Montag, 20. August 2007

Verhaltensstörungen bei Zweibeinern


Liebe Freunde, liebe Kollegen,

ich möchte euch hier das Ergebnis einer Langzeitstudie vorstellen, der meine intensiven und kritischen Beobachtungen der letzten 10 Jahre zugrunde liegen.

Verhaltensstörungen bei Zweibeinern


Ergebnis einer Langzeitstudie von Alexander Bömbelmann:

Für Hunde kann es zuweilen sehr amüsant, vor allem aber nützlich sein, soziale Verbindungen mit Wesen anderer Spezies einzugehen. Besonders geeignet für eine solche Verbindung ist im Allgemeinen der Zweibeiner, auch unter der Bezeichnung "Mensch" geläufig. Die Lustigen Gesellen bringen Kurzweil in den Hundealltag, und sind meist sehr gelehrig. Schon nach kurzer Zeit können sie sich unter artgerechter Haltung und guter Ausbildung zu Helfern von unschätzbarem Wert entwickeln.

So kann man ihnen Beispielsweise fast unbesorgt die Suche nach einer geeigneten Unterkunft überlassen, deren Reinhaltung und Pflege sie dann in der Regel auch instinktiv und unaufgefordert übernehmen. Praktisch - so können wir Hunde in der Zeit entspannt die Füße hochlegen.


Bei der Nahrungsbeschaffung erweisen sie sich ebenfalls als äußerst hilfreich: Fast selbstständig erlernen sie schmackhafte Mahlzeiten zu organisieren und zuzubereiten, ausreichend frisches Wasser bereitzustellen, und für leckere Knabbersnacks zu sorgen. Ferner verfügen sie über ein angeborenes Talent zur Fellpflege und können aufgrund der Beschaffenheit ihrer Pfoten hervorragend kraulen.

Doch Vorsicht: Bei falscher Haltung neigt der Zweibeiner zu starken Verhaltensstörungen! Er braucht ausreichend Bewegung an der frischen Luft, will emotional und geistig gefordert werden, und sollte regelmäßig Kontakt zu Wesen möglichst vieler verschiedener Spezies haben. Eine geeignete Maßnahme zu Vorbeugung von Verhaltensstörungen, ist die regelmässige Zusammenführung des Zweibeiners mit Kindern, Hunden, Katzen, Enten, Ziegen, Pferden Schafen und sämtlichen anderen Tieren.

Fehlen ihm diese Kontakte, so kann dies fatale Folgen haben! Es kann zu Übellaunigkeit, Intoleranz, und stark ausgeprägtem Egoismus, gepaart mit Selbstherrlichkeit kommen. Vorurteile und sogar Agressionen gegenüber anderen Wesen können entstehen. Nicht selten setzt er dann seine Intelligenz negativ ein, und wird somit zur Plage, wenn nicht gar zur Gefahr für andere. Auch die Haltung in zu kleinen Käfigen, gern auch als "Büros" bezeichnet, bei gleichzeitigem Sauerstoffentzug und übermäßiger Geldzufuhr kann starke Schäden hervorrufen.

Nicht selten kommt es unter diesen Umständen zu wahnwitzigen Ideen, unter denen letztendlich andere zu leiden haben. Abschließend möchte ich jedoch sagen: Ich persönlich habe überwiegend positive Erfahrungen mit Zweibeinern gemacht. Daher komme ich zu dem Schluß, dass sich den genannten Verhaltensauffällikeiten und schwerwiegenden Störungen durch die oben aufgeführten Vorbeugemaßnahmen wirksam entgegenwirken lässt. Also liebe Hundekollegen: Sorgt dafür, dass eure Zweibeiner artgerecht gehalten werden, und ihr werdet viel Freude an ihnen haben!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Kommentare:

  1. Super geschrieben! Ich bin froh, daß ich jetzt in eurem neuen Blog auch mal meinen "Senf" abgeben kann! Das ging ja vorher leider nie...

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  2. Wo er Recht hat, hat er Recht ;)

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  3. HAMMERGENIAL! Witzig geschrieben, aber was die letzten beiden Absätze betrifft, leider auch was dran...

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