Freitag, 31. August 2007

Rasseportrait Stragrami - Individualisten mit viel Herz!


Ein alte und weit verbreitete, doch vielen noch unbekannte Hunderasse

Obwohl es sich hierbei um eine sehr alte Rasse handelt, ist der Stragrami vielen Hundefreunden noch weitgehend unbekannt. Das mag daran liegen, dass sich diese Rasse durch besondere Vielfalt und Individualität innerhalb dieser Art auszeichnet.
.
Aussehen:

Wie auf dem obigem Foto deutlich erkennbar, kann der Stragrami unterschiedlichste Größen, Farben, und Gestalt haben. Alle Größen und Farbschläge sind erlaubt, auch bezüglich der Felllänge gibt es keinerlei Einschränkungen. Von Kurz-, über Drahthaar bis hin zum langhaarigen Vertreter seine Rasse sind alle Variationen erlaubt. Selbst Wurfgeschwister können unterschiedlichster Gestalt sein und sind mit bloßem Auge oft nicht als solche zu erkennen.
.
Herkunft und Vorkommen:
.
Der Stragrami ist auf der ganzen Welt weit verbreitet. Dabei lassen sich gelegentlich regionale Unterschiede feststellen. Während Beispielweise der Stragrami Espanol oftmals deutliche Einschläge des Podenco erkennen lässt, findet man beim Sibirian Stragrami meist deutliche Husky-Einschläge.
.
Charakter:

Auch hier besticht der Stragrami vor allem durch Individualität. Von nimmermüden Energiebündel bis hin zur immermüden Schlafmütze ist alles dabei. Sein Wach- und Schutztrieb ist ebenfalls sehr unterschiedlich ausgeprägt. Während einige Stragramis absolut unbestechliche Wachhunde sind, begrüßen andere Vertreter dieser Rasse jeden Einbrecher mit einem freudigen Schwanzwedeln. Man könnte sagen, sowohl optisch, als auch charakterlich ist jeder Vertreter dieser Rasse ein absolut unvergleichliches Unikat, manche sagen auch Unikum.

Im Allgemeinen zeichnet sich der Stragrami durch robuste Gesundheit, langlebigkeit und eben seine unschlagbare Individualität aus. Fans dieser alten Rasse schätzen besonders seine Treue und Pfiffigkeit, sagen den Stragramis oft eine besondere Intelligenz und Lebensfreude nach.

Wer einmal einen Stragrami hatte, bleibt dieser Rasse oft ein Leben lang treu. Obwohl es so sicher ist wie bei kaum einer anderen Rasse, dass man nie wieder einen Stragrami finden wird, der einem anderen auch nur annähernd ähnlich ist. Man könnte sagen, wer schon als Kind Wundertüten geliebt hat, ist potentiell gefährdet dem legendären Charme des Stragrami zu verfallen.

Dem aufmerksamen Leser dürfte inzwischen längst aufgefallen sein, dass dieses Rassenportrait nicht ganz so ernst zu nehmen ist. Stragrami steht für Strassengrabenmischung, und bezeichnet schlicht den Mischling.

Stragrami-Besitzern, die gerne mal jemanden auf die Schippe nehmen, sei Folgendes empfohlen: Wenn sie beim nächsten Spaziergang mal wieder jemand fragt: “Ist das ein Mischling?”, (oder auch “Was ist das denn für einer?“), antworten Sie doch einfach mal ganz stolz und freundlich: “das ist ein Stragrami”.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird ein höchst respektvolles “Oooh!” oder “Aaah!”, begleitet von einem verständigen Kopfnicken die Antwort sein. Möglicherweise folgt dem noch ein ehrführchtiges "die sieht man ja sehr selten!" (Versuchen Sie dann bitte unbedingt das Kichern zu unterdrücken, bis Sie außer Sichtweite sind.)

Und für all jene, denen ich diesen Streich schon gespielt habe, und die dann vermutlich erfolglos Fachbücher gewälzt oder gegoogelt haben um mehr über diese Rasse zu erfahren, habe ich dieses Rasseportrait nun verfasst. Als kleine Wiedergutmachung… ;o)

German Stragrami (li) & Stragrami Espanol (re)

Liebe Grüße, Alex' Frauchen ;o)

PS: Wenn Sie sich für einen Stragrami interessieren, schauen Sie doch mal rechts in den Annoncen der Tiervermittlung oder in ihrem örtlichen Tierheim rein..

Donnerstag, 30. August 2007

Dosenöffner, Stöckchenwerfer & Co


Napfbefüller, Dosenöffner, Stöckckenwerfer... Bezeichnungen für unsere zweibeinigen Freunde gibt es viele. Und neugierig, wie ich nun mal bin, würde mich interessieren: Welche Namen habt ihr für euer Zweibeiner? Ich bin gespannt, was euch so alles einfällt...

Ihr wisst ja, die Kommentare sind für jeden offen. ;o)

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Mittwoch, 29. August 2007

Zitate zum Thema Hund

.
"Man kann ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht!"

Heinz Rühmann
.
"Ein Hund ist bereit zu glauben,
dass du bist, was du glaubst zu sein."

Verfasser unbekannt

"Dem Hunde, wenn er gut erzogen,
ist selbst ein weiser Mann gewogen."
Johann Wolfgang von Goethe

"Keine Beleidigung würde mich so hart treffen,
wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde."
James Gardner

"Egal wie wenig Geld und Besitz du hast,
einen Hund zu haben macht dich reich!"

Louis Sabin
.
(Dieses Bild darf mitgenommen, aber nicht verändert werden.)

"Wer Tier quält ist unbeseelt
und Gottes guter Geist ihm fehlt.
Mag noch so vornehm drein er schauen,
man sollte niemals ihm vertrauen."
Johann Wolfgang von Goethe

Ich habe des Öfteren darber nachgedacht,
warum Hunde ein derart kurzes Leben haben
und bin zu dem Schluss gekommen, dass dies
aus Mitleid mit dem Menschen geschieht.
Wo wir schon derart leiden, wenn der Hund
nach zehn oder zwölf Jahren von uns geht,
wie groß wäre dann erst der Schmerz,
wenn sie doppelt so lange lebten?"

Walter Scott

"Wenn du einen verhungerten Hund aufliest und
machst ihn satt, wird er dich nicht beißen.
Das ist der Grundunterschied zwischen Mensch und Hund."
Mark Twain


Dienstag, 28. August 2007

Coole Socke - Hundespielzeug mal anders! So einfach kann man Tennisbälle für Hunde unschädlich machen

Tennisbälle sind ja als Hundespielzeug sehr beliebt, aber leider nicht wirklich gesund. Der gelbe Filz wirkt auf die Hundezähne wie Schmirgelpapier und zerstört auf Dauer den Zahnschmelz. Über kurz oder lang führt das zu Zahnschmerzen. Hinzu kommt die Gefahr von Magenbeschwerden bis hin zur Gefahr eines Darmverschlusses, wenn der Hund den Ball zernagt und Teile hinunter schluckt.

Eine bessere Alternative sind da die speziellen Hundebälle aus dem Fachhandel, die dem gewöhnlichen Tennisball teilweise zum Verwechseln ähnlich sehen. Allerdings halten die bei mir nie sehr lange - irgendwie schaffe ich es immer, die Dinger schon nach wenigen Tagen kaputt zu kriegen.

Einen guten Kompromiss haben wir mit einer einfachen Lösung gefunden: Den „normalen“ Tennisball steckt Frauchen kurzerhand in eine alte Socke und knotet die Socke dann zu. Diese ebenso einfache, wie geniale Idee stammt allerdings ausnahmsweise mal nicht von Frauchen, sondern von der lieben Dog-Sitterin, bei der ich schon mal die Ferien verbringen durfte. (Liebe Grüße an meine Ferienfamilie und vor allem natürlich an die Hundis! ;o)

Bei mir hat sich der Trick mit der Socke super bewährt! Ich finde den Ball dadurch noch interessanter, die Gefahr ist gebannt, und Socke incl. Ball bleiben (sogar bei mir) erstaunlich lange ganz! Und wenn die Socke dann nach einiger Zeit doch erste Anzeichen der Materialermüdung zeigt, wechselt Frauchen sie, bevor ich am schädlichen Filz bin. Klappt super!
Und ganz nebenbei haben meine Zweibeiner mit der Socke eine reelle Chance eine Zipfel packen zu können, der nicht völlig angesabbert ist. ;o)

Ansonsten liebe ich dieses Spielzeug noch heiß und innig:
.


Es soll, (laut Herstellerangaben), zusätzlich die Bildung von Zahnstein hemmen. Da ich damit aber sowieso noch nie Probleme hatte, kann ich über dieses Versprechen nichts sagen. Fest steht aber: Ich liebe dieses Ding, und es hält nun auch schon ewig. Der einzige Nachteil: Ich kann es nicht mit ins Wasser nehmen, weil es nicht schwimmfähig ist. Da kommt dann wieder die coole Socke ins Spiel… ;o)

Viel Spaß beim Spielen wünscht

euer Alex!

Nachtrag: Viele weitere tolle Spielideen für Hunde (größtenteils zum Nulltarif) findet ihr hier:


Tödliche Gefahr durch Blaualgen!

Die meisten Hunde lieben es, sich bei sommerlichen Temperaturen ins Kühle Nass zu stürzen. Wir möchten auch niemandem die Freude am Badespass verderben - im Gegenteil, wir möchten, dass ihr diese Freude viele Jahre genießen könnt. Darum weisen wir heute auf eine Gefahr hin, die längst noch nicht allen Hundehaltern bekannt ist: Die Gefahr durch Blaualgen.

Blaualgen, (wissenschaftlich: Cyanobakterien), sind einzellige oder fadenförmige Algen, die auch in unseren Gewässern auftreten und giftige Stoffe (Toxine) enthalten. Schon mehrere Hunde sind an den Folgen der Aufnahme von Blaualgen gestorben. Sowohl in stehenden Gewässern, als auch in Ost- und Nordsee können Blaualgen auftreten. Im Jahr 2006 soll es im Bereich der Ostsee einige Todesfälle bei Hunden gegeben haben, wie zum Beispiel das Fehrmarnsche Tageblatt hier berichtet.
.
Hitzeperioden begünstigen die Massenentwicklung von Algen, besonders der Blaualgen. Ein starker Befall von Tümpeln, Teichen oder anderen Gewässern ist an der ausgeprägten Trübung und starken Grünfärbung des Wassers erkennbar. Die Sichttiefe im Wasser von weniger als einem Meter. Bei starkem Befall von Blaualgen bildet sich auf der Wasseroberfläche eine blaugrüne, oder auch gelblich-grüne Algenschicht, die „Blaualgenblüte“. Sie kann mehrere Zentimeter Dicke erreichen und wird von Millionen dieser Kleinstlebewesen gebildet. Forscher konnten in den letzten Jahren nachweisen, dass diese Algen eine Reihe unterschiedlicher Gifte (Toxine) bilden und eine bisher unterschätzte Gefahr für Tiere und Menschen darstellen.

Besondere Gefahren für Hunde:
  • Aufnahme des verseuchten Wassers
  • Ablecken des Fells nach dem Baden in verseuchtem Wasser
  • Kauen von angeschwemmten Blaualgenteilen
  • Benagen von Algenmatten an der Uferböschung

Anzeichen für eine mögliche Vergiftung, wie zum Bsp. Erbrechen nach dem Baden müssen unbedingt ernst genommen werden! Der Hund sollte sofort zum Tierarzt gebracht werden - eine Vergiftung durch Blaualgen kann tödlich enden!

Vorbeugende Maßnahmen:

  • Bei Verdacht auf Blaualgenbefall den Hund auf jedem Fall vom Wasser fernhalten!
  • Bei Spaziergängen immer ausreichend Trinkwasser für den Hund mitführen, und den Hund tränken, bevor er baden geht.
  • Nach dem Schwimmen gründlich abduschen & abtrocknen

Es besteht sicher kein Grund zur Panik, aber doch zur Vorsicht. In diesem Sinne wünsche ich euch entspannte, schöne Sonnentage mit blauem Wasser, blauem Himmel und ohne Blaualgen!
....

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Montag, 27. August 2007

Alle Hunde jagen Kaninchen? Jägerlatein!!!

Wie die Zeitschrift „Partner Hund“ berichtet, (Ausgabe 06/07), sollen allein in NRW im Jahr 2002/2003 über 200 Hunde von Jägern angeschossen oder erschossen worden sein. Eine erschreckende Zahl, wie wir finden! Es gibt offensichtlich immer noch Jäger, die behaupten, jeder Hund würde wildern und müsse darum ‚vorsorglich‘ erschossen werden.
.
Dieses ebenso dumme, wie unwahre Vorurteil hat Frauchen zum Anlass genommen, einfach mal einen ganz alltäglichen Spaziergang mit mir zu filmen. Ich stehe dabei weder unter Drogen, noch musste Frauchen mich „zurückpfeifen“ oder Sonstiges. Der kleine Film zeigt einfach mein natürliches Verhalten, wenn ich Wild (in diesem Falle Kaninchen) begegne:


Wir möchten noch anmerken, dass nicht alle Jäger einfach wild drauflos ballern. In Waldniel, wo wir früher wohnten, gab es einen sehr fachkundigen und freundlichen Vertreter seiner "Zunft". Und ich wage jetzt einfach mal zu behaupten, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen fachkundig und nicht-schießwütig gibt. ;o)
.
Und natürlich wollen wir auch nicht leugnen, dass es Hunde mit ausgeprägterem Jagdtrieb gibt. Aber alle Hundebesitzer die wir kennen, wissen ihre Hunde gut einzuschätzen und sind tierfreundlich genug, um dafür zu sorgen, dass kein Wild zu Schaden kommt.
.
Bis bald, euer Alex!

Fotoshooting gemeistert! ;o)

Quelle: Rheinische Post vom 25.08.07 Foto: RP, Ralph Matzerath

Aber Hallo liebe Freunde und Kollegen, ihr habt doch wohl nicht etwa gedacht ich ließe mein Frauchen hängen und alleine zu dem Fototermin der Rheinischen Post gehen? Nein, es war doch Ehrensache, dass ich mein fotoscheues Frauchen begleite! Schleißlich hatte ich ihr die Sache ja mit meiner Geschichte eingebrockt. Am Samstag erschien das Bild dann riesengroß in der Zeitung. Die Geschenke, die wir beim Fototermin noch erhalten haben, wurden natürlich brüderlich geteilt: Frauchen darf ihren Kaffee aus der chicken Tasse schlürfen, und ich darf mich auf dem kuscheligen Badetuch räkeln. Frauchen meint, das freundliche Sonnengelb passt hervorragend zu meinem sonnigen Gemüt. ;o) Was meint ihr?



Bis bald, euer Alex!

Freitag, 24. August 2007

USA - Studie beweist: Wie der Herr, so der Hund!


Eine Studie, die kürzlich in Ohio (USA) durchgeführt wurde belegte, was mein Frauchen eigentlich schon immer behauptet hat: aggressive Hunde findet man nur bei aggressiven Besitzern!

Die Studie, die an 335 Hundebesitzern und ihren Hunden durchgeführt wurde, belegte eindeutig einen Zusammenhang zwischen der Aggressivität der Hunde und ihrer Halter.
Ausnahmslos alle (!!!) Hunde, die im Rahmen der Studie auffällig wurden und Aggressionen zeigten, lebten bei Besitzern, die mindestens einmal mit dem Gesetz in Konflikt geraten waren. Ein Drittel der Besitzer von verhaltensauffälligen Hunden, war sogar mindestens 5 mal wegen Gesetzesverstößen registriert, bzw. vorbestraft worden.

Die Teilnehmer der Studie, die bisher unauffällig geblieben waren, hatten dagegen auch verhaltensunauffällige Hunde. All dies - Hundekenner ahnen es schon - war unabhängig von den Hunderassen.

Da stellt sich doch die Frage, ob man den Wesenstest nicht zunächst einmal am anderen Ende der Leine machen sollte, bevor man die Hunde diesen Strapazen, (über deren Sinn und Nutzen man ohnehin endlos diskutieren könnte), aussetzt!
Und jetzt muss ich euch mal fragen: Wie sinnvoll ist unsere Landeshundeverordnung in ihrer jetzigen Form, wenn es nun als erwiesen gilt, dass aggressive Hunde ohnehin nur bei Besitzern Leben, die sich wenig um Gesetze scheren? Glaubt wirklich ernsthaft jemand daran, dass sich Leute, die kein Problem damit haben das Gesetz für Gewaltdelikte zu überschreiten, ausgerechnet an die Landeshundeverordnung halten?

Meiner Meinung nach wird hier am falschen Ende der Leine gezerrt! Ich bezweifele sehr stark, dass diese Verordnung auch nur einen einzigen Biss zu verhindern vermag - im Gegenteil. Leidtragende sind dabei lediglich die Hundehalter, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und entsprechend auf ihre Hunde achten. Und natürlichen deren friedliche Hunde, die ohnehin kein Risiko darstellen. Aber mit denen kann man es ja eben machen…
.
Was meint ihr dazu? Die Kommentare sind für jeden offen.
.
Bis bald, euer Alex!

Donnerstag, 23. August 2007

Notfall - Pia sucht dringend ein Zuhause!

Update 29.08.07: Die Hündin, die hier vorgestellt wurde, ist vergeben. An alle, die sich umgehört haben meinen ganz herzlichen Dank! Aber, wie ihr rechts in der Seitenleiste sehen könnt, suchen noch viele, viele weitere Tiere ein schönes Zuhause! Die dort vorgestellten Notfälle werden per Zufallsgenerator von www.tiervermittlung.de ausgewählt und ständig aktualisiert. Das heißt, wenn ihr die Seite neu ladet, (F5-Taste oder Browserfunktion), seht ihr wieder neue Anzeigen.

Bis bald, euer Alex

Mittwoch, 22. August 2007

Da habe ich Frauchen wieder was eingebrockt! ;o)


Hihi, da habe ich meinem Frauchen ganz schön was eingebrockt. Meine Geschichte hat nämlich bei dem Wettbewerb der Rheinischen Post gewonnen. So weit so gut, aber nun kam man bei der Zeitung auf die gloreiche Idee, die Gewinner nochmal mit Foto in der Zeitung zu veröffentlichen.

Dieses Mal jedoch, reicht kein Foto vom mir, sie wollen die Geschichtenschreiber. Und das passiert ausgerechnet meinem Frauchen - wo sie sich doch normalerweise möglichst schnell aus dem Staub macht, sobald sie eine Kamera sieht. ;o)

Hätte sie das vorher gewusst, hätte sie wahrscheinlich gar nicht mitgemacht, aber als die Zeitung dann eben anrief und zum Fototermin bat, wollte sie dann natürlich auch kein Spielverderber sein. Tja Frauchen, da musst du jetzt wohl durch... Und - bitte lächeln... ;o))

Bis bald, euer Alex (Alexander Bömbelmann)

PS: Ein Glück, dass Frauchen mir nicht böse sein kann! ;o)


Dienstag, 21. August 2007

Mal wieder zu Gast im Tieralbum

Liebe Freunde, liebe Kollegen,

es ist mir wieder eine besondere Ehre und Freude, das www.tieralbum.de hat mir nun schon meine zweite eigene Albumseite gewidmet!

Das Tieralbum ist eine sehr liebevoll gestaltete Seite, auf der Tiere aller Arten mit Bildern und kleinen Geschichten vorgestellt werden. Tierfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten und können stundenlang in dem umfangreichen Archiv stöbern - oder auch selbst kostenlos eine eigene Albumseite erhalten.



Viel Spaß beim Stöbern wünscht euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)

Hundefreundlichkeit kann lebensrettend sein!

..Die Geschichte liegt schon etwas länger zurück, aber da sie jetzt nochmal in der Zeitung erschienen ist, wurde sie damit irgendwie wieder aktuell. Na ja, für mich war diese Sache eigentlich ganz normal, aber diese Zweibeiner machen ja immer gleich eine Heldentat aus einer einfachen Lebensrettung... Ich rede nicht gerne über meine Heldentaten, darum lasse ich Frauchen an dieser Stelle jetzt mal die ganze (wahre) Geschichte erzählen:
.
Zeitungsausschnitt Rheinische Post

Hundefreundlichkeit kann lebensrettend sein!

Vor einigen Jahren begab ich mich auf Wohnungssuche - kein leichtes Unterfangen, wenn man einen Hund zur Familie zählt. Viele Vermieter lehnen Hunde offenbar kategorisch ab. “Da können Sie aber lange suchen!”, war noch eine der freundlicheren Aussagen, die ich zur Antwort bekam, wenn ich auf eine Wohnungsannonce anrief und höflich fragte: “Ich habe einen Hund, wäre das ein Problem?” So frustrierend die Wohnungssuche auch war - ich hätte niemals einen Gedanken daran verschwendet, mich von Alex zu trennen.

Und eines Tages hatten wir dann auch Glück: “Einen Hund?”, die Vermieterin am anderen Ende der Leitung zögerte kurz. “Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht”, gab sie zu. “Wir hatten hier auch noch nie einen Hund im Haus”, zögerte sie weiter. Innerlich hatte ich schon mit dem Gedanken an diese Wohnung abgeschlossen, als die Vermieterin dann plötzlich kurz entschlossen vorschlug: “Ach, bringen sie den Hund und doch einfach mal zur Wohnungsbesichtigung mit, dann schauen wir mal, ob wir uns verstehen.” Das war unsere Chance!

Schon als wir in den kleinen Anliegerweg einbogen und das gepflegte, kleine Häuschen am Waldrand erblickten, war mir klar: Hier wollte ich leben! Mit einem kurzen Blickwechsel schien mir Alex zu signalisieren: “Keine Sorge Frauchen, ich mach’ das schon.” Die Wohnung schien wie für uns gemacht, und Alex’ Charme tat sein Übriges - so bekamen wir eine spontane Zusage von der netten Vermieterin, die selbst in der Wohnung unter uns wohnte. Nicht zuletzt über den legendären Charme unseres pfiffigen Wolfsspitzmischlings entwickelte sich schnell ein freundschaftliches Nachbarschaftsverhältnis und wir verlebten einige wunderschöne Jahre in unserer Traumwohnung.

Eines Nachts riss mich plötzlich ein aufgeregtes Winseln und Jaulen aus dem Tiefschlaf. Ungeduldig und sehr nachdrücklich zupfte mein sonst so ruhiger und ausgeglichener Hund an meiner Bettdecke. Da er mich sonst nie weckte, und jetzt völlig außer sich vor Aufregung war, wusste ich sofort: Irgendetwas musste passiert sein!

Alex rannte die Treppe hinunter, und scharrte aufgeregt winselnd an der Wohnungstür unserer Vermieterin. Ich klopfte und rief nach ihr, doch in der Wohnung blieb alles ruhig. Wäre Alex nicht regelrecht in Panik gewesen, hätte ich der Privatsphäre unserer Vermieterin oberste Priorität eingeräumt und mich wieder hingelegt. So panisch hatte ich meinen Hund jedoch noch nie erlebt. Als ich nach mehrmaligem Rufen, Klopfen und Klingeln immer noch keine Antwort bekam, holte ich den Schlüssel, den ich für Notfälle bekommen hatte.

Alex ließ mir kaum Zeit die Tür zu öffnen. Er schoss in die Wohnung und bog zielstrebig um die Ecke, wo meine Vermieterin hilflos auf dem Boden lag. In Folge eines allergischen Schocks war sie zusammen gebrochen, bekam kaum noch Luft und war nicht mehr in der Lage um Hilfe zu rufen. Der eilig herbei gerufene Notarzt konnte sie retten, bestätigte aber, dass die Rettung in letzter Minute erfolgt war. Ohne Alex hätte niemand ihre lebensgefährliche Lage bemerkt, und sie hätte diese Nacht wohl nicht überlebt.

Als sie ins Krankenhaus gebracht wurde, legte sich Alex’ Panik. Seine Unruhe legte sich jedoch erst wieder, als sie wohlbehalten (und mit vielen Hundekuchen im Gepäck) aus dem Krankenhaus zurückkam. Obwohl wir inzwischen leider aus beruflichen Gründen noch einmal umziehen mussten, pflegen wir noch immer ein gutes Verhältnis zu unserer ehemaligen Vermieterin & Nachbarin. Ihre Tierfreundlichkeit war von Alex nicht nur täglich durch freudige Begrüßungen, sondern letztlich auch noch mit einer Lebensrettung belohnt worden.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die Gerettete bei der Wahl des Nachmieters einer Familie mit Hund den Vorzug gab. Denn einen Hund im Haus wollte sie nun nicht mehr missen…

Wer könnte diesem Charme schon widerstehen?


Hütehund aus Leidenschaft

Hier gehe ich meinem liebsten Hobby nach:



Viel Spaß mit diesem Videoclip! Bis bald,

euer Alex!

Vorsicht bei Hollandreisen, Belgien- und Frankreichreisen mit Hund!

Wo wir gerade beim Thema Urlaub waren: So schön die Nordsee ist, bei der Einreise mit Hund Richtung holländischer Nordsee ist Vorsicht geboten! Das Gesetz mit dem Namen "Regeling Aggressive Dieren" scheint sich in Deutschland noch nicht herumgesprochen zu haben, obwohl es schon 1993 in Kraft trat. Nach diesem Gesetz dürfen so genannte "Kampfhunde" (ich hasse das Wort) und "Kampfhund-Ähnliche" Mischlinge dort beschlagnahmt und getötet werden! (Rein vorsorglich, ohne jemandem etwas getan zu haben!)

Wie die Zeitschrift "Der Hund" (Ausgabe 08/2007) berichtet, sind alle stark bemuskelten, kurzhaarigen, breitschädeligen Hunde ohne FCI-Papiere gefährdet. Auch Labrador-, Boxer-, oder Rhodesian-Ridgeback-Mischlinge können in das Fahndungsraster fallen und konfisziert werden! (Auch wenn sie superlieb sind!) Mit meiner Frisur falle ich zwar glücklicherweise nicht in das Fahndungsraster, aber ich ziehe den Urlaub an der deutschen Nordseeküste doch vor - sicher ist sicher! ;o)

Bis bald, (und dann hoffentlich wieder mit besseren Neuigkeiten)

Euer Alex (Alexander Bömbelmann)



Nachtrag: Wie wir inzwischen herausgefunden haben, herrschen ähnlich scharfe Gesetze auch in Belgien und Frankreich. Auch hier ist also Vorsicht geboten! Wir empfehlen jedem Hundehalter - egal wohin er mit seinem Hund reisen möchte - sich vorher ganz genau über die Gesetzeslage zu erkundigen. Einige nützliche Adressen zum Thema Urlaub mit Hund / Urlaubsdomizile /Tiersitterservices usw. haben wir hier zusammen gestellt.

Unter den dort aufgeführten Links findet ihr auch noch weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen in die verschiedenen Länder usw. Eine ausführliche Liste mit den Einreisebestimmungen der verschiedenen Länder findet ihr hier.

Nachtrag 09.10.2008: Die Gesetzeslage in den Niederlanden wird aktuell gerade überarbeitet. Dennoch ist weiterhin Vorsicht geboten! Mehr dazu hier

Urlaub find' ich cool!


Hallo liebe Freunde,

es ist mir mal wieder gelungen, meine Zweibeiner zu einem Kurztrip an die Nordsee zu überreden. Wie immer, habe ich es mir richtig gut gehen lassen, und die kleine Auszeit am Strand von Norderney so richtig genossen. ;o)

Nach einem schönen Strandspaziergang und herumtollen im Wasser einfach mal faul in der Sonne liegen ist doch was Feines... ;o)

Bis bald, euer gut erholter Alex!


PS: Und bei dem Anblick, fiel auch meinen Zweibeinern das Packen am letzten Abend ganz schön schwer...

Alles im grünen Bereich!

Liebe Freunde, liebe Kollegen,

sagt mal, habt ihr kürzlich dieses laute Poltern gehört? Das was der dicke Stein, der Frauchen vom Herzen fiel - nämlich an dem Tag, als nämlich mein jährlicher Senioren-Check anstand. Je älter ich werde, desto nervöser wird mein Frauchen immer vor dieser Vorsorge-Untersuchung. Immer hat sie Angst, es könnte sich etwas Schlimmes dabei herausstellen. Na ja, ihr wißt ja, wie diese Zweibeiner sind...

Auf jeden Fall sind meine Blutwerte, Herz, Lunge, Prostata usw. völlig OK. "Das sieht alles super aus", sagte die Frau Doktor - ich habe also sozusagen wieder TÜV für ein Jahr. ;o) Ich hätte ihr das ja gleich sagen können, aber nein, die Zweibeiner wollen ja immer alles von einem Doktor bestätigt haben. Tssss....

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Alex live! Video

Ein kleiner Zusammenschnitt von Fotos & Videosequenzen aus meinem Leben. Viel Spaß damit! ;o)


Alex live!
Hochgeladen von lysch

Montag, 20. August 2007

Verhaltensstörungen bei Zweibeinern


Liebe Freunde, liebe Kollegen,

ich möchte euch hier das Ergebnis einer Langzeitstudie vorstellen, der meine intensiven und kritischen Beobachtungen der letzten 10 Jahre zugrunde liegen.

Verhaltensstörungen bei Zweibeinern


Ergebnis einer Langzeitstudie von Alexander Bömbelmann:

Für Hunde kann es zuweilen sehr amüsant, vor allem aber nützlich sein, soziale Verbindungen mit Wesen anderer Spezies einzugehen. Besonders geeignet für eine solche Verbindung ist im Allgemeinen der Zweibeiner, auch unter der Bezeichnung "Mensch" geläufig. Die Lustigen Gesellen bringen Kurzweil in den Hundealltag, und sind meist sehr gelehrig. Schon nach kurzer Zeit können sie sich unter artgerechter Haltung und guter Ausbildung zu Helfern von unschätzbarem Wert entwickeln.

So kann man ihnen Beispielsweise fast unbesorgt die Suche nach einer geeigneten Unterkunft überlassen, deren Reinhaltung und Pflege sie dann in der Regel auch instinktiv und unaufgefordert übernehmen. Praktisch - so können wir Hunde in der Zeit entspannt die Füße hochlegen.


Bei der Nahrungsbeschaffung erweisen sie sich ebenfalls als äußerst hilfreich: Fast selbstständig erlernen sie schmackhafte Mahlzeiten zu organisieren und zuzubereiten, ausreichend frisches Wasser bereitzustellen, und für leckere Knabbersnacks zu sorgen. Ferner verfügen sie über ein angeborenes Talent zur Fellpflege und können aufgrund der Beschaffenheit ihrer Pfoten hervorragend kraulen.

Doch Vorsicht: Bei falscher Haltung neigt der Zweibeiner zu starken Verhaltensstörungen! Er braucht ausreichend Bewegung an der frischen Luft, will emotional und geistig gefordert werden, und sollte regelmäßig Kontakt zu Wesen möglichst vieler verschiedener Spezies haben. Eine geeignete Maßnahme zu Vorbeugung von Verhaltensstörungen, ist die regelmässige Zusammenführung des Zweibeiners mit Kindern, Hunden, Katzen, Enten, Ziegen, Pferden Schafen und sämtlichen anderen Tieren.

Fehlen ihm diese Kontakte, so kann dies fatale Folgen haben! Es kann zu Übellaunigkeit, Intoleranz, und stark ausgeprägtem Egoismus, gepaart mit Selbstherrlichkeit kommen. Vorurteile und sogar Agressionen gegenüber anderen Wesen können entstehen. Nicht selten setzt er dann seine Intelligenz negativ ein, und wird somit zur Plage, wenn nicht gar zur Gefahr für andere. Auch die Haltung in zu kleinen Käfigen, gern auch als "Büros" bezeichnet, bei gleichzeitigem Sauerstoffentzug und übermäßiger Geldzufuhr kann starke Schäden hervorrufen.

Nicht selten kommt es unter diesen Umständen zu wahnwitzigen Ideen, unter denen letztendlich andere zu leiden haben. Abschließend möchte ich jedoch sagen: Ich persönlich habe überwiegend positive Erfahrungen mit Zweibeinern gemacht. Daher komme ich zu dem Schluß, dass sich den genannten Verhaltensauffällikeiten und schwerwiegenden Störungen durch die oben aufgeführten Vorbeugemaßnahmen wirksam entgegenwirken lässt. Also liebe Hundekollegen: Sorgt dafür, dass eure Zweibeiner artgerecht gehalten werden, und ihr werdet viel Freude an ihnen haben!

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Ein Gentleman auf 4 Pfoten (Video)

Hier seht ihr meine kleine Jack-Russel-Mix Freundin "Jula" und mich im Kampf um das begehrte Stöckchen.


Ein Gentleman auf 4 Pfoten
Hochgeladen von lysch



Kaum zu glauben, dass die kleine freche Motte im tiefsten Winter mitten im Wald ausgesetzt wurde, und mehr tot als lebendig war, als wir sie fanden. Aber wie ihr seht, hat sie sich prächtig entwickelt! ;o)

Bömbelmann, der Kinderflüsterer ;o)


Alex, der Kinderflüsterer


Wie ein pfiffiger Mischlingshund Angst therapiert

Schon mehrmals ist es mir gelungen, Menschen ihre Angst vor Hunden zu nehmen, und bei Kindern geniesse ich diese Aufgabe ganz besonders. Es bedurfte bei mir keiner speziellen Ausbildung dafür, es liegt einfach in meinem Naturell freundlich und behutsam auf Kinder zuzugehen. So käme es mir zum Beispiel nie in den Sinn sie anzuspringen, umzulaufen oder ihnen durchs Gesicht zu lecken. Das braucht mir niemand zu sagen, es versteht sich für mich von selbst, dass sich so etwas nicht gehört.

Ganz besonders ist mir der kleine Marius ans Herz gewachsen. Marius ist ein süßer Fratz im Alter von vier Jahren, mit blonden Locken und großen, blauen Kulleraugen. Auf den ersten Blick das Gesicht eines kleinen Engelchens, doch bei näherem hinsehen erkennt man auch den liebenswerten Schalk im Blick des lebhaften Jungen. Kurz gesagt, ein Kind, dessen natürlichem Charme keiner widerstehen kann, und ich schon gar nicht.

Aber: Der Knirps hat eine angeborene Angst vor Hunden. Keiner weiß warum, denn er hat nie eine schlechte Erfahrung mit Hunden gemacht. Weder seine Eltern, noch sein größerer (und ebenso niedlicher) Bruder Donimik haben Angst vor Hunden. Dennoch reagiert Marius panisch, sobald er einen Hund, (und sei dieser auch noch so klein), sieht. Einzige Ausnahme: Der Bömbelmann!:o)

So, wie sich keiner erklären kann, woher er diese Angst vor Hunden hat, so kann sich auch keiner der Zweibeiner erklären, warum er vor mir von Anfang an überhaupt keine Angst hatte. Obwohl er kaum größer war als ich, als wir uns vor etwa einem Jahr kennenlernten, war er von Beginn an total verrückt nach mir und zeigte nicht die geringste Scheu.

Dennoch blieb seine unerklärliche Angst gegenüber allen anderen Hunden. Wir treffen den kleinen Marius immer in dem Reitstall zu dem wir regelmäßig fahren, und dort gibt es eben auch noch viele weitere Hunde. Sobald Marius unser Auto sieht, kommt er freudestrahlend angerannt und ruft: "Der Alex! Da kommt der Alex!" (Frauchen wird da zur Nebensache, aber das nimmt sie ihm nicht übel.;o) Dann fällt er mir erstmal um den Hals und knuddelt mich herzlich. Kommt aber einer der anderen Hunde in seine Nähe, beginnt er sofort zu weinen, und besteht vehement darauf, sofort auf Mamas schützenden Arm genommen zu werden. Und das, obwohl auch die anderen Hunde dort alle sehr kinderlieb sind.

Nun, Hund und Frauchen seien sich immer ähnlich, sagt man. Zwar kann ich optisch keine gravierenden Ähnlichkeiten zwischen uns feststellen, doch wenn es darum geht in die Trickkiste zu greifen, ist mein Frauchen, ebenso wie ich, ziemlich gewitzt. Und so nutzt sie eine kleine List, um dieses Problem zu lösen:

Kaum kräuselt sich das kleine Kindergesicht zu der unverkennbaren, weinerlichen Mama-Arm-Gesicht zusammen, sobald einer der anderen Hunde auf Marius zukommt sagt mein Frauchen: "Der tut dir nichts, das ist ein Freund vom Alex!"
Und dann geschieht ein kleines Wunder: Blitzartig entkräuseln sich die Gesichtsmuskeln des Kleinen, denn jetzt wird alle Energie für das nachdenkliche Runzeln der Stirn benötigt. Man kann förmlich sehen, wie es sofort in dem kleinen Lockenköpfchen zu rattern beginnt: 'Ein Freund von Alex? Von meinem heißgeliebten, lieben, knuddeligen Alex???'

Ein kurzer Blickwechsel mit Frauchen genügt, und mir wird sofort klar: Jetzt bin ich gefordert diese Aussage zu untermauern, indem ich unmittelbar den Beweis antrete! Also spiele ich ausgelassen mit den anderen Hunden, und beobachte dabei aus dem Augenwinkel, wie sich das Geschicht meines kleinen Freundes langsam entspannt.
'Hm... Na ja... wenn er wirklich ein Freund von Alex ist, dann kann es ja gar nicht so übel sein', scheint der Zwerg zu denken. Und schon hat er wieder sein gewohntes, schelmisches Lachen im Gesicht!

Zwar hat er zu keinem der anderen Hunde solch ein inniges Verhältnis wie zu mir, aber er hat auch keine Angst mehr, wenn Frauchen ihm sagt es seien meine Freunde. Dieser Trick funktioniert tatsächlich immer wieder, und mit einigen Hunden beginnt er inzwischen sogar zaghafte Freundschaften zu knüpfen...

Der Artikel ist vor einiger Zeit in der Tageszeitung "Rheinische Post" erschienen. Es hat uns damals sehr gefreut, dass eine Zeitung auch einfach mal eine positive Geschichte über einen Hund veröffentlicht. Seriöse Zeitungen kommen offensichtlich eben auch ohne reißerische Schlagzeilen und Horrorgeschichten aus. ;o)

Liebe Grüße & bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann)

Siehe auch: Hunde & Kinder - so werden sie zum Dreamteam

Hund zerfleischt Kind - eine traurige Kurzgeschichte

Liebe Freunde & Hundekollegen,heute schreibe ich mal nicht selbst, sondern lasse Frauchen eine Geschichte erzählen. Es ist eine sehr traurige Geschichte. Bitte lest auch den Nachsatz, warum Frauchen diese Geschichte schrieb.

"HUND ZERFLEISCHT KIND"

Wir sind allein im Zimmer, deine Mutter ist in Obergeschoss des Hauses. Ich mag dich, habe dich von Anfang an sehr gern gehabt. Ich nehme es dir nicht übel, dass du oft grob zu mir bist, du bist ja noch klein. Plötzlich findest du diesen Bürotacker, beginnst damit zu spielen. Du bist ja noch so klein, so neugierig, willst alles ausprobieren. Du tackerst Papier zusammen, jauchzt vor Freude. Ganz selten beschäftigt sich jemand mit dir, du armes Kind, das musst du meist selbst machen. Sie wollen nur ihre Ruhe haben ...

Dann kommst du auf mich zu, mit dem Tacker in der Hand. Deine kleine Kinderhand greift nach meinem Schlappohr, und ... AU! - das hat weh getan! Ich jaule auf, doch du verstehst es nicht. Bist ja noch so klein, für dich ist es nur ein Spiel. Du greifst wieder nach meinem Ohr, ich will fliehen, doch wir sind in dem kleinen Zimmer eingesperrt. Du tust es wieder, wieder jaule ich unter dem Schmerz laut auf. Du verstehst es nicht, denkst es wäre ein Spaß, ein lustiges Spiel. Ich bin dir nicht böse, du bist ja noch so klein. Du tust es wieder und wieder und wieder, ich kann dir nicht entkommen.

Mein lautes Jaulen schallt durchs ganze Haus, doch niemand kümmert sich darum. Wo ist deine Mutter? Warum läßt sie uns wieder so lange allein? Warum hört sie mein Jaulen, meine verzweifelten Hilfeschreie nicht? Du rennst hinter mir her, drängst mich in die Ecke, tust es wieder. Wieder jaule ich gequält auf, dieses Mal noch lauter als zuvor. "Halt endlich die Schnauze du Scheißköter!", hallt die Stimme deiner Mutter durchs Treppenhaus. Sie nennt mich immer so, sie mag mich nicht besonders. Eigentlich hat sie mich nur gekauft, damit du etwas zum Spielen hast und sie in Ruhe lässt. Sie will immer nur ihre Ruhe haben. Sie mag sich nicht um dich kümmern, und sie mag sich erst recht nicht um mich kümmern.

Mein Ohr schmerzt, doch du lässt nicht von mir ab. Was soll ich nur tun? Ich will dir nicht weh tun, weiß du meinst es micht böse. Du verstehst es nicht, weil dir niemand beigebracht hat, dass man Tiere nicht zum Spaß quälen darf. Niemand hat dir je beigebracht, dass auch ich Schmerzen empfinde. Sie wollen nur ihre Ruhe haben ... Wieder spüre ich diesen stechenden Schmerz, er macht mich rasend. Wieder versuche ich zu entkommen, doch es glingt mir nicht. Der Raum ist zu klein. Ich will dir nicht weh tun, ich liebe dich doch!

Du tust es wieder und immer wieder, der Schmerz wird unerträglich. Doch du hörst nicht auf, jagst mit eine Klammer nach der Anderen ins Ohr. Du kannst nichts dafür, du weißt nicht was du tust. Du bist ja noch so klein, verstehst es nicht. Schließlich kann ich nicht mehr, halte die Schmerzen nicht länger aus. Ich schnappe nach dir, mein Fangzahn streift dich an der Wange. Wir halten beide erschrocken inne, sehen uns einen Moment in die Augen. Ich wollte dich nicht verletzen, wollte nur dass es aufhört ...

Du greifst dir mit deiner kleinen Hand an die Wange, und als du das Blut an ihr siehst, beginnst du zu schreien. Plötzlich geht alles ganz schnell. Deine Mutter kommt, reißt dich an sich. Dein Vater kommt, tritt brutal auf mich ein und schleift mich ins Auto. Er bringt mich zum Tierarzt. "Sofort einschläfern, das Drecksvieh hat mein Kind gebissen!", brüllt er aufgebracht. Der Tierarzt kennt mich. Er wundert sich, kann kaum glauben, dass ich das wirklich getan haben soll. Tränen schiessen ihm in die Augen, als er die 98 Heftlammern in meinem Ohr sieht. Er streichelt mir sanft über den Kopf, dann greift er zur Spritze. Er muss es tun, ist dazu verpflichtet ...

Morgen werde ich die Sonne nicht mehr aufgehen sehen. Aber ich werde berühmt sein. Auf den Titelblättern aller großen Zeitungen wird mein Foto stehen. Darüber wird in großen Buchstaben geschrieben sein: "HUND ZERFLEISCHT KIND!" In den Artikeln wird es heißen: "Schon wieder fiel ein vermeintlich braver Familienhund grundlos ein Kind an und verletzte es schwer im Gesicht..." Vielleicht wird die Geschichte sogar im Fernsehen diskutiert. Viele Menschen werden dann entsetzt aufschreien, hitzig diskutieren. Einige werden fordern, dass alle Hunde für immer eingesperrt werden sollten.


Niemand wird erzählen oder schreiben was genau geschah, denn das interessiert nur ganz wenige Menschen. Deine Eltern haben es den Medien so erzählt, und die waren sehr froh darüber. Die Menschen lieben Geschichten über wilde Bestien, das bringt gute Auflagen und gute Einschaltquoten. Gute Auflagen & Einschaltquoten bringen viel Geld, und das lieben die Menschen noch viel mehr. Ich habe die Menschen geliebt. Ich habe dich geliebt ...

*****************************
Ich schrieb diese Geschichte, weil mich die Aussage eines Tierarztes nicht mehr losließ, derzufolge vor einiger Zeit tatsächlich ein Hund mit annähernd 100 Tackerklammern im Ohr zum Einschläfern in seiner Praxis abgegeben worden sein soll. Der aufgebrachte Vater hatte empört erklärt, der Hund habe "ohne jeden Grund" das Kind der Familie gebissen. Laut Aussage des Tierarztes, waren sich die Eltern keiner Schuld bewußt. Sie sahen die alleinige Schuld beim Hund. Das Kind wurde glücklicherweise nur leicht verletzt - die Wunde war nach wenigen Tagen ohne Narbe verheilt. Der Rest der Geschichte ist frei erfunden, Ähnlichkeiten mit wahren Begebenheiten sind rein zufällig. Sie ist diesem Hund gewidmet.

© 2006 Lydia Schweigert. Urheberrechtlich geschützter Text, alle Rechte vorbehalten. Jede Veröffentlichung, Vervielfältigung und Nutzung, auch auszugsweise, bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung der Urheberin. Anfragen von Tierfreunden sind willkommen über: http://alexdogblog.blogspot.com Dieser Copyrighthinweis mit Link ist fester Bestandteil der Geschichte und muss bei einer Veröffentlichung exakt so übernommen werden!

Nachtrag 22. 10.2008: Wer ohne Genehmigung Texte oder Bilder aus diesem Blog verwendet, und / oder verbreitet muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Leider hat uns die Erfahrung gelehrt, dass man zu so drastischen Maßnahmen greifen muss, um sich selbst zu schützen. Mehr dazu hier


Weitere Artikel zum Thema Hundebisse & ' Beissattacken ':

> "Beissatacken" - Unfälle oder vorprogrammiert?

> "Hundeattacke" - die Bildzeitung berichtet...

.

Wenn der Hund älter wird - Arthrose beim Hund

Die Diagnose war für Frauchen damals ein ziemlicher Schock, doch man kann einiges tun, um den Hundesenior noch lange fit & beweglich zu halten. Dieses Video hat Frauchen gemacht, um anderen Hundehaltern Mut zu machen, die nach der Diagnose genau so niedergeschlagen sind wie sie es damals war. Wir hoffen, wir können euch mit diesen Tipps ein wenig helfen & Mut machen.


Wenn der Hund älter wird / Arthrose beim Hund
Hochgeladen von lysch



PS: Viele weitere Infos & Tipps zum Thema Hundesenioren / ältere Hunde findet ihr in der Rubrik "wenn der Hund älter wird". Die Infos werden ständig weiter ergänzt.

Ach ja... Wie bei allen Videos kann es ein paar Sekunden dauern, bis das Video geladen ist. Aber Tierfreunde sind ja von Haus aus geduldig, oder? ;o)

PS: Viele weitere Informationen zum Thema Arthrose bei Hunden fassen wir in der Rubrik "Arthrose beim Hund" (auch in der Sidebar unter "Rubriken" zu finden) zusammen. Wir tragen hier sämtliche Informationen zusammen, die wir zu diesem Thema finden können. (Behandlungsmöglichkeiten, Therapieformen, eigene Erfahrungen, neue Erkenntnisse zur Arthrose bei Hunden, Ernährung von Hunden mit Arthrose, usw.) Die Rubrik wird - wie alle anderen auch - ständig erweitert, ausgebaut und aktualisiert. Schaut also öfter mal vorbei! ;o)

Alex on Tour - Urlaubsvideo

Ein kleines Urlaubsvideo von mir. (Made by Frauchen) Viel Spaß damit! ;o)


Alex on Tour
Hochgeladen von lysch

Ein kleines Gedicht zum Nachdenken...

Und passend zu dem Video über Wölfe noch ein kleines Gedicht zum Nachdenken...

Das Tier tötet zum Überleben,
das ist von der Natur gegeben.

Der Mensch tötet aus purer Gier -
ER ist die Bestie, nicht das Tier.


Bis bald, euer Alex!

Video über Wölfe

Liebe Hundefreunde & Kollegen,


dieses wunderschöne und sehr informative Video über Wölfe hat ausnahmsweise mal nicht mein Frauchen gemacht, sondern eine liebe Freundin von ihr. Hoffentlich vermag es etwas Verständis für meine Vorfahren zu erwecken...



Link: sevenload.com


Bis bald, euer Alex!


PS: Wie bei allen Videos kann es ein paar Sekunden dauern, bis das Video geladen ist. Aber Tierfreunde sind ja von Haus aus geduldig, oder? ;o)

Fremdsprachenkenntnisse erweitern den Freundeskreis ;o)

Fremdsprachen zu beherrschen ist hilfreich - Mischlingshund Alex erklärt warum...


Dass wir Hunde über eine international einheitliche Sprache verfügen, ist ja längst bekannt. Im Gegensatz zu unseren leidgeplagten Zweibeinern, bleibt es uns erspart Vokabeln und Grammatik verschiedener Sprachen zu pauken, um uns verständlich zu machen. Dank einer einfachen, international gültigen Körpersprache, können wir uns mit jedem Artgenossen verständigen - völlig unabhängig davon, woher er kommt. Praktisch! Unsere Sprache ist sogar so genial einfach, dass selbst die meisten Zweibeiner sie mühelos zu deuten lernen.

Dennoch kann es mitunter auch für einen Hund hilfreich sein, sich gewisse Fremdsprachenkenntnisse anzueignen. So hat es sich zum Beispiel als sehr nützlich erwiesen, einige Vokabeln aus der Sprache der Zweibeiner zu erlernen. Hat der kluge Hund erstmal die Bedeutung einfacher Worte oder Redewendungen wie "Gassigehen", Spazierengehen","gehst Du mit?" gelernt, verpasst er garantiert keine Gelegenheit mehr, vor die Tür zu kommen. Weitere wichtige Vokabeln, die jeder Hund beherrschen sollte, sind natürlich "Futter", "Leckerchen", Fresschen" usw. (Diese Begriffe sind regionalen Schwankungen unterlegen, oder können auch abhängig vom jeweiligen Zweibeiner variabel sein. Selbst seltsame Abwandlungen wie "Yummy-Yummy" als Bezeichnung für eine Mahlzeit sollen schon vorgekommen sein.)

Ferner ist auch das Erlernen und Befolgen von einfachen Kommandos wie "bei Fuß", "Sitz", "Platz" usw. durchaus lohnenswert, denn nicht selten wird es mit kleinen Köstlichkeiten belohnt. (Die Kreativität der Tiernahrungsmittelhersteller scheint ja nahezu unbegrenzt, wenn es darum geht, immer wieder neue Gaumenfreuden für Hunde zu erfinden. Mmhhh...)

Aber nicht nur die Sprache der Zweibeiner ist für den Hund interessant. Ohne Fremdsprachenkenntnisse kann es auch mit Wesen andere Spezies zu übelen Missverständnissen kommen - zum Beispiel bei Katzen. Auch sie verfügen über eine international genormte Sprache, die sie mit dem Körper ausdrücken. Auf den ersten Blick, scheint diese dem arglosen Betrachter sogar ähnlich zu sein, wie die Hundesprache. Doch es sei Ihnen versichert: Dem ist ganz und gar nicht so! Auch ich bin diesem Trugschluß zunächst erlegen,und sah das Schwanzwedeln der ersten Katze als Aufforderung zum Spiel an. Sie rannte los und ich folgte ihr, in dem Glauben ein lustiges Nachlaufspiel begonnen zu haben. Doch schon am ersten Baum nahm das lustige Spiel ein jähes Ende - die Katze raste in windeseile den Baumstamm empor, und kam danach nie wieder in meine Nähe. Die Freundschaft war beendet, bevor sie je begonnen hatte.

Vermutlich bin ich nicht sonderlich sprachbegabt, denn das Schwanzwedeln der zweiten Katze, deutete ich wieder als freundliche Aufforderung zum Spiel. Eine Sekunde später, sprang sie mir fauchend ins Gesicht und machte mir deutlich, dass es Unterschiede zwischen Hunden und Katzen gibt: Die Krallen der Katze sind um ein vielfaches schärfer, als die der Hunde! Aua!!! Dennoch - irgenwie übten diese Tiere eine enorme Faszination auf mich aus. Ich wurde nicht müde, sie stundenlang zu beobachten. Als die dritte Katze sich mir näherte, war mir etwas mulmig zumute. Ich beschloss, mich nun völlig passiv zu verhalten, und versuchte die Bedeutung Ihrer Sprache zu ergründen. Offen gestanden, war mir nicht wohl dabei, als sie mir um die Beine strich, und Geräusche von sich gab, die an das drohende Knurren eines Hundes erinnern. Doch inzwischen weiß ich, dass es keine Drohung, sondern ein Ausdruck des Wohbehagens war.

Ich weiß ich die Sprache der Katzen nun ganz gut zu deuten, und bin stolz, einige dieser zauberhaften Wesen zu meinem Freundeskreis zählen zu dürfen. Daher mein Fazit: Fremdsprachen erweitern den Horizont und bereichern das Leben, weil sie den Freundeskreis zu erweitern vermögen. Und Freunde hat man schließlich nie genug...

Katz und Hund - Na und?

Bis bald, euer Alex! (Alexander Bömbelmann ;o)


Postboten schmecken nicht! ;o)

Liebe Freunde, Liebe Kollegen,

ich habe mir sagen lassen, dass Postboten manchmal von Hunden gebissen werden. So ganz verstehen kann ich das nicht, denn sagt mal ehrlich Kumpels - schmecken die denn überhaupt? Nee, wahrscheinlich nicht, und Ärger bringt die Sache auch noch ...

Darum hier meine Gebrauchsanweisung für Postboten, als nützlicher Tipp an alle Hunde:

1.) Wenn er klingelt, erstmal laut und mit möglichst tiefer Stimme bellen. (Das macht Eindruck.)

2.) Wichtig: Sobald euer Frauchen "AUS" sagt, wieder ruhig sein. (Es macht nämlich noch mehr Eindruck, wenn Hund dann aufs Wort gehorcht.)

3.) Kurz prüfen ob es wirklich der Postbote, oder doch ein getarnter Einbrecher ist.

4.) Sobald Hund ihn als harmlosen Postboten identifiziert hat, kräftig mit dem Schwanz wedeln, ein sehr freundliches Gesicht machen, und möglichst treu gucken.

5.) Jetzt habt ihr ihn meist schon soweit - er ist glücklich und sehr stolz, dass ihr ihn mögt. Diese Euphorie kann bei manchen Postboten sogar dazu führen, dass sie euch nun ein Leckerli geben!

Na wenn das kein leicht verdientes "Geld" ist ... und schmecken tut es sicher auch besser als der Postbote selbst ... ;o)

Also liebe Freunde, ich hoffe ihr denkt daran, wenn der Postbote morgen bei euch klingelt. Probiert es mal aus, ich habe die besten Erfahrungen mit dieser Taktik gemacht!

Bis bald, euer Alex "Alexander Bömbelmann"

PS: Und demnächst erzähle ich euch, wie hund durch geschicktes, diplomatisches Verhalten diese Leckerlidosis noch erhöhen kann. Aber pssssssst, das ist mein Geheimtipp ... ;o)

Tipps für den richtigen Umgang mit Zweibeinern

'11 Jahre vergehen wie nix...' von alexboembelmann

Ja, manchmal sind sie vielleicht ein bißchen seltsam. Und manchmal könnte hund fast meinen, sie seien ein bißchen verrückt, diese Zweibeiner. Aber wenn man - pardon - hund sie nimmt wie sie sind und sich ihre Eigenschaften zunutze macht, kommt er prima mit Ihnen aus. Ein ganz einfaches Beispiel ist das Betteln am Tisch:
.

Aufdringliches Bitten und Betteln sehen die Zweibeiner meist nicht gern, wenn sie an ihren Näpfen, (die sie ja eher Teller nennen), nicht. Da wird hund schnell mit einem strafenden Blick, oder einem vorwurfsvollen "NEIN" bedacht. Wird hund dann energischer, kann es sogar leicht passieren, dass er ins Körbchen geschickt, oder einfach völlig ignoriert wird! Was lernen wir daraus? Ganz einfach: Liebe Hundekollegen, wenn ihr seht, dass Frauchen oder Herrchen den Tisch decken, beobachtet diesen Vorgang aus diskretem Abstand. Positioniert euch dazu aber bitte so, dass Herrchen und Frauchen genau mitkriegen, dass ihr dieses Geschehen genau und ganz bewusst beobachtet. Wenn euch ihr Blick streift, dann werft ihnen einen möglichst treuen, und intelligenten Blick zu. Sobald sie dann am Tisch Platz nehmen, steht ihr auf, haltet den Blickkontakt aufrecht, und verzieht euch ganz diskret & unaufgefordert, aber demonstrativ in euer Körbchen. Unterstützen könnt ihr diese Geste noch durch ein schwermütiges, aber verständnisvolles Seufzen.

.Kaum habt ihr es euch im Körbchen gemütlich gemacht, wird Frauchen ganz verzückt sagen: "Ist der nicht wirklich lieb und klug? Da geht er von ganz alleine in sein Körbchen, weil er genau weiß, dass wir es nicht mögen, wenn er bettelt." Und schon springt sie auf, um euch, mit den Tränen der Rührung in den Augen, ein tolles Leckerlis gleich ans Körbchen zu servieren, wobei ihr zusätzlich auch noch Lob und Streicheleinheiten einheimst.

Spätestens wenn die Näpfe der Zweibeiner dann leer sind, wird wieder einer von ihnen aufspringen, um euch mit Leckerlis und Streicheleinheiten zu verwöhnen. Und das, obwohl ihr einfach nur die ganze Zeit gemütlich in eurem Körbchen gelegen habt. Na, wenn das kein leicht verdientes "Brot" ist ...

Wenn die Zweibeiner dann anschließend auf der Couch sitzen, gibt es noch viele Kraul- und Streicheleinheiten, und alle sind ganz stolz auf euch. Es ist eigentlich ganz einfach prima mit ihnen auszukommen, wenn man nur weiß wie sie "ticken", diese Zweibeiner. Weitere Tipps von mir folgen ... ;o)

Bis bald, euer Alex! ( Alexander Bömbelmann )

Related Posts with Thumbnails