Montag, 20. August 2007

Fremdsprachenkenntnisse erweitern den Freundeskreis ;o)

Fremdsprachen zu beherrschen ist hilfreich - Mischlingshund Alex erklärt warum...


Dass wir Hunde über eine international einheitliche Sprache verfügen, ist ja längst bekannt. Im Gegensatz zu unseren leidgeplagten Zweibeinern, bleibt es uns erspart Vokabeln und Grammatik verschiedener Sprachen zu pauken, um uns verständlich zu machen. Dank einer einfachen, international gültigen Körpersprache, können wir uns mit jedem Artgenossen verständigen - völlig unabhängig davon, woher er kommt. Praktisch! Unsere Sprache ist sogar so genial einfach, dass selbst die meisten Zweibeiner sie mühelos zu deuten lernen.

Dennoch kann es mitunter auch für einen Hund hilfreich sein, sich gewisse Fremdsprachenkenntnisse anzueignen. So hat es sich zum Beispiel als sehr nützlich erwiesen, einige Vokabeln aus der Sprache der Zweibeiner zu erlernen. Hat der kluge Hund erstmal die Bedeutung einfacher Worte oder Redewendungen wie "Gassigehen", Spazierengehen","gehst Du mit?" gelernt, verpasst er garantiert keine Gelegenheit mehr, vor die Tür zu kommen. Weitere wichtige Vokabeln, die jeder Hund beherrschen sollte, sind natürlich "Futter", "Leckerchen", Fresschen" usw. (Diese Begriffe sind regionalen Schwankungen unterlegen, oder können auch abhängig vom jeweiligen Zweibeiner variabel sein. Selbst seltsame Abwandlungen wie "Yummy-Yummy" als Bezeichnung für eine Mahlzeit sollen schon vorgekommen sein.)

Ferner ist auch das Erlernen und Befolgen von einfachen Kommandos wie "bei Fuß", "Sitz", "Platz" usw. durchaus lohnenswert, denn nicht selten wird es mit kleinen Köstlichkeiten belohnt. (Die Kreativität der Tiernahrungsmittelhersteller scheint ja nahezu unbegrenzt, wenn es darum geht, immer wieder neue Gaumenfreuden für Hunde zu erfinden. Mmhhh...)

Aber nicht nur die Sprache der Zweibeiner ist für den Hund interessant. Ohne Fremdsprachenkenntnisse kann es auch mit Wesen andere Spezies zu übelen Missverständnissen kommen - zum Beispiel bei Katzen. Auch sie verfügen über eine international genormte Sprache, die sie mit dem Körper ausdrücken. Auf den ersten Blick, scheint diese dem arglosen Betrachter sogar ähnlich zu sein, wie die Hundesprache. Doch es sei Ihnen versichert: Dem ist ganz und gar nicht so! Auch ich bin diesem Trugschluß zunächst erlegen,und sah das Schwanzwedeln der ersten Katze als Aufforderung zum Spiel an. Sie rannte los und ich folgte ihr, in dem Glauben ein lustiges Nachlaufspiel begonnen zu haben. Doch schon am ersten Baum nahm das lustige Spiel ein jähes Ende - die Katze raste in windeseile den Baumstamm empor, und kam danach nie wieder in meine Nähe. Die Freundschaft war beendet, bevor sie je begonnen hatte.

Vermutlich bin ich nicht sonderlich sprachbegabt, denn das Schwanzwedeln der zweiten Katze, deutete ich wieder als freundliche Aufforderung zum Spiel. Eine Sekunde später, sprang sie mir fauchend ins Gesicht und machte mir deutlich, dass es Unterschiede zwischen Hunden und Katzen gibt: Die Krallen der Katze sind um ein vielfaches schärfer, als die der Hunde! Aua!!! Dennoch - irgenwie übten diese Tiere eine enorme Faszination auf mich aus. Ich wurde nicht müde, sie stundenlang zu beobachten. Als die dritte Katze sich mir näherte, war mir etwas mulmig zumute. Ich beschloss, mich nun völlig passiv zu verhalten, und versuchte die Bedeutung Ihrer Sprache zu ergründen. Offen gestanden, war mir nicht wohl dabei, als sie mir um die Beine strich, und Geräusche von sich gab, die an das drohende Knurren eines Hundes erinnern. Doch inzwischen weiß ich, dass es keine Drohung, sondern ein Ausdruck des Wohbehagens war.

Ich weiß ich die Sprache der Katzen nun ganz gut zu deuten, und bin stolz, einige dieser zauberhaften Wesen zu meinem Freundeskreis zählen zu dürfen. Daher mein Fazit: Fremdsprachen erweitern den Horizont und bereichern das Leben, weil sie den Freundeskreis zu erweitern vermögen. Und Freunde hat man schließlich nie genug...

Katz und Hund - Na und?

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)


Kommentare:

  1. So entspannt wie die Katze da sitzt, scheinen sie wirklich gute Freunde zu sein. Tolles Bild!

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  2. Habe selber einen Hund, der zur fast gleichen Zeit wie die Katze meines Nachbarn geboren wurde. Als sich beide draußen öfters trafen gewöhnten sie sich aneinander und spielen heute noch zusammen =D , komisch bei der Sache ist bloß, dass mein Hund anderen Katzen sehr aggressiv begegnet!

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