Montag, 20. August 2007

Tipps für den richtigen Umgang mit Zweibeinern

'11 Jahre vergehen wie nix...' von alexboembelmann

Ja, manchmal sind sie vielleicht ein bißchen seltsam. Und manchmal könnte hund fast meinen, sie seien ein bißchen verrückt, diese Zweibeiner. Aber wenn man - pardon - hund sie nimmt wie sie sind und sich ihre Eigenschaften zunutze macht, kommt er prima mit Ihnen aus. Ein ganz einfaches Beispiel ist das Betteln am Tisch:
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Aufdringliches Bitten und Betteln sehen die Zweibeiner meist nicht gern, wenn sie an ihren Näpfen, (die sie ja eher Teller nennen), nicht. Da wird hund schnell mit einem strafenden Blick, oder einem vorwurfsvollen "NEIN" bedacht. Wird hund dann energischer, kann es sogar leicht passieren, dass er ins Körbchen geschickt, oder einfach völlig ignoriert wird! Was lernen wir daraus? Ganz einfach: Liebe Hundekollegen, wenn ihr seht, dass Frauchen oder Herrchen den Tisch decken, beobachtet diesen Vorgang aus diskretem Abstand. Positioniert euch dazu aber bitte so, dass Herrchen und Frauchen genau mitkriegen, dass ihr dieses Geschehen genau und ganz bewusst beobachtet. Wenn euch ihr Blick streift, dann werft ihnen einen möglichst treuen, und intelligenten Blick zu. Sobald sie dann am Tisch Platz nehmen, steht ihr auf, haltet den Blickkontakt aufrecht, und verzieht euch ganz diskret & unaufgefordert, aber demonstrativ in euer Körbchen. Unterstützen könnt ihr diese Geste noch durch ein schwermütiges, aber verständnisvolles Seufzen.

.Kaum habt ihr es euch im Körbchen gemütlich gemacht, wird Frauchen ganz verzückt sagen: "Ist der nicht wirklich lieb und klug? Da geht er von ganz alleine in sein Körbchen, weil er genau weiß, dass wir es nicht mögen, wenn er bettelt." Und schon springt sie auf, um euch, mit den Tränen der Rührung in den Augen, ein tolles Leckerlis gleich ans Körbchen zu servieren, wobei ihr zusätzlich auch noch Lob und Streicheleinheiten einheimst.

Spätestens wenn die Näpfe der Zweibeiner dann leer sind, wird wieder einer von ihnen aufspringen, um euch mit Leckerlis und Streicheleinheiten zu verwöhnen. Und das, obwohl ihr einfach nur die ganze Zeit gemütlich in eurem Körbchen gelegen habt. Na, wenn das kein leicht verdientes "Brot" ist ...

Wenn die Zweibeiner dann anschließend auf der Couch sitzen, gibt es noch viele Kraul- und Streicheleinheiten, und alle sind ganz stolz auf euch. Es ist eigentlich ganz einfach prima mit ihnen auszukommen, wenn man nur weiß wie sie "ticken", diese Zweibeiner. Weitere Tipps von mir folgen ... ;o)

Bis bald, euer Alex! ( Alexander Bömbelmann )

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