich lässt sich nicht alles mit Beschwichtigungssignalen (Calming Signals) erklären. Nicht immer will der Hund beschwichtigen, wenn er, nachdem er gerufen wurde, erst noch dreimal pinkelt, bevor er sich endlich mal zu uns bemüht. Das ist sicherlich auch von Hund zu Hund ein wenig verschieden und muss im Zusammenhang mit der jeweiligen Situation beurteilt werden. Aber das kann man üben, indem man sich die Mühe macht und seine Hunde genau beobachtet. Und das sind wir unseren Hunden schuldig, finde ich. Denn: Wie frustrierend muss es für einen Hund sein, wenn seine Signale nicht verstanden werden?
Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Beschwichtigungssignale, (und damit verbunden auch Missverständnisse), auf die wir hier nach und nach noch eingehen.

Also bis bald, Alex’ Frauchen ;o)

Unser Buchtipp hierzu:

Calming Signals
Die Beschwichtigungssignale der Hunde von Turid Rugaas (Direktlink zu buecher.de, wo man dieses Buch direkt online, versandkostenfrei und ohne Mindestbestellwert bestellen kann.)


Montag, 3. September 2007

Ratet mal!

Nachdem Frauchen euch nun ein ausführliches Rasseportrait des Stragrami (ich bevorzuge übrigens die ebenfalls erlaubte Rassebezeichnung Kideli = Kind der Liebe) erstellt hat, lade ich euch zu einem kleinen Ratespiel ein.

Dass meine Frau Mama ein Wolfsspitz war, ist mir ja deutlich anzusehen. Aber was könnte mein Herr Papa gewesen sein? Ich sage euch gleich: Das zu erraten wird verdammt schwer!


Zwei kleine Tipps:

1.) Er war selbst ein Stragrami - eine Mischung aus zwei ziemlich großen Rassen.

2.) Es ist nicht alles wie es scheint… ;o)

Interessant ist: Meine Schwestern sehen alle fast genau so aus wie der Papa, während wir Jungs optisch alle voll auf die Mama kommen. Würdet ihr mich neben einer meiner Schwestern sehen, kämt ihr nie auf die Idee, dass wir Geschwister sein könnten.


Also dann, viel Spaß beim Stragrami- bzw. Kideli-Ratespiel wünscht euer Alex! ;o)

Related Posts with Thumbnails